Ein Ex-Entwickler von WoW sagt: Ausgerechnet Marvel Rivals könnte ein großes Problem heutiger RPGs lösen

Ein Ex-Entwickler von WoW sagt: Ausgerechnet Marvel Rivals könnte ein großes Problem heutiger RPGs lösen

Viele Rollenspiele haben ein großes Problem und ausgerechnet der Helden-Shooter Marvel Rivals könnte die Lösung dazu versprechen, sagt ein ehemaliger WoW-Entwickler.

Wer ist dieser Entwickler? Es handelt sich dabei um Chris Kaleiki. Er hat 13 Jahre lang hauptsächlich als Klassen-Designer am MMORPG World of Warcraft gearbeitet. Im Jahr 2020 gründete er mit ehemaligen Blizzard-Kollegen die Notorious Studios. Derzeit arbeitet er am Fantasy-RPG Legacy: Steel & Sorcery.

Einen Trailer zu Legacy: Steel & Sorcery seht ihr hier:

Was ist das große Problem moderner RPGs? Wie er in einem Interview mit GamesRadar+ verriet, gab es bei der Entwicklung seines neuen Spiels ein Thema, das Kaleiki besonders beschäftigte: Meta-Builds.

Innerhalb von nur wenigen Wochen nach Release haben Spieler meist schon die stärksten Builds entdeckt, mit denen man für jede Situation gewappnet ist. So eine Meta ist zwar effizient, kann aber den Spielspaß trüben, weil man dazu angehalten wird, bei Bewährtem zu bleiben, anstatt Neues auszuprobieren.

Wechselnde Synergien für eine wandelbare Meta

Wie geht Marvel Rivals das Meta-Problem an? In Marvel Rivals gibt es Synergien zwischen Helden. Kämpfen zum Beispiel Thor und Storm auf derselben Seite, profitiert Storm von neuen Blitz-Fähigkeiten. Thor hingegen kann von einer Hela wiederbelebt werden, wenn diese einen Todesstoß landet.

Diese Helden-Synergien wollen die Entwickler von Marvel Rivals immer wieder ändern. Sie wollen also nicht versuchen, Meta-Builds verschwinden zu lassen, sondern immer wieder neue ermöglichen. Das macht laut Kaleiki den Unterschied aus:

Die Meta verändert sich also ständig für den Spieler, sodass die Spieler ständig neu bewerten und darüber nachdenken müssen: ‘Was ist das Beste, was ist die neue Meta?’ Das ist das Einzige, was man wirklich tun kann.

Helden-Synergien wie in Marvel Rivals soll es in Legacy: Steel & Sorcery nicht geben, aber man will durch neue Maps und Seasons dennoch Schwung in die Meta bringen. In einer Season könnte zum Beispiel ein Crafting-Material besonders üppig vorhanden sein, um so zum Craften neuer Items und Builds anzuregen.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Spielt ihr immer nach der Meta oder macht ihr lieber euer eigenes Ding? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Mehr zu Legacy: Steel & Sorcery erfahrt ihr in diesem Artikel, doch beachtet, dass der genannte Beta-Test und die Demo bereits abgelaufen sind: Ex-Entwickler von WoW zeigen neues Fantasy-Spiel auf Steam

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AcidPhreak

Statt schlaue Kommentare abzugeben, sollte der Gute lieber schauen das er L:S&S mal ein funktionierendes Matchmaking verpasst. Ansonsten sieht es schlecht aus für den Extraction Shooter. Ganz stark gestartet, aber leider schnell die Luft verloren. Für Anfänger war das Game schon nach einer Woche im EA kaum mehr spielbar.

Deadlyjoker

Ich finde auch einfach die Hero Kits so geil zu spielen, alle so unterschiedlich.
Oft habe ich das Gefühl das zB ein Ranger und ein Mage sich im Grunde komplett gleich spielen. Anstatt des Pfeilregen vom Ranger hat der Mage halt einen Blizzard Eiszapfenregen. Anstelle des Mage Eisstrahl hat der Ranger einen Schnellfeuer. Im Grunde alles gleich nur unterschiedliche Effekte.
Bei MR fühlt es sich irgendwie ganz anders an.
Ich könnte mir echt so nen PvE Dynasty Warriors Mode in MR vorstellen. Wo man einfach geil Horden an Gegnern weg ballert.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Deadlyjoker
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