In einem Land in Europa sollen tausende Arbeitnehmer eine dauerhafte Vier-Tage-Woche ohne Lohneinbußen bekommen

In einem Land in Europa sollen tausende Arbeitnehmer eine dauerhafte Vier-Tage-Woche ohne Lohneinbußen bekommen

In Großbritannien will man die 4-Tage-Woche in 200 Unternehmen einführen. Man verspricht sich davon eine höhere Produktivität.

Um welches Land geht es? In Großbritannien haben sich 200 Unternehmen dazu verpflichtet, eine 4-Tage-Woche einzuführen. Bisher ist in den meisten Ländern Europas eine 5-Tage-Woche der Standard im Alltag. Nachdem man die 4-Tage-Woche in mehreren Tests erprobt hatte, will man sie jetzt dauerhaft einführen. Insgesamt soll das zum Start rund 5.000 Arbeitnehmer betreffen.

Es wird erwartet, dass sie die Produktivität und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer steigern wird. Insgesamt will man eine Reduzierung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 auf 32 Stunden pro Woche bis 2030.

200 Firmen aus unterschiedlichen Bereichen haben sich verpflichtet

Welche Firmen machen mit? Die Unternehmen, die sich verpflichtet haben, verteilen sich breit über etliche Bereiche. Das englischsprachige Magazin Techradar.com nennt beispielhaft 65 Unternehmen aus verschiedenen Branchen:

  • 18 Unternehmen aus dem Bereich Kunst und Design
  • 12 aus dem Bereich Technik und Produktion
  • 12 aus dem Bereich Personalbeschaffung und -verwaltung
  • 9 aus der Unterhaltungsbranche
  • 8 aus dem Bereich Buchhaltung, Banken und Finanzen
  • 6 aus dem Bereich Immobilienentwicklung, Handel und Bauwesen

Was verspricht man sich davon? Grundsätzlich erhofft man sich davon, dass die Produktivität für die Arbeitgeber steigt und die Arbeitnehmer glücklicher und ausgeruhter sind.

Außerdem erklären die Befürworter, dass auch die Umweltbelastung durch geringere Arbeitszeiten sinken könnten (via 4dayweek.co.uk):

Eine Vier-Tage-Woche kommt auch der Gesellschaft im Allgemeinen zugute. Die Umstellung der Wirtschaft auf eine 32-Stunden-Woche ohne Lohneinbußen könnte den CO2-Fußabdruck des Vereinigten Königreichs um bis zu 127 Millionen Tonnen pro Jahr verringern.

Auf der anderen Seite glauben einige, dass sich langfristig nichts ändern dürfte. Denn viele Mitarbeiter haben jetzt schon heimlich eine 4-Tage-Woche, da die Produktivität an den Arbeitssplätzen zum Ende der Woche stark sinkt.

Doch nicht immer geht die Umstellung auf 4 Tage so einfach aus: Der Chef einer Firma wollte für seine Mitarbeiter die 4-Tage-Woche einführen. Daher wollte er herausfinden, wo seine Mitarbeiter ihre Zeit verbringen, damit er diese optimieren konnte. Dabei flog ein Mitarbeiter auf, der seine Arbeitszeit für andere Unternehmen einsetzte: Eine Firma will die 4-Tage-Woche einführen – Dabei fliegt ein Mitarbeiter auf, der die ganze Zeit zwei Jobs machte

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JaAaS

Ich habe aus diesem Grund die Firma gewechselt. Ab Februar werde ich auch eine 4-Tage Woche haben.

Envy

Kann man nur hoffen das es in Deutschland auch kommt. Das ist schon längst überfällig. Wir müssten eigentlich schon bei einer 3-Tage Woche sein.

deltafox

Ja UK, großes Beispiel in Europa. UK zerstört sich doch seit Jahren schon selbst. Keine Ahnung ob man das wirklich als Beispiel nehmen sollte.

Sveasy

Du kennst doch den Spruch: und wenn ich schon kein Vorbild bin, dann wenigstens abschreckendes Beispiel 😉

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