Der kolumbianische Fußballspieler Alejandro Penaranda verstarb tragischerweise am 1. Juni. In FIFA 18 Ultimate Team versuchen einige Spieler, daraus Profit zu schlagen.
Das “Traden”, oder auch Handeln, mit FUT-Karten ist in FIFA nichts besonderes. Es ist ein legitimer und effektiver Weg um an Ingame-Währung zu kommen.
Makaber wird es jedoch, wenn einen Fußballspieler der Tod ereilt und FIFA-Spieler versuchen, mit seiner Karte Münzen zu sammeln.
FIFA-Spieler versuchen sich zu bereichern, EA reagiert
Was ist passiert? Am 1. Juni verstarb der 24-jährige Kolumbianer Alejandro Penaranda bei einem Überfall. In FIFA Ultimate Team hat er eine Bronze-Karte mit einem Rating von 57.
EA zeigte Anteilnahme. Daraufhin reagierte EA am 11. Juni: Sie nahmen seine Karte aus Sets und senkten seine Preisspanne, also den maximalen Verkaufswert, auf 1000 Coins. Letzteres soll verhindern, dass Spieler seine Karte horten und teuer auf den Markt stellen. Denn wenn er nicht mehr aus Packs zu ziehen ist, sinkt das Angebot und der Preis würde steigen.
Spieler versuchten, sich zu bereichern. Auch wenn dem Traden mit Alejandro Penaranda’s Karte ein Riegel vorgeschoben wurde, die Gier eines Teils der FIFA-Community wurde auf andere Weise deutlich. Die Karte von Adalberto Panaranda, einem Spieler mit einem ähnlichen Namen, stieg seit der Meldung von EA rapide im Preis an. Anscheinend gaben einige Spieler nur den Nachnamen ein und verwechselten so die beiden Karten.
Es ist nicht das erste Mal. Ähnliche Situationen gab es zuhauf, wenn Fußballer von uns gingen. Das Letzte Mal konnte dieses Verhalten beim Tod von Davide Astori beobachtet werden. Er verstarb am 4. März 2018.
Wie genau funktioniert das Traden mit aus dem Spiel genommenen Karten?
Wird eine FUT-Karte aus dem Spiel genommen, ist sie nicht mehr aus Sets zu ziehen. Dies kann zum Beispiel durch einen Wechsel in eine Liga, deren Rechte EA nicht besitzt, oder durch einen Todesfall passieren.
Dadurch, dass die Karte keinen “Nachschub” erhält, sinkt das Angebot bei gleichbleibender oder sogar steigender Nachfrage. Durch die “Squad Building Challenges” werden zudem Karten aus dem Spiel entfernt, was zu noch weniger Angebot führt.
Ist man schnell, kann man die Karte kurz nach Verkündung des Wechsels oder dem Todesfall billig ersteigern. Sobald der Preis nach oben geht, kann sie teurer weiterverkauft werden.
EA versucht inzwischen, bei Todesfällen dem Ganzen einen Riegel vorzuschieben. Da allerdings langsam reagiert wird, schafft es EA doch nicht ganz, den Handel mit den Verstorbenen zu unterbinden.
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Also ganz ehrlich, schaut euch mal EA an. Die provozieren mit dem ganzen besch… Packluck sowas von selbst. Ich würde nicht immer die Schuld bei den Spielern suchen. Wenn du 500 Euro ausgibst(gibt genug Leute die das machen) und vielleicht mal paar tausend k coins machst im besten Fall, dann braucht sich keiner wundern dass den Spielern nichts zu schade ist an coins zu kommen. Reine abzocke und Geldmacherei!!!
Das mag makaber erscheinen, aber das man mit den Toten versucht Profit zu machen zieht sich durch die komplette Menschheitsgeschichte. Solange sich für den Mist auch Käufer finden wird sich da auch nichts ändern.
Ich glaube das sich sogar extreme wie die Top 11 der Serienkiller oder gar der schlimmsten Kriegsverbrecher verkaufen würde. Gab es alles schon bei Sensible Soccer.
Kranke Welt Kinners.
Altah, das ist heftig O_o
So ist er, der Mensch. Von Natur aus Egoist und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.