Experte sagt: Gen Z ist nicht faul, sie hat eine andere Erwartung an Arbeit

Experte sagt: Gen Z ist nicht faul, sie hat eine andere Erwartung an Arbeit

Oft wird behauptet, dass die Generation Z faul sei. Sie wollen gar nicht arbeiten oder sich anstrengen. Ein Cambridge-Professor sieht das aber ganz anders und sagt, die Gen Z hat eine andere Vorstellung von Arbeit.

Was ist die Generation Z? Je nach Definition ordnet man Leute, die zwischen 1997 und 2012 geboren worden sind, der Generation Z zu. Die Gen Z hat dabei oft den Ruf, faul zu sein und gar nicht richtig arbeiten zu wollen. Viele erfolgreiche Leute wie Jamie Dimon, ein Wirtschaftsmanager, erklärte dem Wirtschaftsmagazin Businessinsider, Millenials und Gen Z würden weniger arbeiten und dafür länger leben als andere Generationen. Ein Beispiel wäre das Job Ghosting, was bei der Gen Z ein beliebter Trend zu sein scheint.

Thomas Roulet, ein Professor für Organisationssoziologie und Führung an der Universität Cambridge, sieht das anders und verteidigt die Gen Z. Er findet, die Generation sei gar nicht faul, sie habe einfach eine andere Vorstellung von Arbeit, die durch die moderne Zeit begründet ist.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

3 Gründe, warum die Gen Z nicht faul ist

In einem YouTube-Video auf dem Kanal der Cambdridge University spricht Roulet über das Thema und nennt drei Gründe, warum er das Klischee Die Gen Z sei faul, als Schwachsinn erachtet.

Der 1. Punkt: Es wurde schon immer gesagt, dass jüngere Generationen faul seien. Er nennt als Beispiel sogar Sokrates, der sich schon über jüngere Generationen und ihre Arbeitsmoral beschwert hat.

Der 2. Punkt, warum das Thema immer präsent ist, sei die veränderte Erwartung an Arbeit. Er sagt, dass die jüngeren Generationen im Beruf wachsen und einen Sinn haben wollen, gleichzeitig muss aber die Work-Life-Balance stimmen.

Als 3. Punkt nennt Roulet die gegenwärtige wirtschaftliche Situation. Ein Job vor 20 oder 30 Jahren habe einfach eine größere Sicherheit gebracht als Jobs heutzutage. Als Beispiel nennt er, dass man mit einem guten Job oft trotzdem keine Möglichkeit auf Immobilien hat. Dadurch ändern sich auch Erwartungen an den Job und man wünsche sich eben einen Sinn, eine Work-Life-Balance und ein Wachstum.

Zum Schluss fasst er nochmal zusammen, dass Firmen aufhören sollten, selbstgefällig zu sein und sich bewusst anstrengen sollten, auf die Wünsche und Erwartungen der jüngeren Generation hinzuarbeiten, um einen sinnvollen Weg ins Arbeitsleben zu ermöglichen.

Was man aus den Punkten vor allem herauslesen kann, dass die Gen Z arbeiten möchte, aber eben mit anderen Konditionen und Wünschen als vorherige Generationen. Arbeit sei nicht mehr der einzige Fokus im Leben, sondern eine Balance zwischen all den wichtigen Themen des Lebens.

Was sagt ihr zu den genannten Punkten? Stimmt ihr denen zu oder haltet ihr das ebenfalls für Schwachsinn? Schreibt es uns in die Kommentare. Die Affinität zum Internet gibt der Gen Z sogar Vorteile bei der Jobsuche: Gen Z nutzt clevere Methode, die bei der Jobsuche helfen kann – Boomer sollten das viel häufiger tun

Quelle(n): 3DJuegos, YouTube, Business Insider Africa
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
14
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
58 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
Keragi

Ich finde einfach arbeiten sollte freiwillig sein, wer eine Berufung findet die er ausleben möchte alles richtig gemacht, aber niemand sollte zu scheis Jobs gezwungen werden nur weil es das Geld braucht um in der Gesellschaft zu überleben.

T.M.P.

Kennst du denn jemanden, der seine Berufung darin sieht 8 Studen am Fliessband zu sitzen?
Kennst du irgendjemanden der sagt: “Ach scheisse, schon wieder Urlaub. Ich will zur Arbeit!”

Sagen wir du findest Einen unter Hundert. Wie soll denn der die anderen 99 Leute durchfüttern?

Keragi

Brauchen wir denn Fließbänder? Wir sind ja technisch bereits recht weit das viel solcher arbeiten von Robotern erledigt werden kann und man muss ja nicht jeden Quatsch am Band herstellen nur weil irgendwer damit reich wird.

T.M.P.

Du wirst immer Arbeiten haben, die Leute machen müssen.
Und sei es nur diese Maschinen zu bauen, zu warten, und zu überwachen.
Wie erklärst du denen, dass sie arbeiten sollen, während du lieber am Strand liegst?

Und was die Handarbeit als Alternative angeht…
Abgesehen davon, dass viele Dinge ohne fortschrittliche Fertigungsprozesse gar nicht machbar sind, ist echte Handarbeit von zum Beispiel Nahrungsmitteln, Kleidung oder Möbeln sehr viel teurer.

Keragi

Warum glaubst du dass die Leute nur am Strand liegen würden? Spätestens nach 3 Wochen wurden die sich des Todes langweilen und irgendwas produktiveres tun. Aber muss es wirklich sein das man 5 Tage die Woche das ganze Jahr über eine stumpfsinnige Arbeit nachgeht um bestimmte Konsum wünsche der Bevölkerung zu decken?

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Keragi
T.M.P.

Ich weiss ja nicht was du so arbeitest und gearbeitet hast, aber bei den meisten Jobs braucht man einen Schulabschluss, eine Ausbildung, vielleicht sogar ein Studium, um die ausüben zu können.

Selbst bei “stumpfsinnigen Arbeiten” benötigt es gern mal Wochen oder Monate Anlernzeit, bis man sie schnell und ohne riskante oder kostspielige Fehler ausüben kann.
Ausserdem sind gerade die ersten Tage oft unangenehm, anstrengend und nervig, da man mehr Stress und auch gern mal Muskelkater durch ungewohnte Bewegungsabläufe hat.

“Heute mach ich mal dies, morgen das und übermorgen sitz ich wieder am Strand” funktioniert einfach nicht. Das würde ja schon zur Grundschulzeit scheitern.
Oder sollen die Schüler kommen wann sie wollen, und dabei hoffen das gerade zufällig einer Lehrer spielen will?

Das Leben besteht einfach nicht aus 24 Stunden “Selbstverwirklichung”.
Hat es nie, wird es nie.

Ich hab echt keine Ahnung wie du dir das vorstellst, wo wir in den meisten Bereichen schon an der Einführung von Teilzeitarbeit oder 4-Tage-Woche scheitern.

T.M.P.

Hat auch schon sagenhafte 3 Upvotes, sein Video. ;p

Dieses verallgemeinern auf eine ganze Generation finde ich auch albern, allerdings hab ich tatsächlich so einige Negativbeispiele im näheren Umfeld.

So wird zum Beispiel in der Schule, bzw für diese, -nichts- gemacht.
Trotzdem gibt es den Hauptschulabschluss mittels 10tem Jahr hinterhergeworfen.
Und zwar mit Stoff wie zum Beispiel Lückentexten in Englisch und Mathematik, die wir damals vielleicht in der sechten Klasse hatten.
Da freut sich der Arbeitgeber später.

Genauso wird auch mal gesagt, arbeiten lohne sich nicht, da man das Geld ja auch vom Staat bekommt.
Das es einen Unterschied gibt zwischen den Lebensunterhalt verdienen und vom Geld anderer zu leben, obwohl man eigentlich kein Sozialfall ist, stösst teilweise auf Unverständnis.
Gabs natürlich auch früher schon.

Was mir aber noch auffällt ist, das einige sich gerne ein Vorbild wie Streamer, Schauspieler oder sonstige Entertainer nehmen, und wohl denken dieser Lebensstandard wäre normal.
Dann ist man natürlich mit so ziemlich jeder Arbeitsstelle unzufrieden..

Und was die Nebenkosten angeht.. Klar, die sind recht hoch, aber vielleicht sollte man sich mal die allgemeine Lebenssituation in anderen Ländern anschauen. Da ist teilweise schon frisches Wasser ein Problem.
Und einige sollten vielleicht davon absehen zentral in einer Grossstadt leben zu wollen.

Marc

Auch wenn ich per Definition zu Gen Z treffe, mich aber mehr mit den Generation davor anfreunden kann, muss ich sagen, dass diese Aussage von dir ebenfalls einfach nur verallgemeinert ist. Ich habe genug Freunde im Umkreis, die haben Abitur, sind voll dabei und wollen auch gerne arbeiten, lassen Sich aber nicht mehr knechten wie die Generationen davor. Ich habe auch immer auf die Schule und Ausbildung wertgelegt und habe ein Fachabitur und einen super Ausbildung als Fachinformatiker.

Ich habe jedoch bei meinem alten Arbeitgeber gekündigt, weil ich dort trotz meiner Ausbildung und Arbeitsleistung nur knapp über den Mindestlohn bekommen habe. Man wird immer krum angeguckt, wenn man krank ist und bekommt zu hören “Also ich war ja nie krank, wenn ich ne Erkältung habe, schlepp ich mich auch zur Arbeit” und da denke ich mir nur “Ne, sorry, aber wenn ich krank bin, da achte ich auf meine Gesundheit” klar, wegen einer laufende Nase zuhause zu bleiben meine ich damit jetzt nicht, aber generell die Arbeitsmoral von der alten Generation ist einfach nur schlecht.

Ackern für kein bisschen Dankbarkeit, sich kaputt machen und wofür ? Damit der Arbeitgeber sich ne goldene Nase verdienen kann ? Am meisten stellen sich mir mittlerweile die Nackenhaare hoch wenn ich den Satz:” Wir sind wie eine Famile” Da renne ich ganz schnell in die andere Richtung. Viele erkennen halt einfach, dass Arbeit schön und gut ist, sich aber unter Wert zu verkaufen, nur um zu sagen “Ich habe Arbeit” ist halt auch bei vielen nicht mehr der Fall. Die ganzen Fachkräfte gehen nicht ohne Grund ins Ausland

T.M.P.

Wie gesagt, ich möchte ja gerade nicht verallgemeinern.
Zu sagen: “Die sind jetzt alle so!” ist natürlich ziemlicher Blödsinn.
Vielleicht ist das Verhalten Einzelner heutzutage auch einfach auffällig, weil es gern in den Medien thematisiert wird.
Ich kann nur sagen, dass es aus meiner Sicht und in persönlichem Umfeld schlechter aussieht als vor 30 Jahren oder so.
Und das einige Dinge “damals” so einfach nicht vorkamen.

Genauso kannst du aber auch nicht von deinem Arbeitgeber auf alle anderen schliessen.
Das ist im Endeffekt auch nur eine Momentaufnahme.
Und gerade frisch ausgebildete Leute bekommen halt nicht direkt zu Tag 1 ihr Traumgehalt.
Ein paar Jahre Berufserfahrung sind ihr Geld wert.

Wenn du sagst dein erster Arbeitgeber hätte zuwenig gezahlt, dann hat er sich entweder geirrt, oder es gab tatsächlich genug Bewerber denen das Gehalt ausgereicht hat.
Bei Fachkräftemangel sollte der Hebel eigentlich auf Seite der Arbeitnehmer sein, wie du ja auch gezeigt hast.

Marc

“Und gerade frisch ausgebildete Leute bekommen halt nicht direkt zu Tag 1 ihr Traumgehalt.”

Vollkommen, dennoch hat er mir 12,50 die Stunde bezahlt, obwohl ich mehr geleistet habe als teils langjährige Kräfte. Und es waren eben keine Bewerber da, da er danach noch versucht hat mir ein schlechtes Gewissen zu machen, dass ich die Firma mit meinem abgehen kaputt machen werde usw.

Ich rede auch nicht nur von einem Arbeitgeber, mein Vater wird von seinem Arbeitgeber auch komplett ausgenommen. Kein Urlaub, dann am Ende des Jahres 6 Wochen Urlaub, weil er ja keinen nehmen konnte. Dann wird er im Urlaub noch hochgejagt, nach Feierabend noch angerufen und so weiter. Das war bei meinem Arbeitgeber auch so, mein jetziger ist super.

Meine Mutter wurde damals in der Bäckerei ausgenutzt, mein Bruder ebenfalls. Alle habe es sich halt bieten lassen. Also bei mir im Umfeld ist die Quote bisher sogut wie 80-90% so, dass die meisten Arbeitgeber auf dem Mindset von 1940 (keine Ahnung wo die Bedinungen damals so scheiße waren) gefühlt leben, wo 60 Stunden die Woche arbeiten normal war, Urlaub Luxus war und Gehalt Mangelware war.

Ich kann nur sagen, dass es aus meiner Sicht und in persönlichem Umfeld schlechter aussieht als vor 30 Jahren oder so.

Ich kann nur sagen, meine Freunde, meine Freundin, mein Bruder usw. wollen alle gerne arbeiten. Tun Sie auch. Aber wir lassen uns als Menschen nicht mehr verheitzen. Das ist der Generationswechsel wirklich. Ein Umdenken, was einem Menschen wichtig ist.

T.M.P.

Ich würde eher von den 50ern reden, denn 1940 war Krieg.
Da hatten die Leute anderes im Kopf als Urlaub.

Damals haben die meisten noch auf dem Land gearbeitet, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, statt von 7 bis 15 Uhr. “Urlaub” war damit automatisch im Winter.

In der Industrie war die 6-Tage-Woche mit 48 Stunden Arbeitszeit Standard, auch für die härtesten Jobs wie Arbeit im Bergbau oder an Hochöfen.
Erst in den 60ern wurde dann für die 40-Stunden-Woche gekämpft.

18 Tage Urlaub war etwas, wofür die IG Metall erst einmal kämpfen musste.
Erst ab 1981 gab es 30 Tage.

Ich weiss nicht ob ich das mit 35 – 40 Stunden in einem Bürostuhl, oder zumindest in einer warmen und trockenen Umgebung vergleichen würde. Schon hart da von verheizen zu sprechen.

Natürlich kenne ich auch Negativbeispiele. Meine Mutter hat als Altenpflegerin gearbeitet.
Zuerst einmal gibt es in der Branche allgemein zu wenig Gehalt, und abgesehen davon war die Geschäfts- bzw Personalleitung offenbar äusserst unfähig.
Das dort jetzt vermehrt “preiswerte” Immigranten eingesetzt werden, mit denen sich die alten Leute oft kaum noch unterhalten können, macht es nicht besser.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von T.M.P.
Marc

In der Industrie war die 6-Tage-Woche mit 48 Stunden Arbeitszeit Standard, auch für die härtesten Jobs wie Arbeit im Bergbau oder an Hochöfen.

Erst in den 60ern wurde dann für die 40-Stunden-Woche gekämpft.

18 Tage Urlaub war etwas, wofür die IG Metall erst einmal kämpfen musste.

Erst ab 1981 gab es 30 Tage.

Und nur weil es damals so war, sollte man sich heute Glücklich schätzen und sich “mal nicht so anstellen, denn früher war es schlimmer”? Klar bin ich glücklich, dass es nicht mehr so ist, aber sowas an Argumentation ranzuziehen finde ich immer unpassend, dann kann jede Generation sagen “Früher war es schlimmer”.

Ihr habt dafür gekämpft, dass es besser wird und nun machen wir es, indem wir uns nicht unterkriegen lassen. Vernünftige Bezahlung, Behandlung und Umgang miteinander.

“Ich weiss nicht ob ich das mit 35 – 40 Stunden in einem Bürostuhl, oder zumindest in einer warmen und trockenen Umgebung vergleichen würde. Schon hart da von verheizen zu sprechen.”

35-40 Stunden Regelzeit. In den meisten Arbeiten werden aber überstunden gemacht ohne Ende. Du lässt halt 40% von meinem Inhalt aus. Ich sagte extra, dass es die Zusätzlichen Dinge sind. Und dazukommt dann immer der Spruch “Stell dich nicht so an!” Hätte man damals auch sagen sollen, mal sehen wie die dort dann reagiert hätten.

Ist ja auch egal, die Zukunft zeigt, wer Recht hat, die Pauschalisierung ist trotzdem schlecht und dumm. Die meisten wollen arbeiten, aber unter vernünftigen Bedingungen

T.M.P.

Naja, den Vergleich mit der Vergangenheit hast du ja herangezogen.
Nebenbei, so alt bin ich auch noch nicht.^^

Und tatsächlich wird das Glück oft dadurch definiert wie man im Vergleich zu Anderen dasteht.

Behandlung und Umgang sollten natürlich immer stimmen. Was das Gehalt angeht gibt es aber wohl fast immer zwei Meinungen. Wenn dein früherer Chef zwei Häuser und drei Autos hatte, und trotzdem mit den Gehältern geizt, läuft offensichtlich etwas schief. Zumindest versteh ich “eine goldene Nase verdienen” so in der Art.
Aber das ist doch auch nicht der Normalfall.

In den meisten Arbeiten werden aber überstunden gemacht ohne Ende.

Das bezweifel ich einfach mal ganz stark.
Tatsächlich wird man bei den meisten Stellen die ich kenne eher zum Überstunden abfeiern gezwungen, weil man die nicht bezahlen will.
Und mit Überstunden meine ich überwiegend die 15 Minuten die sich jeden Tag ansammeln, die aus 35 Std Woche, 45 Minuten Pause und 8 Stunden-Schicht resultieren.
Aber gut, das sind halt meine Erfahrungen.

Havanna

Ja schwieriges Thema, nachdem ich selbst Arbeitgeber (Handwerk) bin sehe ich das natürlich etwas zwiegespalten.
Generell arbeite ich lieber mit Menschen 50 + da hier eine andere Einstellung zur Arbeit generell vorhanden ist.

Wenn ich einmal, durch Zufall, eine Bewerbung eines “Gen-Z” Bewerbers bekomme dann merk ich direkt das hier Anspruch und Wirklichkeit, in meiner Branche, nicht zusammenpasst.

Was ich aber generell sagen kann / muss die Zeiten in denen Ausgebildete junge Menschen für Hunger- Mindestlohn arbeiten ist vorbei, hier muss man mehr bieten. Gleichzeitig sehe ich auch das eine gewisse “Identifikation” mit dem Betrieb auch nicht so ausgeprägt vorhanden ist.

Marc

Was ich aber generell sagen kann / muss die Zeiten in denen Ausgebildete junge Menschen für Hunger- Mindestlohn arbeiten ist vorbei, hier muss man mehr bieten.

Das verstehen viele Unternehmen leider nicht.

Bei deinem Punkt mit den Anspruch muss ich auch sagen, dass da viele übertreiben und meinen “Ach gerade Ausbildung durch, 5.000 sollten schon drinne sein, mit 34 Tagen Urlaub, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld bitte”. Sowas finde ich auch immer dumm.

HiveTyrant
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
BratzenBo

Ich gehöre nicht zu Gen – Z aber verstehe das voll uns ganz!

Man Arbeitet und überlebt gerade… Die Nebenkosten Steigen immer weiter und weiter , aber der Job bringt mir zwar mal 3,5% mehr Lohn alle 2 Jahre aber das ist gar nichts. Ich arbeite in 3 Schichten und muss die hälfte vom Lohn für Miete + Nebenkosten Zahlen.

VonGestern

Was allen Generationen fehlt ist Demut und Dankbarkeit. Ein klein wenig mehr davon würde einen großen Unterschied machen.

Oneo

Demut für was? Dankbarkeit für was? mehr Kontext…und jetzt nicht damit anfangen wo anders ist es schlimmer.

VonGestern

Ja, nicht so einfach zu erklären. Ich versuche es mal.

Für die kleinen Dinge einfach mal dankbar sein. Mehr nicht. Hilft manchmal, einfach das für uns selbstverständliche zu würdigen, um zufriedenener zu sein. Ich verstehe, das man dies anders auslegen kann, wie ich es meinte. Es geht mehr um Augenblicke, um den Moment… oder auch mal Danke sagen und es auch so fühlen. Also besser bekomme ich es gerade nicht erklärt…

Hmmm.

Demut ist vielleicht das falsche Wort. Zufriedenheit passt auch/besser. Und auch hier, es geht um die kleinen Dinge. Zufrieden sein, mit dem was man hat (und nicht zufrieden sein, mit dem was man nicht hat).

Ich habe ein Auto… muss leider sein. Es ist nichts besonderes verbraucht aber nur ca. 5l. Die Nachbarfamilie hat fünf Autos. Eines größer als das andere und alle größer als meins. Der andere Nachbar bekommt nen neues Auto. Noch größer. Also muss ersterer Nachbar auch ein neues, größeres Auto zulegen. Und alle müssen von der einen, teuren, Automarke sein. Weil halt. Und so gehts immer weiter. Es wird dabei geprahlt und angegeben, als wäre ein Audi das größte und wichtigste der Welt. Dann meckern sie über die hohen Spritpreise…. und ich bin einfach zufrieden, mit meiner kleinen Karre. Ich bin dankbar dafür, diese zu haben. Demütig dafür, nicht so zu sein, wie die tollen Nachbarn mit ihren supertollen Autos. Zufrieden.

Oder noch andres:

Ehemlige Vermieter: drei Generationen. Ein Boomer, zwei X und zwei Z. (Ja die Nachbarfamilie). Größer, höher, weiter, schneller, Geld über alles ist deren Lebensmotto. Da wird Öl, mit dem Ausruf “scheiss auf Greta” in den Abfluss gekippt. Da wird dem Nachbarn das neue Auto missgönnt und dieser übelst gedisst. Da werden Sachen weggeschmissen, welche kaum benutzt wurden.. “brauchen wir nicht. Und wenn dann kaufen wirs einfach wieder neu”… Die Grünen sind an allem Schuld, die bösen Ausländer sowieso, Ressourcen sind unendlich, früher war alles besser und so wurde das schon immer gemacht. Furchtbar. Wären solche Menschen dankbar für das was sie haben, und diese hier haben viel, dann wäre die Welt ein Stückchen besser. Aber nein, sie wollen immer noch mehr… hier wäre Demut angebracht. Natürlich wird dann auch ganz groß über Generation Z gelästert. Aber deren zwei, sind ja was besseres. Klar, mit VitaminB haben die beiden Kinder tolle Jobs erhalten. Easy. Aber der Rest von Z ist ja doof.

So sieht der Kontext aus. Es geht nicht gegen Z sondern gegen diese Verschwendung insgesamt, aller Generationen. Und woraus entsteht diese Verschwendung? Aus Überheblichkeit. Also ja, mehr Dankbarkeit und Demut, würde uns allen gut tun. Und NEIN dies bedeutet nicht, still zu sein! Bewegungen der letzten Jahre, tun genau das richtige: aus dem alten ausbrechen, den Kreislauf durchbrechen. Über ihre Methoden kann man diskutieren, doch sie tun überhaupt mal was! Und damit ist GenerationZ, für mich, die aktuell stärkste Generation.

Marc
Der Benutzer hat diesen Kommentar ausgeblendet.
LarryLaffersErben

Demut und Dankbarkeit, lol. Ich bin ja was älter, aber wär ich aus der Generation, wär Demut, Dankbarkeit und Bock auf Arbeit auch das letzte, was mir angesichts der Weltlage in den Sinn kommen würde. Uns brennt die Hütte überm Kopp weg, den jüngeren Generationen blüht eine beschissene Zukunft, und du faselst von Demut. Komm mal aufm Boden der Tatsachen an, ey.

VonGestern

Was willst du eigentlich damit sagen? Du empfiehlst der GenZ aufzugeben? Wenn du aus der GenZ wärst, würdest du aufgeben? Oder hast schon ohnehin aufgegeben? Es wäre Schade! Und wieso soll die GenZ keinen Bock auf Arbeit haben? Ein sehr lauter Kommentar deinerseits, mehr ist da aber nicht drin als dieses typische GenZ bashing. Ja, Demut würde DIR bestimmt sehr gut tun. Komm mal aufm Boden der Tatsachen an und ey dich selber.

Envy

Es wird im Prinzip schon sehr einseitig betrachtet. Ich finde man muss beide Seiten ansehen.

Es kommt oft auf die Branche an, ich könnte meine Ansicht aus der Arbeitgeber Perspektive aufzeigen.

Ich bin im Sozialen Bereich tätig, dadurch bin ich wie beispielsweise auch Ärzte, auf die Kostenträger, in diesem Fall die Krankenkassen angewiesen, diese zahlen für eine bestimmte Leistung, Betrag XY. Dadurch das eine bestimmte Leistung mit einer vorgeschriebenen Zeit gekoppelt ist, skaliert mein Einkommen nur durch die erbrachte Arbeitszeit der Arbeitnehmer.

Wenn ich jetzt ein Bewerbungsgespräch habe, kommt nicht selten die Forderung: 4 Tage die Woche, 30 Urlaubstage und mindestens 3200 Euro Brutto.

Wenn ich das annehmen würde, würde ich tatsächlich drauf zahlen.

Als Arbeitgeber rechne ich mittlerweile mit ca. 20 Krankheitstagen im Jahr, heißt 1 Monat zahlen aber nichts damit verdienen. Dazu kommt, daß die Urlaubstage an die Wochentage gekoppelt sind, heißt, 5 Tage Woche, kann ich 30 Urlaubstage machen, 4 Tage Woche geht 24 Tage, ich muss mit 6 Wochen im Jahr rechnen, in denen ich wieder zahlen muss ohne etwas zu verdienen. In Kombination mit Krankheitstagen sind das im Jahr 2,5 Monate zahlen ohne damit zu verdienen.

Dazu kommt das ich als Arbeitgeber nicht nur 3200 Euro Brutto zahle, sondern auch noch meinen Arbeitgeberanteil für die Sozialleistungen. Zusätzlich kommt anteilig Miete etc die ich mit einkalkulieren muss.

In Zahlen, ich verdiene mit einem Arbeitnehmer der 4 Tage a 8 Stunden arbeitet, 9500 Euro Brutto (ich muss das schließlich auch noch versteuern)

Kosten die ich mit diesen Arbeitnehmer habe belaufen sich auf ca. 7000 Euro. Alles monatlich natürlich.

Jetzt könnte man sagen super du hast ja 2500 Euro Gewinn…nö wie gesagt ich muss das auch noch versteuern. Mit diesem Arbeitnehmer mache ich ca. 500 Euro Verlust jeden Monat.

Auf Dauer kann ich sie Firma schließen.

Es mag sein das es in bestimmten Branchen möglich ist, aber gerade im sozialen Bereich sehe ich es so, dass ich wie vielen andere auch, einfach keine Leute mehr einstellen und die Firma irgendwann schließen. Dann gibt es diese Leistungen einfach nicht mehr. Im Alter beschweren sich die Menschen wahrscheinlich dann dass es das nicht mehr gibt, sie es aber dringend brauchen, dazu kann ich dann nur sagen, sorry das ist durch die mangelnde Arbeitsbereitschaft ein selbstherbeigeführtes Problem.

Oneo

Also ich fang gleich an zu weinen…..all diese ganzen arbeitgeber mit verlusten….

Duraya

er/sie hat es doch gut begründet, dass es gerade im sozialen Bereich oft nicht so einfach ist auf die Bewerber zuzugehen (wobei ich 4-Tage-Woche mit 3200€ schon relativ viel verlangt finde, wobei hier jetzt nicht steht auf welchen Job sich das bezieht) ist nachvollziehbar.

Envy

Naja ich habs ja begründet, ich hab aktuell 13 von 20 Mitarbeitern an denen ich tatsächlich nix verdiente das geht sich plus/minus 100 Euro gerade so aus. Wenn sich die Ansprüche nicht ändern, stell ich halt keinen mehr ein und mach den Laden dicht. So seh nicht nur ich das, sondern noch viele andere in diesem Bereich.

Wenns dann im alter nicht mehr so rund läuft, neue Hüfte, neues Knie etc. Und die Leute im Anschluss zum Krankenhaus, Physiotherapie brauchen, dann gibt’s das halt in Zukunft nicht mehr. Dann heißt es im Krankenhaus, schauen Sie sich ein paar YouTube Videos an und gute Besserung.

Aber darüber denkt man erst nach wenns einen selbst mal betrifft. So lange man noch gut unterwegs ist, kann man erstmal schön gegen alle meckern.

Oneo

Das es so ist liegt aber weniger an deinem Arbeitnehmer als an den anderen umständen Krankenkassen/Staat u.s.w. er muss auch miete zahlen und der job ist echt Hart u.s.w.

das Problem ist das viele Arbeitgeber nur einen weg sehen der Arbeitnehmer ist an allem schuld und so fertig.
gehts mir gut stelle ich alle ein geht mir wieder schlecht kündige ich fast alle die kommen schon wieder .

oder hey Mindestlohn reicht mir doch egal ob du fachkraft bist ….heisst jetzt nicht das du so etwas tust aber die rahmenbedigungen stellet nicht dein Arbeitnehmer da musst in die andere richtung gehen ….

LarryLaffersErben

Wenn irgendwer mit “aber als Arbeitgeber …” kommt, kann man direkt aufhören zu lesen. Wenn es irgendwer nicht schlecht hat, dann ist es die Chefetage.

Envy

Es steht doch so gut wie jedem frei, ein Gewerbe anzumelden und selbst was zu eröffnen. Das geht so gut wie in jedem Bereich.

Ich hab auch klein angefangen, 12 bis 14 Stunden am Tag, Urlaub ist nicht. Krank sein, kann ich mir nicht leisten.

Einfach selbst mal machen dann sieht man wie das ist und überlegt dann nochmal obs der Chefetage immer so gut geht.

Keiner eröffnet von heute auf morgen ein Multimillionen Euro Business, mit 3000 Mitarbeitern und direkt zum Füße hoch legen.

Wenn du denkst das es einfach ist, dann einfach mal machen, geht bestimmt auch in deinem Beruf.

Duraya

nur weil es einige Anusöffnungen gibt, die sich nicht um ihre Mitarbeiter scheren, sich ohne Ende bereichern und in ihren Sessel flatulieren heißt das doch nicht, dass alle so sind.
Es gibt ja auch nicht nur Riesenkonzerne, sondern sehr viele Kleinstbetriebe, die eher Richtung “Leben am Limit” gehen.

Marc

Also 3200€ Brutto, 4 Tage die Woche und 30 Tage Urlaub ist schon sehr viel, müsste man aber wissen, was genau das für eine Stelle wäre. Aber davon mal ab wäre es nicht Sinnvoller, von den Krankenkassen mehr zu verlangen als von den Arbeitnehmern ?

Viele sagen immer wir sind so anspruchsvoll, das liegt aber auch einfach an der Wirtschaft. Wir müssen mittlerweile fast das doppelt oder mehr für Dinge bezahlen, welche die ältere Generation bezahlt hat. Häuser sind mittlerweile fast unbezahlbar und und und. Ich bin mit 39 Stunden die Woche, 3400 Brutto und 30 Tagen Urlaub mehr als zufrieden. Als Single kann ich davon gut leben, jedoch jemand der sich eine Familie aufbaut nicht unbedingt.

Envy

Physiotherapie, klar wäre es sinnvoller mehr von den Krankenkassen zu verlangen. Aber die geben nun mal die Preise vor. Die Krankenkassen stehen so gesehen an der Spitze der Nahrungskette, die bekommen immer ihr Geld egal was passiert. Du kannst in Deutschland ja nicht sagen: “Krankenkasse, nö will ich nicht zahlen.”

Andererseits, ist das halt alles sehr komplex. Wie du sagst wird alles teurer, das hängt aber auch wieder mit den Arbeitnehmern zusammen.

Um die Kette mal aufzugliedern:

Arbeitnehmer möchte mehr Gehalt, weniger Arbeit. —> Firma ok, bevor wir keine Leute mehr bekommen, machen wir. —> Firma macht logischerweise weniger Geld. —> Firma hebt Preise für Produkte an. —> Leute merken, es wird alles teurer. —> Leute möchten wieder mehr Geld. —> Endlos Kreislauf.

Wenn die Krankenkassen mehr bezahlen würden wäre das sinnvoller als mehr Arbeit von Arbeitnehmer zu fordern. Was aber daraus wiederum passiert, Krankenkassen heben Beiträge für alle an.

Das selbe bei der Bahn, ich verstehe das die mehr Geld möchten, bekommen sie jetzt ja auch, was aber daraus resultiert, die Preise für eine Zugfahrt wird steigen. Ähnlich bei Flugreisen…das kann man auf jede Branche beziehen denk ich. Im Endeffekt bekommen die Leute mehr Geld für weniger Arbeit, aber die Preise für alles mögliche steigen auch weiterhin an.

Man muss immer beide Seiten sehen, aber jeder, Arbeitnehmer wie Arbeitgeber will immer nur für sich das beste.

Marc

Die Kette die du aufzählst, mag für kleine Unternehmen stimmen, dennoch ist es mittlerweile so, dass die größeren Unternehmen mehr Geld verlangen, nicht weil die Mitarbeiter mehr Gehalt wollen, sondern für mehr Gewinn. Das sieht man doch z.B. bei Milkana, welche die Portion geschrumpft haben. Da werden die Mitarbeiter in den Fabriken bestimmt nur Mindestlohn verdienen oder vielleicht ein wenig mehr. Die bekommt doch nicht mehr Gehalt.

Ich als Arbeitnehmer kann nur sagen, dass ich zumindest etwas leisten möchte. Preiserhöhungen sind ja nicht schlimm, das Maß ist nur immer entscheidend. Ein Beispiel welches ich noch heute gerne nehme: Der billige Schokopudding für 0,19€, der kostet heute 0,40-0,50€. Das bedeutet die Mitarbeiter in den Fabriken müssten fast das doppelte an Gehalt mehr bekommen, die Materialen wurde vielleicht ein wenig teurer, aber die Mitarbeiter bekommen da bestimmt auch nicht mehr Geld als 13€ die Stunde. Ich kenne viele Berufe, die können sich mit Ihrem Lohn gerade mal Wohnung, Strom, Heizung, Lebensmittel und Internet leisten und komme gerade so über die Runden. Wo ist das bitte fair ? Währenddessen machst du deinen Körper für diese Firmen kaputt, wirst noch extrems gefordert, wenn du mal 5 Minuten Pause mehr machst und wer dankt es dir ? Der Arbeitgeber nicht, die Gesellschaft nicht, niemand.

Das was du dadurch ja forderst ist aber nur auf der Arbeitnehmer Seite. Warum stellt ihr euch gebündelt als Arbeitgeber nicht mal hin und streikt vor den Krankenkassen.

Laut deiner These muss also schlussendlich der Arbeitnehmer zurückstecken. Das lassen aber halt viele nicht mehr mit sich machen und darum geht es in dem Artikel. Die Generation ist nicht faul, lässt aber auch nicht mehr alles mit sich machen.

lIIIllIIlllIIlII

Naja… ich bin recht unentschlossen. Zum einen haben sich die Prioritäten verschoben und die neue Generation steht vor anderen Herausforderungen als die alten Generationen. Neue Probleme lassen sich nicht unbedingt mit den Antworten von Gestern lösen.

Auf der anderen Seite sind die heute jungen Generation auch der Gipfel der Dekadenz. Nicht weil sie Faul ist oder irgend wie schlecht. Es ist eine Perspektivfrage. Die aktuellen Generationen kennen kaum Entbehrung. Sie wissen es nicht wie es nicht wie es ist Hunger zu haben weil eine Dürre die Ernte vernichtet. Sie wissen nicht wie es ist wenn Krieg im eigenen Land herrscht. Sie wissen nicht wie es ist wenn eine Seuche um sich greift.

Wir leben alle relativ gut behütet. Der Strom kommt aus der Steckdose. Das Essen aus dem Supermarkt und wird ggf. sogar noch in die Wohnung transportiert. Der Staat garantiert dir Geld, Obdach und Krankenversorgung selbst wenn du für dich selbst nicht aufkommen kannst. Selbst bei absoluter Unfähigkeit ist es schwer einfach liegen zu bleiben und an Unvermögen zu sterben. Wahrscheinlicher ist es sogar, dass ich noch so viel Geld habe, dass ich durch eine überdosis sterbe.

Aber diese zivilisatorische Decke ist relativ dünn. Nimm den Menschen ihr Netflix, ihr Mittagessen, ihre Dusche und ihr Sicherheitsgefühl und die Entwicklung nimmt ganz schnell eine anderen Abzweig.

Diskussionen über Gleichberechtigung, Geschlechter, Sprache, Arbeitszeiten, freie Tage, Selbsterfüllung und Verwirklichung – das sind alles Luxusdebatten, die wir uns nur leisten können weil es uns so unfassbar gut geht. In dem Moment wo hier eine ernsthafte Krise ausbricht und die Menschen wieder um ihr überleben kämpfen müssen – also so wie es zu 98 % der Menschheitsgeschichte der Fall war, in dem Moment wird das alles hinfällig.

Ich wünsche uns allen, dass wir das nicht erleben werden. Bisher ist jede Zivilisation, jede Nation, jedes Regierungssystem irgend wann zusammengebrochen, wurde erobert oder einfach ersetzt. Ich sehe noch nicht das wir für die Ewigkeit bestimmt sind. Es gab sie vor uns und es wird neue nach uns geben. Die Frage ist nur wann und wie.

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von lIIIllIIlllIIlII
VonGestern

Neue Probleme lassen sich nicht unbedingt mit den Antworten von Gestern lösen.

Ich geh jetzt weinen. 😢

😉🤣 (beste Steilvorlage ever)

Zum eigentlichen:
Sehr schön geschrieben. Denke trifft es ganz gut.
Erinnere mich da an eine alte StarTrek Folge… da ging es auch darum, wenn die ach so super korrekte Föderation nicht mehr ihre Replikatoren und Schallduschen zur Verfügung habe, wäre diese nicht mehr so korrekt. Genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr… Auf jedenfall, blieb mir der Sinn dieser Aussage im Gedächtnis. So wie du es auch geschrieben hast.

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von VonGestern
Benedikt Schlotmann

– das sind alles Luxusdebatten, die wir uns nur leisten können weil es uns so unfassbar gut geht.

Das Problem ist halt, dass solche Debatten von den gehobenen 5 % geführt werden, die sich so ein Leben oder Stil leisten können. Die sogenannten “Klimakleber” sind ja auch keine Hartz-4-Empfänger, sondern kommen (fast) alle aus Familien mit einem guten Einkommen.

Viele dieser Diskussionen sind weit von der Realität weg: Wenn ich hier mit Leuten spreche, dann sagen die mir auch, dass ich mir die Gendersprache und Inklusion sonst wohin schieben kann. So ein Sternchen verbessert ja nicht mal eben das Einkommen um 15 %. Viele wollen erst mal genug verdienen, um sich überhaupt mal etwas leisten zu können. Also nicht nur Miete + Ernährung, sondern auch mal einen Urlaub oder so. Und das sind teilweise Personen, die arbeiten 50 Stunden und mehr.

Das ist auch das Problem, was ich bei Vorschlägen sehe, etwa „Umweltgebühren“ auf Lebensmittel zu packen, beispielsweise Fleisch um 2 Euro teurer zu machen. Das betrifft ja vor allem Menschen, die ohnehin kaum Geld haben und sich dann erst recht nichts mehr kaufen können, weil sie dann die politischen Ziele anderer “bezahlen” müssen. Dem Abteilungsleiter von Mercedes oder dem Bundesabgeordneten der Grünen, denen sind solche Preisanstiege herzlich egal, weil sie eh genug Geld auf dem Konto haben.

Viele fühlen sich dann zu einem Lebensstil “gezwungen”, den sie gar nicht führen wollen. Abwertend wird dann immer von “Erziehung” gesprochen.

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von Benedikt Schlotmann
DBKandy

Du hast mit deinen Beispielen auf jedenfall Recht, aber ich bin da mittlerweile extremer im Denken.Wenn wir wirklich was bewegen wollen bzgl. Klima dann wird es auf Dauer eben nicht anders gehen.Und ja dann sind die ärmsten die am meisten darunter zu leiden haben.Aber das waren sie ja auch schon immer.Heisst nicht das ich es gut finde.ODer wir sagen es bleibt alles so wie es ist (dann wählt nächstes Jahr CDU)und dann bekommen wir halt das halbe Kilo Schwein für 4,99 €.Ja gut dann sind so Sachen wie jetzt in Saarbrücken halt nur der Tropfen auf den heissen Stein (wieder haben 40 oder mehr LEute ihr LEben verloren in Indien wegen 50 Grad Temperaturen),aber hey ist doch egal was da in Afrika und Asien passiert uns geht es noch halbwegs gut.Lass mal lieber über das Ende des Verbrenneraus diskutieren und das besser wieder abschaffen.

Die Realität ist das was du beschrieben hast richtig,aber auch das wenn sich nix ändert (zum leidwesen der ärmeren)es unsere Kindeskinder richtig fett ausbaden dürfen.Viel Spass dabei.

EsmaraldV

Generationenkonflikt…wird nie aussterben…
Jede Generation schimpft über die nächste – alle tun so, als hätten sie das Rad neu erfunden und prophezeien das Ende aufgrund Faulheit, mangelnder Disziplin etc. der neuen Generation – das Rad dreht sich dennoch weiter.

Man muss sich den neuen Generationen anpassen – das ist nunmal so. Faul sind sie nicht, dennoch haben sie ein anderes Verständnis von Arbeit, WLB und dem Verdienst. Aus meiner Sicht tragen diese Denkweisen auch dazu bei, dass es bergauf geht. Faire Bezahlung, Diversität, Gleichberechtigung – Themen die dadurch mehr und mehr in den Fokus geraten – positiv gemeint.

Chris

Das Problem sind die Medien. Egal ob hierzulande oder in den USA. Die Gen Z wird in diversen Klatschblättern ständig durch den Dreck gezogen. Aussagen werden aus dem Kontext gerissen etc. .
Vor allem wird immer so auf den Arbeitswillen rumgehauen. So als wenn der Mensch im Kern gerne arbeiten geht (und nicht nur einfach weil er das zum vernünftig Leben braucht). Die Gen Z fordert einfach nur mehr ein und das zurecht. Du sollst wie bekloppt arbeiten Zahlst bald die Hälfte an Steuern ab nur um dann in der Rente von nem Bruchteil irgendwie zu leben (während sich Leute aus deutlich älteren Generationen vorbildlich immer wieder an den Rentenkassen bedienen).

Ich achte auch sehr stark auf ne Vernünftige Worklife-Balance. Bin aber ein Milennial. Wer sich gerne für den Staat kaputt arbeiten will und sich stolz damit brüsten will, soll das tun. Aber man soll doch bitte nicht mit erhobenen Zeigefinger auf andere zeigen, weil sie sich selbst mehr respektieren. 🤷‍♂️

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Chris
Peter Nuhn

Du sollst wie bekloppt arbeiten Zahlst bald die Hälfte an Steuern ab nur um dann in der Rente von nem Bruchteil irgendwie zu leben (während sich Leute aus deutlich älteren Generationen vorbildlich immer wieder an den Rentenkassen bedienen).

In der Heute-Show war jetzt eine Umfrage, dass die Generation 60+ am stärksten für die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist. 🙂

Also ich denke, der Generationenvertrag und wie das alles aufgebaut ist …. ich weiß gar nicht, wie das funktionieren soll. Die Abgaben sind wirklich extrem hoch, es ist für Frauen immer unattraktiver, Kinder zu bekommen und eine Familie zu gründen, und durch die Medizin werden Leute hinten raus immer älter und sind dann ewig in Rente. Aber wenn einer sagt. Ja, vielleicht mal länger arbeiten, rasten alle aus.

Ich denke, in vieler Hinsicht müsste sich die Politik der Realität anpassen und nicht den Wünschen der Leute, denen es im aktuellen System super geht.

Wenn man sich vor Augen hält, allein, was Beamte für Konditionen haben, ist in meinen Augen sehr klar, wo man ansetzen müsste – aber den Stress will sich ja keiner machen.

Chris

Das mit dem Generationenvertrag ist so ne Sache.. Eben weil über ne Mio. als Beamte nicht in den gleichen Rentenpool einzahlen und die Rentenkassen bis dato um knapp 1 Billionen Euro erleichtert wurden (Tendenz steigend), wird das System so safe irgendwann kollabieren wenn nicht eingegriffen wird.

“Wenn man sich vor Augen hält, allein, was Beamte für Konditionen haben, ist in meinen Augen sehr klar, wo man ansetzen müsste – aber den Stress will sich ja keiner machen.”

Das Problem ist hier schlicht einfach, dass unter anderem die, die von genau den Konditionen profitieren, auch am Ende die Entscheidungen in diesen Punkten treffen und deshalb wird sich da auch (wahrscheinlich) nie was ändern.

DBKandy

Aber man sieht doch wo es endet.Es werden wohl wieder PArteien gewählt nächstes JAhr die die Regierung übernehmen wo die Devise lautet “Weiter so wie früher”.Wenn eine Regierung was verändern will , und das macht die Ampel definitiv besser (nicht alles ist gut gelungen definitiv und der Streit mit der FDP nervt nur noch)als die CDU 16 Jahre davor ,dann gibt es auf den Sack.Weil wie kann es sein das ich jetzt meine Heizung ändern muss etc.Die LEute wollen keine Veränderung weil es Geld kostet.Lass lieber den Planeten komplett abfucken.

HiveTyrant

Wann immer die Grünen am Ruder sind, wird es nur teurer, aber nie besser.
Interessanterweise sind die Grünen,wenn sie in der Opposition sind, grosse ‘Soldaten sind Mörder’ Keifer. Aber wenn sie an der Macht sind, könnten Rheinmetall, Kraus-Maffei Wegmann, Heckler&Koch oder Thyssen-Krupp Naval nicht glücklicher sein.

Die SPD unter Schröder hat die Arbeiter an die Personaldienstleister verraten, vor der Agenda gab es mehr Arbeitslose, sicher – aber nicht, weil mehr Leute in Arbeit waren, sondern weil im Hartz-System (aka ‘Bürgergeld’) Menschen, die in irgendwelchen Maßnahmen stecken, nicht mitgerechnet werden. Maßnahmen wie ‘Mandalas ausmalen’ – für Erwachsene, die hochwertige Schulabschlüsse und mindestens 20 Jahre im Berufsleben hatten. Und was an neuen ‘Arbeitsplätzen’ entstand, war im Niedriglohnsektor. Eher im Gegenteil, Menschen wurden rausgeschmissen und im Gegenzug wurde dann 6 Monate später die selbe Anzahl an Hungerlohn-Jobs ‘neu’ geschaffen.

Envy

Hmm also zum Beamten Thema, es ist schon klar, dass Beamte nicht aus dem Rentenpool der Rentenkasse bezahlt werden oder?

Ein Beamter bei der Krankenkasse bekommt beispielsweise seine Rente von der Krankenkasse, bei der er gearbeitet hat bezahlt.

Zahlen alles Beamten in die Rentenkasse ein, bedeutet das logischerweise, es müssen auch wieder alle Beamte von der Rentenkasse bezahlt werden. Ist also ein Null Summen Spiel.

Weiß nicht ob das zielführend wäre.

Oneo

zielführend ist das alle aus einem topf bezahlt werden und das angeglichen wird so wie es schon ist Österreich ist.

Envy

Ok also ich hab einen Topf und 3 Leute, 2 davon packen jeweils 5 Euro rein, der dritte zahlt da nix ein und entnimmt davon auch nix. Nur die zwei die jeweils 5 Euro rein gepackt haben, nehmen auch wieder raus.

Wenn alle 3 jeweils 5 Euro reinpacken, entnehmen auch alle 3.

Macht überhaupt keinen Sinn…davon hat keiner mehr.

Oneo

ist echt zu lang das zu erklären schau dir das genau an wie es in Östereich gemacht wird da ist es gut ausbaldovert.

Kixing

Es kommt häufig auf die Umstände an, ich gehör wohl zu den ältesten Jahrgang der Gen-Z (Anfang 97).
Hab eine Ausbildung als normaler Elektriker gemacht und habe meinen Job gehasst nach dem 2. Ausbildungsjahr.
Es ist dreckig und Anstrengend, damit kann ich noch Leben, aber das Schlimmste waren die übermäßigen Überstunden, die Stupide gleichen Aufgaben und die Bezahlung (hab nach 7 Jahren 2350€ Brutto bekommen), die Urlaubssperre in den Schulferien (weil Schulen war unsere Firma Spezialisiert und ich deshalb häufig nicht auf Festivals konnte), der Ewige Kampf, mehr als eine Woche am Stück Urlaub zu haben (Hat ja eh nur 20 Tage im Jahr) und das Verbot, Musik während der Arbeit zu hören, könnte mich ja Ablenken (von Was aber?), das ging schon so weit, dass ich morgens im Lager mit Kopfhörern “erwischt” wurde und ich einen Anschiss kassiert habe, ohne das meine Arbeitszeit begonnen hat.
Nach etlichen Bewerbungen waren die Angebote auch nicht anders.
Lust hatte ich so gar nicht und hab nach auswegen aus dem Beruf gesucht, bin sogar zum Arbeitsamt und Berufsberatung gegangen und deren Aussage war: Mit wtwas glück kannste Quereinsteiger werden.

Vor einem Jahr hab ich es dann mit Glück geschafft, zum Örtlichen Energieversorger zu kommen als Elektriker, jedoch auf Schicht, aber mein Gehalt hat sich auf 3800€ Brutto + Steuerfreie Zuschläge + Weihnachtsgeld gleich enorm gesteigert. Dann 36 Tage Urlaub im Jahr. Es ist zwar nicht alles Perfekt dort, aber icb geh tatsächlich mittlerweile Gern auf die Arbeit, ich werde zwar nach wie vor eingelernt und nach der ganzen Vollständigen Einlernerei, steigert sich mein Gehalt noch um ein ganzes Stück.

Peter Nuhn

Dann gratuliere ich dir, dein neuer Job hört sich nach einem extremen Gewinn an Lebensqualität an. Ich finde das immer sehr spannend, wenn Leute konkrete Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben mit Zahlen. Ich finde die Gehaltssteigerung auf jeden Fall krass.

Patsipat

Würde beruflich auch gerne etwas kürzer treten, in der aktuellen Situation leider nicht möglich. Jeden der die Möglichkeit auf eine 4 Tage Woche hat kann ich nur beglückwünschen.

N0ma

Perse fleißig war der Mensch noch nie. Es musste immer Gründe (Druck) geben was zu machen. Geld… Anerkennung…Ernährung…usw. Daran hat sich nichts geändert, außer die Gewichtung. Ernährung ist zb einfacher zu realisieren, da reicht auch H4 / BG.

1)
Ja die alten Griechen vor 2000 haben sich auch schon beschwert das ist richtig, ist ganz interessant und lustig das zu lesen.

2)
Sehe ich nicht als Neuheit.

3)
Ja vor 30 Jahren waren die Jobs sicherer, allerdings auch nur im Durchschnitt. Gefeuert wurde schon immer.

4)
“Firmen aufhören sollten, selbstgefällig zu sein”
Sind sie nicht, vielleicht sollte er erstmal Firmen besuchen. Gibt etliche Anstrengungen von Firmen die es so vor Jahren noch nicht gab.

Was mir aufgefallen ist, hab auch mal für Lycos gearbeitet. Das sich einige Bullshit Tendenzen bei Startups wie Kicker aufstellen um während der Arbeitszeit kickern zu dürfen sich nicht durchgesetzt haben. Die Firmen sind weg vom Fenster (wie Lycos) oder die Sachen werden eingestellt wenn die Zeiten schlechter werden.

Was man sagen kann die Aufmerksamkeitsspanne sinkt und die Ablennkung steigt durch de sozialen und andere Medien. Da muss man sich gezielt von abkoppeln. Da hats die Gen Z etwas schwerer weil damit aufgewachsen.

fuba

Die Aussage dass Gen Z Faul ist, ist auch total verzerrt wiedergegeben und stimmt so nicht!
Es ist ja nicht dass die Gen Z XY nicht machen WILL, nein sie KÖNNEN es oft gar nicht!

Warum?
Weil es von der Generation DAVOR komplett “verkackt” wurde ihnen was beizubringen!

Kenne noch schöne Sprüche von einigen “Ausbildern” und “Lehrern” die meinten “der Depp” kann XY nicht, kann doch jeder…

Alleine diese Aussage ist eine “selbst Abwertung” des Ausbilders bzw. des Lehrers, denn es ist SEINE Aufgabe aus dem “deppen” eine Fachkraft zu machen bzw. ihm was beizubringen!’
Wenn er das nicht kann, dann wär eventuell mal zu überlegen WER da eigentlich “der Depp” ist 😉

Und wie schon richtig gesagt wurde, die “vor” Generation meinte immer schon sie seien “schlauer” das die Nachkommen!

Wenn dass so wäre, würde es keine… Autos, Strom oder whatever geben…
Dann würden die “klugen alten” heute noch mit Pferd zur Arbeit LAUFEN und mit Kerzen im Wohnzimmer sitzen, nicht vor einem 4K Fernseher für Sendungen wo 720p zu viel ist! 😋

fuba

Vielleicht sollte man da folgendes erwidern:
Ja, aber der “Affe” wurde auch “dressiert”, was ja auch eine Art von Ausbildung is und scheinbar war der Ausbilder des “dressierten Affen” dann ein besserer Ausbilder als der Typ der das so gesagt hat 😋

VonGestern

Warum?

Weil es von der Generation DAVOR komplett “verkackt” wurde ihnen was beizubringen!

Kenne noch schöne Sprüche von einigen “Ausbildern” und “Lehrern” die meinten “der Depp” kann XY nicht, kann doch jeder…

Die Erniedrigung von Auszubildenen, gehörte immer zum guten Ton einer Ausbildung. Und nun jammert das Handwerk, es fehle an Nachfolgern. “Verkackt” passt hier ganz genau! Ich finde es super, wenn die GenZ dies nicht mehr mitmacht!

fuba

Ja!
Kenne da noch ne Aussage: “wer das nicht mitmacht wird nie Erwachsen werden”
Sorry aber… BITTE WAS?! 🤣

Oneo

Ich bin 1998 abgegangen und hab eine Ausbildung als Maler und Lackierer gemacht als ich fertig war nach 3 Jahren hatte ich einen Geselenbrief ,einen Job den ich hasste P.T.B.S durch die Physische und Psychische Gewalt und eine schwere Depression und konnte den Job nie wieder machen und habe nochmal mit einem anderen Job anfangen müssen.

Noch jetzt mit Anfang 40 ist es schwer daran zu denken …Therapie ,Medikemante eine Leben lang das ist das Handwerk und zwar sehr oft vielleicht nicht wie in meinem Ausmaß aber sehr oft.

Das Handwerk ist selbst jetzt immer noch zu oft so und will sich nicht ändern zumindest dort wo viele Boomer das sagen haben …

Dumme Sprüche kaum geduld etwas beizubringen und erniedrigungen mehr ist da nicht,
und wenn man was sagt DAT WA SHCHO IMMER SO….

Das Handwerk wird noch mehr probleme haben bis sich im kopf etwas wandelt hin zum behandele andere wie du behandelt werden willst.

sry für Rechtschreibfehler hab eine Schwäche.

VonGestern

Ich erkenne mich, teilweise, leider in deinem Text wieder.

Danke für deine Ehrlichkeit.

Und deswegen, ist es so wichtig und richtig, dass GenZ sich gegen die alten Systeme positioniert!!! Wir sollten GenZ unterstützen und nicht über diese spotten!

Duraya

im Büro war es oft auch nicht besser, hatte in meiner Ausbildung eine cholerische Chefin, die einem beim kleinsten Fehler so zusammengeschrien und beschimpft hat, dass das ganze Haus das gehört hat (die anderen Unternehmen im Haus haben sich schon Sorgen gemacht).
Und ein anderer Chef hat mich ständig nur “Kleine” genannte (vor Kunden finde ich sowas jetzt nicht so toll) und konnte mir nicht in die Augen sehen (seh es nicht so eng, wenn der Blick mal runterruscht oder dergleichen, aber ständig daraufstarren finde ich doch unangenehm), das Beste war, als ein Kunde mich “kaufen” wollte und er darauf einging, wohlgemerkt klang das nicht scherzhaft.

Zuletzt bearbeitet vor 22 Tagen von
Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

58
0
Sag uns Deine Meinungx