Der Tech-Milliardär Elon Musk verbringt viel Zeit mit Diablo 4 und hat auch sonst ein Faible fürs Gaming. Da er mit der Entwicklung vieler Videospiele unzufrieden ist, gründet er jetzt sein eigenes Gaming-Studio.
Was ist das für ein Studio? Elon Musk ist der Gründer des Unternehmens xAI. Dabei handelt es sich um ein Start-up-Unternehmen, das auf Künstliche Intelligenz setzt. Zu den bisherigen Entwicklungen zählen ein KI-Chatbot für seine Plattform X, die er 2022 gekauft hat, und ein Supercomputer, der innerhalb von 19 Tagen gebaut wurde.
Wie Musk auf X verkündet, soll aus xAI nun ein Gaming-Studio hervorgehen. Es soll wie das Mutterunternehmen auf Künstliche Intelligenz setzen und „Spiele wieder großartig machen“. In welcher Form KI bei den Videospielen eingesetzt wird, geht aus dem Post nicht hervor.

Woher kommt die Ankündigung? Mit seinem Tweet antwortet er auf einen Post von Dogecoin-Mitbegründer Billy Markus. Das ist eine Krypto-Währung mit dem Antlitz des Meme-Hundes “Doge”, nach der Musk auch seine neue Regierungsabteilung benannt hat.
Er behauptet, dass Spieleentwickler und der Gaming-Journalismus zu sehr von einer bestimmten Ideologie gefangen seien. Seiner Meinung nach hätten Gamer schon immer „manipulativen Bullshit“ abgelehnt. Sie würden erkennen, wenn jemand ein Außenseiter sei, der sich anbiedern würde.
Eine weitere Verbindung zum Gaming besteht bei Elon Musk durch seinen Cybertruck in Fortnite:
Elon Musk setzt auf Künstliche Intelligenz, ist nicht zufrieden mit aktuellen Spielen
Woher kommt der Gedanke? Musk hat bereits in der Vergangenheit mehrmals erwähnt, dass ihm aktuelle Spiele zu „woke“ seien. In einem Post auf X schrieb er beispielsweise, dass Entwicklerstudios einfach gute Spiele entwickeln und die „woke Belehrung“ überspringen sollten.
Für ihn würden zu viele Spielestudios in der Hand von Großkonzernen liegen. Das sei der Grund, wieso der Besitzer von X, SpaceX und Tesla sein eigenes Gaming-Studio gründen würde.
Mit dieser Rhetorik positioniert sich Musk im anhaltenden Kulturkampf in den USA. Wir haben auf MeinMMO bereits über diese Entwicklung im Gaming berichtet. Der Erfolg von Black Myth: Wukong auf Steam wird von den falschen Leuten gefeiert
Für Musk scheint die Videospiele-Industrie ein wichtiges Anliegen zu sein. Er ist selbst leidenschaftlicher Spieler von Diablo 4 und mittlerweile sogar einer der besten Spieler des Action-RPGs. Erst kürzlich meisterte er die Grube auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad in Rekordzeit.
Dass Elon Musk nicht immer mit Unternehmen zufrieden ist, die im Zusammenhang mit Gaming stehen, ist kein Geheimnis mehr. Er verklagt die Streaming-Plattform Twitch, weil sie keine Werbung für seinen Kurznachrichtendienst X schalten wollen. Ein Grund dafür könnten die sinkenden Werbeeinnahmen auf X sein: Elon Musk verklagt Twitch, seine Fans meinen: Kauf sie doch einfach
Stand 19:20 Wir schließen das Thema, da wir über den Abend und die Nacht keine Moderation gewährleisten können.
Kann man da schon Konzept Ideen einreichen? Eventuell ein Spiel, bei dem man einfach ohne Grund in andere Länder einfallen kann um diese zu besetzen, zusätzlich kann man Lager bauen um bestimmte Menschengruppen die nicht dem Idealbild entsprechen, darin zu beschäftigen. So ne Art Aufbau Strategie Spiel. Also Lagerbau und Strategisch arglose Länder übernehmen. Quasi ein ganz neues Konzept.
Zudem sollten die Bewohner auch alle eine helle Hautfarbe habe, Haarfarbe, Blond oder optional Braun. Bart Optionen würden sehr sporadisch ausfallen, maximal ein kurzer Oberlippen Bart.
Ich denke man könnte Herrn Musk dafür bestimmt begeistern. Das Spiel würden ca. 50% der Amerikaner spielen und ca. 18-19% der Deutschen, in Ostdeutschland wahrscheinlich sogar um die 30%. Also damit lässt sich doch gut Geld machen.
Echt jetzt? 😀
Um den deutschen Markt für sich zu gewinnen müsste das Spiel in Deutschland oder wahlweise in Russland produziert werden. Der Titel des Spiels, wäre relativ simpel: „Mein Spiel“
Was ist den das für ein egelhafter Vorschlag 🤮
Schämen sollten sie sich, schämen!
Manchen Menschen mangelt es an Ironie Verständnis
Ich hab keine Lust mich über irgendwelche Hirnfürze aufzuregen, die der Typ als Einzeiler verpackt irgendwohin twittert. Denn bekanntlich haben seine Worte keinerlei Wert.
Wahrscheinlich wollte er nur mal ein “make Blablabla great again!” irgendwo loswerden.
Wenn er erstmal tatsächlich und nachweislich 10-20 Millionen in die Entwicklung eines Spiels gesteckt hat, dann kann man langsam anfangen diese Aussage ernst zu nehmen.
Mal schauen, kann auf jeden Fall eine große Bereicherung für Gaming werden.
“Seiner Meinung nach hätten Gamer schon immer „manipulativen Bullshit“ abgelehnt.” Stimmt, Ich z.B. alles was Musk von sich gibt …
“Zu viele Spiele werden von großen Studios gemacht, deswegen mache ich das jetzt!” sprach der reichste Mensch der Erde, der sich mal wieder als “einer von uns” ausgibt.
“Zu viele Spiele werden von großen Studios gemacht, aber nicht genug von mega-großen”
Danke, genau was ich mir dachte … “und wenn ich dabei bin, ersetze ich die menschliche Kreativität gleich mal durch ai” …
Und es ist mitnichten so, dass ich was grundsätzliches gegen KI habe (im Gegenteil, als Entwickler gehört sie mehr und mehr zum Arbeitsalltag), aber in einigen Bereichen sollte KI (zumindest das, was wir heute KI nennen) nichts zu suchen haben, denn sie ist zwar als Assistent ganz gut in einigen Dingen, kann aber nicht wirklich Autoren, Künstler und Designer ersetzen.
Das wirklich schlimme ist: Ich sehe schon ein unfassbar schlecht zusammenge-AI-tes RPG, in dem es nur männliche Hetero-Dudes als Protagonisten gibt und “totschlagen” total “cool” und als einzige Möglichkeit dargestellt wird, dem es aber an jeglicher Tiefe fehlt und wo die Dialoge und/oder Grafiken unfassbar durchschaubar schlechter AI-Standard sind…
…und die ganzen Incels und Musk-Fanboys feiern es dann als Rettung des Gamings ab.
…und dir vielen Dank für die Demonstration der klischeehaften (und doch so typischen)links-woken, moralischen Selbsterhöhung, gepaart mit dem typischen Beissreflex sofort wenn der Name “Musk” fällt. …kein Stück besser als die von dir angeprangerten “Fanboys und Incels”…oder hast du eine Glaskugel und weißt schon mehr vom geplanten Spiel als der Rest der Welt?
Nein absolut nicht. Und ich schließe auch nicht per se aus, dass es gut werden kann.
Die Dogwhistles die Musk benutzt und der Erfolg, den er selber bisher hatte zeigen nur ziemlich deutlich ein klares Bild.
Und die Erwartung, dass Musk-Fanboys oder Incels alles abfeiern, was er tut, selbst wenn es objektiv garnicht wirklich toll ist, ist halt durchaus begründet. Weil genau das schon seit ner Weile passiert.
Ist deswegen alles, was Musk unternehmerisch gemacht hat pauschal schlecht? Natürlich nicht. Aber der Overhype und der fast schon Verehrungs-Faktor, den bestimmte Gruppen ihm entgegenbringen ist halt schon schwierig. Und genau deswegen bin ich der Auffassung, dass das Produkt, was er liefert, von diesen Leuten abgefeiert wird, egal, ob es gut oder schlecht ist. (Was…ziemlich genau das ist, was man den “woken” andersherum vorwirft)
Die Vermutung, dass es von schlechter Dialog- oder Grafikqualität ist war btw. nichtmal ein Seitenhieb gegen Musk sondern eine Bewertung dessen, was AI derzeit kann und was nicht.
Ich hatte gestern, glaube ich, was von OpenAI SORA geleaked gesehen, sah eigentlich ganz nett aus. Sobald man aber etwas genauer hinschaut sieht man die ganzen Fehler ob 6-Fingrige Hand oder anderes.
Es dürfte daher durchaus korrekt sein das es damit nichts wird. Mal davon ab das AI-Generated Content jetzt nicht gerade sonderlich beliebt ist.
Zu glauben, dass extreme Musk-Fans das Spiel – egal, wie es wird – feiern könnten, ist doch nicht ganz ungerechtfertigt.
Mit der Ideologie dahinter könnte ich mir auch die angegebene Richtung durchaus vorstellen und dass AI nicht unbedingt immer so optimal ist, stimmt ja auch.
Ist schon sehr überspitzt geschrieben, aber was soll daran denn so links oder woke sein? Und bei einer augenzwinkerden Prognose mit moralischer Selbsterhöhung zu kommen erscheint mir mehr als übertrieben.
Mal ganz davon abgesehen, dass du selbst ganz schön beißt.
Also Kollege, du heißt “stahlfront” – mach mal bitte echt halblang und eine Pause.
Mit “hetze” hat das einfach nichts zu tun.
Wo widerspricht sich deiner Meinung nach die Aussage oder wo gibt Musk vor, einer von uns und nicht reich zu sein?
Also ich verstehe das eher so, dass Musk eines von sicher mehreren Problemen erkannt hat, weshalb Spiele an Qualität verlieren. Ich stimme ihm dabei sogar zu, dass sich viele Großkonzerne auf (zu) viele Dinge konzentrieren.
Was der (politische) HIntergrund seiner Aussage ist, will ich nicht beurteilen, aber ich stimme ihm dennoch zu, dass sich einige Gamingkonzerne mittlerwile auf viele Dinge abseits der Qualität des Spiels konzentrieren. Viel zu wenig Entwickler sind mittlerweile noch wie bspw FromSoftwares Miyazaki, für die ihr Spiel Kunst ist und die Gründe sind, weshalb Gamer irgendwann mal (leidenschaftliche) Gamer wurden. Wenn Musk das meint, dann hat er meine Zustimmung.
Ob er es besser machen würde, ist ja eine andere Frage und kann er uns ja gerne beweisen.
Das manche Spiele zu viel Agenda und zuwenig “Spiel” haben würde ich durchaus auch unterschreiben. Wobei ich die Grenze da halt deutlich woanders ziehen würde als die Leute, bei denen die reine Existenz von LGBTQIA+-Themen oder PoC-Protagonist:innen schon ausreicht, um irgendeine Agenda zu unterstellen.
Ich sehe nur nicht wo: “Der Altright-Szene zumindest nahestehender Milliardär/Billionär macht ein KI-Spiel” bessere Ergebnisse produzieren sollte. Andere? Ja. Bessere? Zweifle ich stark dran.
Ja nee, die reine Existenz zu verteufeln, bin ich bei dir. Das geht für mich – zumindest in diesem Artikel – allerdings nicht so hervor.
Man muss Entwickler für ihre “Agenda” kritisieren dürfen, ohne dass man gleich in den Topf mit den Leuten geworfen wird, welche die reine Existenz kritisieren. Ich habe leider vermehrt das Gefühl, dass Debatten dazu gar nicht mehr anständig geführt werden können.
Wie gesagt, was Musk hier genau verfolgt, kann und will ich gar nicht beurteilen. Wenn ich aber rein isoliert die Aussage im Artikel betrachte, stimme ich ihm zu.
Wenns was wird, wäre es schon ein Ding und gleich ein Verwendungszweck für seine eigene KI. Wobei ich das noch nicht sehe das du mit KI ganze AA Spiele machst.
Nein machst du nicht! Du entwickelst auch keine guten Programme damit. Die Modelle werden oft mit offenen Daten trainiert. Github Copilot z.B. nicht seine Daten u.a. von Stack Overflow, jetzt ist der durchschnittliche Code da aber bestenfalls mittelmäßig … rate mal was dabei rumkommt wenn ein Language-Modell von mittelmäßigem Code lernt? Richtig, mehr mittelmäßiger Code, von dem zukünftige Modelle dann lernen. *ROFL*