Interaktionen mit Fans – Punkt an Stray Kids
Für jeden K-Pop-Fan, der an einem Konzert teilnimmt, ist es wichtig, seinem Idol so nah wie möglich zu sein. Wenn man nicht gerade viel Geld für ein VIP-Ticket ausgeben möchte, möchte man auf andere Weise den Bandmitgliedern so nah wie möglich sein. Deshalb ist es schön, wenn sich die Band besondere Aktionen ausdenkt.
Beide Bands hatten zwischendurch kleine Pausen, in denen sie mit den Fans redeten. Bei Stray Kids gab es leider den Nachteil, dass der Übersetzer auf Französisch übersetzte. Was logisch ist, da wir uns in Paris befanden. Hätte ich Tickets für Frankfurt bekommen, hätte ich die Übersetzung auf Deutsch gehört. Da ich kein Französisch kann, konnte ich dem Gesagten leider nicht folgen.
Blackpink hat das Ganze charmanter gelöst, indem die Bandmitglieder selbst auf Englisch sprachen. Leider kann Jisoo kaum Englisch, weshalb sie das einzige Mitglied war, von der man kaum etwas gehört hat.
Würde die Kategorie hier enden, würde ich Blackpink den Punkt geben. Doch Stray Kids hat mit vielen weiteren Aktionen bewiesen, dass sie sich in dieser Kategorie durchgesetzt haben:
- An einem Punkt schaute sich Stray Kids ein selbstgemachtes Fan-Video an, was total niedlich war. Für den Ersteller des Videos muss das eine schöne Erfahrung gewesen sein, da er beobachten konnte, wie die Band sich über die einzelnen Szenen gefreut hat und darauf reagiert.
- Bei Stray Kids gab es zur Überbrückung von Pausen eine Dance Challenge oder auch Karaoke mit dem gesamten Publikum. Bei Blackpink fand das, glaube ich, noch vor dem Konzert statt – ich habe es nämlich verpasst, weil ich wohl zu spät in die Arena kam und vorher noch Getränke geholt habe.
- Um den Bands etwas zurückzugeben, haben die Fans sich auch Kleinigkeiten ausgedacht. Bei Blackpink wurden bei einem Lied nur die Taschenlampen des Handys angeschaltet und damit geleuchtet. Für Stray Kids hingegen gab es eine ganze Lichtershow, die auf dem Bildschirm der Handys abgespielt wurde. Hier gab es den Eiffelturm oder auch Herzen zu sehen.
Nach den beiden Konzerten sind mir die Fan-Interaktionen mit Stray Kids stärker im Gedächtnis geblieben, obwohl ich kein einziges Wort verstanden habe. Am Geschrei der Fans konnte ich aber merken, dass sie sich über das Gesagte gefreut haben. Deshalb geht mein Punkt hier insgesamt an Stray Kids.
Bühnenbild und Ton – Punkt an beide
Wer nicht gerade ein VIP Ticket ergattern konnte, der musste auf ein gutes Bild und einen verständlichen Ton hoffen. Denn wer in diesem großen Stadion in der 125. Reihe stand, der bekam nicht mehr viel von den Bandmitgliedern mit.
Und hier zeigte sich, dass beide Bands in jeweils einer Sache die Nase vorn hatten. Bei Stray Kids gab es ein abwechslungsreiches Bühnenbild. Bei ihrem Song Giant blies sich eine gigantische Puppe auf, dafür stand bei einem anderen Song plötzlich ein Auto auf der Bühne.
Im Musikvideo von Stray Kids tauchen sogar die Schauspieler von Wolverine und Deadpool auf:
Im Gegensatz dazu war der Ton bei Blackpink viel besser. Ich konnte ihre Stimmen viel deutlicher hören, was bei Stray Kids nicht der Fall war. Hier gingen die Songs im Gesang der Fans unter und ich konnte manchmal gar nicht verstehen, welches Lied gerade angespielt wurde.
Da jede Band in einer Sache besser war, geht hier wieder ein Punkt an beide.
Merchandise – Punkt an Stray Kids
Das Konzert ist vorbei und was bleibt, sind die Erinnerungen, Bilder und Videos. Es sei denn, Fans nehmen zusätzliches Geld in die Hand und kaufen sich etwas Schönes am Merchandise-Stand. Die Auswahl war bei beiden Bands groß und es gab viele unterschiedliche Kleidungsstücke und kleinere Gegenstände wie Schlüsselanhänger oder Stressbälle.
Wie für Konzerte üblich, waren die Preise astronomisch hoch. Ich habe mir Photo Cards bei Stray Kids geholt, die pro Pack 15 € gekostet haben. Auf der Verpackung stand jedoch drauf, dass sie in Korea nur 4.000 Won gekostet hätten. Das macht nicht einmal 2,50 € pro Pack.
Im Vergleich fällt auf, dass die Preise bei Blackpink etwas teurer sind. Ich hab euch mal einige Vergleiche rausgesucht:
- Ein Standard-Shirt beginnt hier bei 60 €, was es bei Stray Kids für 5 € günstiger gibt
- Ein Bucket Hat kostet bei Stray Kids 30 €, bei Blackpink 50 €
- Auch bei der Jogginghose ist Blackpink 5 € teurer, dafür ist die vergleichbare Tasche bei Stray Kids um 5 € teurer
- Den wohl größten Unterschied gibt es beim Zip-Hoodie: Stray Kids möchte 95 € für ihren haben, Blackpink verlangt dagegen 120 €
Es kommt auch auf den Geschmack an, welche Sachen einem besser gefallen und wofür man er bereit ist, sein Portemonnaie zu öffnen. Doch insgesamt ist mir aufgefallen, dass die Sachen bei Blackpink teurer sind. Deswegen muss ich den Punkt hier Stray Kids abgeben.
Übrigens: bei den Ticketpreisen verhielten sich beide Bands ähnlich. Wie für K-Pop-Gruppen üblich sind die Preise hoch angesetzt. Man muss schon einiges an Geld in die Hand nehmen, um seine liebsten Stars aus Korea zu sehen.
Fazit – Stray Kids hat die Nase leicht vorn
Wenn es rein nach diesem Punktesystem gehen würde, dann würde Stray Kids mit 5:3 Punkten den Wettstreit
für sich gewinnen. Wenn ich aber nach meinen Erinnerungen gehe, könnte ich gar nicht entscheiden, welches Konzert ich bevorzugen würde.
Ich hatte bei beiden Konzerten einen riesigen Spaß und auch an einigen Aktionen von Shops in Paris teilgenommen. So gab es bei einem Café beispielsweise einen Photo Booth, bei dem es spezielle Umrandungen für selbstgemachte Fotos gab.
Sollten die beiden Bands also wieder mal eine Welttournee starten, kann ich euch nur empfehlen, euch die beiden Shows anzusehen. Bei Stray Kids gibt es einige Gerüchte, dass sie 2026 wieder auf Tour gehen. Bei Blackpink ist das bislang noch ein offenes Fragezeichen.
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