Ihr könnt jetzt ein Hotelzimmer auf dem Mond buchen, doch dafür müsst ihr mindestens 200.000 Euro zahlen

Ihr könnt jetzt ein Hotelzimmer auf dem Mond buchen, doch dafür müsst ihr mindestens 200.000 Euro zahlen

Ein Unternehmen bietet jetzt Hotelzimmer auf dem Mond an, doch die Preise sind ziemlich hoch. Dahinter steckt die Vision eines Gründers, der in Zukunft den Weltraum erobern möchte.

Ein Unternehmen namens GRU Space hat jetzt öffentlich bekannt gegeben, dass man mehrere Wohnorte auf dem Mond errichten wolle. Das Highlight soll ein Hotel sein, welches vom Palace of the Fine Arts in San Francisco inspiriert worden sein soll.

Die Pläne klingen ambitioniert. Innerhalb der nächsten 6 Jahre möchte man die hohen Ziele verwirklichen oder zumindest die ersten Mondmissionen organisieren. Doch günstig sind die Reise auf den Mond und das entsprechende Hotelzimmer nicht.

Die Reise und das Hotel auf dem Mond kosten mindestens 250.000 US-Dollar

Am Montag, dem 12. Januar 2026, lud das Unternehmen Interessenten ein, eine Anzahlung zwischen 250.000 und 1 Million Dollar zu leisten, um sich einen Platz für eine der ersten Mondmissionen zu sichern. Umgerechnet sind das etwa 200.000 Euro und mehr für die Reise und das Hotelzimmer. Und dabei handelt es sich wohlgemerkt um eine Anzahlung.

Doch die Geschichte wird noch interessanter. Das Magazin Ars Technica berichtet, dass das Unternehmen GRU Space im Dezember 2025 nur einen einzigen Mitarbeiter hatte, und zwar den Gründer Skyler Chan.

Aber der Gründer scheint die Sache ernst zu meinen. So erklärte er in einem Gespräch mit Ars Technica, dass das Ziel sei, eine ganze Infrastruktur aufzubauen:

Mir wurde klar, dass wir eine dritte Säule schaffen mussten: die Weltraumtourismusbranche. Wir könnten einen bewährten Markt auf den Mond ausweiten und dort das erste Hotel bauen. Und sobald wir das Hotel auf dem Mond gebaut haben, können wir unsere Strukturen ausbauen, also Straßen, Lagerhäuser und Stützpunkte. Und dann können wir das auf dem Mars wiederholen. Also habe ich mich dazu entschlossen.

Warum überhaupt ein Hotel? Der Gedanke von Gründer Chan geht über ein Hotel weit hinaus. Seine Vision ist: Mit einem Hotel gibt man Leuten einen Grund, dort hinzufahren und man benötigt die entsprechende Infrastruktur, um Personen zu versorgen. Von der geschaffenen Infrastruktur könnten dann aber auch andere Personen und Firmen profitieren. Er selbst vergleicht das mit den Schiffen, welche die ersten Pioniere nach Nordamerika gebracht haben:

Wir sind jedoch davon überzeugt, dass das grundlegende Problem, das wir lösen müssen, um die Menschheit zum Mond und zum Mars zu bringen, die Besiedlung anderer Welten ist. Wir können doch nicht alle Menschen auf dem ersten Schiff lassen, das nach Nordamerika gesegelt ist, oder? Wir müssen die Straßen, Gebäude und Büros bauen, in denen wir heute leben.

Die langfristige Vision besteht darin, Ressourcen vom Mond, Mars, Asteroiden und darüber hinaus zu gewinnen, um die Expansion der Menschheit in den Weltraum voranzutreiben. Das steckt übrigens auch im Namen der Firma: Das „GRU“ im Namen des Unternehmens steht für „Galactic Resource Utilization“, was so viel wie galaktische Ressourcennutzung bedeutet.

Das Unternehmen hat bereits seine erste Finanzspritze erhalten

Wie geht es mit dem Projekt weiter? GRU Space hat bereits Startkapital von Y Combinator erhalten, einem Unternehmen, welches Startups mit Geld versorgt und dafür einen prozentualen Anteil der Firmenanteile fordert.

Mit dem ersten Geld will GRU Space ein dreimonatiges Programm für Organisation durchlaufen. Das soll Chan und seiner Firma dabei helfen, das Projekt seines Unternehmens zu verfeinern und ihm mehr Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung bieten.

Spieler wurden ebenfalls schon als Zielgruppe von Reisen entdeckt. Einige Hotels sind perfekt auf die Bedürfnisse von bestimmten Zielgruppen abgestimmt. In Taiwan setzt ein Hotel jetzt voll auf Gamer. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: Hotels entdecken Gamer als Zielgruppe, schaffen Gamer-Paradiese

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mein-mmo-2F

Was für ein Quatsch.

Der Typ hat gerade sein Studium abgeschlossen, hat wahrscheinlich keinerlei eigenes Kapital und das Erste was er macht, ist anderen Leuten Geld abzuschwatzen.

Das White Paper liest sich auf den ersten Blick ja wunderbar, das war es dann aber auch schon.

Dieses “Artist’s rendering of GRU Space’s hotel on the Moon.”?
Von wegen “Artist”. Das ist ganz offensichtlich KI-generiert, was man leicht an den ganzen Unregelmässigkeiten und falschen Winkeln erkennen kann.

Oder die Aussage, dass man das “Hotel” in einem Krater geschützt vor Meteoriten-Einschlägen bauen will – Gleichzeitig aber von einer überragenden Aussicht auf die Mondoberfläche schwärmt.
Wahrscheinlich ist die Hälfte des Textes auch KI-generiert.
Dazu beachte man auch die Milchglasfenster des oben genannten Bildes… Klar, eine super Aussicht.

Sowieso ist das ganze Konzept seltsam. Nach Chans Aussage fährt man in ein Hotel um Urlaub zu machen. Eigentlich fährt man aber an einen Ort, um dort Urlaub zu machen, und sucht sich ein passendes Hotel um dort übernachten zu können.
Also? Was tut man dort auf dem Mond? In seinem Zimmerchen sitzen und durch das Milchglas die Gegend bewundern?
Keine Ausflüge? Kein Low-Gravity-Basketball? Und wo ist eigentlich der Sterne-Koch??^^

Naja. Mal schauen, wie viele Leute er bis 2032 über den Tisch ziehen kann.

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