Elder Scrolls Online formt seine Zukunft neu und Skyrim ist ein Teil davon

Elder Scrolls Online formt seine Zukunft neu und Skyrim ist ein Teil davon

Neuer Livestream von Zenimax, neue Infos zu Elder Scrolls Online im Jahr 2026. Im Fokus stand dabei natürlich die bald startende Saison 0. Es gab aber auch einen Ausblick auf Inhalte, die später auf den Servern landen sollen. MeinMMO fasst euch das Wichtigste zur Zukunft von ESO zusammen.

Was gab’s jetzt für Infos? Nach der großen Vorstellung von Saison 0 im Januar 2026 ging es beim jüngsten Twitch-Livestream der Entwickler von Elder Scrolls Online am 31. März mehr ins Detail, und zwar nicht nur mit Blick auf die Inhalte der neuen Saison, sondern auch darüber hinaus.

Im Fokus standen beispielsweise Features wie der Nachtmarkt, die neuen Solo-Dungeons, ein Comeback von Skyrim oder die geplanten Kämpfe auf hoher See. Dank einer im Vorfeld stattfindenden Q&A-Runde konnten wir zudem den Entwicklern einige Fragen stellen. Ihre Antworten flankieren unsere Zusammenfassung der wichtigsten Neuigkeiten aus dem Stream. Los geht’s!

Was muss ich zu Saison 0 wissen? Roadmap für April 2026

  • Saison 0 startet am 2. April mit einem Jubiläums-Event, das bis zum 15. April laufen soll.
  • Am 13. April landet Update 50 auf dem öffentlichen Testserver.
  • Vom 20. bis zum 27. April läuft die neue Vergeltung-Kampagne in Cyrodiil
  • Vom 22. April bis zum 17. Juni sind zwei neue Kampagnen der Goldenen Vorhaben aktiv, die sich um die Vorbereitung auf den Nachtmarkt und Aktivitäten auf dem Nachtmarkt drehen.
  • Vom 29. April bis zum 17. Juni öffnet der Nachtmarkt.
  • Am 2. Juni kommt ESO zu Xbox Game Pass und Xbox Play Anywhere.
  • Vom 24. Juni bis zum 8. Juli erwartet euch das Event Zeal of Zenithar.
  • Saison 1 und Update 51 folgen im Sommer / Herbst, Saison 2 und Update 52 sind für Herbst / Winter geplant.

Was steckt hinter dem Nachtmarkt?

Die erste Event-Zone von ESO soll während Saison 0 sieben Wochen lang geöffnet haben und euch besonders knackige Heraufsforderungen präsentieren. Später im Jahr soll der Nachtmarkt mit einem frischen Twist erneut öffnen. Je nach Community-Feedback ist auch eine permanente Verfügbarkeit möglich.

Der Nachtmarkt besteht aus 3 Bezirken, die unterschiedliche Aktivitäten bieten sollen – etwa Rätsel, umherziehende Anführer auf Raid-Niveau, typische Weltbosse, Quests, Rennen und mehr. Außerdem erwarten euch dort 3 NPC-Fraktionen. Ihr müsst entscheiden, welcher der Parteien ihr dienen wollt:

  • Hinter Krawall steckt eine Schlägerfraktion, die auf das Gesetz des Stärkeren setzt.
  • Der Glanzvolle Ansporn möchte mit seinen Auktionen und Ständen möglichst viel Reichtum ansammeln.
  • Die Tausend Augen, zu denen die Kleinen und Unbedeutenden gehören, die gleichzeitig aber auch eine der ältesten Fraktionen im Universum von Elder Scrolls bilden.

Die Wahl der Fraktion entscheidet über eure Belohnungen, die ihr euch in der Event-Zone erspielen könnt. Eure Taten und Leistungen spielen wiederum in die Gesamtwertung eurer Fraktion rein: Zum Ende des Events winken noch einmal besondere Beutestücke, basierend auf der Gesamtleistung eurer Fraktion.

Über spätere Comebacks des Events soll es Spielern möglich sein, die Inhalte nach und nach für alle 3 Fraktionen abzuschließen und so die jeweiligen Fraktionsbelohnungen zu erhalten sowie die zugehörigen Storys zu erleben.

ESO: Nachtmarkt
Auf dem Nachtmarkt warten knackige Boss-Encounter auf euch.

In jeder der 3 Bezirke findet ihr ein zugehöriges Relikt, das ihr für euren Charakter freischalten könnt. Dadurch öffnen sich für euch weitere Bereiche der Zone, die vorher nicht zugänglich waren. Zu den Belohnungen des Events gehören kurzzeitige Buffs, Cosmetics und ein neues Eigenheim mit dem Namen Nachtlager.

Die mehrstöckige Housing-Belohnung winkt bereits, wenn ihr die einsteigerfreundliche Einführungsquest vom Nachtmarkt abgeschlossen habt. Sie bietet unter anderem eine gesicherte Schatzkammer für eure Reichtümer. Für die Belohnungen der knackigsten Inhalte des Events solltet ihr euch jedoch eine Gruppe suchen, denn der Schwierigkeitsgrad in der Zone soll happig ausfallen.

Was euch 2026 in Elder Scrolls Online erwartet, erfahrt ihr auch im nachfolgenden Video. Schaut auch sonst gern bei unserem MeinMMO-Kanal auf YouTube vorbei – dort tauchen wir tief in das Genre der MMORPGs ab.

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Neuer Schwierigkeitsgrad für die Open World

Apropos Schwierigkeit: Die Herausforderungsschwierigkeit für die offene Welt von ESO hatten die Entwickler Anfang des Jahres angekündigt, jetzt gab es dazu weitere Details. Dieser neue Modus soll eine Option für Spieler darstellen, die sich die Spielerfahrung beim Questen oder auch in Gewölben und offenen Verliesen anpassen möchten.

Instanziierte Inhalte wie Prüfungen, das Endlose Archiv, Verliese oder der Nachtmarkt lassen sich durch die Option der Herausforderungsschwierigkeit nicht verändern. Doch was macht die Option genau?

Ihr wählt aus 4 verschiedenen Schwierigkeitsstufen aus und beeinflusst so, wie viel Schaden ihr erleidet respektive verursacht. Abhängig von eurer Wahl bekommt ihr einen Bonus für erhaltene Erfahrung und verdientes Gold.

Mit eurem gesammelten Feedback im Hinterkopf möchten die Entwickler diesen Modus in Zukunft weiter anpassen und ausbauen. Auf der Ideen-Liste stehen etwa neue Monster-Fähigkeiten, Erfolge oder weiteren Belohnungen. Einen Einfluss auf das Miteinander in der Welt soll die Option übrigens nicht haben – die Wahl ist charakterspezifisch.

Umfassender Ausbau der Diebesgilde

Mit den Saisons soll ESO regelmäßig neue Inhalte erhalten, in denen die Geschichten und Figuren, aber auch eure Entscheidungen eine wichtige Rolle spielen und in denen das Erkunden atmosphärischer Gebiete wichtig ist. Kombinieren möchte man das mit altbekannten Inhalten, die einen neuen Twist erhalten.

Ein Beispiel dafür ist die Diebesgilde, deren Handlung im modernisierten Glenumbra fortgesetzt wird (man kann wohl direkt reinstarten, ohne die alte Story beenden zu müssen). Beim Schleichen sollen Spieler mehr Möglichkeiten haben, sich zu verstecken oder Feinde heimlich auszuschalten (Stichwort: Schlafpulver). Als Belohnung winkt ein mythisches Item, das sich mit der Zeit aufwerten lässt.

Ihr habt den Diebesgilde-DLC nie gespielt? Kein Problem! Seit Kurzem sind die lange Zeit kostenpflichtigen Inhalte rund um die Diebesgilde ein Teil des Hauptspiels von ESO. Auch die DLCs „Orsinium“, „Imperial City“ und „Dark Brotherhood“ gehören jetzt zum Paket. Mehr dazu hier: MMORPG zu Elder Scrolls wertet seine Versionen auf, ihr bekommt sehr viel mehr Spiel für euer Geld

Mit dem Gewölbe der Gelehrten haben die Entwickler ein weiteres neues Feature für Saison 1 vorgestellt, das mit den neuen Diebesgilde-Inhalten verbunden ist. Dort bewahrt der Gelehrte Voernet seine wertvollsten Besitztümer.

Eure Aufgabe: Über Aktivitäten sowie andere Quellen sogenannte Nirgends-Schlüssel verdienen und mit diesen die zufällig kombinierten Räume der 3 Flügel des Gewölbes meistern. In diesen geht es nicht um eure Schadenskraft, sondern um das Überwinden von Fallen und das Lösen von Rätseln. Ein Checkpoint-System soll Frust verhindern.

Ihr könnt den Inhalt dabei auch als Gruppe angehen und eure gesammelten Schlüssel kombinieren, um auf einen Schlag mehr Räume innerhalb des Gewölbes angehen zu können. Aber auch Solo-Runs sind möglich, wenn ihr euch den Kopfnüssen und Geschicklichkeitstest lieber alleine stellen möchtet.

ESO: Glenumbra
Die Region Glenumbra wird für die neuen Diebesgilden-Inhalte modernisiert.

Neue Inhalte für Lore-Enthusiasten und Story-Liebhaber

Ein Comeback feiert mit Saison 1 Sheogorath, der im Mittelpunkt einer neuen Questreihe steht. Sheo möchte eine Weile als Sterblicher leben und stolpert dadurch in Tamriel von einer Katastrophe in die andere. Offenbar spielt dabei ein Käsefest eine wichtige Rolle.

Mit den Gefallen bringen die Entwickler indes eine neue Variante von Daily-Quests nach Tamriel. Sie stehen mit bestimmten Charakteren und Gilden in Verbindung und versorgen euch mit Aktivitäten überall in der Welt. Jeder Gefallen soll dabei eine zugehörige, fortlaufende Geschichte erzählen.

Immer wenn ihr einen Gefallen erfüllt, erhaltet ihr einen Brief, der die Story des jeweiligen Charakters oder der jeweiligen Gilde fortsetzt. Am Ende eines Story-Arcs winkt eine besondere Belohnung, die ebenfalls eng mit dem Charakter oder der Gilde verbunden sein soll. Die Entwickler möchten mit den Gefallen Figuren zurückbringen, die man über die Jahre etwas aus den Augen verloren hat (wie Holgunn Einauge).

Flankiert werden die Gefallen in Zukunft vom neuen Feature der Gerüchte. Dahinter stecken optionale Schnitzeljagden durch Tamriel, die sich ebenfalls vor allem an interessierte Story-Fans richten: Ihr stolpert über ein Gerücht, geht dem nach, findet mögliche Hinweise und sammelt diese in einem Tagebuch.

Dabei gibt’s weder Quest-Anzeigen noch andere visuelle Indikatoren, die euch beim Stöbern unterstützen. Ihr müsst über die Hinweise selbst herausfinden, wohin ihr müsst und mit wem ihr sprechen solltet, um der Story hinter dem Gerücht auf die Spur zu kommen. Die Entwickler vergleichen diese Spielerfahrung mit dem originalen Morrowind, weil auch dort euer Hirnschmalz gefragt ist.

Kämpfe auf Hoher See und Solo-Dungeons

Als es Anfang des Jahres um die neue Ausrichtung des ESO-Teams ging, in Zukunft mehr Experimente wagen zu wollen, klang ein Vorhaben ganz besonders wild: Kämpfe auf Hoher See. Im neuen Livestream erklärten die Entwickler jetzt erstmals, was im Detail hinter dem neuen Feature steckt.

Euch erwartet auch hier ein Event-basierter Inhalt, der Seeschlacht-Elemente, Erkundungen unter der Meeresoberfläche und spannende Begegnungen im Wasser unter einen Taucherhelm bringen soll. Als Beispiele nennt das Team Schlachten auf Schiffen, Tiefseefischerei und Rätsel sowie Kämpfe am Boden des Ozeans. Die Inhalte sollen sich dabei gleichermaßen an Solisten, Gruppen und Piraten richten.

Es soll aber nicht so sein, dass jeder Tamriel-Held sein eigenes Schiff erhält, in See sticht, dort seine Piraten-Karriere auslebt und die Schiffe anderer Spieler oder von NPCs ausraubt.

ESO High Sea
Hinter dem Feature der Hohen See steckt ein Event, das euch auf Schiffen kämpfen und die tiefen der Meere erkunden lässt.

Nur für einsame Wölfe sind indes die neuen Solo-Dungeons von ESO. Hinter diesen stecken überarbeitete Versionen bereits veröffentlichter Verliese, die ihr alleine oder mit euren NPC-Gefährten unsicher machen könnt.

Die folgenden beiden Solo-Dungeons soll es mit der Einführung des Inhalts geben:

  • Mondjägerfeste
  • Marsch der Aufopferung

Der Fokus der Dungeons liegt darauf, den jeweiligen Inhalt und seine Story gemütlich und mit der eigenen Geschwindigkeit zu erleben. Es soll aber auch Optionen geben, um den Schwierigkeitsgrad der Solo-Dungeons nach oben anzupassen. Weitere Solo-Dungeons sollen im Laufe der Zeit folgen, aber wohl nicht vor 2027.

Die Rückkehr nach Skyrim

Die letzte Saison von 2026 führt Fans von Elder Scrolls bis ins Jahr 2027 rein nach Skyrim aka Himmelsrand. Für die überarbeitete Version der ikonischen Region versprechen die Entwickler eine ganz besondere Gameplay-Erfahrung, bei der unter anderem die neuen dynamischen Events eine wichtige Rolle spielen sollen.

Fans von Elder Scrolls V sollen dabei – ähnlich wie bei den ESO-Umsetzungen von Morrowind und Oblivion – viele ikonische Orte aus Himmelsrand erneut besuchen können. Es soll aber auch genug Neues geben, um die Erfahrung frisch zu halten – schließlich liegen viele Hundert Jahre zwischen den Ereignissen aus Elder Scrolls Online und Skyrim.

ESO: Reduzierung der Taschenplätze
Mit den kommenden Updates soll es erneut Verbesserungen für Komfort und Lebensqualität geben, etwa die Reduzierung von Taschenplätzen.

Was verraten die Entwickler noch?

Im Folgenden fassen wir euch noch einige Info-Nuggets zusammen, die keinen eigenen Abschnitt füllen würden:

  • Mit Saison 0 soll es eine weitere Cyrodiil-Testkampagne geben, bei der die Entwickler diverse Detail-Anpassungen für beispielsweise Flächenangriffe oder Heilungen ausprobieren möchten.
  • Am Ende von Saison 0 soll es ein neues Belohnungssystem für Cyrodiil, die Kaiserstadt und die Schlachtfelder geben. Durch gesammelte Allianzpunkte sowie erhaltene Erfahrung steigt ihr Ränge auf und erhaltet Titel, Perks, Stile und mehr. Alle 6 Monate sollen die Belohnungen fürs PvP rotieren, sodass es immer etwas gibt, das ihr euch erspielen könnt.
  • Jede Klasse soll eine neue Meisterschaft als Fertigkeitslinie erhalten, die vor allem dann greift, wenn ihr nicht auf Unterklassen zugreift. Die dort verfügbaren passiven Fertigkeiten sollen die einzelnen Rollen der Klasse stärken.
  • Die Entwickler planen mit Saison 1 die Umsetzung von dynamischen Welt-Events. Sie können überall auftreten, skalieren mit der Anzahl an teilnehmenden Spielern und laufen in mehreren Stufen ab. Mal sollt ihr bedrohte Tiere retten oder einen Hof verteidigen, der angegriffen wird. Oder ihr müsst eine gefährliche Vampirin ausschalten. Mit späteren Saisons soll sich das Feature erweitern.
  • Die Entwickler arbeiten gerade an einer völlig neuen Zone, in der es stark um Erkundung und Entdeckungen gehen soll. Wann diese auf den Servern landen soll, ist aktuell noch unklar.
  • Irgendwann 2026 soll eine neue 12-Spieler-Prüfung mit dem Namen Karmesinsteppe live gehen. Wie Anfang des Jahres versprochen, wird dieser (wie alle anderen neuen Inhalte) sofort kostenlos im Basisspiel von ESO landen, das gab’s bei einer Prüfung zuletzt vor 12 Jahren. Neu ist dabei ein Hardmode für die regulären Gegner des Raids.
  • Die Arbeiten an Crossplay und Cross-Progression laufen, werden aber wohl erst nächstes Jahr abgeschlossen. Damit die Spielerfahrung durch die beiden Features am Ende für alle Spieler zufriedenstellend ausfällt, müssen die Entwickler alle Bereiche des MMORPGs anfassen.
  • Die Entwickler arbeiten an einer offiziellen Version von Gilden-Housing.
  • Mit kommenden Updates soll es weiterhin Detail-Verbesserungen geben, um Dinge wie Komfort oder die Lebensqualität im Spiel zu verbessern. Für Update 50 sind etwa 10 Optimierungen geplant, die bald im Detail vorgestellt werden sollen. Ein Beispiel: Ein Goldenes Vorhaben, das sich an Charaktere unter Stufe 20 richtet, um diese so etwas mehr an die Hand zu nehmen.

Im Laufe der kommenden Wochen und Monate soll es eine ganze Reihe von Artikeln geben, in denen die Entwickler detailliert auf die einzelnen Features und Updates eingehen möchten. MeinMMO hält euch über die spannendsten Neuerungen in ESO natürlich auf dem Laufenden. Mit der neuen Saison kommt übrigens auch eine neue Art der Monetarisierung: Das Bezahlmodell von Elder Scrolls Online in 2026: Was bringt der neue Battle Pass und was passiert mit ESO Plus?

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