MMORPGs ziehen 2018 in Richtung Mobile, ob wir wollen oder nicht

Der Trend für MMORPG-Fans geht in Richtung Mobile, stellt unser Autor Schuhmann fest. Das wird nicht jedem gefallen.

Was ist passiert? Seit Jahren warten Fans auf PlayStation 4 und Xbox One auf das einzige, richtig große neue PC-MMORPG der letzten Jahre: auf Black Desert für ihre Konsolen.

  • Dann wurde ihnen auf der E3 im Sommer 2017 versprochen: Black Desert kommt auf die Xbox One.
  • Ein Jahr ist dann einfach gar nichts passiert
  • auf der E3 2018 hieß es dann: „Ja, im Herbst 2018 startet die Beta.“

Man merkt schon: So richtig heiß ist der Entwickler nicht darauf, das Spiel möglichst schnell auf PS4 und Xbox One zu veröffentlichen.

Black-Desert

Währenddessen ist die Mobile-Version von „Black Desert“ in Asien schon durch die Decke gegangen und hat dem Studio dahinter so viel Geld verdient, dass die jetzt EVE Online gekauft haben. Die Isländer planen nun Mobile-Games im EVE-Universum.

Das ist eine Kleinigkeit, aber sie passt in das große Schema. Beim 2017er-Hit „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ ist die Mobile-Version den Entwicklern auch deutlich wichtiger, als den Fans hier im Westen eine PS4-Version von PUBG zu geben.

Das zeigt: 

  • Wir hier im Westen wollen MMORPGs auf PS4, Xbox One und dem PC.
  • In Asien spielen sie schon alle Mobile.

Und: Die Industrie ist auf Seiten der Mobile-Spieler. Denn da ist das Geld zu verdienen.

Black-Desert-Mobile-Elfe-Walkuere-01

Die Industrie drängt in den Mobile-Markt

Asien hat schon auf Mobile umgestellt: Wenn man Seiten folgt, die früher über PC-MMORPGs aus Asien berichtet haben, bemerkt man, wie die sich im Laufe der Jahre verändert haben.

Asiatische PC-MMORPGs sind aus der Berichterstattung fast völlig verschwunden, stattdessen gibt es eine Fülle an Mobile-MMORPGs, die auf den ersten Blick kaum voneinander zu unterscheiden sind.

Auf Spiele-Messen in Asien werden Mobile-MMOs gleich im halben Dutzend vorgestellt.

Hier sind 6 neue Mobile-MMOs, darunter Ragnarok Online

Auch wir Gaming-Magazine in Deutschland bekommen mittlerweile zahlreiche Pressemitteilungen über neue Mobile-Games für iOS und Android.

Arena of Valor Gruppieren

In Asien ist der Wechsel von PC-MMOs auf Mobile-MMOs schon lange vollzogen.

Die Chinesen sind da pragmatisch: Als sich Riot Games weigerte, eine Mobile-Version von LoL zu entwickeln, taten es die chinesischen Partner einfach selbst. „Arena of Valor“, der Mobile-Klon von LoL, ist mittlerweile so ein Hit, dass die chinesische Regierung dagegen vorgeht.

Was sind das für Mobile-MMORPG in Asien? Es gibt da zwei große Wellen:

  • Zum einen werden „PC-MMORPGs“ neu auf Mobile rausgebracht und verdienen da irre viel Geld – Lineage M ist das große Beispiel
  • Zum anderen werden neu gedachte MMORPGs direkt auf Mobile zugeschnitten
Lineage M 1

Core-Gaming soll in den Westen kommen

Darum geht’s: Der Gaming-Markt in Europa und Nordamerika hat bereits eine starke Tendenz in Richtung Mobile entwickelt. Millionen spielen auf ihren Handys. Aber sie zocken „Casual-Games“ wie Candy Crush.

In Asien hingegen sind die Core-Gamer bereits auf Mobile unterwegs. Das will die Gaming-Industrie jetzt auch für den Westen erreichen.

Conan O’Brien macht Werbung für Lineage 2 Revolution, hat keine Ahnung

So drängen asiatische Publisher hier in den Westen mit ihren Mobile-Games und dick gefüllten Brieftaschen. Netmarble hat für „Lineage 2 Revolution“ etwa TV-Star Conan O’Brien gewinnen können, um eine große PR-Kampagne zu starten.

Aber auch die westlichen Entwickler wollen an die Geldtöpfe der Core-Mobile-Games.

Lineage-2-Revolution-Screenshot

Das soll in den nächsten Westen kommen: Hier im Westen werden wir in den nächsten Jahren ebenfalls eine Mobile-Welle erleben:

Diese Neuausrichtung der großen westlichen Publisher in Richtung „Mobile“ lässt sich praktisch in jedem Geschäftsbericht der letzten Jahre nachlesen. Publisher wie Square Enix haben diese Wende schon vollzogen – Activision und EA arbeiten aktiv daran, ihr Mobile-Angebot auszubauen.

Wenn jemand mit viel Geld noch MMOs für den PC plant, werden das Sandbox-Survival-Spiele sein wie New World.

Warframe Ashes of Creation

Gibt es Hoffnung? Ja, es gibt Hoffnung. Indie-Entwickler möchten die Core-Gamer weiter auf dem PC erreichen, indem sie gegen den Strom schwimmen und mit begrenzten Mitteln ein attraktives Angebot auf die Beine stellen.

Denn wenn die AAA-Publisher das MMORPG-Genre ausklammern, könnte hier eine Lücke entstehen, in die clevere Projekte hineinstoßen:

  • Ein MMORPG wie Ashes of Creation will genau das erreichen und die Fackel aufnehmen, die Everquest Next fallen ließ.
  • Auch Star Citizen will ja ausdrücklich ein PC-Spiel sein, das die höchsten technischen Anforderungen erfüllt.
star citizen eclipse

Große Vorbehalte im Westen

Wollen die Spieler im Westen überhaupt die Mobile-Wende?

Hier im Westen spüren wir große Vorbehalte gegen diese Welle von „Core“-Mobile-Games. PC-Spieler und auch Konsolenspieler wehren sich mit Händen und Füßen gegen die Idee, so lange auf dem Handy zu zocken.

Die Vorbehalte sind da stark: Das Bild vom „Casual-Mobile“-Game ist so präsent, dass sich eine richtige Abneigung gegen das Spielen auf dem Handy entwickelt.

Man spürt das unter jedem Artikel, wie sehr sich viele Core-Gamer gegen den Willen der Industrie stremmen. Die Core-Gamer, die hier mit PC oder Konsolen aufgewachsen sind, können und wollen sich gar nicht vorstellen, „richtig“ auf dem Handy zu spielen.

World-Of-Warcraft-Screenshot-WoW-Sylvanas

Als Alternative für zwischendurch, um kleine Erledigungen in einem MMORPG zu machen, als App, ist das vielleicht okay. So mancher wird auch nebenbei mal Hearthstone mobile spielen.

Aber damit sich Core-Mobile-Games hier im Westen durchsetzen, muss die Industrie noch verdammt viel Überzeugungsarbeit leisten.

So manche Firma wettet aber bereits jetzt ihre Zukunft darauf, dass wir hier in drei bis fünf Jahren koreanische Verhältnisse haben:

EVE Online plant Strategie-Spiele für Mobile, neuen Shooter für PC
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KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
1 Jahr zuvor

Mobile ist aber eher etwas für die junge Generation.
Mir ist es zu klein auf dem Minibildschirm und zu knibbelig zum spielen.
Für Spieler U30 ist es vielleicht interessant.
Nur sollten die Entwickler nicht das finanzielle Potenzial der Spieler Ü40 unterschätzen.

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Würde sogar noch weiter gehen, und die Generation Ü50 ins Gespräch bringen. Die Babyboomer-Generation gehört nämlich teilweise auch schon zu den MMO-Spielern. Und irgendwann wird vielleicht jemand auf den Markt der zockenden Rentner aufmerksam. Die haben ihr Berufsleben auch am PC verbracht, und teilweise in ihrer Freizeit MMO’s gespielt.

Ich könnte mir z.B. sehr gut vorstellen, mich an meinem Lebensabend in virtuellen Welten herumzutreiben. Denke da mehr an VR – da macht eh jedes Handy schlapp.

Kai Weinbauer
Kai Weinbauer
1 Jahr zuvor

Also ich habe schon 4 oder 5 dieser mobile mmos getestet und für mich sind die nichts.
Der Spieler Andrang ist zwar immens aber das ist kein Spielen, alles läuft nahezu automatisiert ab man sitzt nur da und drückt immer die selbe stelle um sich von gigantisch abnormal großen Zahlen aufgeilen zulassen.

Wolf
Wolf
1 Jahr zuvor

Mobil nein danke. Wenn ich unterwegs bin habe ich andere Dinge die ich mache. Mmorpgs sind meiner Meinung was für zu Hause am pc zum abschalten eines harten Arbeitstages.

Nareshh
Nareshh
1 Jahr zuvor

Habe mir einige Kommentare durchgelesen und für mich festgestellt, beide Seiten stehen zahlenmäßig nicht so schlecht da.

Für mich ist das Thema simpel: solange die Infrastruktur nicht gegeben ist, solange wird es große Probleme mit Mobiles geben. Wenn ich die Haustür verlasse brauche ich Jurassic World oder Pokémon Go gar nicht erst starten. Und das sind DIE Mobiles, welche wirklich Mobiles sind. Problem ist also der deutsche Funkausbau. Wenn ich Clash of Clans oder Royal spielen möchte, dann wäre es auch für PC kompatibel. Gibts nur halt nicht. Würde es aber wohl bei Auswahl zu Hause eher über PC spielen. Und das sind auch meine beiden einzigen wirklichen Mobiles auf dem Handy. Ansonsten noch Lückenfüller wie ein paar Quiz, welche ich alle jubelmonate öffne.

Neue PC Spiele suche ich in meinem Wunschgenre hingegen vergeblich: PvE orientierte Story MMORPGs in Sinne alter Themenpark Spiele wie WoW oder SW:ToR. (Ich kenne ESO, fehlt mir richtiges Teamplay). Und die werde ich selbst wenn der Leibhaftige hinter mir steht auf dem Smartphone nicht anrühren (oder gerade dann nicht ).

Es ist möglich, dass die Entwicklung so kommt, aber die ist dann nicht für mich und schon seit Jahren erkennbar. Man muss sich nur mal die GameStar Rückblicke anschauen. 2000/2001 aus den Jahren 2010/2011: und was macht der Entwickler jetzt? Die machen jetzt mobile Games oder der ist bei Facebook.

Ich hoffe auf PC Spiele…

John Wayne
John Wayne
1 Jahr zuvor

Können sie ja gerne machen aber ohne mich.

LXVIII
LXVIII
1 Jahr zuvor

Ich denke mal Handys haben bei den Asiaten generell nen etwas anderen Stellenwert als hier. Würde also auch nicht davon ausgehen dass sich das in der Form durchsetzt. Ganz abgesehen davon dass Ingame-Käufe bei denen Gang und Gebe sind, und sich die Mobile-Apps aus relativ wenig mehr zusammensetzen. Wär aber super wenn mehr komplexe und vollwertige Spiele den Weg auf mein Handy finden würden, Portal Knights fand ich z.B. absolut großartig.
Aber auch von einem Standpunkt des Komforts auf dem heimischen Sofa oder gemütlich in der Zockerecke mit nem Energy zu sitzen aus, gehe ich nicht davon aus, dass Mobile Games bei „Erwachsenen“ und denen die es noch werden, für Konsolen irgendwann ernsthaft Konkurrenz sein werden.

Steffen Kiky
Steffen Kiky
1 Jahr zuvor

An mir ist und wird mobiles Gaming vorbei gehen. Ich bin zwar viel unterwegs und es wäre ideal für mich. Nur wenn man schaut wie Geld in mobile Games Geld verdient wird, ist das nicht jemand Sache. Ich habe mal hay day gespielt und habe wegen dem immer vollen inventarplatz abgehört. Ich hätte diese mir ja für echtgeld kaufen können, nur um das nach ein zwei leveln wieder zu müssen. Teufelkreis

Keupi
Keupi
1 Jahr zuvor

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass Mobile im Westen den PC und die klassischen Konsolen nicht verdrängen wird. Mobile wird kommen, aber weit hinter den Erwartungen der Firmen zurückbleiben. Zumindest hier in der westlichen Welt.

Derio
Derio
1 Jahr zuvor

2 Dinge werden wohl irgendwann das Zepter an sich reißen im Gaming Markt. Virtual Reality und Mobile. Man siehe nur Pokemon Go, was das ausgelöst hat. Da hatte man auf einmal hunderte dieser Smartphone-Zombies überall. Teilweise sogar fast im eigenen Garten.

Und das viele Leute sich VR anschauen würden wenn es massentauglich ist, dürft auch auf der Hand liegen. Wenn man dann noch beides kombiniert bekäme…

Es war in der vergangenheit doch immer so. Dinge von denen man behauptet hat sie würden sich nie durchsetzen, haben es schlussendlich. Von daher sollte man vllt. ein bisschen weniger mit Fackel und Mistgabel rumrennen und einfach mal die Vorgehensweise der Entwickler und Publisher beobachten – vor allem im Westen. Dann sollte dem ein oder anderen doch dämmern, wohin die Reise geht.

kinokompendium
kinokompendium
1 Jahr zuvor

Wenn man etwas älter ist als der Durchschnittspieler hat man leider schon so einige Entwicklungen mitbekommen, die man vorher für absolut unmöglich hielt. Als Kinogänger und Filmliebhaber konnte ich mir nie vorstellen, dass es Menschen geben wird, die sich damit abfinden, einen für das Kino gedachten Film auf einem Smartphone oder Tablet zu schauen. Heutige Jugendstudien (plus die eigenen Kinder und deren Freunde) haben mich eines besseren belehrt. Insofern sollte man mit Prognosen der Art „find ich Mist, kann ich mir nicht vorstellen und wird deshalb nie passieren“ immer sehr vorsichtig sein.

Kristian
Kristian
1 Jahr zuvor

Habt ihr mal Arena of Valor gespielt? Richtig gut umgesetzt für ein MOBA. Das Spiel zeigt schon, dass komplexere Genre auf dem Handy möglich sind ohne an Tiefe zu verlieren.

Real123
Real123
1 Jahr zuvor

Hab ich und als Schrott befunden. Wenn man mal League of Legends gespielt hat, ist das eher der totale Witz.
Am Anfang spielt man gegen bots die Spieler suggerieren sollen, die einen immer gewinnen lassen.
Wenn man irgendwann gegen andere Spieler spielt, offenbaren sich Balancing und Gameplayschwächen die nicht wegdiskutiert werden können.
Ist nach nen paar games direkt wierder runtergeflogen.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

„In Asien hingegen sind die Core-Gamer bereits auf Mobile unterwegs. Das will die Gaming-Industrie jetzt auch für den Westen erreichen.“
Wird nicht gelingen. Bzw. wenn, dann nur für vereinzelte Titel und auch nur für einige Zeit.
Asien war schon immer mehr für neue Technologien, alles Unterwegs usw.
Im Westen lieben wir Beständigkeit. In Asien spielt kaum noch jemand alte Klassiker auf dem PC.
Emulatoren für alte DOS und Windows Games boomen aber im Westen, sogar mehr, als der Mobile Markt (aktuell).
Das Modell ist einfach nichts für den Westen und wird es auch nie. Wir brauchen und wollen nur „unsere Variante“. Genauso wie wir im Westen unsere Version von chinesischem bzw. generell asiatischen Essen haben. Das hat am Ende auch nur entfernt mit dem echten essen aus den Ländern zu tun!

 Bahnhof
Bahnhof
1 Jahr zuvor

MMO‘s werden keinen Erfolg auf mobile haben. Der mobile Markt ist viel zu inkonstant. Mal ist ein Spiel für 1 Jahr lit, die Kiddies geben all ihr Tachengeld aus, es gibt 100 erfolglose Klone und dann kommt wieder was neues. Letzte Jahre
Erst Clash of Clans
Dann Clash Royale
Dann mobile Battle Royale
Was jz grad auf mobile lit ist hab ich keine Ahnung, interessiert mich auch net.
Aber ich habe ab und an mobile mmo‘s angetestet und muss sagen, alle sind todlangweilig. Es gibt zwei Gründe:
1. Das mmo Endgame ist zu komplex für mobile.
Wie soll ein Raid mit max 6 verfügbaren Fähigkeiten aussehen? Epische bdo node wars auf mobile? Wie soll das funktionieren. Bei mmos sind gerade die vielfältigen Fähigkeiten das schöne. Bei einem moba (arena of valor) sieht das schon ein wenig anders aus.

2. Zeitaufwand
Jedes mmo, ob Hardcore wie bdo oder „casual“ wie gw2 braucht stunden und stunden des grinds und questens. Und wenn es Leute gibt, die bereits vom grind am pc gelangweilt sind, wie soll das mit ein paar Fingertipps Spass machen? Und wer kann sich vorstellen, sich die Freitagabend-und -Nächte die Finger auf einem Touchscreen wundzutippen?

Werden obige Schwächen für mobile mmos entfernt, ist es schlicht und einfach kein mmo mehr. Und dies ist der springende Punkt: mmos sind für HARDCOREGAMER

Marnic
Marnic
1 Jahr zuvor

Sorry aber die MMOGs sind erfolgreich im Mobile Bereich, auch wenn es nicht deinen und meinen Geschmack trifft ist das reine Verleugnung.

Deine Beispiele mit Clash of Clans und Co war ein tolles Beispiel. Es sind zwar keine MMOGs aber schau dir mal an was die an Kohle umgesetzt haben – das möchten PC MMOGs mal erreichen.

Ich bin 33, meine Generation spielt auf den Konsolen oder PCs. Aber ich schau mir allein meine Kinder an – wir haben zu Hause ne Switch, jede XBox was rausgekommen ist, den 3ds, Laptops und vieles mehr. Und ratet mal worauf sie am liebsten Spielen…. Am Handy!
Meine Generation nimmt sich für das Spielen Zeit und sieht das als Abendbeschäftigung oder sogar als soziale Interaktion (Zockerabende mit Freunde, voicechats,…). Die junge Generation spielt gerne überall und auch nur für ein paar Minuten zwischendurch wenn sie auf den Bus warten, die Freundin mal wieder zu spät kommt oder im Garten bis die Freunde zum Fußballspielen kommen.

Auch wenn wir den Kopf schütteln – die Generation wächst heran und damit steigt auch die Spielerzahl was das unterstützt. Und Mobile Gaming wird alles andere in den Schatten stellen, Asien macht das schon mal vor…
Denkt auch an unsere Eltern: die hatten auch kein Verständnis für unsere Zockerkultur smile

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

MMORPGs erfolgreich in Mobile? Ja, in Asien. Bei uns aber nicht und das werden sie auch nie!
Sorry, aber Asien hat was Games angeht im Westen noch nie den Ton angegeben. Wir haben uns schon immer das rausgepickt, was uns gefallen hat und meist daraus dann noch ne westliche Version gemacht.
So und nur so läuft es im Westen. Das war schon immer so und das wird sich mit Mobile nicht ändern!

Denn wie gesagt, die Kids von heute spielen Candy Crush. Die haben gar kein Interesse an MMORPGs und Co. auf dem Smartphone. Denn die gehen auch dort nicht mal eben in wenn man auf den Bus wartet usw.

Da MUSS man dann ne Stunde auf zwei investieren, sonst braucht man es erst gar nicht an machen. So wie es jetzt auch der Fall ist.
Und so ist es auch in Asien. Auch da sind die Spiele komplex und mal eben in 5 oder 10 Minuten macht man da auch NICHTS!
Die sitzen da auch dann Stunden ohne Pause davor, aber eben vor dem Smartphone.

Wenn Kids hier älter werden und komplexere Spiele spielen wollen, ist noch JEDER zur Konsole oder den PC gewechselt und hat nicht gesagt „ich spiele erst GENRE_X wenn da mal was auf dem Smartphone kommt!“!

Ich weiß ja nicht, wie alt deine Kinder sind. Aber jene die meine sein könnten (zwischen 12 und 15), die spielen heute: World of Warcraft und League of Legends. Die Großen und Bekannten. Die spielen kaum noch am Smartphone. Das ist „für Kinder“ für die.
Eben vielleicht doch mal nen Game wenn man auf den Bus wartet, aber meist wird dann lieber YouTube geschaut oder man schaut in die WoW Companion App.
Wie viele ich davon in den letzten Monaten getroffen habe, genau in der Altersgruppe, so viele hätte ich nicht mal zeugen können!

Marnic
Marnic
1 Jahr zuvor

Egal ob der Erfolg in Asien oder Europa ist – der Firma ist egal wo das Geld herkommt. Ich rede vom weltweiten EInkommen durch ein Spiel, und da Vergleich mal ein F2P Mobile Game mit einem PC MMO. Diese sind froh wenn der Umsatz halbwegs konstant bleibt während die Mobile Sparte steigt und steigt.

Das Asien den Trend weit voraus ist: Ja
Dennoch glaube ich dass der Trend hier ebenso zunimmt – auch wenn es keine MMOs sind, man sieht schon welche Games lange in den Charts sind: Minecraft, Fortnite und Co. Das sind keine 0815 Candy Crush Spiele mehr…

Und auch die MMOGs kann man kurz einloggen, um die Tagesbelohnung zu holen oder um das Inventar zu entleeren und weiter Afk Farmen/Leveln zu gehen.
Aus meiner Sicht sind die MMOs auf Mobile gar nicht so komplex wie es oft behauptet wird. Quests sind meistens in unter 5 Minuten schaffbar, Skills gibts meistens nur 3-4 und das Leveln geht auch AFK

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

3-5 Jahre. Ich glaube nicht daran. Ich bin Mobile Games gegenüber aufgeschlossen.Aber außer Hearthstone hat mich noch keines wirklich lange fesseln können. Aber das Phone als Ersatz für meinen PC oder die PS4 das kann ich mir nicht vorstellen.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Ich auch nicht. Schon alleine nicht wegen dem kleinen Monitor.
Games müssen für mich auch grafisch was her machen. Das ist Mobile nicht möglich!

hji
hji
1 Jahr zuvor

Mir kommts eher so vor als würde Mein MMO ebenfalls sehr in Richtung Mobile „ziehen“ denn auf keiner anderen Seite lese ich das so häufig. Das wird hier schon sehr gepuscht oder? Welches Chromosome ist da eigentlich kaputt das man von großen hochauflösenden Monitoren auf kleine Fitzeldisplays wechselt mit einer Steuerung aus der Hölle? Liegen solche Leute auch lieber in einer eisernen Jungfrau statt auf einem bequemen Bett?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Mein MMO ist auch die einzige Seite in Deutschland, die ernsthaft den MMORPG-Markt covert.

Das hat nichts mit „Pushen“ zu tun. Wir erzählen unseren Lesern, was in der großen, weiten Welt so passiert. Und da ist nunmal in Asien seit Jahren die Wende zum Mobile-Gaming vollzogen worden und seit Jahren kündigt sich das auch im Westen an.

Dass unseren Lesern das nicht gefällt, wissen wir. Das steht auch hier im Artikel. Muss man halt mal lesen. Aber du kannst nicht die Realität ausblenden, weil sie dir nicht passt. Denn du kannst ohne „Mobile“ viele Entwicklungen überhaupt nicht verstehen und erklären:

– Du kannst die Übernahme von EVE Online durch Black Desert nicht erklären ohne „Mobile-Gaming.“
– Du kannst die Strategien der großen West-Publisher nicht erklären ohne Mobile.
– Du kannst die Weiterentwicklung des MMO-Markts nicht ohne Mobile erklären.

Dass du auf anderen Seiten nichts davon liest, zeigt eigentlich, dass viele den Gaming-Markt einfach nicht in dieser Richtung covern. Die interessiert einfach nicht, was in Südkorea passiert. Uns interessiert das schon.

Dafür haben wir relativ wenig über „Virtual Reality“ oder „Hardware“ – da haben wir einen anderen Fokus. Wir wollen eben MMOs- und Online-Spiele covern – und da auch zeigen, was in Asien passiert.

Wenn wir in Richtung Mobile ziehen würden, sähe unsere Seite ganz anders aus. Wir halten uns da noch sehr zurück. Das einzige Mobile-Game, das wir signifikant covern, ist Pokémon GO.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Ehrlich? Die große weite Welt interessiert doch die Masse gar nicht, wie man hier ganz gut aus den Kommentaren (nicht nur unter diesem Artikel) lesen kann.
Wichtig ist der westliche Markt. Was bekommen wir da.
Und schon mal gemerkt. Nie wollen die Leute ein Asia Game so wie es ist. Es wird IMMER nach einer westlichen Variante geschrien. Und fast jeder Entwickler der das Ignoriert hat, hat es bitter bereut und einige auch sehr böse Verluste im Westen gemacht.

Es ist ja ok, dass ihr davon berichtet, was in Asien so los ist.
Und auch dass westliche Entwickler versuchen auf den Zug aufzuspringen.

Aber behauptet nicht immer, dass es im Westen auch so kommen wird. Gut 95% aller Posts, egal auf welcher Seit, sagen dass sie es so nicht wollen und da nicht mit machen werden. Und genau DAS sind die Core Gamer, um die es oben im Artikel geht.
Wir Core Gamer sch*** auf Mobile, um es mal ganz deutlich zu sagen.
Nur den Punkt ignoriert und leugnet Mein-MMO leider.
Denn die Artikel sagen nicht, dass es im Westen auch so kommen könnte. Nein, ihr schreibt immer, dass es im Westen auch so kommen WIRD. Und da sagne wir Core Gamer als potentielle Kunden: Nein! Nicht mit uns! Niemals!

Im Westen kündigt sich nämlich gar nichts an. Alles was bei uns Mobile Erfolg hat, kann man gerade mit MMORPGs in der Komplexität nicht vergleichen.

Am Ende können die Publisher im Westen auf Mobile bringen was sie wollen und ich garantiere (als Kaufmann), dass die meisten ein ziemlich mieses Geschäft damit machen werden!
Vielleicht schafft es der ein oder andere, aber das ist dann die Ausnahme (siehe PokemonGO, auch wenn das kein MMO ist) aber niemals die Masse.
Und da bleiben die Gamer im Westen halt bei den alten Games und spielen die selben MMOs auch noch die nächsten 10 Jahre und ignorieren das Neue. Läuft ja schon seit einigen Jahren so bei MMORPGs!

Vendettar
Vendettar
1 Jahr zuvor

Pokémon GO ist ein MMO. Schau mal wie sozial das mittlerweile ist und noch mehr wird. Raph Koster hat es auch als MMO bezeichnet.

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

Sie werden garantiert kommen, auch in den Westen. Ob es ein Erfolg wird, ist wieder eine andere Frage.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich behaupte nicht, dass es so kommen wird. Ich sage: Das sind aktuell die Trends.

Mein Job ist, es zu berichten, was gerade passiert. Das ist nicht das, was ich mir wünsche oder was sich die Leser wünschen. smile

Und die Leute interessieren sich schon sehr dafür, was die Trends in der Zukunft sind.

Das mit „Mein MMO leugnet die Abneigung der westlichen Gamer gegen Mobile“ -> Das ist doch Quatsch. Hier im Artikel ist ein großer Abschnitt dazu.

Wir leugnen da gar nichts. Wir berichten die Tatsachen.

Es gehört einfach nicht zu meinen Job, so abzugehen, wie du und Mobile zu verteufeln.

Wenn man ernsthaft über die Zukunft der MMORPGs sprechen will, kommt man um „Sandbox“ und „Mobile“ nicht herum.

Auch wenn viele unserer Leser jedes Mal einen Rage-Anfall bekommen, wenn sie die Wörter lesen und sich lieber das große Next-Gen-Themepark-MMORPG für den PC herbeisehnen.

Ich würde auch gerne über das nächste große AAA-Themepark-MMORPG von Blizzard schreiben als über den Trend zu Mobile-Games.

Aber … das eine ist Realität und das andere Fiktion.

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Hmmh wie war das den damals als es los ging, die ersten hatten einen PC, nicht jeder haushalt. Das Internet machte sich gerade breit und es begann die möglichkeit mit anderen zusammen zu spielen, natürlich griff die Industrie das auf.
Wir müssen uns eingestehn das wir nicht mehr die haupt zielgruppe sind, heute wächst man mit einem smartphone auf und die jüngere zahlungskräftigste zielgruppe ist leichter zu beeinflussen um ihnen das taschengeld zu entlocken zudem handelt es sich oft um kleine geldbeträge die zügig über das handy übertragen werden.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Definitiv

Auch die Konsolen haben den PCs schon ordentlich den Rang abgelaufen. Durch Smartphones wird er bestimmt nochmal an Bedeutung verlieren.

Schade eigentlich!

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Aber auch diese wechseln allesamt zur Konsole oder den PC, wenn es um komplexere Games geht.
Denn auch denen ist Grafik wichtig und dass man längerfristig was von dem Game hat. Dass es nicht immer das selbe eintönige ist.
Fakt ist nun mal, man kann vieles auch gar nicht umsetzen, was auf PC und Konsole möglich ist.

Real123
Real123
1 Jahr zuvor

Das sehe ich komplett anders.

– Ashes of Creation
– Camelot Unchained
– WoW Classic
– Pantheon
– Crowfall
– Project Gorgon
– Amazon MMORPG
– Das neue Herr der Ringe MMORPG
– noch reichlich andere MMORPGs die in den letzten jahren rausgekommen sind.

Mobile ist Abfall und das weiß jeder MMORPG Liebhaber. Nicht in 10 Jahren wird das auch nur ansatzweise eine Konkurrenz werden.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Mobile ist Abfall und das weiß jeder MMORPG Liebhaber. Nicht in 10 Jahren wird das auch nur ansatzweise eine Konkurrenz werden.
——
In Korea ist das schon lange die Alternative. Das kann man ja nicht ignorieren.

Auch wenn man kein Fan von Mobile ist, kann man sich ja rational damit beschäftigen und nicht sagen „Das ist Abfall – jeder sieht das so wie ich.“

Die Liste der Spiele, die du da aufzählst: Die sind alle nicht für den Mainstream-Markt gedacht. Am ehesten noch Ashes of Creation oder WoW Classic, wann immer das kommt.

New World ist kein MMORPG – Herr der Ringe … muss man auch abwarten, ob das wirklich ein „MMORPG“ wird.

Project Gorgon ist ein 2-Mann-MMORPG, das ja schon draußen ist. Das hat aktuell etwa 100 Spieler.

https://steamcharts.com/app

Die „reichlich anderen MMORPGs, die in den letzten Jahren herausgekommen sind“ -> Das finde ich auch einen gewagten Satz. smile

Wir werden ja sehen, wie sich das „in 10 Jahren“ entwickelt.

Ich bin auch ein großer Fan des PC-MMORPGs, aber ich bin auch ein Fan der Realität. Es ist ja gerade deshalb so ein Thema, weil der Nachschub an PC-MMORPGs so mäßig ist.

Aiyo
Aiyo
1 Jahr zuvor

New World ist ein MMORPG. Nur nicht wie Everquest sondern wie Ultima und Co damals.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Sandbox-Survival-MMO – ob das unter „MMORPG“ läuft … wird man abwarten müssen.

ARK, Rust, Conan Exiles oder Fallout 76 nennt ja auch keiner „MMORPG.“

Elvoip001
Elvoip001
1 Jahr zuvor

Ich hab das schon etwas weiter unten geschrieben aber ich glaube nicht das Mobile schuld dadran ist das keine großen AAA MMORPG für den PC kommen bzw angekündigt sind.

Ich bin der meinung das liegt einfach dadran MMORPGs sind halt ein Genre wo man sich „entscheiden“ muss für ein Spiel weil sie so Zeit intensiv sind wärend ich 5 Offline spiele beenden kann bin ich bei einem MMORPG noch ganz am anfang.

Dadurch das das Genre so Zeit intensiv ist hat man so oder so ein „Stamm“ spiel wo man sehr viel Zeit reingesteckt hat.

Wen also ein neues MMORPG auf dem PC erscheint schauen sich das sehr viele Spieler an was man auch immer gut beobachten kann wen ein neues MMORPG erscheint nur wechseln dann halt sehr viele Spieler wieder zurück zu dem MMORPG woher sie kamen und das neue MMORPG stirbt dadurch natürlich.

Mobile hat den vorteil das der Markt noch relativ „neu“ ist und dadurch umkämpft bis die Spieler auch dort ihr „Stamm“ Spiel gefunden haben.

Das selbe haben wir doch auch schon am PC gesehen bis 2014 kamen so viele MMORPG im jahr das man sie kaum zählen konnte irgendwann gab es so viele das sich kein MMORPG mehr gelohnt hat.

Das wird ähnlich nun bei Mobile MMORPGs laufen die Publisher hauen alles raus in der hoffnung ihr spiel wird das „Stamm“ Spiel für sehr viele Spieler manche werden es packen der rest wird wie beim PC floppen.

Irgendwann ist der Punkt erreicht wo kein Mobile MMORPG mehr lohnt weil es einfach zu viele gibt und dann diskutieren wir drüber warum es nur 2-3 alte Mobile MMORPGs am Markt gibt und warum keine neuen mehr erscheinen.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Doch, man kann das ignorieren, weil hier nicht Korea ist und wir nun mal ganz anders ticken.
Akzeptiert doch mal, dass nicht die Entwickler im Westen entscheiden was erfolgreich wird, sondern die Kunden.
In Korea wird ein Spiel gespielt, weil es da ist. Und die Anforderung sind meist viel geringer. Es reicht, dass viele das Game spielen und es „in“ ist. Gut muss es nicht mal sein. Es ist ein Status Symbol ein bestimmtes Spiel zu spielen und vor allem gut zu spielen.
Der individuelle Geschmack ist da zwar nicht unwichtig, aber nicht ansatzweise so ausgeprägt wie bei uns.

Sorry der Vergleich ist krass, aber Asiaten sind Hunde und wir im Westen Katzen.
Hunde fressen alles, was man ihnen hinwirft, außer es wird ihnen schlecht davon.
Katzen sind wählerisch und essen nur was sie mögen. Lieber hungern sie, als das andere auch nur zu probieren.

Und so sieht es mit unseren unterschiedlichen Gaming Kulturen nun mal aus.
Ein neues Game wird in Korea von der Masse gekauft und gespielt, nur weil es neu ist. Jeder probiert es aus. Und wenn es vereinzelten mal nicht passt, spielen sie es trotzdem um im sozialen Gefüge der Gamer bleiben zu können.

Im Westen sind das nur wenige, die einfach mal probieren. Und schmeck es nicht, ist man sofort weg. Und berichtet auch noch groß darüber.
Andere probieren erst gar nicht, da Farbe, Geruch oder Inhalt eben einfach nicht stimmt.
Bless ist da ein sehr gutes Beispiel!

Wie gesagt, es ist egal, ob nun 20 Jahre kein MMORPG mehr auf dem PC kommt, dafür Tauend auf dem Smartphone und Co.
Die Masse bleibt dann einfach bei den alt bekannten Games bzw. es wandern immer mehr dahin. Aktuell gerade sehr gut bei WoW zu sehen.
und die Tausend auf dem Smartphone werden in der Masse schlicht ignoriert.

Das ist die Realität, wie sie der Markt im Westen seit einigen Jahren bereits deutlich und ohne Abweichungen zeigt!

Hammerschaedel
Hammerschaedel
1 Jahr zuvor

da werden auch ne menge mit auf die schauze fallen^^

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Ne Menge? Wenn Du die Entwickler meinst, dann werden es die Meisten sein!

Saigun
Saigun
1 Jahr zuvor

Klingt nach paar billigen Jahren für PC Gamer. Aber was solls, habe das letzte Jahr Grossteils auf WoW Privatservern von WotlK und davor, GW1 und Return of Reckoning (WAR P- Server) verbracht. Kam was neues raus, habe ich es nie lange gespielt. Bless 8h. Das neue WoW Addon eine Woche. POE Delve, 2 Tage. Weis nicht woran es liegt, aber die neuen Games halten mich einfach nichtmehr.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

Ich denke die Wirtschaft macht einen riesengroßen Fehler wenn sie versuchen hier im Westen das Mobile MMOgaming im großen Styl ebenso zu etablieren. Ich hier aufm Dorf hab nicht einmal annähernd das Netz um an Mobile Gaming zu denken. Und wenn ich zuhause im Wlan bin spiele ich sicherlich nicht auf dem Smartphone oder Ipad o.O Man muss schon ziemlich einen an der Waffel haben im zu glaube das Mobile Gaming bzw MMOs hierzulange ebenso gut ankommen könnten wie in China oder Japan.
Und wenn das Genre tatsächlich meint diesen Weg gehen zu müssen, dann definitiv ohne mich. Ich bleibe Konsolen und PC Treu.

Vallo
Vallo
1 Jahr zuvor

Ich finde es im Grunde in Ordnung, wenn nicht jedes verdammt Spiel in dem Bereich P2W wäre. JEDES! Die denken dabei nur daran das Geld aus den Taschen zu ziehen und es wird herzlich angenommen, wenn man die Einnahmen einiger „Entwickelter“ sich anschaut. Für Mist Geld verdienen, dann macht man ein Mobile MMORPG. Das Geld kommt dann von alleine. Die Zukunft sieht da echt düster aus, wenn man sowas einfach hinnimmt und meint „Daran kann man doch eh nichts ändern, das ist normal“.

Ich bekomme bei sowas echt Kopfschmerzen. Als ob so vielen der Bezug zum Geld fehlen würde.

Henk
Henk
1 Jahr zuvor

Naja ich finde Mobile MMORPG kommen nicht an herkömmliche MMOs ran was Spieltiefe, Komplexität, Grafik und vor allem Umfang angeht! Wenn man sich mal die aktuellen MMORGS für Mobile anschaut sieht man das sehr deutlich. Matschgrafik, sehr überschaubarer Content und vor allem in Sachen Bedienung viel eingeschränkter und abgespeckter. Dazu spielen sich die meisten Mobile-Vertreter quasi von selbst, man verwaltet oft nur die Abläufe…wems gefällt.

Für zwischendurch ist das ja ganz nett aber ich bevorzuge ganz klar den PC oder Konsole. Klar es ist nur eine Frage der Zeit bzw Technik bis die Mobilegames zum PC aufgeschlossen haben und ich denke es können beide Plattformen gut koexistieren. Irgendwann wird es wahrscheinlich eh alles verschmelzen bis dahin bleibe ich aber eher bei PC/Konsole und für zwischendurch darfs auch mal ein Mobilegame sein.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Es gab und gibt schon auf dem PC AFK level MMOs

Elvoip001
Elvoip001
1 Jahr zuvor

Ja was auch wieder so ein Asien ding ist da die Asiaten in Internet cafe Spielen wo sie ihre PC mieten und durch das afk lvln mieten sie den PC auch wen sie nicht spielen wodurch der betreiber Geld verdient ^^

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Ja, das war die logische Konsequenz von der immer weiter voranschreitenden Vereinfachung der MMO’s. Und da es genügend Spieler gibt, die gerne dafür zahlen, Content NICHT spielen zu müssen (ist ja das Geschäftsmodell der ftP-Spiele), ist das eine gute Vorbereitung auf’s Mobile-Gaming.

Für mich ist das nichts, für mich sind ja schon die heutigen MMO’s nichts.
Ich brauche ein gutes altes Old-School-MMO. Und ich denke, damit bin ich nicht alleine. So hoffe ich, dass da noch mal was kommen wird, was für mich passt. Das Gute ist: Ich brauche nicht 100 davon, ich brauche genau eins, in dem verbringe ich wenns passt viele Jahre – und dafür zahle ich gerne Abo-Gebühren.

Andreas Bertits
Andreas Bertits
1 Jahr zuvor

Ich könnte mir so eine Zukunft schon vorstellen. Mit einem wirklich leistungsstarken Smartphone, das Spiele schnell und hübsch darstellen kann und das über einen guten Akku verfügt.

Zu Hause legt man mit einem Wisch das Bild auf den Fernseher und nutzt das Smartphone weiter als Controller. Wenn man dann los muss, legt man das Bild wieder auf das Handy und zockt einfach von unterwegs aus weiter.

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

War ja ursprünglich der Plan von Lineage Eternal gewesen. War wohl noch etwas zu früh.

Tumirjanix
Tumirjanix
1 Jahr zuvor

Ist für mich absolut keine Alternative. Die Vorstellung, das Bild auf den Fernseher zu legen ist zwar nicht schlecht, aber wenn ich über die Ergonomie eines richtigen Controllers denke oder die präzise Steuerung mit Maus und Tastatur ohne seine Hände ständig in so einer komischen Haltung wie am Telefon haben zu müssen ist das wesentlich besser. Stell dir mal abgesehen von MMOs mal vor ein Dark Souls mit dem Handy zu zocken…. grausam. Und um bei MMORPGs zu bleiben dann eben ein Tera…. Wenn Spiele in der Steuerung irgendwann so simplifiziert werden das sie auch mit dem Handy ohne Abstriche gespielt werden können höre ich mit dem gaming auf^^

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

Wenn man seinen Akku liebt, dann zockt man nicht auf seinen Smartphone. smile

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Aber wer liebt schon seinen Akku?

chips
chips
1 Jahr zuvor

Solang ich auf nem Mini Bildschirn, der durch meine Finger nochmals kleiner wird, spielen muss, verkrampft dasitzen, keine brauchbare Eingabemöglichkeit habe und neben dem Handy auch noch Akkus mitschleppen muss, werde ich sicher nicht auf Handys zocken.
Viele Asiaten haben halt super lange Arbeitswege, wenig Freizeit und vielleicht nicht mal das Geld für einen PC und ein Handy gleichzeitig. Da ist es kein Wunder, dass sie auf den Handys spielen. Ich glaube, es liegt mehr an der gesellschaftlichen Situation in Asien als in den Konsolen/PCs selber.

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Das Zeug spielt sich doch von alleine, du musst nur ab und zu Geld überweisen – das geht schon smile

Elvoip001
Elvoip001
1 Jahr zuvor

Naja nur weil die Asiaten das so machen heisst das nicht automatisch das es hier auch so ablaufen wird.

Ich meine kann sich den hier wirklich jemand vorstellen MMORPG in einem Internet cafe zu spielen wie die Asiaten wo man sich einen PC einfach „mietet“ wo die ganzen MMORPG dadrauf ausgelegt sind das man auch etwas bekommt wen man afk ist nur damit man länger den PC mietet?

Klar versuchen die Publisher den Westen auch in richtung Mobile zu lenken warum? Weil AAA spiele immer teurer werden und der Preis von Spielen seit jahren nicht angehoben wurde und wen sie versuchen durch andere Mechaniken an Geld zu kommen wie z.b Lootboxen und DLC ist der schrei der Community meistens groß.

Bei Mobile wiederum kostet die Entwicklung weniger die leute die dort spielen haben weniger probleme für „extras“ zu zahlen und haben weniger ansprüche was die Qualität angeht verglichen mit PC spielern.

Sicher spielen mehr leute Mobile Spiele wie noch vor jahren aber das sind im Westen im gegensatz zu Asien komplett andere Zielgruppen bei uns spielen auf dem Handy eher 10-14 Jahre alte und über 50 Jährige die Spielen dann kein komplexes MMO sondern irgendwelche Puzzle oder andere simple Handy Spiele.

Warum auf dem PC keine AAA MMORPG erscheinen hat meiner meinung nach nichts mit Mobile zu tun sondern das liegt einfach dadran das die meisten PC Spieler ihr „Stamm“ MMORPG haben wen also ein neues MMORPG erscheint schauen sich das sicher viele Spieler an die wenigstens bleiben aber und wechseln wieder zurück zu dem Stamm MMO und das neue MMORPG stirbt.

Das wird sicher vielen Publisher zu gefährlich sein und daher gehen sie in richtung Mobile wo der Markt noch umkämpft ist und die leute noch nicht ihr „Stamm“ Spiel gefunden haben.

Alzucard
1 Jahr zuvor

Ich find das an sich nciht so schlecht, aber bitte deutschland kauft das verdammte Netz von den privaten zurück. So funktioniert es nicht.

Problem ist halt wirklich das netz in deutschland. Beide netze also Mobil und Breitband zum haus benötigen sehr starken nachholbedarf. Wir hatten einst das modernste Netz der Welt und darauf hat man sich ausgeruht. Bzw man hat es verkauft.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Wann hattet ihr das modernste Netz? Ich kann mich nur erinnern das ihr den Plan dazu hattet in Westdeutschland bis dann der Regierungswechsel kam und die neue Regierung aufgrund der kritischen Befragung des ORR lieber Kupferkabel forcierte um so billig das Fernsehen zu verbreiten um die Bevölkerung auf andere Ideen zu bringen.

Alzucard
1 Jahr zuvor

Vor der privatisierung des ganzen hatte deutschlöand mit das beste netzt, aber das ist halt jahrzehnte her.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Muss ich gleich mal googeln weil es für mich so unglaublich ist bei dem derzeitigen Zustand.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Ok hier ist der Artikel warum Deutschland nie gutes Netz hatte: https://sirdoomsbadcompany….

Alzucard
1 Jahr zuvor

War eine farce, aber trotzdem war es halt ein verdammt modernes netz damals xD

Herrengoth
Herrengoth
1 Jahr zuvor

In Deutschland wird es vor allem an den technischen Hürden scheitern. Die Mobil-Verträge von Telecom, O2 etc sind einfach Mobil-MMO-Feindlich. Solange sich da nichts ändert wird der Markt in Deutschland keine Zukunft haben. Wir sind da einfach ein Entwicklungsland.

Und Zuhause muss man nicht am Handyspielen.

Alzucard
1 Jahr zuvor

Die kosten usw sind ja ncihtmal das Problem es ist, die netzabdeckung.

Im tiefsten herzen Afrikas hat man teilweise besserres netz als bei uns im Kaff, Dass 5 KM von der nächst größeren stadt enfternt ist.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Jep Deutschland ist soweit ich gehört habe der Staat mit der schlechtesten Verbindung.

derdon
derdon
1 Jahr zuvor

Aber ist da nicht eher ein komplett anderes Zockerverhalten zwischen Asien <> Westen. Ich mein ich habe einen Gaming PC für 2k und werde nen teufel tuen und mein altes OnePlus 2 gegen ein Mobilegamefähiges Handy tauschen sondern ich will zu Hause in meinem Gamingstuhl chillen für ein paar Stunden.

Die asiatischen Spieler haben doch eher nen besseres Handy (uns komplett unbekannter Marken) und eher keinen Gaming PC zu Hause.

Falls ich mich Irre bitte sagen smile

Klar die Gamingindustrie muss ihre Aktionäre mit Dividenden vollpumpen aber so langsam müsste doch jeder Publisher / Entwickler erkannt haben das Mobile (Asia) und Mobile (West) komplett verschiedene Gründe hat ….

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Das ist richtig, dass in EU/NA mehr Leute einen PC oder eine Konsolen stehen haben als in Südkorea/Asien.

Es wird sicher schwerer, die Leute hier zu überzeugen als in Asien.

Deshalb denke ich, dass Mobile-Gaming vor allem ein Image-Problem gerade hat.

Aber wenn man Gaming-News mit dem Wissen im Hinterkopf betrachtet, dann merkt man, was da gerade für Mächte am Werk sind und wie das gerade arbeitet. Es ist das dominante Thema im Hintergrund seit einiger Zeit schon.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

Ich bezweifele dennoch stark das es dazu kommt. Die Wirtschaft wird schnell merken, das damit hier nicht viel zu holen ist. Ich kann Mobile Gaming absolut nix abgewinnen. Jedenfalls nicht am Smartphone. Wenn ich unterwegs auf Reisen o.ä was spielen mag, dann am 3DS, wie man es eben früher mit dem GameBoy getan hat. Aber sicher nicht an meinem Smartphone das ich als Arbeitsgerät betrachte und nicht als Halligalli Gaming-Device.
Und egal was für Mächte da am Werk sein mögen, ich denke am Ende wird sich der Markt den Wünschen des Nutzers beugen müssen, nicht der Nutzer den Wünschen des Marktes.

Frosteyes
Frosteyes
1 Jahr zuvor

So manche Spiele nebenbei sind mal ganz ok, aber MMORPG’s fühlen sich nicht richtig an. Autoquesting/kampf hier, stellenweise stockende Grafik da (Obwol neustes Modell vorhanden ist). Akku wird sehr sehr schnell warm. Powerbank als must have.

Für unterwegs mal Zeit zu überbrücken ist in Ordnung, aber es könnte mich nie und nimmer vom PC ablösen, egal wie gut es ist. Dafür mag ich das spielen mit Touchscreen zu wenig. Besonders da man sich da sehr oft sehr schnell vertippt

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Was ist wenn z.b. Nintendo konsequenter vorgegangen wäre und hatte die Switch auch als Docking an den PC herausgebracht?

Man kann z.b. das PC spiel auf der Switch mitnehmen und zocken und dann einfach zuhause in das dock rein und am PC weitermachen

Ja hört sich nach den PS Now an.. Aber die Realität ist hart

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Switch ist eigentlich eine andere Idee. Nämlich der Versuch einen speziellen Handhelden und eine spezielle Gamingkonsole unter einen Hut zu bringen Handhelden sind nämlich abgespeckte Konsolen und Konsolen sind fixe Gamingpcs. Mittlerweile merkte man allerdings auch, dass eine Kluft zwischen Handheld und Konsole ist die man lieber überbrücken möchte und die Wii U war quasi der teure Markttest. Da es funktioniert hat, hat man das einfach kombiniert und konsequent zu Ende gedacht und daraus die Switch entwickelt.
Mobile Gaming ist aber weniger Unterhaltung als Ablenkung zum mitnehmen. Quasi auf dem Weg zur Arbeit in den Öffis sich „produktiv“ die Zeit vertreiben, dann wieder pausieren wenn man zwischen Bus und Bahn umsteigt um dann im nächsten Öffi weiterzumachen.
Switch und Handhelden sind mehr:
„Ich muss jetzt von Zuhause fort möchte aber meine Spiele weiter spielen da ich dort mindestens eine Stunde bleibe und ich nicht einfach so meine Konsole mitnehmen kann.“
Das ist übrigens auch der Gedanke von Gaming Laptops.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

stimmt, eine sache warum in Asien die Handy spiele dominieren, ist es wie du geschrieben hast.. Aber in Asien ist auch die Arbeitszeiten anders als im Westen. Das ist auch von Wichtigkeit

Frosteyes
Frosteyes
1 Jahr zuvor

Wenn dem so wäre, würde ich das total cool finden. Also wenn man dann auch wirklich eine für PC optimierte Version dann vorfindet(sofern ich das jetzt nicht wegen meiner Schlaflosigkeit aus dem Artikel falsch verstanden haben sollte), aber rein smartphone optimiert ohne dockingstation. Weiß nicht, wenn ich unterwegs bin weiß ich eben nie wie lang am Stück ich spielen kann bevor dann wieder ein Auftrag z.B. reinkommt. Noch kann ich dann eine feste Verbindung garantieren. Dann levelt man eventuell, verliert Verbindung oder kann nirgends ausloggen wo man sicher steht, logged wieder ein und ist tot. Oder muss mitten in der dungeon plötzlich weg weil Datenvolumen abgelaufen, funkloch oder sonstiges.

Bin da ganz ehrlich zwiegespalten.
Hat sowohl Vor-als auch Nachteile

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Wie hoch ist denn der Datenverbrauch so? Wenn man wirklich unterwegs spielen will wird man selten WLAN zur Verfügung haben.

Frosteyes
Frosteyes
1 Jahr zuvor

Das kann ich so frei aus dem Kopf raus nicht präzise sagen. Musste eine Zeit lang WoW über LTE spielen da bei mir im Ort nur 2000 maximal zur Verfügung standen und stellenweise wurden die 15 GB sehr knapp im Monat (trotz ohne YT, stream, updates und sonstiges). Bei mobile Spiele könnte ich mir sehr gut vorstellen das weniger Daten vermittelt werden und somit weniger verbraucht wird, aber 100% kann ich es nicht sagen da ich nicht weiß wie es momentan aussieht und wie es in Zukunft sein wird.

f1rstImp4ct
f1rstImp4ct
1 Jahr zuvor

Ich bin kein Fan von Mobile Gaming. Klar hatte ich damals nen Gameboy und auch den stundenlang in der Hand gehalten. Aber mir fehlt an den ganzen Touchscreens einfach die Haptik… Ich brauch das Gefühl einen Knopf gedrückt zu haben.
Des Weiteren scheitert Mobile-Gaming im Westen an dem nicht vorhandenen flächendeckenden Internet. In Japan oder Südkorea gibt es überalle kostenloses WiFi. Aber bei uns müsste ich meinen teuren Traffic dafür rausschmeißen…

Skjarbrand
Skjarbrand
1 Jahr zuvor

Ich kann mir nicht vorstellen wie man core gamer auf so einen beschränken System sein kann. Die Steuerung der mobile games ist super simple und das Design meist auch. Nur durch die skinner box Systeme und sich füllende Balken spielen die Leute diese mobile games häufiger als 2-3 mal.
Schreckliche Zukunft, in der nur noch die simpelsten spiele als große Marken veröffentlicht werden.

Herrengoth
Herrengoth
1 Jahr zuvor

Genau die gleichen Fragen stell ich mir immer, wenn ich Leute vor eine Konsole sehe. Dennoch tun es genug Leute. Also wieso soll dann nicht gehen?

Skjarbrand
Skjarbrand
1 Jahr zuvor

Das geht auch und wird bestimmt kommen. Der gaming industrie tut man ganz dennoch keinen Gefallen.

Joss
1 Jahr zuvor

„Denn wenn die AAA-Publisher das MMORPG-Genre ausklammern, könnte hier
eine Lücke entstehen, in die clevere Projekte hineinstoßen.“

So sehe ich es auch. Gerade für Bewohner der Nische kann die Entwicklung genau ebendiesen Vorteil mit sich bringen. Man (be)spielt ja nicht den Trend, sondern ein konkretes Spiel. Ich zumindest. AAA-Produktionen wird es a la longue auch weiterhin geben, vielleicht zunächst einmal weniger. Der Rechner ist ein starkes und flexibles Produkt. Auch die Konsolen konnten ihm nie den erhofften Garaus machen.

Das wird sich eher entwickeln wie die Auto-Industrie. Da gibt es auch eine Diversifizierung und immer mal neue Trends, ohne dass sich klassische Varianten damit erledigen würden: Flitzer, Zwerge, Kombis, SUV, Pick-Up, Perlen, Oldtimer usw.

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Bei allem Respekt den Ich aufbringen kann; aber Mobile ist zumindest für mich kein Gaming. Mag sein das das ein Riesenmarkt ist der immer größer wird. Aber ich verbinde mit dem Begriff Gaming einfach was völlig anderes als unterwegs oder zu Hause am Handy zu daddeln

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

– Entwickelt ein reines Android für PCs. Die „Windows“ und „Linux“ ersetzten können. So das Man Spiele ohne Probleme auf Android PCs bringen kann. Einen richtigen OS kein Emulator

– Der West Markt kennt nur „Windows/MacOS“ PCs und ein „kleiner teil“ Linux und Konsorten. Auch die meisten Grafikkarten hängen an Microsoft und AMD (und die wollen sich sicherlich nicht den Kuchen vom teller klauen lassen)

– Entwickelt einen Andoird PC mit der Hardware basierend auf Handy’s. Also ich meine kein Intel oder AMD CPU, sondern diese Handy CPUs. Aber PCs ist das Gegenteil von Mobil..Vielleicht sind erstmal einige Android Laptops eine Zwischenlösung mit biegsamen/faltbaren Displays (test Ballon). Grösse? Vielleicht wie das aktuelle grösster Samsung Galaxy Handy.. Es muss jedenfalls in die Tasche passen

– Mobiles/Handy könnten als Zwischengerät fungieren, als Benutzerschnittstelle, wo VMs in der Cloud die wahre Power haben (Shadow). Aber dann werden wir ein parallel Internet brauchen nur für VMs, wegen der Bandbreite und so. Das Internet was wir heute kennen ist für Daten und so gedacht. das neue wirklich nur für VMs. Nachteil die Server Farmen/Cluster müssen immer auf den neusten stand der Technik gehalten werden, wobei der benutzer einfach sein „altes“ Mobile/Handy nutzen kann, solang die bandreite stimmt

. Handy/Mobile Spiele die auf Streaming setzten, brauchen das Internet. Den früher gab es kein Internet (oder viel zu langsam) und die PCs füllten die Lücken. Heute ist das Internet überall und wird immer Schneller, also wozu noch einen PC? Die Handys werden den platz einnehmen wie in einem Firmennetzwerk die Clients auf den Firmenserver angewiesen sind. Das Internet (oder VM netz) wird zum einen Gigantischen Server werden mit sehr vielen Server farmen/cluster. Grenze ist nur die Bandbreite (wo wir schwächeln)

Herrengoth
Herrengoth
1 Jahr zuvor

Paar technische Hintergrund Informationen:
Android ist ein Unix System, Unix selber gibt es schon seit den 1980iger Jahren. MacOS hat seinen Ursprung auch in Unix und zählt zu den Unix Systemen. Linux ist extrem stark mit Unix verwand. Daher nur Windows ist da was eigenes.

was meinst du was z.b. in einem Iphone ist? Iphone nutzt ein AMD Prozessor.

Dave
Dave
1 Jahr zuvor

streaming ist hier ein gutes stichwort. in naher zukunft könnten spiele aller art nur noch gestreamt werden, wie schon bei musik und filmen.
über welche art von gerät man mit den spielen interagiert, spielt dann keine rolle mehr bzw. könntest du selbst entscheiden, ob du das spiel gerade lieber über smartphone oder pc oder auf ner tomate spielst.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Auch mal in eigener Sache: Wenn Leute immer meckern; Ihr macht nur noch Shooter und keine „MMOs“ mehr. Das liegt genau daran.

Die Alternative für „Mehr MMOs“ aktuell wären:

– mehr winzige News aus Pre-Alphas von Indie-MMORPGs
– oder mehr Mobile-MMOs vorstellen und covern

Bei vielen „klassischen MMORPGs“, die wir seit 2014 covern, passiert mittlerweile leider nur noch sehr wenig.

Die gehen z.t. auf „Legacy-Server“ (Rift/ArcheAge) oder machen einen „Relaunch“ (Defiance/Secret World) – alles im Prinzip keine wirklichen News.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

ist eure Seite Homepage hier, auch Mobile kompatible? Oder habe ich diese news irgendwo übersehen? Damit ihr fit für die Zukunft seid

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Jo, die meisten unserer Leser sind schon lange Mobile. smile

Dave
Dave
1 Jahr zuvor

kann man nur hoffen, dass nicht irgendwann auch mal die shooter mobile only sein werden.

DeSa
DeSa
1 Jahr zuvor

Bin auch kein Fan davon aber die Zukunft ist nicht aufzuhalten!

Als Webdesigner merke ich das sehr stark, mittlerweile wird beinahe ausschließlich Mobile First entwickelt, alles andere rückt in den Hintergrund!

Die Zugriffsstatistiken zeigen ganz klar, dass überwiegend von Mobilen Endgeräten auf die Seiten zugegriffen werden.

Sobald mehr Spiele diese Option anbieten, wird es dort genau so sein!

Warum im Keller zocken, wenn man auch im Strandbad zocken kann smile

Ectheltawar
Ectheltawar
1 Jahr zuvor

„Warum im Keller zocken, wenn man auch im Strandbad zocken kann :-)“

Weil ich da einen großen Monitor, bequemen Stuhl sowie Tastatur und Maus habe. wink

Ich sehe es an meiner eigenen Tochter sowie auch ihrer Generation, da hat der PC und auch die Konsole nur noch eine eher untergeordnete Rolle und wird nicht wirklich genutzt. Ich hab meiner Tochter zB einen Gaming-PC ins Zimmer gestellt und vor diesen setzt sich sich um dann an ihrem Handy zu zocken.

Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten, jedoch bin ich dann halt in 3-5 Jahren auch kein Core-Gamer mehr. Ich wüsste für mich keinen Grund warum ich etwas auf meinem Telefon spielen sollte. Sollte es dann irgendwann nur noch Spiele auf diesen geben, dann lass ich es halt ganz und hab dann noch mehr Zeit für klassisches Pen&Paper Rollenspiel.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Scheint so das man den Gaming PCs keine Zukunft mehr schenkt und die PCs langsam in das zurückfallen wofür sie eigentlich am Anfang gebaut wurden. Zum Arbeiten

Nun sind wohl die Handys dran. Am Anfang nur gut für mobile Telefonieren und heute?

Joss
1 Jahr zuvor

Schon die komplette Hardwareindustrie wird dafür sorgen, dass es immer ausreichend Angebote für den Rechner gibt. Das stirbt nicht aus, weil es ein in der Breite kaum geringerer Markt ist als die Smartphones. Nur dass er eben seit längerem stagniert und damit keine Landnahme mehr möglich ist. Anders als bei den Smartphones, wo die Leute noch nicht ganz gecheckt haben, dass sich die Unterschiede von Generation zu Generation zunehmend nivellieren. Spiele sind da nun eine Hoffnung, aber das wird sich nach einer Zeit ebenso glätten wie andere Trends. Einfach weil es für Spieler zu viele Nachteile gibt.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich nehme an, dass der mobile Markt eine potentiell größere Basis anspricht. Nämlich alle die, die eigentlich nicht spielen.

Joss
1 Jahr zuvor

Am Ende entscheiden die Käufe ausgedrückt in Währung. Da wird sich weisen, ob in der Breite, also nicht bei 1-X Titeln a la Pokemon, nicht die „Gamer“ auf Rechner und Konsolen mehr Einnahmen generieren, weil sie eben nicht nur 5-10 Dollar ausgeben, sondern im Jahr X Dollar für Y Titel und dazu dann die Hardware. Rechner- und Konsolen spieler sind ein riesiger etablierter Markt.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Na ich würde das nicht mit Umsatz gleichsetzen. Das Marktpotential ist erstmal Marktpotential und das ist erstmal jeder mit einem Smartphone. Die globale Durchseuchungsrate liegt bei 66 %, in Deutschland bei ca. 80 %. Das Marktvolumen liegt natürlich niedriger, aber es wird sich zeigen ob es geringer Ausgällt oder höher als beim PC. Ich schätze dass kann jetzt noch keiner so genau sagen. Darum versucht jeder einen möglichst großen Marktanteil zu sichern.

Und auch im Marktvolumen würde ich erstmal nicht Umsatz Mobile mit Umsatz PC vergleichen, da die Aufwände sich erheblich unterscheiden. Und am Ende zählt was rauskommt. Wobei mir ein großer Absatz mit kleineren Stückzahlen lieber ist, da diese in der Regel weniger heftig fluktuieren und stabiler laufen.

Joss
1 Jahr zuvor

Du würdest das vielleicht nicht, aber die Unternehmen haben primär zwei Kriterien im Blick: Umsatz hier und heute, Umsatz übermorgen, also Wachstumsmärkte vs. gesättigte und stagnierende Märkte. Der Artikel hebt auf Smartphones & Spiele als Wachstumsmarkt ab. Ich habe dagegen das Safe Game stark gemacht. Keiner weiß, wie das Spiel am Ende ausgeht. Aber wie gesagt, der Rechner ist ein starkes, flexibles und adaptives Produkt mit verschiedenen Ringen an Zulieferern, vor allem Grafik. Vor allem für solche Titel, die die Action nicht in den Fokus schieben. Und an diesem Punkt hat Schuhmann seinen Anker, denn der Markt setzt heute verstärkt hier an. Daher kann ich seiner Einschätzung auch gut folgen.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

„Die Unternehmen“ – es gibt also nur eine Art und die ist immer gleich? Na da muss ich bei meinen wohl irgend was falsch gemacht haben? ¯\_(ツ)_/¯

Umsatz sagt mir erstmal ziemlich wenig. Ohne Aufwände und Verhältnismäßigkeit, Einsatz von Fremdkapital, Stabilität, Prognosesicherheit und so weiter, sagt mir der Umsatz erstmal nur, dass überhaupt etwas umgesetzt wurde. Aber ob der Ertrag positiv oder negativ ist weis ich nicht – ganz zu schweigen von der Nachhaltigkeit.

Manche übersehen, dass das Unternehmensziel nicht der Umsatz, sondern der Gewinn ist. Viele haben sich schon über große Aufträge gefreut. Anschließend waren sie dann pleite, weil Folgeaufträge ausblieben oder die Größe logistisch und organisatorisch nicht gestemmt werden konnte. Umsatzsteigerungen durch Unternehmenskäufe oder Beteiligungen enden oft mit einem Fiasko. Dies haben die Entwicklungen am Neuen Markt drastisch bestätigt.

Selbstverständlich kann ohne Umsatz kein Gewinn gemacht werden. Es wird jedoch in einem gigantischen Knall enden, wenn positive Erträge und Umsätze nicht korrelieren. Die Aufwendungen werden in dem Fall das Unternehmen in die Insolvenz treiben – trotz steigendem Umsatz.

Weshalb die Umsätze dann gesteigert wurden, spielt keine Rolle mehr.

Die Schaltplatte und die CD waren auch mal „ein starkes Produkt“. Aber eben nur so lange, bis die Menschheit beschlossen hat, dass physikalische Datenträger nur so semi geil sind und ab dann lieber digitale Produkte wollte.

Der Zeitgeist kann sich jederzeit wandeln. Die technischen Voraussetzungen ändern und die Produzenten beschließen, dass sie kein Bock mehr auf PC haben. Zum Beispiel weil die Erträge nicht mehr kalkulierbar sind aber die Kosten fix und hoch.

Ich steh überhaupt nicht auf mobile und kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass es jemand tut. Auch bin ich mir nicht sicher, ob gerade ein Markt geschaffen wird oder es ihn schon gibt.

Aber so ist die Welt. Ständig im Wandel und selten kommt es so wie es die Masse es erwartet.

Joss
1 Jahr zuvor

„Die Unternehmen“

Die haben also nicht umsatzorientiert gearbeitet? Wenns deine waren, hast du dann in der Tat was falsch gemacht.

„Umsatz sagt mir erstmal ziemlich wenig“

Kannst dich ja mal umschauen nach >erfolglosen< Unternehmen, die aus ihrem Umsatz-Heute heraus nach Zukunftsmärkten von Übermorgen sondieren, um da zu investieren. Der Zusammenhang hätte dir also mitteilen können, dass es wohl nicht um den seltenen Fall von umsatzstarken, aber gewinnschwachen Unternehmen geht. Die genau das hier besprochene über Jahre weg versäumt haben.

„Der Zeitgeist kann sich jederzeit wandeln.“

Inshallah.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Genau genommen ist das nicht selten, sondern eher die Regel. Ich habe oben meinen Post noch erweitert und näher erklärt, da hast du glaube schon geschrieben.

Umsatz fixierte Unternehmen haben die Schwierigkeit, dass großer Umsatz fast immer mit einer großen Infrastruktur einher gehen. Große Infrastruktur heißt vor allem: hohe Fixkosten, hohe Logistik und komplexe Organisation. Hohe Logistik heißt hohe variable Kosten. Starke Umsätze gehen fast immer mit starken Fluktuationen einher. Zum einen sind diese schwer zu kalkulieren und zum anderen ist die Infrastruktur, einmal eingerichtet, immer da. Und kostet somit auch immer Geld – egal ob ich gerade in einer Flaute bin oder nicht. Dieses Manko hat schon so einigen expansiven Unternehmer das Gewerbe gekostet oder zumindest in arge Bedrängnis gebracht.

Auf der anderen Seite kann ich mit einem moderaten Umsatz hohe Gewinne erzielen. Habe geringere Logistik und organisatorische Aufwende.

Umsatz: 500 Million und 437 Millionen Aufwendungen ist weniger attraktiv als 300 Millionen Umsatz und 201 Millionen Aufwendungen. Und es ist stabiler, nachhaltiger, einfacher zu Kalkulieren und weniger Risikoreich. Zu dem muss ich vermutlich weniger Fremdkapital aufbringen um meine Infrastruktur zu etablieren. Habe folglich also auch einen geringeren Kapitaldienst zu bedienen smile

Und ich kenne keine Investoren, die Umsatz als wichtigstes Kriterium nehmen. Heute bin ich Produktmanager in der Investmentbrnache und kreiere Investmentvehikel. Von uns würde keiner davon ausgehen Umsatz so stark zu Übergewichten wie du es tust.

Angenommen du verkaufst ein total extremes Luxusprodukt. Eine Einheit kostet Millionen.

Auf dem Papier hast du ein verhältnismäßig hohen Umsatz. Aber in Wirklichkeit hast du 8 Kunden. Springen zwei ab, verlierst du direkt 1/4 deines Umsatzes. Vermutlich kannst du dann dicht machen.

Man sollte beachten, dass dies vor allem, für die klassische Wirtschaft gilt. Aber auch digitale Unternehmen brauchen Infrastruktur. Es fällt nur nicht so schwer ins Gewicht. Aber Kundensupport, Serverfarmen, Techniker, Backupfarmen und soweiter braucht man trotzdem.

Joss
1 Jahr zuvor

„Umsatz fixierte Unternehmen haben die Schwierigkeit, dass großer Umsatz fast immer mit einer großen Infrastruktur einher gehen.“

Das ist in meinen Augen Unsinn. Aber bleiben wir doch beim Thema, also der Spielebranche. Da versucht jedes Unternehmen einen maximalen Umsatz zu erzielen. Es gibt hier niemanden, der lieber wenige Titel verkaufen würde oder sich auf eine Premiumbox spezialisiert. Erst ab einem gewissen Umsatz schaffen es gerade die AAA-Titel wegen der hohen Investitionen einen Gewinn abzuwerfen. Da kann niemand mal eben neue Preise erfinden.

Für den Rest empfehle ich dir einfach mal die umsatzstärksten Unternehmen des blauen Planeten zu betrachten. Die machen auch alle einen ansehnlichen Gewinn. Und wem gehören Porsche, Bentley und Lamborghini, ach ja, Volkswagen. Nicht umgekehrt.

Mein Eindruck ist, du konstruierst hier willkürlich Fälle (hohe Fixkosten, hohe Logistik, hohe Infrastruktur), um irgendwie eine gar nicht im Raum stehende These zu verhandeln. Nun ist der Weg vom Spieleunternehmen zum Produzenten von Großraumflugzeugen aber nicht nur weit, sondern komplett themenfern. Ich mag solche Rechthaberei ehrlich gesagt nicht. Einigen wir uns daher einfach auf du hast recht, ich bin anderer Ansicht und lassen es dabei bewenden. Wir können unsere Zeit zum Feierabend beide besser vertun.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Wieso ist das Unsinn. Hoher Absatz heißt entweder a) viele Kunden oder b) sehr hohe Preise für wenige Kunden.

a) heißt mehr Kundensupport, mehr Distribution, mehr Allokation, mehr Logistik etc. Das kostet alles Geld – möglicherweise Fremdkapital – also steigender Kapitaldienst – steigendes Risiko.

b) habe ich oben schon beschrieben.

Ich kann absolut nicht verstehen, warum jemand max. Umsatz haben möchte. Das ergibt keinen Sinn außer Reputation, Ruhm und Ehre und vielleicht ein paar unerfahrene Anleger die sich blenden lassen.

Hier mal ein Zitat von einer Person die sehr viel schlauer ist als ich es bin: „Wir verzichten schon mal auf Durchschiebegeschäfte oder ‚gekaufte Umsätze‘, wenn sie nicht von strategischer Bedeutung sind“, lässt sich Bechtles Chef Ralf Klenk nicht beirren. Für ihn gilt die Maxime: „Wir machen nicht Umsatz um jeden Preis. Am Ende zählt, was unter dem Strich dabei herauskommt.““ In diesem konkreten Fall stieg der positive Ertrag und der Umsatz sank.

Umsatz ist eine sehr einfach zu manipulierende Größe. Drückerkolonen, teure Werbung, aggressive Salesabteilungen, unlauterer Wettbewerb und so weiter können relativ einfach, schnell massiv den Umsatz erhöhen. So etwas ist aber selten nachhaltig und kollabiert nach 2 oder 3 Jahren.

Sie sollen auch keine neuen Preise erfinden – obwohl sich das Geschäftsmodell in den letzten Jahren oft gewandelt hat. Von Vollpreistiteln über F2P, Shops, Microtranzaktionen, DLC, Abomodelen, Lootboxen und so weiter. Wie oben beschrieben reicht es die Kosten zu senken um mit weniger Umsatz trotzdem attraktiver zu sein.

Und die erfolgreichsten Unternehmen sind nicht represantiv für die Realität der meisten Unternehmen. Im Dax sind die 30 größten börsennotierten Unternehmen. In Deutschland gibt es aber 3,2 Millionen Unternehmen.

Meine Ursprungsaussag, der du dich, warum auch immer verweigerst war: „Und auch im Marktvolumen würde ich erstmal nicht Umsatz Mobile mit Umsatz PC vergleichen, da die Aufwände sich erheblich unterscheiden. Und am Ende zählt was rauskommt. Wobei mir ein großer Absatz mit kleineren Stückzahlen lieber ist, da diese in der Regel weniger heftig fluktuieren und stabiler laufen.“

Abgesehen davon, scheinen relativ viele Spieleschmieden meine Ansicht zu teilen und schieben ihre Ressourcen von PC auf Mobile.

Ich weis nicht was es daran zu deuteln gibt. Du musst mir nicht glauben und es macht für mich auch keinen Unterschied ob du mir glaubst oder nicht.

Warum bitte ist für dich Umsatz entscheidender als Gewinn. Vielleicht kannst du mir das in einem oder zwei Sätzen ganz klar erklären. Ich würde es wirklich gerne verstehen, wie du darauf kommst.

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Selbst ihn eure Freizeit denkt ihr „Betrieblich“.. Holla die Waldfee

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Ich denke, da kommt ja auch noch die VR-Geschichte. Und für die brauchst du einen leistungsstarken Rechner mit dicker Grafikkarte.
Und ein MMO mit VR könnte vielleicht auch ein paar Kids wieder an die Rechner holen.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Ich habe aus Platzmangel keinen Gamingpc sondern nur einen Gaminglaptop. Dennoch Spiele ich Hauptsächlich am PC auch wenn ich mittlerweile hauptsächlich Spiele digital kaufe wenn sie nur mehr Steam only sind oder DRM free über GoG vorhanden sind.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Weil Nachrichten lesen gemütlicher von der Coach aus ist. Zum Spielen braucht es wiederum ordentliche Controller wo die Gamingcontroller das höchste der Gefühle sind.

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Also wenn ich ins Strandbad gehe, dann auch deshalb, um etwas anderes zu tun als zu zocken.

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