7 Dinge, die ihr 2021 im Endgame von ESO tun könnt

Das MMORPG The Elder Scrolls Online erschien 2014 und hat seitdem viele neue Inhalte und Erweiterungen bekommen. Doch wie sieht eigentlich das Endgame von ESO derzeit aus? Wir von MeinMMO verraten euch 7 Aktivitäten, mit denen ihr euch hunderte von Stunden beschäftigen könnt.

The Elder Scrolls Online überzeugt vor allem mit seinen spannenden und vertonten Geschichten, die mit jeder Erweiterung und jedem DLC erweitert werden. Doch irgendwann hat man nicht nur Level 50 erreicht, sondern auch alle aktuellen Geschichten erlebt.

Wir möchten euch deshalb 7 Aktivitäten vorstellen, mit denen ihr euch in ESO im Endgame beschäftigen könnt.

Wer generell noch Tipps zu ESO sucht oder über einen Einstieg nachdenkt, findet hier hilfreiche Guides:

Veteranen-Dungeons und Trials

Was bietet ESO bei den Instanzen? Grundsätzlich könnt ihr bereits ab Level 10 in den 4-Spieler-Dungeons von ESO starten. Diese Dungeons sind jedoch recht einfach gehalten und ihr werdet selten Probleme haben, sie abzuschließen.

Für erfahrene und richtig gute Spieler bietet ESO gleich 3 instanziierte Inhalte, an denen ihr euch ausprobieren könnt:

  • Veteranen-Dungeons für 4 Spieler
  • Veteranen-Dungeons mit speziellen Hard-Modes
  • Trials für 12 Spieler

Was sind Veteranen-Dungeons? Dabei handelt es sich um eine erschwerte Version von bereits vorhanden Dungeons. Der Modus wird freigeschaltet, sobald ihr Stufe 50 erreicht habt. Danach könnt ihr ihn über die offene Welt, aber auch über die Gruppensuche.

Manche Bosse im Veteranen-Modus haben zudem einen Hard-Mode. Dadurch wird dieser spezielle Bosskampf nochmal schwerer. Er lässt sich vor dem Start aktivieren, sodass ihr ihn optional angehen könnt, falls es sich die Gruppe zutraut, diese Herausforderung zu meistern.

Für Veteranen-Dungeons solltet ihr eine gewisse Erfahrung und auch eine angepasste Ausrüstung mitbringen. Vorteilhaft ist es zudem, wenn man den normalen Modus des Dungeons schon gespielt hat.

Wie viele Veteranen-Dungeons gibt es? Derzeit gibt es über 40 verschiedene Dungeons, in denen ihr euch austoben könnt. Anfang 2020 haben wir darüber berichtet, welche Dungeons als die leichtesten und welche als die schwersten in ESO gelten.

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In ESO könnt ihr euch in Dungeons und Trials riesigen Boss-Gegnern stellen.

Was sind Trials? Trials sind die Königsdisziplin der Instanzen in ESO. Diese betretet ihr mit insgesamt 12 Spielern und müsst euch schweren Boss-Mechaniken stellen, die euer Können und auch eure Teamfähigkeit herausfordern.

Jeder Trial in ESO bietet einmal pro Woche eine zusätzliche Belohnung, sodass sich das Wiederholen der Trials lohnt. Außerdem gibt es etliche Erfolge und Skins, die ihr nur über die Trials bekommen könnt. Wer zudem den ultimativen Kick sucht, findet in einigen Trials ebenfalls Hard-Modes, die den Kampf nochmal schwerer machen.

Wie viele Trials gibt es? Derzeit gibt es 9 Trials in ESO, wobei mit Rockgrove bereits der 10. Trial angekündigt wurde. Dieser erscheint mit der kommenden Erweiterung Blackwood.

Solo-Arenen

Wer nicht gerne in Gruppen unterwegs ist, aber eine Herausforderung für Solo-Spieler sucht, wird in zwei speziellen Arenen fündig:

  • Die Mahlstrom-Arena befindet sich im DLC Orsinium und bietet mehrere Bosskämpfe, die in ihrer Schwierigkeit steigen.
  • Der Grund des Vateshran kam mit dem DLC Markath ins Spiel und dreht sich um die grimmigen Reikmannen, ein Volk von Barbaren. Diese beweisen ihre Stärke in dieser Solo-Arena.

Beide Arenen gelten als knackig und setzen voraus, dass ihr eine gute Ausrüstung habt und eure Klasse beherrscht. Wer sich im Grund des Vateshran mit einem Boss messen möchte, findet hier auf MeinMMO einen Guide dazu.

Sets und Stile sammeln

In ESO dreht sich, wie in einem Rollenspiel üblich, viel um eure Ausrüstung. Dabei geht es zum einen um eure Stats, aber auch um das Aussehen der Rüstung.

In ESO könnt ihr Sets sammeln und damit bestimmte Werte für eure Ausrüstung freischalten. Außerdem gibt es die Stile, die sich auf das Aussehen euer Ausrüstung beziehen.

Was sind Sets? Bei den Sets handelt es sich um die Zusammensetzung von Boni, die eure Ausrüstung bietet:

  • Manche Sets gewähren zum Beispiel zusätzlichen Schaden oder zusätzliches Leben.
  • Andere Sets erhöhen euer Magicka oder eure Ausdauer.
  • Zudem gibt es Set-Boni, die euch mit weiteren Effekten belohnen, wenn ihr das jeweilige Set in mehreren Slots (z.B. Kopf, Schulter und Brust) tragt.

Sets lassen sich auf unterschiedliche Weisen verdienen, darunter zufällige Drops in der offenen Welt, aus öffentlichen oder instanziierten Dungeons, aber auch durch Weltbosse, PvP oder Crafting. Einen Guide, wie ihr an Sets in ESO kommt, findet ihr hier.

ESO Sammlungen Sets
In den Sammlungen findet ihr die verschiedenen Sets, die ihr freigeschaltet habt.

Warum ist das Set-System so interessant? Habt ihr ein Set einmal fest an euch gebunden oder es zerstört oder beim Händler verkauft, dann wird es in eurer Sammlung freigeschaltet. Dadurch könnt ihr euch alte Sets ganz einfach über Transmutationskristalle wiederherstellen, was praktisch ist, wenn ihr beispielsweise eure komplette Ausrüstung einmal auswechseln möchtet.

Die hergestellten Sets passen sich dann jeweils eurem Level an.

Was sind Stile? Stile wiederum beziehen sich auf die Optik eurer Ausrüstung. So könnt ihr Stile freischalten und diese an jeder Monturbank im Spiel wechseln. Auch die Stile werden accountweit freigeschaltet, sodass ihr auch neue Charaktere direkt richtig einkleiden könnt.

PvP

Welche PvP-Inhalte gibt es? Wer keine Lust an reinen PvE-Inhalten hat, kann sich in das PvP stürzen. Auch hier bietet ESO mehrere Varianten an:

  • In dem Gebiet Cyrodiil könnt ihr euch in offene Allianz-Kriege stürzen. Hier könnt ihr allein Duelle suchen oder mit einer großen Gruppe riesige Schlachten führen.
  • In den Schlachtfeldern hingegen geht es etwas kleiner zu. Hier bekämpft ihr euch im 4v4v4 und könnt diese ganz leicht über die Gruppensuche betreten.
  • Die Kaiserstadt, ein Modus, in dem man gegen andere Spieler, aber auch Schergen von Molag Bal kämpft.

Was ist Cyrodiil genau? Wer auf brachiale Massenschlachten mit schweren Belagerungsmaschinen, hunderten Spielern und wochenlangen, erbitterten Ranglistenkämpfen steht, der ist hier richtig.

Grundsätzlich ist Cyrodiil der Kampf um die Kaiserkrone. Erobert eine Allianz alle sechs Festungen, die rund um die Kaiserstadt verteilt sind, wird der Spieler dieser Fraktion mit der gegenwärtig höchsten Punktzahl in Cyrodiil zum Kaiser.

Das gewährt Buffs und entsprechende Vorteile in der Schlacht. In der Folge verbünden sich die beiden anderen Fraktionen oft gegen die Allianz, die aktuell den Kaiser stellt. Verliert des Kaisers Bündnis die Kontrolle über alle sechs Festungen in der Kartenmitte, fliegt er stante pede vom Thron.

So aufregend das alles klingt, ist das Rennen um die Kaiserkrone für die meisten Spieler eher belanglos. Sie kämpfen lieber aus Spaß an der Freude und für das Erobern von Festungen. Zudem gibt es in Cyrodiil auch einige PvE-Quests und Himmelsscherben, die euch auch außerhalb des PvPs weiterbringen.

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In Cyrodiil dreht sich alles um den Kampf um Festungen, aber auch kleine Duelle sind möglich.

Was sind die Schlachtfelder? Auf Schlachtfeldern kämpfen drei Teams zu je vier Spielern gegeneinander um den Sieg. Champion-Punkte werden hier ignoriert, was in der Regel für sehr viele und rasche Tode sorgt, weil Spieler hier einfach nicht so abartig hohe Resistenzen haben.

Die Teams werden zufällig und unabhängig von Allianzzugehörigkeit zusammengewürfelt. Dazu ruft ihr einfach die Gruppensuche auf und meldet euch für ein Schlachtfeld an. Ein Schlachtfeld dauert an, bis ein Team ein vorgegebenes Punktelimit erreicht oder ein Timer von 15 Minuten abläuft.

Für den ersten täglichen Sieg in einem Schlachtfeld gibt es zudem eine zusätzliche Belohnungen.

Was ist die Kaiserstadt? Die Kaiserstadt gehört zum Allianzkrieg und lässt sich entsprechend durch das Drücken der Taste “L” betreten. Hier kämpft ihr in erster Linie um Tel’Var-Steine, die ihr bei Händlern gegen einzigartige Ausrüstungs-Sets, Kosmetik, aber auch seltene und wertvolle Crafting-Rohstoffe tauscht.

Die Kaiserstadt ist in sechs Bezirke unterteilt. In jedem treiben Molag Bals Schergen ihr Unwesen und betteln um eine Abreibung. Vertrimmt ihr die KI-Gegner, hinterlassen sie die begehrten Tel’Var-Steine.

Euer Hauptziel ist also, möglichst viele Feinde umzunieten und Steine zu sammeln, mit denen ihr Belohnungen kauft. Wichtig ist dabei, dass Gegner mehr Steine fallen lassen, je mehr ihr bereits davon in eurem Besitz habt. Das motiviert natürlich dazu, möglichst viele Steine mit sich rumzuschleppen. Die Sache hat allerdings zwei Haken.

Kritik am PvP: Das PvP in ESO bietet viele Möglichkeiten, hat aber auch einige Probleme, darunter die schwache Performance des Spiels. In den letzten Jahren wurden die Inhalte zudem vernachlässigt, behaupten einige Spieler:

Vernachlässigt ESO das PvP? So streitet die Community über dieses Thema

Erfolge

Fast jedes MMORPG nutzt inzwischen ein System mit Erfolgen, die ihr jagen und erledigen könnt. Diese teilen sich in verschiedenste Kategorien auf, darunter:

  • Charakter-Erfolge
  • PvP-Erfolge
  • Dungeon-Erfolge
  • Quests-Erfolge
  • Erfolge zum Housing
  • Erfolge zu den verschiedenen DLCs und Erweiterungen

Die Aufgaben unterscheiden sich auch recht deutlich. Manche legen Wert auf das Wiederholen von Inhalten, andere schaltet ihr über besondere Herausforderungen beispielsweise in Dungeons frei.

Wer alle Erfolge erringen möchte, hat einiges an Arbeit vor sich. Einem Spieler ist es inzwischen gelungen, alle Errungenschaften freizuschalten. Er hat dafür 405 Tage reine Spielzeit benötigt:

Ein Spieler erreicht alle Erfolge im MMORPG ESO, brauchte dafür 405 Tage

Housing

Fashion ist Endgame, das hatten wir auch schon im Abschnitt “Sets und Stile sammeln”. Zum Punkt Fashion gehört bei ESO auch das Housing. Hier könnt ihr euch verschiedene Behausungen suchen, in diese einziehen und sie dann nach belieben dekorieren.

Neben den optischen Effekten bringt euch Housing sogar effektiv etwas. So könnt ihr Erfolge verdienen, zusätzlichen Lagerraum freischalten, Crafting-Stationen errichten und sogar Buffs bekommen.

ESO Housing Deko
Häuser in ESO lassen sich nach Belieben dekorieren.

Twinks

Was sind Twinks? Als Twinks werden zusätzliche Charaktere bezeichnet, die man neben seinem Haupt-Charakter spielt. Dabei geht es vor allem darum, neue Klassen, neue Rassen oder neue Wege in der Geschichte auszuprobieren.

Was ist das Besondere an Twinks in ESO? Twinks in ESO haben den großen Vorteil, dass ihr sie “nur” bis Level 50 spielen müsst. Das Champion-Level, das ihr euch über Level 50 hinaus verdient, ist accountweit und gilt entsprechend für alle Charaktere.

Das gleiche gilt auch für allgemeine Sammel-Inhalte wie Sets oder Stile. Auch die schaltet ihr accountweit frei. Damit habt ihr es auf zusätzlichen Charakteren deutlich einfacher und müsst nicht so viel grinden wie in anderen MMORPGs.

Bonus-Tipp: Mit der richtigen Gilde wird alles besser

ESO bietet jede Menge Inhalte, doch richtig spaßig werden diese vor allem dann, wenn ihr mit Freunden und bekannten loszieht. Deshalb können wir von MeinMMO empfehlen, euch eine Gilde zu suchen und sich mit dieser anzufreunden.

Manche Gilden schaffen sich zudem ihren Endcontent selbst, indem sie Events oder lustige Abenteuer veranstalten. Eine solche Gilde hat MeinMMO-Autorin Larissa Then im Interview gehabt:

Eiersuchen und Nacktraid – Eine gute Gilde macht das MMORPG ESO noch besser

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