Hearthstone: Nerfs! Leeroy und der Bussard werden teurer

Bei Hearthstone stehen wohl doch Änderungen in der Balance an. Leeroy Jenkins und der hungernde Bussard werden teurer.

Blizzard bestätigt zum 22. September Balance-Änderungen an zwei Hearthstone-Karten. Die waren schon irrtümlich aktiv, wurden dann rückgängig gemacht und sollen zum 22. September wiederkommen.

Das passiert mit Leeroy und das mit dem Bussard

Leeroy Jenkins, der gefürchtete Finisher für 4 Mana, kostet dann 5 Mana.

Der Verhungernder Bussard, ein wichtiger Bestandteil der aktuell gespielten Jäger-Decks, bekommt sogar ein viel weitergehendes Remodelling. Die Kosten gehen von 2 Mana auf 5 Mana hoch. Dafür ändern sich seine Werte allerdings auch: Statt 2 Angriff und 1 Lebenspunkt wie bisher hat er dann 3 Angriff und 2 Leben.

Wichtige Karten im aktuellen Meta-Game

Leeroy Jenkins ist mit seinen Werten von 6/2 für 4 Mana-Kosten eine der prägendsten Karten in Hearthstone bisher. Er wird vor allem als Finisher eingesetzt, wo er mit bestimmten Tricks gleich mehrfach zuschlagen kann. Er gehört zu den beliebtesten Win-Conditions in zahlreichen Decks, so nennt man eine Kombination aus Karten, die unter bestimmten Bedingungen zum Sieg führt. Besonders im angesagtesten Meta-Deck vor Naxxramas, dem Miracle Rogue, glänzte er als Vollender von Kombinationen. Leeroy Jenkins taucht regelmäßig in Best-Off-Videos ein und seine Auftritte haben dabei etwas durchaus Spektakuläres.

Hearthstone Hunter

Der Verhungernde Bussard, eine Jäger-Klassenkarte, wird meist in Verbindung mit „Lasst die Hunde los“ eingesetzt. Durch diese Kombination ist es dem Jäger möglich, für jeden gegnerischen Diener auf dem Brett eine Karte zu ziehen. So konnte er eine seiner größten Schwächen, den „Card-Starve“, ausgleichen. Damit bezeichnet man die Situation, dass ein Spieler nicht genügend Karten ziehen kann, um seinen Angriff aufrecht zu halten. Seit Naxxramas dominieren sogenannte Mad-Hunter-Decks das Meta-Game und die Ladder. Vor allem gegen sogenannte Zoo-Decks, die das Brett mit vielen kleinen Kreaturen fluten, erwies sich die Kombo wohl als zu stark.

So begründet Blizzard die Nerfs in Hearthstone

Wie Blizzard durch die Community Managerin Christina Sims, Zeriayh. mitteilt, erfolgten die Änderungen an Leeroy, um das Spiel Diener-lastiger und damit spaßiger zu machen. Zwanzig oder mehr Schadenspunkte in einer Runde durch Leeroy in bestimmten Kombinationen zu kassieren, sei nicht so lusitg. Als Problem-Kombinationen nannte Zeriayh unter anderem den Gesichtslosen Manipulator, Lasst die Hunde los und Schattenschritt.

Die Anzahl an Karten, die ein Hunter durch den Verhungernden Bussard ziehen konnte, habe sich als zu stark für die geringen Kosten der Karte erwiesen. Mit höheren Mana-Kosten hätten sowohl der Jäger als auch sein Gegner mehr Zeit, auf die Situation zu reagieren.


Mehr zu Blizzards Kartenspiel findet Ihr auf unserer Hearthstone-Themenseite.

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Quelle(n): Battle NetHearthpwn
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