Linus Tech Tips hat mit Valve über den Preis der Steam Machine gesprochen. Doch die Reaktion war nicht die, auf welche Linus gehofft hatte.
Der Kanal Linus Tech Tips gehört zu den bekanntesten YouTubern im Tech-Bereich. In einem aktuellen Podcast auf YouTube hat Linus Sebastian erklärt, dass er bei Valve eingeladen gewesen sei, um sich die neue Steam-Hardware anzusehen.
In seinem Podcast erklärte er, dass die Ankündigung der neuen Steam-Hardware für viele völlig überraschend gewesen sei. Aber er halte die neue Hardware als eine der besten Vorstellungen seit der RTX 3000er-Reihe, wenn man von den Preisproblemen einmal absieht. Doch mit einer anderen Sache ist er nicht so glücklich. Denn als er Valve auf den Preis der Steam Machine anspricht, fällt die Antwort nicht so erwartet aus wie gehofft.
Linus hofft auf Steam Machine für 500 Dollar, doch Valve ist wohl anderer Meinung
So reagiert Valve auf die Kostenfrage: Linus erklärte im Podcast, dass er selbst gehofft habe, dass die Steam Machine nicht mehr als eine Spiele-Konsole kosten werde. Preislich hat er wohl an PS5 und Xbox gedacht, die beide rund 500 Euro kosten. Doch auf seine Frage reagiert Valve folgendermaßen:
Ich kann euch nicht sagen, wie hoch der Preis sein wird, weil ich es wirklich nicht weiß. Als ich sagte, dass ich enttäuscht bin, dass es nicht dem Preismodell einer Konsole folgen wird, bei dem die Kosten dadurch gedeckt werden, dass der Hersteller 30 % jedes verkauften Spiels über die gesamte Lebensdauer des Geräts einbehält, weil ich der Meinung bin, dass dies ein sinnvolleres Produkt wäre, fragten sie mich, was ich mit Konsolenpreis meine, und ich sagte 500 Dollar. Niemand sagte etwas, aber die Stimmung im Raum war nicht besonders gut.
Eine richtige Antwort ist das nicht, aber die Reaktion fällt für Linus eindeutig aus. Der Preis für die Steam Machine dürfte aller Wahrscheinlichkeit deutlich über den gehofften 500 Dollar liegen. Bereits beim Steam Deck hatte Valve den Preis als schmerzhaft bezeichnet.
Dabei ist das Argument von Linus durchaus nachvollziehbar, denn es wurde von Konsolen-Herstellern lange so praktiziert: Hardware wird unter ihrem Wert verkauft, weil sich der Hersteller erhofft, über digitale Verkäufe die Verluste wieder hereinzuholen.
Vielen Spielern ist PC-Gaming mittlerweile zu teuer und sie fordern eine Alternative. Die Steam Machine könnte hier tausende Spieler erreichen, wenn am Ende der Preis stimmt. Aber die Chancen stehen dieses Mal gut für die Steam Machine: Die Steam Machine könnte für viele Spieler die beste Wahl und für AMD und Nvidia zu einem echten Problem werden
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Vielleicht irgendwann mal ein neues SteamDeck, wenn eine technisch verbesserte Version erscheinen sollte. Mit der derzeitigen Oled Version und der PS5 Pro fühle ich mich ganz gut aufgestellt und bin meistens zufrieden, wenn die Entwickler fähig sind, ihre Games zu optimieren. Das SM hätte ich mir vielleicht als Spielerei und aus einer Technik Nerd Aversion heraus, gekauft, doch alles was 500-600 Euro, bei der SM, preislich übersteigt, lehne ich dankend ab.
Also war meine Einschätzung richtig, wäsie werden es vorraussichtlich auf PC Nivau bepreisen.
Aber ca. 1200€ für das Basismodell und ca. 1500€ für das 2TB Modell – gerechnet an Laptops und Mini PCs mit ähnlicher Hardware – ist das Gerät jetzt für niemanden mehr was.
Gut es wird Leute mit zu viel Geld und Hardcore Entusiasten geben, keiner hat erwartet das es ne Konsole wird aber da fallen dann auch die typischen Steam Deck Spieler und PC Spieler als Zeilgruppe weg.
Ich selbst als Entusiast finde den Preis entscheidend, wenn dieser zu teuer ist wird das Gerät für mich absolut obsolet.
Ich mein, Valve sackt ja üblicherweise auch 30% von jeder Transaktion ein. Nur ist bei denen nicht restlos alles über Jahre bei 60 Euro oder mehr.
Wenn ich mich richtig erinnere hatte ich gelesen das die Hardware Vergleichbar mit nem ryzen 7600x und ner radeon 7600 xt sei, so ein Pc liegt in etwa bei 600-800€ je nach verwendeten Teilen (Mainboard, Luefter, Ram, SSD, netzteil, Gehaeuse) entsprechend vermute ich bei der Steam Machine einen Preis von ca. 600-750€
Klar, weniger waere geiler zur Kundengewinnung, als 2. Gerät und um ein Plug and Play Konsolenfeeling zu bekommen. Ich sehe die Stema Machine naemlich mehr als eine Konsole an als an einen Pc. Wer weis, vielleicht ist ja noch ein Controller im Preis drin
Ohne HDMI 2.1 und nur 8GB Vram. Dafür wären 700€ – 1K€, für mich, zu teuer. Da bleib ich bei meiner PS5. Da kommen auch die meisten Spiele raus die es auch bei Steam gibt.
Wüsste nich wofür man HDMI 2.1 dringend braucht wenn laut Valve das Target 4k60 mit FSR ist. Laut Valve supported der HDMI Port 4k120 und zudem hat sie noch einen Displayport 1.4 welche dem HDMI eh überlegen ist.
8GB Vram sind dediziert für die Grafikeinheit, 16 GB sind da nochmal der RAM.
Die PS5 hat nicht gleich mehr VRAM, da sich die APU der PS5 die 16GB mit dem RAM teilt. Du wirst auf der PS5 ungefähr die gleichen 8GB als Vram zugeordnet bekommen. Die wird nicht viel mehr haben/nutzen. Selbst bei der Pro sinds 16+2GB.
Da sieht die Steam Machine doch vollkommen in Ordnung aus. Der PS5 fehlt ebenfalls eine dedizierte CPU. Was wiederum die PS5 ausgleicht sind die deutlich besseren Konsolenports, wobei die Spiele welche aufs Steamdeck optimiert sind auch ordentlich sind.
Mal schauen was sich Valve da überlegt.
Das mit HDMI liegt an der Content-Mafia rund um Sony. Die lizensieren HDMI 2.1 nicht für Linux.
Und mal Tacheles – bei HDMI sagt eine Versionsnummer einen Dreck darüber aus, was möglich ist. Bei einer Generation von HDMI musste für ein gültiges Zertifikat für die jeweilige Versionsnummer nicht EIN Feature unterstützt werden, welches mit der Generation hinzugefügt wurde,
Es ist Theoretisch halbes HDMI 2.1, weil Valve einfach die Lizenzen von HDMI nicht bekommen haben. Deswegen müssen sie es 2.0 nennen.
Persönlichen rechne ich mit um die ca. 1000 Fr.
Das Teil werde ich mir vermutlich Day One holen.
Eigentlich wollte ich mir die nächste Xbox zusätzlich zur Ps6 holen, falls sich die Gerüchte um Steam Bibliothek etc. bewahrheiten. Mit Steam Machine hat sich das allerdings auch erledigt.
PC Steht zwar rum aber den verwende ich zu 95% für Strategie Spiele. Auf Konsolen gibts da einfach keine guten Steuerungen.
Steam Machine wird dann wahrscheinlich vor allem für Indiegames verwendet. Blockbuster Spiele werden weiterhin auf der PS5 gezockt.
VR mal schauen was sie so kann, PS VR2 wird immerhin noch ab und zu gebraucht.
Ich war auch schon am überlegen, aber ich spiele selten Steam Spiele bzw. nicht viele. Ich spiele meistens MMORPG’s wie WoW, FF14, Swtor oder MMO’s generell, auch einige mit High End Grafik. Wenn ich die aktuellen MMORPG’s und die kommenden wie Aion 2 , AA usw. auf max. Settings für einige Jahre zocken könnte, ohne auf mein Gaming Equipment von meinen PC verzichten zu müssen und natürlich auch die Nicht-Steam Games spielbar sind, die man sich so runterlädt, man kann ja auch Windows drauf installieren, würde ich mir die SM wohl holen.
Ich rechne auch mit einem Preis von 700-1000 Euro
“Klassische” MMORPGs spiele ich nur noch selten, da fehlt mir einfach die Zeit um im Spiel aktuell zu sein. Moderne MMOs aber immer noch relativ viel. Destiny war zum Beispiel über Jahre mein jährlich meist gespielt Spiel, zumindest bis Destiny 2 angefangen hat die Inhalte ins unendliche zu Strecken.
MMORPGs und Strategie Spiele waren für mich immer PC Spiele.
Alles andere kommt ja mittlerweile eh für Konsole. Selbst die meisten Indiegames bekommen in 1-3 Jahren eine Konsolenumsetzung spendiert. Das ich dann nicht immer auf eine Konsolenumsetzung, Zeitexklusivität etc. warten muss, kommt die Steam Machine gerade recht.
Kosten, klar. Ich denke aber, die Komplexität ist die größte Einsteigshürde. Und genau da will Valve Punkten. EIn entschlacktes System, das weniger Windows Vodoo besitzt, könnte schon vielen helfen.
Dafür steckt man im Ökosystem von Steam fest, außer man installiert dann doch Windows auf dem System. Und Spiele mit Anti Cheat/Anti Tamper funktionieren oft auf Linux nicht.
Die Konsolen haben halt den Nachteil, dass der ganze Aufwand (bis zu einem Spiel in deren Store) um ein vielfaches höher ist als der bei Steam und genau deshalb ist die EA/Indie-Szene auch primär dort Zuhause.
Genau da setzt die SM an:
Die einfache Bedienbarkeit einer Konsole mit dem Steam-Shop kombinieren.
Und abgesehen von den Blockbuster-Titeln wird die Leistung der SM für die meisten Titel auf Steam problemlos ausreichen, weil die eben keinen +2k PC brauchen. Zumal die Konsolen ebenfalls bei den Blockbustern starke Einschnitte machen müssen, ergo muss die SM dort auch nicht punkten…
Bei den steigenden Ram Preisen, wird das nichts mit der Steam Box.Da kostet der Ram schon ein kleines Vermögen. Sollte das Ding 700+ kosten, wars das.
Die Kunden die man damit ereichen will, werden es sich dann zwei Mal überlegen.