Smartphone löst PC als dominante Gamingplattform in Deutschland ab

Bis vor kurzem war der PC noch die Spieleplattform Nummer 1 in Deutschland. Doch mittlerweile hat ihn das Smartphone knapp überholt. Deutschland liebt es, am Handy zu spielen.

Die neue Top-Gaming-Plattform: Laut einer Studie und Pressemitteilung von „game – Verband der Deutschen Games Branche“ sind die User-Zahlen von Smartphones als Gaming-Plattform in nur einem Jahr massiv angestiegen. Insgesamt sollen um die 18,2 Millionen User regelmäßig zum Smartphone greifen, wenn sie ein Spiel zocken möchten. Das sei ein Anstieg von 900.000 Spielern und ein Wachstum um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

game_Smartphones überholen PC als beliebteste Spiele-Plattform Deutschlands

PC nicht mehr auf der Spitzenposition

Was ist mit dem PC? Der PC war bis dato die primäre Spieleplattform in de Bundesrepublik. Allerdings haben die Smartphones nun gut eine Million Spieler mehr. Der PC kam in der Datenerhebung nur noch auf 17,3 Millionen Spieler.

Mädchen-Smartphone

Konsolen geht’s gut: Weitere Gewinner in der Umfrage waren die Konsolen. Play Station Xbox und Switch werden von 16 Millionen Spielern genutzt. Damit konnten sie 200.000 User (1 Prozent) mehr erreichen als noch 2017.

Tablets unverändert: Nicht relevant verändert hat sich jedoch die Spielerzahl auf Tablets. Nach wie vor werden sie von 11,5 Millionen Spielern genutzt und bilden so klar das Schlusslicht.

Vainglory: „Das Smartphone ist die beste Plattform für MOBAs“

Jeder zweite Deutsche ist Gamer, 47% Frauen

Insgesamt spielen 34,3 Millionen Menschen in Deutschland. Hiervon sind 47 Prozent Frauen und 53 Prozent Männer. Das Durchschnittsalter der Gamer in Deutschland ist im Jahre 2018 auf über 36 Jahre gestiegen.

Mobiles Internet Smartphone

Apps erreichen neue Spieler

Leute, die noch nie gespielt haben: Die Zahlen beuten nun aber nicht zwangsläufig, dass der PC niemand mehr interessiert. Vielmehr sind durch die mittlerweile äußerst leistungsstarken Smartphones viele neue Gamer dazugekommen, die auf Konsole oder gar PC nichts mit Spielen am Hut hatten.

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„Games erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das Smartphone erreicht dabei besonders durch seine weite Verbreitung und die geringen Einstiegshürden auch viele Menschen, die zuvor wenig oder gar nicht gespielt haben“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des „game“. „Die wachsende Vielfalt an Spiele-Plattformen mit Millionenpublikum ist auch für Indie-Entwickler wichtig: Mit kleinen Budgets und großer Kreativität begeistern sie immer mehr Menschen mit ihren mutigen und überraschenden Spiele-Ideen.“

Deutscher Games-Markt durchbricht 3-Milliarden-Euro-Grenze

Der Markt boomt: Insgesamt wuchs der deutsche Markt für Games sowie die zugehörige Hardware 2017 um 15 Prozent auf über 3,3 Milliarden Euro. Das ist das erste Mal, dass die 3-Milliarden-Euro-Barriere geknackt wurde.

Vainglory-Smartphone
game_Spiele-Apps bleiben einer der größten Wachstumstreiber

Mobile-Apps klar in Führung: Einer der größten Wachstumstreiber bleiben wie erwartet Games für Smartphones und Tablets: 2017 ist der Umsatz mit Spiele-Apps in Deutschland auf 497 Millionen Euro gewachsen.

App-Umsatz fast verdoppelt: Das ist ein Plus von 21 Prozent im Vergleich zu 2016 (409 Millionen Euro). Damit ist der Umsatz mit Spiele-Apps 2017 deutlich stärker als der gesamte deutsche Games-Markt gewachsen und hat sich seit 2014 mehr als verdoppelt (241 Millionen Euro).

Wo kommen die Daten her? Die verwendeten Daten basieren auf Erhebungen des GfK Consumer Panels, der GfK Entertainment und der GfK POS Measurement.

Die 10 besten Mobile-MMOs und Online-Games für Android 2019
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Psycheater

Smartphone und Gaming in einem Satz ist etwas was für mich überhaupt nicht passt. Aber Ich denke für dieses Thema bin Ich A: zu alt und B: ist das Handy für mich auch nicht als Gaming Plattform interessant oder geeignet.

Kellerkind79

???? selten so viel ignorantes, arrogantes und zum Teil auch dummes Geschreibsel gelesen, wie in den Kommentaren zu diesem Artikel.
Mobilegames sind keine richtigen Spiele, haben keine Tiefe, also sind die Spieler keine Gamer…
ist jemand ein Gamer der Abends am PC bissel Destiny spielt und gern auch mal die alten BioWare Titel raus kramt ein Gamer?
Wenn ja, wieso ist es dann der Spieler am Handy/Tablet nicht? Wenn jemand paar Runden Shadowgun spielt und auch Kotor, Baldurs Gate und Co. war es das selbe Tageswerk…
Klar ist der Großteil der Spiele im AppStore freemium, aber dann darf ich halt nicht unter Gratis schauen sondern muss was zahlen und da findet man so tolle Perlen wie oben genannte oder Xcom, Final Fantasy, Dragon Quest, Jade Empire, Grid und wie sie alle heißen. Selbst so manches Freemiumspiel bietet so viel Spaß für lau. Gutes Beispiel ist da Real Racing 3…
Wetten jetzt erzähle jemand etwas von alten Schnulzen zählen nicht? Sind ja nur ein Port von PC… na und? Trotzdem spielt man sie auch mobil.
Über die Tiefe eines Total War Rome brauchen wir nicht reden und dieses Spiel lässt sich fantastisch auf dem Tablet steuern.
Eine tolle Entwicklung war auch FF15PE. Die mobilen Varianten von WoT und WoWS sind auch toll zu spielen. Ich ziehe die sogar der PCversion vor. Apropos… Fortnite BR. Ja ich besitze Fortnite am PC schon seit langer Zeit, als es den BR noch gar nicht gab, aber den BR Spiel ich am liebsten auf dem Mobilphone, auch wenn es lange gedauert hat, bis ich mit der Steuerung klar kam.

Warum schreib ich das überhaupt? ???? erreicht die Personen sowieso nicht… diese unverbesserlichen PC-coregamer… ???? ob denen das irgendwann mal klar wird, wie lächerlich das klingt? Ich glaube nicht, aber das musste raus.

Einen schönen Tag bei herrlichem Wetter wünsche ich… ????????
Werde sicher die eine oder andere Runde Fortnite im Schatten unter einem Baum spielen und die Sonne genießen… was machen die PC-Coregamer? Keller? ????????

Chiefryddmz

“keller?”
sagte das kellerkind aus dem jahre ’79

^^

Skyzi

Smartphones haben das komplette Soziale Leben Zerstört.

Belpherus

Überraschen sollte es keinen. Die Schwelle vom Handy ein Spiel zu spielen ist viel geringer als von einem PC, den die meisten immer noch für Büroarbeit benutzen.

Elyth

nebenbei mal am handy was spielen bedeutet wohl kaum ” abgelöst”

Micro_Cuts

Wenn es wenigstens gescheite Smartphone Spiele gäbe. Aber leider sind gefühlt 90% Demos die dich nach 10 Minuten dazu nötigen für jeden Furz Geld auszugeben.

Ich hätte nicht mal was dagegen 10,20,30 Euro für ein Spiel auszugeben. Aber dann muss es eben was bieten! Und solche Spiele gibt es leider kaum auf App Markt.

Stephan

Natürlich zock ich auch auf dem Smartphone… sieht ja auch doof aus, so mit nem PC in der Bahn und ständig diese Leute die auf dein Monitor klotzen oder sich dahinsetzen wollen wo dein Tower steht.

Chiefryddmz

mit deinem tower würdest du wenigstens noch ne sitzgelegenheit schaffen in den beknackt überfüllten u-bahnen!
:’D
also nimm ihn doch bitte das nächste mal mit ^.-

40kFulgrim

Candy crush und Clash of Clans zählt nicht.

Mar

In diese Statistik zählen sie.

40kFulgrim

Dann zählt solitär und minesweeper auch. Und somit wäre PC wieder auf Platz 1.

Atomheal

Beste Antwort, ich krieg mich nichtmehr vor lachen xD.

Bienenvogel

Mhhh… ich hab vor ein paar Jahren mal Angry Birds Star Wars aufm Handy gespielt. Und Quizduell als es gerade “cool” war. Sonst ist das Handy eigentlich eher zum Surfen, Videos gucken und.. ich glaube es kaum.. telefonieren. ????

Gerd Schuhmann

Grundsätzlich merke ich, dass es große Unterschiede gibt, wie man das lesen kann.

Die Industrie sieht das und denkt sich: “Super, so viele neue Gamer. Wenn die beim Smartphone auf den Geschmack kommen – kaufen sie vielleicht auch mal eine PS4 oder einen Gaming-PC.”

Und Gamer sehen das und denken sich: “Warum sind die denn Gamer? Wir sind doch Gamer.”

Ich glaube einfach nicht, dass sich das ausschließt. Ich würde das eher pragmatisch sehen und nicht so ideologisch.

Gaming wird größer, immer mehr Menschen spielen und interessieren sich für Games. Das ist doch eine gute Sache. Und es ist ja nicht so, als werden Leute aufhören, “gute Spiele” zu machen. Sondern der gesamte Kuchen “Gaming” wird einfach größer – in allen Facetten.

PBraun

Mein Satz des Tages:

>Und Gamer sehen das und denken sich:
>”Warum sind die denn Gamer?
>Wir sind doch Gamer.”

xollee

Es geht um den Umsatz. Den Entwicklern ist doch total egal wie lange wer ein Spiel spielt… Hauptsache die inappinhalte werden wie blöd gekauf. Wir sind selber Schuld das wir Sender wie RTL/RTL2 haben… warum sollte es in der Spieleindustrie nicht anders sein. Der Staat wird uns davor nicht schützen. Gegen Dummheit gibts nur ein Mittel, Krieg->Neuanfang… ein Reset sozusagen.

Frenzy

Naja jeder mit Smartphone is a ein “Gamer”

Interessanter wäre viel viele davon 2h+ pro Woche spielen

Ayrony

Schön zu sehen, dass das in der Menschheit stets vorkommende “Wir gegen die” auch vor solchen Lappalien wie der Definition “Gamer” nicht zurückschreckt.

Wäre ja auch schrecklich, wenn man plötzlich nicht mehr den alleinigen Anspruch auf den Begriff “Gamer” hätte…und innerhalb der “Gamer”-Community gibt es noch Glaubenskriege zwischen PS4, Xbox und PC… kann man darüber nicht mal hinauswachsen?

RuffyDrain

Wie bei der Musik früher aufm Schulhof. Das sind die Rocker und das sind die Hip-Hoper…

Ich finde den Begriff “Gamer“ schon an sich ziemlich lächerlich.

Chiefryddmz

was ist das denn fürn satz? ^^
dort sind die rocker und da die “hip-hoper” ^^
diese schüler würde man wsl nichtmal aufm gleichen schulhof finden…
wennschon “dort die rapper, da die hip hopper”.. oder sowas ^^

Fly

Finden tust die schon auf dem gleichen Schulfhof, nur mit soviel Distanz wie möglich zwischen ihnen.^^
Ich bin seit damals auch in der “Rocker/Metal-Fraktion”, zu den Leuten die Aggro Berlin und Co. gehört haben wurde immer der maximal mögliche Abstand gewahrt.^^

Chiefryddmz

so wars gemeint, jep ;P
😀

RuffyDrain

Ja okay, Ich rede da noch von meiner Jugend. Da war Rap noch ein Teil von Hip Hop 😀
Heute sieht das ganze natürlich anders aus.

Aber ändert ja nichts an der Kernaussage, dass Leute sich da echt Kategorisieren: Gamer, Hardcore-Gamer, Echte Gamer, Casual-Gamer, die Gestalten die auf einem Handy spielen….usw

EDIT: Irgendwie hat er mir jetzt erst alle Antworten gezeigt. Disqus ist seltsam. 😀
Also vergiss was ich gesagt habe ;D

Chiefryddmz

“die gestalten die auf einem handy spielen”
^^ musste schmunzeln ;D

Atomheal

Naja ich würde sagen, dass sich Menschen mit ähnlichen Hobbys einfach gerne gruppieren und als engen Kreis ansehen. Leute die bestimmte Vorgaben nicht erfüllen, gehören dann nicht dazu. Das gab es in unterschiedlicher Form in der Menschheitsgeschichte schon immer und wird glaub ich auch kaum verschwinden. Nahezu jeder Mensch, grenzt sich von einer bestimmten Art von Mensch selbst aus, weil er nichts mit ihnen zu tun haben will, sie nicht mag etc., jeder trägt es bloß unterschiedlich zur Schau bzw. kommt anders damit zurecht

Ayrony

Habe dazu letztens folgende Theorie gehört:

Als Allesfresser (was der Mensch ja ist) lebst du in einem Dilemma: Du kannst zwar alles essen, aber nicht alles was du essen kannst ist auch gesund -> Dadurch entwickelt sich “Ekel”. Dieser “Ekel” bewahrt dich quasi davor verschimmelte Sachen zu essen oder dir von anderen Leuten in den Mund spucken zu lassen.

So evolutionsbiologisch gesehen ist ein Ekel gegenüber anderen Menschengruppen auch völlig normal: Die könnten ja Krankheiten/Parasiten/etc. besitzen. -> Die Theorie besagt quasi, je größer dein Ekelgefühl bei dir ausgeprägt ist, desto weniger bist du bereit dich auf “neue Dinge” einzulassen.

Heutzutage äußer sich sowas beispielsweise so (das ist nur ein Beispiel, keine politische Meinung von mir): Nationalisten betiteln Ausländer bspw. als “Ungeziefer, Ratten etc.”, Begriffe bzw. Dinge, vor denen man sich ekelt. Selbst der Begriff “links-grün-versifft” hat einen Bezug zu etwas schmutzigem, ekligen.

Das ist halt ‘ne evolutionsbiologische und keine soziologische Theorie darüber, warum sich manche mehr, manche weniger gegenüber anderen Gruppen abgrenzen.

Auch wenn es etwas fernab vom Artikelthema ist, wollt ich das mit euch teilen 🙂

HelgesKiste

Wie ? okay ich lasse mir nie wieder in den Mund spucken :-DDD

Chiefryddmz

^^

als ob es darum geht, dass “eine (andere) gruppe” AUCH so genannt wird..
es geht darum, dass sie SO genannt werden.

Darius Wucher

Wenn ich mich hier Sportler nennen würde nur weil ich mein das sich jeder Sportler nennen darf der für eigenständiges laufen nicht zu dick ist würden auf einmal alle heulen wie ich auf sowas komm obwohl es das gleiche ist =D

Alex Oben

Word!

Keragi

Früher hatte ich auch nen Gameboy vorm pc. Soll der Mainstream gerne am telefon spielen wir Nerds bleiben unter uns 🙂

HelgesKiste

hattest du früher die technischen möglichkeiten mobil zu zocken ? konntest du mit deinem Nokia 3310 über Cross Play Hearthstone spielen oder Pokemon fangen ?
Ich habe selbst einen Gameboy hier rummfliegen, aber technisch ist er schon lange dem Handy unterlegen.

Keragi

Ich hatte nie den grund mobil zu zocken da ich ja nen snes zuhause hatte. <–kellerkind halt 😀

HelgesKiste

😀 ach die Zeiten wo man bei Fifa noch brutale Grätschen machen konnte 😀

Darius Wucher

Und trotzdem wird er immer etwas für Gamer bleiben bei den Gefühle aufkommen und nicht nur das gefühlt noch mehr für ingendein Handyspiel zahlen zu müssen.

Chiefryddmz

mein handy hatte lange zeit 2gb mehr arbeitsspeicher als mein pc IN DER ARBEIT

stell dir das mal vor! X D

Frosteyes

Habe momentan auch noch mein gameboy class vor meinem Monitor. Ich kann das Ding einfach nicht weglegen, auch wenn es so veraltet ist Q.Q

Chiefryddmz

für die einen ist es ein hobby (GAMER).. evtl sogar ihr beruf (streamer) – für die anderen ein [sinnloser] zeitvertreib (handy-daddler)

außerdem glaub ich kaum, dass leute die auf dem smartphone zocken, sich selbst als “(wahre/richtige) gamer” ansehen… DA sollte es mal eine umfrage geben xD.. wie die sich selbst bezeichnen würden :’D

_______
ich versuche ein beispiel/vergleich aufzustellen, was hier gerade sehr schwer ist

person A (pc/konsolen)
zeichnet leidenschaftlich gerne – er kauft sich teure pinsel und gutes papier.. sitz stunden am abend bis tief in die nacht vor seinen skizzen

person B (mobile-daddler)
mag dem lehrer keine sekunde länger zuhören, und kritzelt etwas in ihren block

–> wer von den beiden würde sich wohl eher “künstler” nennen?
____
nur meine meinung….

und dann kommt noch… sind smartphones überhaupt eine spiele-plattform?
ganz klares NEIN, sind sie nicht.
die menschen kaufen sich kein smartphone, um zu spielen.
sondern aus anderen gründen.
und wieviele menschen haben smartphones verglichen zu menschen, die sich einen computer ZUM ZOCKEN kaufen???
ist doch klar, dass es da dann mehr mehr “zocker” auf mobilen endgeräten gibt

L O L

Darius Wucher

Genau so ist es das eine hat mit dem anderen nix zu tun, ein Unterscheid wie Tag und Nacht.

Guest

–> wer von den beiden würde sich wohl eher “künstler” nennen?

Ich habe mal ein paar Jahre Theater gespielt und kann dir sagen, dass sich wirklich absolut jeder Künstler nennen darf, der nur mal eine Leinwand vollgepinselt hat oder ein 5 Sekunden-Video gedreht hat.

Ein schönes Beispiel: Der deutsche Fußballspieler mit den Spitznamen “Zecke” hat ein Ölgemälde gemalt, mit Zecke signiert und durfte sich seitdem auch so nennen. Davor war es ihm verboten diesen Spitznamen auf seinem Trikot drucken zu lassen.

Chiefryddmz

ich sagte ja.. es ist hier gerade extrem schwer, einen vergleich aufzustellen..
wollte nur etwas finden, wo zwei personen eigentlich das gleiche machen, sich SELBST aber mit sicherheit anders betiteln würden………

und wenn du mich fragst: jeder mensch ist ein künstler! 🙂

und trotzdem finde ich das beispiel nicht so passend
bzw hier der konter:
ein handyspieler kam um den fortnite hype nicht rum. probiert es aus. gut und schön.
nächstes wochenende sitz er bei einem kumpel auf der couch, dieser fragt ihn.. zockst du etwa fortnite? auf deinem handy? komm.. probier das mal am pc bei mir!
der handyspieler würde sagen: das ist ein unterschied wie “tag und nacht” (wie Darius Wucher so schön sagt^^)

a pro pos “tag&nacht”
ich habs noch nicht erlebt, dass jmd am handy die nacht durchzocken würde
warum? weils einfach was für zwischendurch ist….

und so wie ich die menschheit kenne,
gibts spätestens anfang 2020 ein eigenes wort für “handyzocker”..
welches im november 2020 dann zum wort des jahres gewählt wird
XD
spätestens dann wissen wir, wie Gotteshand seine mama nennen kann
^.-

cheers ron und alles gut 🙂
mir ist eigentlich egal wie sich smartphone zocker nennen, solange sie den unterschied zu schätzen wissen, dass es zocker da draußen gibt, die “gaming” an sich ernster nehmen, als jeder der gerade im bus hockt und daddelt ^^

Corbenian

Das Wort für Smartphone-Zocker ist Smombie oder auch Meningismuspatient.

„ich habs noch nicht erlebt, dass jmd am handy die nacht durchzocken würde
warum? weils einfach was für zwischendurch ist…“

Doch, ja, ich kenne Leute, die genau das machen ^^’

MLGeeZuZ

Ich hab früher auf dem iPod Touch Minecraft gespielt 😀 Und das in einer Häufigkeit, die einem AAA-Titel auf dem PC/auf der Konsole zumindest gleich kommt, und auch nicht nur Minecraft. Ich finde also nicht, dass Mobilegames ausschließlich für Zwischendurch geeignet sind ^^

Chiefryddmz

smombie XD!

echt? ..aber jetz wo du’s sagst… ^^ ich kenn auch 2, 3
aber: es vergeht kaum eine stunde in der nicht mindestens 1 anderer zu ihnen sagt “wenn du schon SO (intensiv & am handy) zockst, dann wenigstens was richtiges…”

^^

Bienenvogel

Verdammt, den kenne ich sogar noch. Hat lange bei Hertha gespielt wenn ich mich nicht irre.

Chiefryddmz

war die zecke nicht TH von 60?

Bienenvogel

Vielleicht gabs mehrere die so genannt wurden, aber ich meinte/kenne nur Andreas Neuendorf. ????https://de.m.wikipedia.org/

Chiefryddmz

STIMMT DER WARS loooooool
thomas häßler war “icke”
also gar nicht sooo daneben ^^^^^^

Atomheal

Kann dir nur voll zustimmen. Für Leute, die zocken als Hobby haben, ist es halt einfach ein Schlag ins Gesicht, mit Handydaddlern in einen Topf geworfen zu werden.

Guest

Wieso das denn? Macht dein Spiel deswegen weniger Spaß? Glaubst du, dass du etwas besseres bist, nur weil du nicht mit den Fingern wischt, sondern eine Maus und Tastatur verwendest? Finde deine Äußerung echt drastisch.
Erkläre es mir bitte.

Atomheal

Hab ich dir bei deinem Kommentar ka geschildert. Leute erbringen Leistung/Motivation etc. in ihrem Hobby, der andere machen es lustlos nebenbei. Man möchte da einfach nicht auf eine Ebene gestellt werden. Siehe mein Sportlervergleich in deinem Kommentar.

Guest

jop, habe dir geantwortet. Nichtsdestotrotz kann ich auch ein Cod, Fifa oder Battlefield lustlos nebenbei spielen.

Letztes Wochenende waren Freunde von mir in Dortmund auf den Pokemon Go Festival, das war alles andere als lustlos oder nur eine Nebenaktivität. Die haben damit mehr Aufwand betrieben als ich es jemals für einen Shooter machen würde.
Weshalb das andere weniger wert ist, kann ich nicht nachvollziehen.

Corbenian

Ich stimme dir soweit zu, aber bei der Aussage „für die einen ist es ein hobby (GAMER) […] – für die anderen ein [sinnloser] zeitvertreib (handy-daddler)“.

Inwiefern ist denn das „Hobby“ eines Gamers produktiver und wertvoller, als der „Zeitvertreib“ des Handy-Daddlers?

Im Prinzip sind Hobby und Zeitvertreib übrigens Synonyme 😉 ein produktives Hobby wäre Holz schnitzen, Bilder malen, etc. – aber zocken ist definitiv immer ein „sinnloser Zeitvertreib“. Egal ob auf PC, Konsole XY oder dem Smartphone.

Ich weiß, was du aussagen willst. Ich stimme dir wie gesagt auch zu. Nur bleibt Zocken im eigentlichen Sinne halt „sinnlos“. Es unterhält einen lediglich. Erzählt eine Geschichte, ist schön an zu sehen, führt einen mit anderen Menschen zusammen oder macht einfach Spaß – das macht ein Spiel aus, egal ob digital oder real (Brettspiele, Sportspiele oder einfach Spielen mit der Umwelt).

Chiefryddmz

ich wusste, dass noch jmd das “sinnlos” anspricht
hab es deshalb auch nur in klammern gesetzt – ganz verkneifen konnte ich es mir jedoch nicht

denn das sinnlos sollte eigtl nur deutlich machen,
dass jmd der candy crush im zug zockt.. darauf wohl eher verzichten kann,
als jmd der von der arbeit nach hause kommt und bevor er die schuhe ausgezogen hat den PC/konsole anmacht..
schon in der arbeit über den raid am abend nachdenkt.. evtl sogar seine gruppe schon tagsüber sucht

worauf ich hinaus will: konsolen/pc-gamer nehmen ihren sinnlosen zeitvertreib (;D) mit sicherheit ernster, als jmd anders sein sinnloses gedaddle am smartphone
die meisten die ich kenne die am handy zocken, haben eh alle 3-6 wochen was anderes, das dann kurz und intensiv gezockt wird..

aber wichtig sind den meisten die spiele nicht :p

oder anders,
gab es zu einem handyspiel schon jemals nen shitstorm?
falls ja: nicht viele denke ich
und aus welchem grund? weil den smombies die spiele einfach nicht so wichtig sind…..

meine meinung =)

Chiefryddmz

und noch ganz kurz zum letzen absatz 🙂
erstmal danke, dass du meine aussage nachvollziehen kannst ^^
und naja:

kartenspieler sind KARTENspieler, keine “gamer” oder zocker ^^
genauso würde dir ein SCHACHspieler den vogel zeigen,

wenn du zu ihm sagst “du spielst doch (nur) brettspiele..” oder sowas ^^

MLGeeZuZ

Dass es mehr “Gamer” auf Mobilgeräten gibt als auf dem Computer finde ich absolut naheliegend, aus genau der Überlegung, die du selbst auch angestellt hast: Heutzutage hat fast jeder ein Smartphone. Entsprechende Spiele gibt es häufig kostenlos und falls sie doch mal Geld kosten dann deutlich weniger. Daher ist die Zielgruppe natürlich deutlich größer und viele Leute spielen halt mal zum Zeitvertreib Minispiele, sind also Casual-Gamer.

Aber ich möchte hier noch hinzufügen dass auch viele “Nicht-Gamer” einen PC besitzen, also ist auch der PC keine Spiele-Plattform im eigentlichen Sinne, anders als eine Playstation oder ein Nintendo DS. Du hast hier fälschlicherweise angenommen dass ein PC gleichwertig mit einer Spielekonsole ist, also dass er nur für Games gekauft wird. Aber ein PC kann so viel anderes sein, sei es als Media-Center, Bürocomputer oder halt auch ein Gaming-PC. Auf einem Bürocomputer kannst du aber auch Spiele spielen, dementsprechend kannst du auch Casual-Gamer sein wenn du auf dem PC spielst 🙂

Schlussfolgerung: Ich würde nicht darüber urteilen, ob eine Person ein Gamer ist indem ich mir die Plattform anschaue, sondern man müsste hier nach Häufigkeit oder nach Genre entscheiden.

Chiefryddmz

jep genau,

deswegen meine ich ja “und wieviele menschen haben smartphones verglichen zu menschen, die sich einen computer ZUM ZOCKEN kaufen???
ist doch klar, dass es da dann mehr mehr “zocker” auf mobilen endgeräten gibt”

sprich: das alles dürfte niemanden ‘wundern’, dass handys bald die “dominanteste” gaming plattform ist

yo das stimmt natürlich auch,
aber da muss man dann wieder sagen: nicht jeder “haushalts-pc” hat ein spiel drauf..
smartphones wsl so gut wie alle ^.-

RuffyDrain

Hatte in einem anderen Forum schon die Diskussion. Also an sich ist schon mal von den Umsetzen her der PC Anteil im Gegensatz zum Vorjahr um 1,6% gestiegen ( Also ist eigentlich was positives, auch wenn es in den vorherigen Jahren gesunken ist).

Und eigentlich ist es nichts schlechtes, man wird auf Videospiele sensibilisiert und Deutschland erkennt evt langsam aber sicher, dass dieser Markt gigantisch ist und wir auch mal was beitragen sollten ( wir haben so wenig nennenswerte Entwickler vor allem im AAA Bereich).

Zum anderen muss man auch einfach dazu sagen, dass insgesamt der Markt im asiatischen Bereich vertreten ist ( Mobile ). Für die ist das aber oft auch nicht anders möglich, bei einer 60-70 Stunden Woche.
Auch einer der Gründe warum gerade all diese Spiele wie Summoner Wars etc so grind lastig sind. Entweder Geld bezahlen um Zeit zu sparen oder im Zug wenn man zur Arbeit fährt mal ein bisschen grinden.

HelgesKiste

und mal ehrlich, was gibt es schöneres als beim kacken zu zocken ?

WooTheHoo

Lesen! XD

Chiefryddmz

pissen….
😉

oder hast du schon mal geschissen ohne zu pissen?

Der Gary

Lieber so als andersherum.

Chiefryddmz

XDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD

made my shitty day!!!
:’D

Corbenian

Jep, hab ich.

Chiefryddmz

aber nur, wenn du davor schon pissen warst ;P
XD

Messeryocke

Hahahaha sauber. Daher auch der Ausruck – Wischerhandy.

Chiefryddmz

^^^^^^^^

Chiefryddmz

SMARTPHONE MASTERRACE

xDDDDD

ich seh’s schon kommen…… 😉

Alex Oben

Hahaha, als der Artikel eben kam und noch kein Kommentar da war hab ich mir gedacht das es sich lohnt später vorbei zu schauen xD Verstehe einfach nicht warum man sich so gekränkt fühlen muss… Ob ich an der Konsole dem pc am Handy oder in der Hose spiele ist doch shice egal. Hauptsache es macht Spaß. Man hat echt das Gefühl es sind nur kleine Kinder unterwegs die meinen Ihr Spielzeug wurde geklaut. Gamer ist nunmal Gamer…schadet euch “Pc Masterracern” wenn jemand auf dem Handy zockt? Nein!

Atomheal

Genau das ist es eben nicht. Für Gamer ist das Spielen ein Hobby. Das hat Chiefryddmz etwas weiter oben sehr gut geschildert. Viele fühlen sich angegriffen, wenn etwas als Gaming bezeichnet wird, wenn es eig. nur Müll und nichts ernstes ist, weil man so viel Leidenschaft reinsteckt. Du würdest ja auch nicht einen 200kg schweren Mann, der nur fett ist als Sportler bezeichnen, nur weil er ein mal die Woche ins Studio geht und dort eig. nur rumlungert, anstatt zu trainieren. Gilt hier auch beim Handy. Mal davon abgesehen, finde ich, dass man sehr gut an den Durchschnittszahlen sieht, was die große Masse der Handyspieler sein muss. Wenn das Alter 36 ist und fast die Hälfte Frauen sein sollen, kommt mir einfach das Bild nicht aus dem Kopf von “Muttis” die zwischen 40-60 sind und mal aus langeweile oder nebenher Candy Crush oder ähnlichen Müll spielen, ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass so viele Frauen zocken. Es sei ihnen vergönnt Spaß zu haben und ich freue mich darüber, dass dadurch evtl. Gamer und die Spielebranche mehr Aufmerksamkeit bekommt, aber ich habe Angst, dass richtige Spiele auf PC etc. verdrängt werden und fühle mich einfach gekränkt, wenn mein Hobby mit solchen Leuten verglichen wird und auf eine Ebene gestellt wird.

Alex Oben

Ich wünschte ich hätte solche Probleme…sorry aber null Verständnis so nen Aufriss zu machen. Müssen wir jetzt anfangen zu definieren was wirklich Spiele sind? Nur weil jemand eine andere Spielform oder Plattform nutzt spielt er kein Spiel?
Auch wenn Candy Crush Saga zum Beispiel überhaupt nicht meins ist, ist es halt ein Spiel und fertig!
Leute die Spiele spielen sind halt Spieler und wenn du das ganze auf Englisch übersetzt: Woaaaa: Gamer!
Womit nimmst du dir raus das du in deine Pc Spiele “mehr Leidenschaft” rein steckst als jemand der halt sein Spiel auf dem Handy gefunden hat?
Dieser Aufschrei hier ist nix anderes als Konsolenkrieg oder Pc vs Konsole.
Es gibt halt immer Fanboys (und sorry dazu zähle ich alle die hier rum heulen), die sich so in die Sache rein gesteigert haben, dass man jeder anderen Platform (diesmal ist es das Handy) die Daseinsberechtigung abspricht.

Die Überschrift ist schon richtig: Das Smartphone ist eine Gamingplatform, wie auch pc, Konsole oder Handheld…das hier mehr Umsatz gemacht wird ist klar:
Ich hab das Ding halt immer dabei und kann so an mehr Orten zocken. Ende..

Darius Wucher

Du sagt alle die hier rumheulen also du ganz oben oder?

Alex Oben

Genau, vielleicht nochmal in die Schule lesen lernen dann kannst du das in Zukunft auch unterscheiden 🙂

Darius Wucher

Vielleicht solltest du denken bevor du schreibst, denk mal das war nur ne Kuzschlussreaktion von dir, denn wer andere als etwas beleidigt sollte immer mit Gegenwehr rechnen, bloß weil du Ende.. schreibst hast du noch lange keine einheitlich Lösung gefunden. Außerdem acht man einen Punkt und nicht zwei also besser noch mal in die Schule.

Alex Oben

Und “Macht” schreibt man mit “M” aber nicht schlimm. Ich habe meine Meinung dazu gesagt und hab da nix mehr hinzu zu fügen 🙂 Ich kann das verstehen wenn deine kleine “Gaming” Welt dadurch bedroht wird aber ich bleibe bei meiner Meinung so wie du auch bei deiner bleibst 🙂 Und ja, für mich ist jemand der seine Plattform immer und immer wieder verteidigen und als einzig wahre präsentieren muss: Ein Fanboy.

Darius Wucher

Gibt es einen Grund für deine beleidigende und aggressive Art? Denn falls du dich durch irgendjemand, der hier seine Meinung äußert bedroht oder verarscht fühlst kann ich dir sagen das meint keiner hier böse. Falls du das falsch verstanden hast tut es mir leid, aber deine Reaktion darauf ist wenig ansprechend.

Alex Oben

Ich diskutiere gerne mit inhaltlichen Themen, deswegen bekommt man auf einen wenig konstruktiven Beitrag wie: “Du sagt alle die hier rumheulen also du ganz oben oder?” die passende “konstruktive” Antwort.
Ich weiß nicht wo du entnimmst das ich aggressiv bin, dem ist nicht so.
Es tut mir auch leid wenn sich einige durch das Wort Fanboy beleidigt fühlen, aber ich finde die Diskussion hier über “gamer” und nicht “gamer” einfach lächerlich.
Ihr tut so als wenn es um nen Doktortitel ginge den sich jemand ohne Studium vor den Namen schreibt.

Ansonsten wünsche ich dir dann einen angenehmen Tag! (Und das meine ich ernst 😉 )

Darius Wucher

Ich fühle mich nicht beleidigt wollte dich nur darauf hinweisen das man immer erst bei sich selbst nach Fehlern suchen sollte bevor man andere beschuldigt. Und an “Genau, vielleicht nochmal in die Schule lesen lernen dann kannst du das in Zukunft auch unterscheiden :)” ist wenig konstruktives.
Und gegen deine Meinung hat keiner was wir teilen nur unsere genauso gern mit wie Ihr eure.
Und auch dir einen schönen Tag. (-:

Alex Oben

Zu guter letzt: Das war das “konstruktive Echo” auf : “Du sagt alle die hier rumheulen also du ganz oben oder?” Solche Antworten bekommst du von mir nur wenn deine auch keinen Inhalt hat 😉 Aber ist jetzt auch wirklich gut. Bis denne 😉

Chiefryddmz

^^ wo haben wir probleme?

ein straßenmusiker wird doch auch nicht rockstar genannt.. oder?
XD

Alex Oben

Ne aber Musiker 🙂 Genau wie ein Rockstar auch ein Musiker ist 😛

Chiefryddmz

^^ok lassen wir’s ;P

Dave

aber das kann einem persönlich doch vollkommen egal sein. Warum ist es den einzig wahren Gamern so wichtig, einer Personengruppe genau zugeordnet zu sein? Ist das nicht scheißegal… what de fuck. Für dich und dein Hobby ändert sich dadurch nichts.
Gaming ist ein weit gestreckter Begriff, den niemand für sich gepachtet hat.. welches Recht hat man denn, der Mutti das Gefühl, ein Gamer zu sein, streitig zu machen?
Edit: deinen letzten Satz kann ich gut nachvollziehen. Aber der Markt wird einfach größer und vielfältiger, das ist alles. Ich würde das nicht so negativ sehen.

Kendrick Young

Gaming wird einfach zugänglicher und dazu sind games auf dem smartphone eigentlich sehr einfach gestrickt, Spieltiefe hab ich in noch keinem Handygame gefunden.

HelgesKiste

Ich habe das Gefühl, dass sich hier einige in ihrer Gamer-Ehre gekränkt fühlen.
Die Zeiten ändern sich, und gaming wird mobiler.
Wenn man jeden Tag mehrere Stunden in Hearthstone oder SummonersWar investiert ist man doch genau so ein Gamer wie jemand, der auf der Konsole Need for Speed zockt.

Weder die Plattform noch der Umfang definieren einen Gamer.
Es gibt auf der Konsole genauso dummdumm Spiele wie es auch tiefgründige gibt.

Also ich persönlich spiele hauptsächlich auf Sonys Konsolen. Seit der PS1 alle gehabt und nach wie vor sehr zufrieden. Aber der mobile Aspekt ist meiner Meinung nach ein Gewinn.

Und ich denke , dass nicht die Plattform sondern die Person einen Gamer definiert.
Und selbst da gibt es ja wieder Abweichungen zwischen Casual und Core.

Guest

Verstehe nicht, weshalb die Leute in den Kommentaren so empfindlich reagieren. Habe mal eben nachgeschaut, ob es eine klare Definition von “gaming” gibt und nö, die gibt es nicht.

Laut wiki beschreibt gaming lediglich das Nutzen von Computerspielen und damit ist nicht das Spielen auf den Computer gemeint, sondern Unterhaltungssoftware, die auf den Computer erstellt wurde und auf ähnliche Systeme wie Konsolen, Handhelds und Smartphones laufen.

Wo gaming anfängt und wo es aufhört, das lässt sich nicht sagen. Ein Videospiel ist nicht erst ein Videospiel, wenn es ein AAA Titel mit 100 Millionen Kosten ist.

Verstehe nicht, weshalb Videospieler da so eisern ihr Hobby vor Handhelds, Nintendo oder gegenwärtigen dem Smartphone verteidigen müssen.

Darius Wucher

1. Keiner hier sagt was gegen Handhelds, da sie nichts mit Handyspielen gemein haben, außer dem mobilen.
2. Keiner sagte was von AA-Titeln sondern der tiefe und ähnlichem was auf wenige bis keine Hanyspiel zutrifft.

Guest

1. Nein, heute sagt da keiner mehr etwas zu, das stimmt, aber ich beschäftige mich seit meinem 6. Lebensjahr mit Videospiele und kann dir ganz klar sagen, dass diese Diskussion keineswegs neu ist. Heute verteufeln die Spieler die Smartphone, vor 10 Jahren war es Nintendo samt Mario Kart, DS usw. Da war man Gamer, wenn man CS, Quake oder meinetwegen Final Fantasy gespielt hat, aber Mario Party?! Um Gottes Willen!
2. Doch, weiter unten wurde so argumentiert. Ich zitiere:
“Von daher ist diese Aussage völliger Unsinn.
Schonmal ein Handyspiel zum Vollpreis von 60 Euro gesehen?
Schonmal ein Handyspiel mit einem Budget von 100 Millionen gesehen ?
Schonmal überhaupt ein Handyspiel mit einem AAA Titel gesehen.”

Darius Wucher

Ich Spiel selber schon ewig und hab mit nem Gameboy begonnen, daher kenn ich diese Diskusion auch aber dafür sind Diskusionen man diskutiert bis man sich einig ist. So wurde der Handheld großteils als gameing akzeptiert und das Handy eben nicht. Außerdem kann du nicht sagen das es was mit AAA Titeln zu tun hat nur weil das einer sagt. Wenn man jemals auf einem Handheld lang gezockt hat und auf nem Handy merkt man das das eine mit dem anderen nix zu tun hat.

Guest

Da haben wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Gaming war bei mir in der Mittelstufe ganz klar Lan-Party, Shooter, Diablo, WoW. Da wurde von Seiten der Spieler schon Unterschiede gemacht zwischen Handheld und PC.
Das ist ja auch teilweise immer noch so, dass von vielen Leuten ganz klar differenziert wird zwischen Konsole und den PC. Der Begriff “PC Master Race” ist ja auch genau deswegen entstanden und auch noch heute sehr stark im Umlauf. Auf beispielsweise 9Gag wird nahezu stündlich etwas dazu gepostet. Also dieser Konflikt, den gibt es auf jeden Fall noch.
Aber wie ich schon sagte, es gibt da keine klare Definition. Das ist eine rein subjektive Betrachtung und Perspektive.

Atomheal

Das Masterrace gespamme kommt z.T. eher daher, dass viele auf PC einfach besser funktioniert und viele sich durch die Konsolen eingeschränkt fühlen, da das meiste leider auf diese optimiert wird und somit z.T. einiges an Potenzial für den PC auf der Strecke bleibt. Da der PC i.d.R. technisch Überlegen ist, ist es da auch kein Wunder, dass die Leute sich darüber aufregen und Konsolen haten, damit diese endlich verschwinden, da es sie stört. Konsolenspieler nicht als Gamer zu bezeichnen, kenne ich dahingehen eher weniger und kommt von einzelnen Menschen, die wie überall mal wieder übertreiben müssen. Zu deinem eig. Kommtentar kann ich nur sagen, dass sich Zocker von Handygamern in ihre Ehre (da es ihr Hobby ist) gekränkt fühlen. Als Vergleich kann ich dir hier ganz klar Sportler geben. Ich weiß zwar nicht, ob ein Sportler ganz klar definiert ist, aber hier gehen die Meinungen auch extrem auseinander. Du wirst wohl kaum sagen, dass ein langjähriger Kraftsportler genauso ein Sportler ist, wie ein untrainierter Fettsack, der hin und wieder ne Runde joggt, oder lustlos eine Sportart ab und zu ausführt. Da wird dich jeder Sportler direkt verurteilen, wie es auch die Gamer mit den Handyspielern tuen

Guest

Hier die Definition von “Sportler”: Als Sportler oder Sportlerin wird eine Person bezeichnet, die regelmäßig und intensiv eine oder mehrere Sportarten betreibt.
Bei der gaming Diskussion geht es aber nicht um die Regelmäßigkeit und die Intensität, sondern einfach um das Produkt, worauf gespielt wird. Das ist den Leuten ein Dorn im Auge und nicht weil diese nur ne halbe Stunde am Tag zocken. Das passt dann auch nicht mit dem Vergleich zum Sportler. Es gibt auch Leute, die zwei Stunden am Tag Pokemon Go spielen oder wenn man beispielsweise bei Clash of Clans einiges erreichen will, dann fließt da deutlich mehr Zeit und Geld rein, als in ein COD.
Also ob jemand Leichtathlektik macht oder Crossfit betreibt, das können für mich beide Sportler sein. Bei der gaming Debatte wertet man aber bewusst die Smartphones ab, als würde man sagen: Der eine stemmt drei Stunden lang 100kg, der andere rennt wiederum nur seine 100 Meter pro Bahn. Das eine ist für mich aber nicht mehr oder nicht weniger wert als das andere.

Atomheal

Da magst du Recht haben, was die Definition beim Sportler angeht, aber da kommen wir wieder ins nächste Problem. Definitionen sind so eine Sache um irgendwo (z.B. rechtlich) eine Grenze zu ziehen an die sich jeder halten SOLLTE. Die Grenze/Definition wertet aber jeder anders aus und für “Gamer” ist der Begriff halt schlicht und einfach falsch definiert. Definitionen sind ja auch nicht unantastbar und können nicht geändert werden. Manchmal ist es halt sinnvoller (wenn es nicht ums z.B rechtliche geht) eine Definition danach zu definieren, wie sie bei den meisten im Kopf ist. Ich glaube kaum, dass sich viele Handygamer als Gamer bezeichnen würden und genau hier liegt der Hund begraben. Wenn jemand ein Spiel auf dem Handy spielt und es so spielt, dass er bspw. bestimmte Ranglistenpositionen erreicht, ist das ja meistens in Ordnung auch als Gamer zu intepretieren, leider sind der Großteil aber nur Leute, die es aus Langeweile nebenbei kurz spielen, oder Menschen, die sich bewusst auch von Gamern abgrenzen. Ich glaube wie gesagt nicht, dass sich ne 40 Jahre alte Mutti, die CandyCrush am Handy zockt, Gamer oder ähnliches nennen würde. Sie distanziert sich bewussst von uns und deshalb distanzieren “wir” uns auch von ihr :D. Im Grunde hat man schon recht, dass es hier keinen Unterschied zwischen Handy und PC etc. per Definition gibt, aber es herrscht einfach eine ich sag mal Rassentrennung zwischen den meisten Nutzern. Ist wie gesagt trotzdem noch das selbe im Sport. Der Kraftsportler sieht je nach Einstellungen die einen als Sportler, die anderen nicht, unabhängig von der Definiton.

Darius Wucher

Aber es ist eine Definition, also sowas wie die heiligen 10 Gebote wie kannst du nur!!1! *verbrennt den Ketzer =D

Guest

“Ich glaube kaum, dass sich viele Handygamer als Gamer bezeichnen würden und genau hier liegt der Hund begraben.”

eben nicht, weil dieses “ich bin Gamer” – Gefühl eine rein subjektive Wahrnehmung ist. Das ist ein neumodischer Begriff, den sich leidenschaftliche Videospieler selbst gegeben haben. Es gibt da keine neutrale Person, kein Institut und auch nicht den Duden, der das klar eingrenzt, der klar sagt was gaming und wer Gamer ist.

Es ist auch nicht die 40 Jahre alte Mutti, die das von sich selbst behauptet und sich klar von einer etablierten Gruppe, die es nicht wirklich gibt, distanziert.

Diese Worte werden lediglich von leidenschaftlichen Videospielern gewählt und sich selbst gegeben. Diese selbst entscheiden dann, wer Gamer ist und wer nicht und genau so entsteht dieses Problem.

Ich bin jetzt noch mal alle Kommentare durchgegangen und was ich ganz klar merke ist, dass sich hier Leute zur Wehr setzen, die alle eine absolut unterschiedliche Auffassung dieser Begriffe haben. Das zeigt doch bestens, dass man hier nicht klar unterscheiden kann, sondern jeder selbst bestimmt, was ein Gamer ist und was nicht.
Ich fasse mal zusammen: Gamer ist, wer….
– AAA Titel spielt
– Spiele mit hohem Budget spielt
– regelmäßig spielt (wobei hier nicht gesagt wurde, was man unter regelmäßig versteht)
– Spiele spielt, die intensiv gestaltet wurden
– Ranglistenspiele bewältigt
– für wen das Spielen ein Hobby ist
– nicht lustlos spielt (was auch immer das heißen soll)
– auf richtigen Spieleplattformen spielt
– usw.

So, das war jetzt mal ein kleiner Überblick über die Kommentare und Argumente. Da fällt doch einem direkt auf, wie komplett unterschiedlich argumentiert wird und das teilweise von Leuten, die sich selbst als Gamer bezeichnen.
Also was davon ist denn jetzt richtig und was falsch? Wo fängt diese Grenze des Gamings an und wo hört sie auf? Das konnte bisher noch niemand beantworten, weil es da eben komplett unterschiedliche, subjektive Meinungen zu gibt und das ist auch der große Unterschied zu den Vergleichen zum Sportler oder Rennfahrer, weil bei diesen Begriffen sich auch Dritte deutlich leichter festlegen können.

Forwayn

Eine sehr klare, strukturierte Analyse die du hier betreibst. Abseits der emotional und polemisch geführten Debatte erfrischend sachlich. Hab Freude gehabt beim Lesen. Danke

Im Übrigen, klingt der Aufschrei der Gamer hier für mich nach nicht erfolgter Vergangenheitsbewältigung. Früher waren Gamer eine Minderheit, die mit dem Stigma des Nerdtums leben mussten. In dieser Nische hat man sich eingerichtet, vielleicht sogar Stolz entwickelt. Jetzt ändert sich das Klima und man hat Angst seinen bisherigen Status zu verlieren.

Atomheal

Also zum Thema mit der Mutti würde ich sagen, dass sie sich nicht bewusst, vom “Gamer” distanziert, aber unbewusst und da hat man meiner Meinung nach meistens ein Gefühl dafür, wer sich so benennen würde und wer nicht. Würdest du sie z.B Fragen, würde sie sehr wahrscheinlich sagen, dass sie mit Videospielen/Zocken/Gaming usw. nichts am Hut hat. Das ist auch in Ordnung, wenn jedoch die Presse oder ähnliches sagt, sie ist ein Gamer (was dann von mir aus per Definition stimmt), ist es für die Leute, die sich selbst so bezeichnen einfach nicht toll anzuhören. Aber lassen wir es einfach dabei, dass ist einfach Meinungssache.

Ich möchte jedoch noch ansprechen, wodurch das ganze hier entsteht und wie gesagt nicht ganz der Begriff Gaming das Problem auslöst sondern das Zugehörigkeitsgefühl würde ich sagen. Bevor ich hier einen Roman schreibe, verwende ich zwei Zitate aus einer anderen Diskussion hier von mir

Naja ich würde sagen, dass sich Menschen mit ähnlichen
Hobbys einfach gerne gruppieren und als engen Kreis ansehen. Leute die bestimmte Vorgaben nicht erfüllen, gehören dann nicht dazu. Das gab es in unterschiedlicher Form in der Menschheitsgeschichte schon immer und wird glaub
ich auch kaum verschwinden. Nahezu jeder Mensch, grenzt sich von einer bestimmten Art von Mensch selbst aus, weil er nichts mit ihnen zu tun haben will, sie nicht mag etc., jeder trägt es bloß unterschiedlich zur Schau bzw. kommt anders damit zurecht. “

und von Ayrony

Habe dazu letztens folgende Theorie gehört:

Als Allesfresser (was der Mensch ja ist) lebst du in einem Dilemma: Du kannst zwar alles essen, aber nicht alles was du essen kannst ist auch gesund -> Dadurch entwickelt sich “Ekel”. Dieser “Ekel” bewahrt dich quasi davor verschimmelte Sachen zu essen oder dir von anderen Leuten in
den Mund spucken zu lassen.

So evolutionsbiologisch gesehen ist ein Ekel gegenüber anderen Menschengruppen auch völlig normal: Die könnten ja Krankheiten/Parasiten/etc. besitzen. -> Die Theorie besagt quasi, je größer dein Ekelgefühl bei dir ausgeprägt ist, desto weniger bist du bereit dich auf “neue Dinge”
einzulassen.

Heutzutage äußer sich sowas beispielsweise so (das ist nur ein Beispiel, keine politische Meinung von mir): Nationalisten betiteln Ausländer bspw. als “Ungeziefer, Ratten etc.”, Begriffe bzw. Dinge, vor denen man sich ekelt. Selbst der Begriff “links-grün-versifft” hat einen Bezug zu etwas schmutzigem, ekligen.

Das ist halt ‘ne evolutionsbiologische und keine soziologische Theorie darüber, warum sich manche mehr, manche weniger gegenüber anderen Gruppen abgrenzen.

Auch wenn es etwas fernab vom Artikelthema ist, wollt ich das mit euch teilen 🙂

Ich hoffe, dadurch verstehst du vlt etwas mehr, warum manche (so wie ich z.T. auch) einfach etwas gegen Handydaddler haben und sich von ihnen distanzieren. Generell stimme ich dir jedoch, was die Begrifflichkeit angeht voll zu und das es hier Problem gibt. Freue mich auch, dass hier mal ein solches Thema relativ sachlich diskutiert werden kann, ohne das mit Beleidigungen und Vorwürfen rumgeworfen wird.

MLGeeZuZ

Ich vermute mal, dass sich dieses Beispiel mit dem Sportler auch auf die Diskussion PC-Gaming vs Konsolengaming übertragen lässt, denn die Core-Gamer am PC machen sich ja (tendenziell) schon mehr Gedanken um das optische Zusammenpassen des Setups, RGB, Komponententausch/Leistungstuning und optimieren ihre Spielerfahrung durch Software, Anpassung der Grafikeinstellungen für hohe FPS-Zahlen usw. und geben in der Folge deutlich mehr für ihre Geräte aus und stecken auch mehr Zeit rein. Könnte mir vorstellen dass das mit dem “PC-Masterrace” oder “Console-Peasant” daher kommt dass sich PC-Gamer durch ihren höheren Einsatz als etwas besseres fühlen wollen.

WooTheHoo

Ich mag Handygames generell kaum bis garnicht. Wenn ich unterwegs bin lese ich Bücher oder mein-mmo. 😉 Durch meine Frau und meinen Sohn bin ich der ganzen Sache etwas näher gekommen aber kein Stück überzeugter. Es mangelt dem, was ich bisher gesehen habe, einfach an Tiefe, Handling, Buddget und Herz, wenn man das so sagen kann. Andererseits bin ich neugierig, wo die Reise hin geht. Ein vollständig tragbares Equipment mit z.B. VR (ohne Klotzbrille) um komplett abtauchen zu können, in Verbindung mit Spieltiefe und einer überzeugenden Steuerung, klingen für die Zukunft schon sehr interessant. Aber abwarten und Tee trinken. Momentan plagt mich eher eine gewisse Sorge davor, dass es tatsächlich in absehbarer Zukunft keine Konsolen & Co. mehr geben und sich alles auf den mobilen Markt verschieben könnte. Das wird von einigen Analysten ja seit Jahr und Tag probagiert. Das würde für mich dann wohl den Tod eines geliebten Hobbys bedeuten. Aber wie schon geschrieben: Abwarten und Tee trinken. ^^

Guest

“Es mangelt dem, was ich bisher gesehen habe, einfach an Tiefe, Handling, Buddget und Herz, wenn man das so sagen kann.”

Ich verstehe schon was du meinst, aber das würde dann ja bedeuten, dass Indie-Spiele, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden sind und gefühlt 80% der Spiele auf Steam wiedergeben, auch nicht als “gaming” eingestuft werden können. Also irgendwo ist da doch der Hacken.

WooTheHoo

Indiegames empfinde ich, auch wenn ich selten welche spiele, als äußerst wichtig für den innovativen Teil der Entwicklerschaft. Zumal es diesen manchmal auch nicht an Tiefe mangelt, eher im Gegenteil. Auch bei AAA-Titeln gab es denkwürdige, negative Entwicklungen hinsichtlich Genanntem. Ich kann auch nur beurteilen, was ich bisher gesehen habe. ^^ Für mich persönlich geht halt nix über einen Abend vor dem großen Bildschirm in einem Spiel, in dem ich mich verlieren kann. Auch Indies schaffen das (zuletzt z. B. Fe). Deshalb war das Argument “Budget” wohl nicht ganz zutreffend. Mir wirken nur die meisten mir bekannten Handyspiele “hingerotzt” unter der Maxime des maximalen Gewinns mit absoluter Aufwandsminimierung. Was man da alles kaufen kann, und was da für Spielflussbremsen geschaffen werden, das ist, allein schon der Immersion wegen, absolut zum k***en. Vom finanziellen und verführerischen Aspekt her mal ganz zu schweigen (vor allem bei Kindern). Und DAS definiert für mich das typische Handyspiel.

Darius Wucher

Sorry aber wer nur am Handy spielt ist einfach keiner Gamer, Konsole und Pc bieten Welten in die man eintauchen kann, riesige Hintergrundgeschichten, hammer Gameplay (zumindest die meisten) und habe eine hohes Buget. Da kann kein gelegenheits oder zeit überbrückungs 0815 Game am Handy mithalten. Diese Leute sind einfach keine Gamer sonder ihnen ist nur z.B. langweilig kann man also nicht vergleichen da eins Hobby und Leidenschaft ist, das andere wiederum nur ein Überbrücker!

ChongWeng

Ist man schon “gamer” wenn man sich flappy wisch wisch bird 6 auf dem smartphone kauft ? Smartphone games sind doch zu 90% Müll, gerade gut genug um 30 min Bus oder Zugfahrt zu überbrücken…wobei ich da jederezeit den 3DS oder ein Buch vorziehen würde ^^

Gerd Schuhmann

Du bist ja auch Kinogänger, wenn du dir 1mal im Jahr den BlockBuster von Michael Bay anschaust – genauso wie der Cineast, der 100mal im Jahr ins Programmkino geht.

Hammerschaedel

nein bist du nicht…wenn mann mal drüber nachdenkt^^

Chiefryddmz

joa, versteh deinen vergleich –
aber iwie haben wirs dadurch ja schon ^^

der cineast geht aus leidenschaft, und weil es sein hobby ist, ins kino
derjenige, der 1mal im jahr geht, macht das aus langeweile, oder weil er diesen einen film UNBEDINGT sehen will
er unterscheidet sich also komplett zum cineasten

Gotteshand

Der Fehler ist, dass Gaming nicht gleich Gaming ist.
Was wird auf dem Handy gespielt ? GTA? Rainbow Six? Komplexe RPGs? Nein, sondern Puzzle Spiele und ich sammle coins wenn ich auf mein Haus klicke Spiele.

Von daher ist diese Aussage völliger Unsinn.
Schonmal ein Handyspiel zum Vollpreis von 60 Euro gesehen?
Schonmal ein Handyspiel mit einem Budget von 100 Millionen gesehen ?
Schonmal überhaupt ein Handyspiel mit einem AAA Titel gesehen.

Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Hier werden ganz andere Zielgruppen bedient.
Und nur weil sogar meine Mutter Candy Crush runter lädt ist sie kein Gamer

Gerd Schuhmann

Und nur weil sogar meine Mutter Candy Crush runter lädt ist sie kein Gamer
——-
Doch, ich finde schon. Die ist dann “Casual Gamer”, wie er im Lehrbuch steht. Und du bist dann “Core-Gamer.” Das muss man nicht gut finden, aber so wird das gesehen.

Darum geht’s hier ja: Smartphone bringt Leute mit Spiele in Berührung, für die das neu ist.

Und die “Gaming-Industrie” denkt sehr stark in diesen Bahnen: Genau dieses “Mobile-Hype” erleben wir in China und Südkorea sehr stark. Und deshalb schwenken jetzt auch viele AAA-Publisher verstärkt auf Mobile um. “Elder Scrolls Blades” ist kein Zufall. Square Enix verdient sich eine goldene Nase mit Mobile-Games. Und die nächsten Titel von Blizzard werden Mobile-Games sein, davon geht man zumindest stark aus.

Waldspecht

Wir erfinden jetzt für alles Sub-Genres und nennen uns dann alle so….
Casual Gamer, Core Gamer, blablabla.
Wer sich so einen Handygame müll runterlädt ist alles andere aber keine Gamer…. Egal in welcher Hinsicht.

Darius Wucher

Richtig ich bin auch kein Rennfahrer nur weil ich mal über 100 fahr.

Guest

Rennfahrer beschreibt aber einen Beruf bzw. die Teilnahme an Wettbewerben und nicht nicht die überschrittene Höchstgeschwindigkeit.

Darius Wucher

Dann verstehst du nicht was ich mein. Ich mein es hat nicht mit schnell fahren zu tun ein Rennfahrer zu sein und ebenso wenig einer Gamer zu sein nur weil jemand eine Software benutz die die langweilige Zeit überbrücken soll.

Alex Oben

“A gamer is a person who plays interactive games, either video games, skill-based card games and plays for usually long periods of time.” Selbst jemand der Skill-Based Card Games spielt ist ein “Gamer” ich finds echt so lächerlich das man den begriff Gamer unbedingt für sich beanspruchen muss…. Ist es echt so das nix anderes im Leben zählt, dass man sich mit der “Auszeichnung” Gamer definieren muss? *facepalm

Darius Wucher

Und viele hier finden es echt lächerlich das sich Leute die Handygames hin und wieder spielen sich so bezeichnen wie Leute die dieses Hobby seit Jahren mit Herzblut und Freude ausführen. Und nur weil wer eine Definition ins Internet schreibt hat das noch lange nix mit der wahren Bedeutung, oder der Bedeutung für die Leute zu tun.

Insane

Wie viele Stunden muss ich denn auf meinem Spielekonto in der Woche anhäufen um mich “Gamer” nennen zu dürfen? 10? 20? 40? Und wieso 40 und nicht 38 oder 42? wie viel Liter Herzblut muss ich den vergießen? Wie viel Neuronen im Fanatismusbereich des Hirns müssen zünden? Wie viel € an Entwicklungsgeldern müssen fließen, da mit das Spiel das ich spiele überhaupt in die obige Rechnung aufgenommen werden dar? Und wer legt diese Werte fest?

Was genau qualifiziert dich oder jemand anderen dazu festzulegen ob jemand mit Leidenschaft spielt oder nicht. Und überhaupt, Leidenschaftlich im Vergleich zu was? Zu dir? Zum “Eck-Gamer?

Darius Wucher

Du qualifizierst dich dafür indem soviel dafür tust wie die die den Begriff vor die Nutzten und für ihn leben. Bloß weil etwas Mainstream ist heißt es noch lange nicht das jeder dahergelaufene der ein Handy bedienen kann sich so nennen kann, klar haben sie vielleicht auch Spaß aber anders und deshalb sollten sie sich auch einen andern Namen aufbauen.

Insane

Leider hast du meine Frage nicht wirklich beantwortet. Wie finde ich den jetzt heraus ob ich die Kriterien erfülle und mich nach deiner Vorstellung nach Gamer nennen kann oder nicht?

Und was meinst du mit “dafür leben”? Ist dein Lebensinhalt gaming oder wie kann man das verstehen?

Darius Wucher

Sorry, aber leider hast du meine Antwort nicht verstanden. Es geht beim gaming um die Gemeinschaft und wie bei jeder Gemeinschaft legt man nicht selber fest ob man eine teil davon ist sondern die Gemeinschaft macht das, das heißt nicht ich und auch du entscheiden das nicht. Wenn die Gaming-Community jemanden akzeptiert ist man ein Teil davon so wie bei jeder Gruppe in jedem Hobby, wer sich anders nennt muss wiederum keinen Fragen das es noch keinen gibt. Und meine Wörter zu verdrehen sehr erwachsen und untermauerter deine Argumente gut.

Insane

Oh wie praktisch, eine undefinierbare und homogene Macht legt das also fest. Na da ist man zum Glück ganz fein raus und muss sich auch keinen lästigen Debatten stellen.

Als gäbe es “die eine gleichförmige Gemeinschaft”.

Was muss ich den machen um von deiner Gemeinschaft akzeptiert zu werden oder kannst du mir das auch nicht verraten?

Darius Wucher

Schön wie du weiter meine Worte verdrehst. Ich sagte nie was von ner Macht aber die Handheld-diskusion gab es auch recht lang und letzten Endes konnten sie sich als Großteiles anerkannte Plattform durchsetzten. Warum sollte nun alles akzeptiert werden, vor allem da sie noch umstrittener ist?
Deine Aussage sich keinen Debatten zu stellen macht außerdem null Sinn denn wie du bestimmt lesen kannst wird hier debattiert, wenn du in der Kommentar Sektion kommentierst führst du ne Debatte.

Insane

Tut mir leid – ich möchte hier garnichts verdrehen. Das ist was ich bei dir verstehe. Und über Handhelds hab ich nicht gesprochen. Mir ist das Medium auch völlig egal. Ich würde gerne verstehen wie man Mitglied dieses Elitären-Clubs wird oder ob ich es vielleicht schon bin. Und bisher konnte mir das noch keiner verraten.

Ich weis ja nicht in welchen Gesellschaften du so lebst, aber ich bin noch keiner unitarisierten, homogenen Gesellschaft begegnet. Es gibt immer Anteile die mich akzeptieren, tolerieren, ausschliesen und teilweise sogar aktiv bekämpfen. Und ich habe keinen Anhaltspunkt warum das in der Gaminggesellschaft anders sein sollte. Ich verstehe es allerdings nicht, wie du darauf kommst, dass du plötzlich alle Gamer in ihren Ansichten vertreten könntest oder wie du alternativ auf den Gedanken kommst den Großteil der Gamer zu repräsentieren.

Was genau ist denn eigentlich das Argument? Wir waren zu erst hier oder gibts noch ein anderes? Wenn ich nach den Beitrittsregeln für die Aufnahme in den Club frage, kann mir das auch keiner so recht beantworten.

Beim besten Willen kann ich hier nichts erkennen, außer eine kleine Gruppe von Personen, die krampfhaft versucht sich von anderen abzutrennen – warum auch immer.

Was genau bedroht euch denn, wenn eine Candy-Crush-Mama sich Gamerin nennt. Was geht euch denn verloren, wenn jemand Vainglory auf dem Handy spielt anstatt Lol auf dem PC?

Und ich muss dazu sagen, ich habe nicht ein Spiel auf dem Handy, da ich einfach kein Spaß daran habe. Aber ich bin halt auch offensichtlich nicht die Benchmark.

Darius Wucher

Und wieder verdrehst du die Worte, wo war die rede eines Elitären-Clubs oder deiner unitarisierten, homogenen Gesellschaft. Es tut mir leid aber wenn du null verständniss für die andere Seite hast dann kann ich dir meine Position lang beschreiben. Ich will aber nicht mit dir Streiten also belassen wir es dabei, ich kenn dich nämlich nicht und in echt wär das bestimmt was ganz anderes, denn im Internet ist die Kommunikation immer ein Problem, da jeder gelesenes anderes sieht.

Insane

Na es scheint ein Elitärer-Club zu sein, da ja wohl nicht alle Mitmachen dürfen und es nicht näher definierbare, aber wohl strenge Aufnahmeregeln existieren. Da du vorhin von “der” Gesellschaft gesprochen hast, die das entscheidet, muss es wohl eine homogene Gesellschaft sein, in der sich alle oder zumindest die meisten einig sind. Das nennt man homogen. Aber so eine Gesellschaft, wenn sie den aus mehr als aus 5 Mitgliedern besteht, bin ich noch nie begegnet.

Und auf meine einfache Frage habe ich immer noch keine Antwort. Was müsste ich denn machen um von “der Gesellschaft” als Gamer akzeptiert zu werden. Scheint ja doch nicht so einfach zu Beantworten zu sein.

Und ich vermute, das liegt daran, dass diese Kriterien nun mal nicht existieren. Da es diesen Club nicht gibt und alles um was es hier geht, eine handvoll Personen ist, die sich unnötigerweise bedroht und herabgesetzt fühlt.

Darius Wucher

Wie schon mehrfach erwähnt es gibt (immer noch) keinen Elitäreren-Club sondern die Menschen die spielen, wie hier in den Kommentaren, online beim gemeinsamen Spielen oder bei einer Diskussion mit Freunden. Es wird sich (wie auch schon mehrfach erwähnt) mit der Zeit zeigen ob sie Teil der Gameing-Community werden oder nicht. Versuch in Zukunft weniger das gesagt zu verändern und nur das gleiche zu wiederholen, das mögen wenige an z.B. Politikern und es ist auch an sich nicht schön. Aber wie (auch schon erwähnt) will keiner Streit mir dir sondern nur in den Kommentaren darüber diskutieren und die Meinungen austauschen, dafür ist sowas da.

Insane

Ja, das versuche ich in dem ich versuche deinen Standpunkt zu verstehen. Darum stelle ich Fragen. Dein Standpunkt war, dass diese Personen keine Gamer sind. Darum wollte ich von dir wissen, was man denn machen muss um Gamer zu sein.

Darius Wucher

Nochmal das was ich vorher geschrieben hab, was verdeutlich soll das du nicht machen sollst um ein echter Gamer zu sein.
Wie schon mehrfach erwähnt es gibt (immer noch) keinen Elitäreren-Club sondern die Menschen die spielen, wie hier in den Kommentaren, online beim gemeinsamen Spielen oder bei einer Diskussion mit Freunden. Es wird sich (wie auch schon mehrfach erwähnt) mit der Zeit zeigen ob sie Teil der Gameing-Community werden oder nicht. Versuch in Zukunft weniger das gesagt zu verändern und nur das gleiche zu wiederholen, das mögen wenige an z.B. Politikern und es ist auch an sich nicht schön. Aber wie (auch schon erwähnt) will keiner Streit mir dir sondern nur in den Kommentaren darüber diskutieren und die Meinungen austauschen, dafür ist sowas da.
Außerdem sind Meinungen und Ansichten immer was persönliches, weshalb du es wahrscheinlich nie sehen wirst wie ich und ich nie wie du, darum sind wir Individuen und das ist gut so. Sollen wir es nicht dabei belassen denn wie schon gesagt keiner will dich angreifen, falls ich es dir zu unverständlich ausdrück frag am besten wen anders der kann es dir vielleicht anders erklären.

Insane

Also irgend wie scheine ich zu blöd zu sein. Du sagt es sind keine Gamer. Aber du kannst mir nicht sagen wieso du persönlich denkst das es keine Gamer sind und du kannst mir auch nicht sagen was ein Gamer zum Gamer macht? Dann solltest du deinen Standpunkt vielleicht nochmal hinterfragen.

Darius Wucher

Ich beende das hier mal, dir noch ne schöne Woche man sieht bestimmt mal wieder wo anders in den Kommentaren vielleicht mit ähnlichem Standpunkt, wer weiß. Blöd bist bestimmt auch nicht (-:, haben nur zu verschiedene Ansichten also nicht ärgern ich will keine Eskalation mit dir (meine ich echt nicht böse =D).

Scaver

Gamer ist mehr als nur ein Spiel zu spielen.
Wann ist man Fußballer? Wenn man es beruflich oder richtig aktiv als Hobby betreibt oder? Nichts anderes ist es mit Gamern.
Mal eben in der Mittagspause Candy Crush spielen ist noch kein Hobby und erst Recht kein Beruf.
Die meisten verbringen mehr Zeit am Tag damit Zeitung zu lesen und würden das auch nur in seltenen Fällen als Hobby bezeichnen.
Wenn es für dich eben “mehr” ist… eben ein Hobby und zwar aktiv.

Nareshh

Mit der Kommentar, dem ich am meisten zustimme. Handy/Smartphone Spiele sind genau das. Spiele. Und Spiele sollen jemanden ablenken und unterhalten. Deshalb sehe ich solche Spiele schon als solche an. Als Spieler von PC Spielen sehe ich aber eine “Gefahr” von einem falschen Hype in diese Richtung. Ich spiele am Rechner zum Beispiel SW:ToR oder TESO, auf dem Handy aber Clash Royale. Ein Spiel, welches ich auf dem PC niemals spielen würde, dafür würde ich aber wohl auch kein Star Wars oder TES Spiel auf dem Smartphone spielen wollen. Die gehören für mich auf eine Plattform, in der ich mich verlieren kann. Also stundenlang davor sitzen und die Zeit darüber vergessen. Bei einem Smartphone kann ich das nicht. Also hoffe ich, dass die Entwickler die klassischen Plattformen nicht vergessen. Jedoch sprach die E3 da nicht unbedingt für, siehe CnC für’s Smartphone. TES:Blade wäre wohl was anderes, weil das ein plattformübergreifendes Spiel wird (wenn ich es recht verstanden habe). Was cool wäre: du bist zu Hause am Rechner und führst epische Kämpfe oder du bist in der Stadt unterwegs und suchet die digitalen Taschen anderer Spieler oder du bist auf dem Land und sammelst Ressourcen (die letzten beiden Punkte über AR 🙂 ). Ob Bethesda das so umsetzt oder anders, es bliebe übergreifend.
Aber Entwickler sollten sich in meinen Augen nicht so sehr von den Kompetenzen auf splitten. PC und Konsolen Spiele haben neunmal einen anderen Fokus als Smartphone Spiele.

Beides aber seine Existenzberechtigung.

Guest

Vor 5 oder 10Jahren war man noch kein “Gamer”, wenn man nur Nintendo gespielt hat. Der DS oder die Switch, das waren ganz klar Tools für Kinder. Was ich damit sagen will: Es gibt keine klare Definition von “gaming” oder “Gamer”. Wer Videospiele spielt, der macht genau das, was gaming beschreibt, nämlich das Spielen von Videospielen.
Das fängt nicht irgendwo an und hört woanders auf. Auch bezieht sich gaming nicht auf AAA-Titel.
Habe es nie verstanden, weshalb sich Konsumenten von Videospielen immer in verschiedene Schubladen stecken wollen.

MLGeeZuZ

Ich finde nicht dass du das so eindeutig behaupten kannst. Natürlich ist “Vollpreis” bei einem Mobile-Spiel etwas anderes aber es gibt durchaus komplexere, anspruchsvollere Spiele auf dem Handy. Sei es eine reine Mobile-Version eines eigentlichen PC-Spieles (Fortnite, PUBG, Minecraft) oder extra für mobile entwickelte Games wie zum Beispiel Yugioh Duel Links, Hearthstone, Modern Combat oder Infinity Blade. Es ist also nicht so als gäbe es keine längerfristigen Games auf dem Handy, nur am Budget zu unterscheiden finde ich da etwas kurz gedacht.

Nora mon

Oh man hab ich Tränen gelacht, schöner Artikel.

Waldspecht

Ich ebenfalls, danke mein-mmo 🙂

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