Beim Gedanken an Massenschlachten wird Alana nostalgisch
Spiel: Planetside 2 | Entwickler: Rogue Planet Games (ehemals Sony Online Entertainment) | Plattform: PC, PlayStation | Release-Datum: 20. November 2012 | Modell: Free2Play
Alana Friedrichs: Wenn man beide Augen ordentlich zusammenkneift, dann ist Planetside 2 ein MMORPG. Immerhin gibt es da einen Skilltree! Und verschiedene Klassen! Viel wichtiger aber: In Planetside 2 gab es zu den Hochzeiten bis zu 1.800 Spieler, die sich in der Open World gleichzeitig die Laser, Granaten und Vollmantelgeschosse um die Ohren pfefferten.
Für mein Teenager-Ich war Planetside 2 eine Erleuchtung: Bis 2013 kannte ich Singleplayer-Shooter wie Half-Life 2, Koop-Runden in Golden Eye und hatte ein kleines bisschen Multiplayer-Luft in Battlefield 2 geschnuppert. Sich mit dutzenden Spielern jeden Abend auf dem Teamspeak des „Indestructible Phoenix Teams“ zu versammeln, um als Platoon die Map zu stürmen – das war etwas ganz Anderes.
Das Beste: Jeder konnte entsprechend seiner eigenen Stärken entscheiden, wie er der Terran Republic (hust, hust, bestimmt nicht die Bösen) zum Sieg verhalf: Ob zu Fuß, mit oder ohne Jetpack, als unterstützender Ingenieur oder Medic, als superschwere MAX-Einheit im Kampfanzug, als Panzerkommandant, als Jetpilot, als Platoon-Leader, als Sniper, als …
Ich werde gerade ganz schön nostalgisch. Meinen damaligen Server-Ceres und das Phoenix-Team gibt es heute nicht mehr, die Spielerzahlen sind deutlich kleiner.
Aber: Planetside 2 ist immer noch da. Und es ist immer noch kostenlos. Und ich … habe da jetzt wieder dieses Kribbeln von früher und irgendwie verdammt viel Lust, mal wieder nachzuschauen: Was hat sich seither eigentlich so getan in dem MMO, das mir heute noch mehr bedeutet als alle anderen.
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