Ein neues PC-MMORPG ist 2021 gestorben – Wird jetzt verkauft und könnte zurückkehren

Astellia war eines der wenigen MMORPGs, die 2019 bei uns erschienen. Es versprach eine Old-School-Spielerfahrung und bot klassische Inhalte wie Dungeons, Weltbosse und Crafting. Doch das Spiel hielt einige Versprechen nicht und brachte zu wenig Innovation. 2021 wurde es dann eingestellt. 2022 jedoch wurde es an eine neue Firma verkauft.

Was passiert gerade bei Astellia? Astellia gehört eigentlich zu den MMOs, die 2021 leider bei uns im Westen gestorben sind. Am 4. Januar jedoch hat der Entwickler Round 8 Studios alle Rechte am MMORPG Astellia an die Firma Itoxi Corp. verkauft (via game.mk.kr). Dabei handelt es sich um ein koreanisches Unternehmen.

Itoxi hat künftig die Rechte, Astellia auch international zu vertreiben und theoretisch zu uns zurückzubringen. Derzeit gibt es nur noch eine koreanische Version von Astellia Royale, einer Free2Play-Version, die von der Übernahme betroffen ist. Dort wird es einen Charakter-Transfer am 13. Januar geben.

Die ursprünglichen Server der Buy2Play-Version von Astellia in Korea wurden bereits 2019 geschlossen. Seitdem spielten die Koreaner vor allem in der westlichen Version mit. Die westliche Buy2Play-Version von Astellia und auch von Astellia Royale wurden jedoch 2021 eingestellt.

Kehrt Astellia wirklich zurück? Das hat Itoxi bisher nicht bestätigt. Jedoch ist die Firma sehr aktiv in Bezug auf Online-Games und hat bereits das MMORPG Pristontale (PC, Release 2001), das Dancing-Game Audition Online (PC, 2007) und einige Mobile-Spiele, darunter Riders of Icarus M, zu uns in den Westen gebracht.

Möglich wäre eine Rückkehr als Mobile-Game, denn für die Zukunft soll Astellia ein Autoplay-System bekommen

Wie Astellia genau aussah, könnt ihr euch im Video vom YouTuber TheLazyPeon anschauen:

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Astellia war ein solides MMORPG, doch bekam kaum Aufmerksamkeit

Woran ist Astellia gescheitert? Astellia bekam schon zu Release wenig Aufmerksamkeit. Das lag auch daran, dass es kurz nach der Einstellung von Bless Online angekündigt wurde. Das Vertrauen in Asia-MMORPGs war erst einmal dahin.

Zudem wollte Astellia zwar auf altbewährte Tugenden setzen, brachte jedoch keine wirklichen Neuerungen oder Innovationen. Einzig die Astels, kleine, magische Begleiter, die etwa in die Rolle von Tanks, Heilern oder DDs schlüpfen konnten, machten das MMORPG zu etwas Besonderem. Allerdings waren viele von ihnen auf so niedlich getrimmt, dass auch sie nicht bei jedem Spieler gut angekommen sind.

Weitere Kritikpunkte waren die sehr lineare Story und das eher langweilige Gameplay. Mit den modernen MMORPGs konnte Astellia zum Zeitpunkt des Releases einfach nicht mithalten.

Außerdem waren einige Spieler enttäuscht, dass Versprechen vom Entwickler nicht eingehalten wurden, darunter die komplette Auflösung des Gender Locks. Die wurde nur bei 2 von 5 Klassen vorgenommen.

Lohnt sich eine Rückkehr von Astellia? Astellia kam 2021 im Peak auf 250 gleichzeitige Spieler auf Steam. Zudem gab es noch einen externen Client, der ohne Steam heruntergeladen werden konnte. Ein paar Fans hatte das MMORPG also im Westen, wenn auch keine große Masse. Auch hier auf MeinMMO haben einige Leser den Tod von Astellia betrauert.

Mit einer Anpassung auf die Unreal Engine 4, dem Einlösen einiger alter Versprechen und etwas flüssigerem Gameplay könnte eine Rückkehr von Astellia theoretisch eine kleine Zahl von Spielern wieder für sich gewinnen. Ein großer Erfolg ist jedoch allein durch die fehlenden Innovationen unwahrscheinlich.

Wie seht ihr eine Rückkehr von Astellia? Würdet ihr sie euch wünschen oder sollte das MMORPG lieber tot bleiben?

Für 2023 wurde ein neues und sehr interessantes MMORPG angekündigt, das euch in die Welt des 18. Jahrhunderts entführen soll:

Neues MMORPG macht euch zum Pirat im 18. Jahrhundert – Kommt mit 156 Fraktionen und 760 Städten

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Wizard

Gameplay und die Astels fand ich gut. Leider hatte das Game viel zu wenig Content und das Endgame bestand nur daraus, immer die selben paar Dungeons und Kill-Dailies zu grinden (und viel zu hohe Kill anzahl für die Quests). Die Drops waren auch viel zu Zufallsabhängig für meinen Geschmack.

voxaN

Und wann wird wildstar wiederbelebt?

Tronic48

TOT ist TOT, und seien wir mal ehrlich, bei dem was alles jetzt demnächst kommt hat es so oder so keine Chance zu überleben, also besser TOT lassen.

Andy

Autoplay und ein P2W Shop dann wird es der Burner 2022 sein.

Leyaa

Es wird schon seine Gründe gehabt haben. warum es bei uns nicht überzeugt hat. Buy2Play Modell war sichert eines davon. Eine Wiederbelebung von Astellia brauche ich nicht wirklich.
Als Mobile Ableger hat das Game vermutlich wohl noch am ehesten Erfolg, wenn überhaupt. Zumindest in Korea. Das brauche ich zwar noch weniger, würde aber vielleicht einige Spieler zurückbringen und im besten Fall neue dazugewinnen.

Stephan

Das Spiel war schon Tod bevor es zu uns kam da die Weiterentwicklung zu dem Zeitpunkt schon eingestellt wurde.
Eine Neuauflage kann nur enttäuschen

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