Diablo 4: Das wissen wir zum Gameplay des düsteren Action-RPGs

Diablo 4 wurde auf der BlizzCon 2019 endlich offiziell vorgestellt. Viele Fans fragen sich nun: Wie wird Diablo 4 aussehen? Was wird es bieten? Wie wird es sich spielen? Wir zeigen Euch, was wir dazu bereits wissen.

Die Ankündigung von Diablo 4 hat im Netz für viel Freude gesorgt, aber auch an einigen Stellen für Sorge. Wird Diablo 4 so gut, wie Fans es sich erhoffen? Wird sich das warten lohnen?

Vielerorts und auch hier auf MeinMMO stellen sich Fans die Frage, ob Diablo 4 wohl ihren Vorstellungen entsprechen wird. Damit wenigstens einige Eurer Fragen beantwortet werden, haben wir hier alles zum Gameplay zusammengestellt, was bereits bekannt ist.

Gameplay und Trailer zu Diablo 4

Das zeigt der Trailer: Auf der BlizzCon 2019 wurden gleich zwei Trailer für Diablo 4 vorgestellt. Der erste Trailer zeigte ein Cinematic, das Lilith vorstellt, die Tochter von Mephisto und die Antagonistin von Diablo 4.

Der Gameplay-Trailer dagegen zeigt erste Szenen von den Klassen und ihren Skills, der Story und den Dungeons von Diablo 4:

Live- und Demo-Gameplay: Direkt nach der Vorstellung von Diablo 4 konnte auf der BlizzCon direkt eine Demo gespielt werden. Viele Streamer haben dieses direkt über ihre Streams verbreitet.

Einige Seiten hatten zudem die Möglichkeit für ein Hands-On für Diablo 4 und haben bereits erste Einschätzungen zum neuen ARPG abgegeben. Hier findet Ihr mehr Bilder und Videos zum Gameplay:

Diablo 4 hat erstmals eine Shared Open World

Was bedeutet Shared Open World? Anders als in den Vorgänger-Teilen werdet Ihr Euch einen Teil der Welt von Diablo 4 mit anderen Spielern teilen. Lediglich Dungeons und die Story-Kampagne sind „private Inhalte“, also für Euch oder Eure Gruppe instanziert.

In Dungeons spielt Ihr alleine oder mit Gruppen aus bis zu vier Spielern.

Diablo 4 bietet allerdings Städte als Social Hubs, in denen Ihr Spieler treffen, inspizieren, mit ihnen handeln oder sie in Gruppen einladen könnt. Ist außerdem ein Teil der Welt durch die Kampagne freigespielt, wird er „offen“, also mit anderen Spielern geteilt. Konkret bedeutet das:

Klassen und Leveling – Wie spielt sich Diablo 4?

Diese Klassen stehen zur Verfügung: Diablo 4 wird zu Release fünf Klassen bekommen. Drei Klassen wurden bereits vorgestellt: Zauberer, Barbar und Druide.

Diablo 4 Klassen Lagerfeuer
Die drei bisher bekannten Klassen.

Mit dem Druiden kehrt eine der Lieblings-Klassen der Community aus Diablo 2 zurück ins Universum. Aus bisherigen Gameplay-Videos und Interviews sind schon einige Fähigkeiten und Besonderheiten bekannt:

  • Druiden können die Gestalt wandeln und Natur-Magie wirken
  • Zauberer beherrschen wieder Elemente wie Eis und Feuer
  • Barbaren bekommen ein „Arsenal“, mit dem sie 4 Waffen gleichzeitig ausrüsten können

Welche die beiden Klassen sind, die noch kommen, wird bisher nur vermutet:

Sind Paladin und Amazone die geheimen Klassen in Diablo 4? Das spricht dafür

So levelt Ihr in Diablo 4: Diablo 4 wird ein klassisches Dungeon-Crawler-Abenteuer. Obwohl Ihr Euch die Oberwelt mit anderen Spielern teilt, kriecht Ihr die meiste Zeit alleine durch Dungeons oder die Kampagne.

Auf dem Weg zur Maximalstufe von Level 40 lernt Ihr immer wieder neue Skills und Talente. Dabei sind in Diablo 4 einige Dinge neu:

  • Talente und Runenwörter kehren zurück und lassen Euch Charaktere anpassen – Talente können neu verteilt werden
  • Pro Stufe gibt es einen oder mehr Skill-Punkte, um neue Skills zu lernen oder alte aufzuwerten (bis Skill-Stufe 15)
  • Jede Klasse hat 25-26 Skills in 6 Kategorien: Generatoren, Verbraucher, Klassenspezifisch, Meisterschaft (Begleiter für Druiden) und Ultimate
  • Skills können standardmäßig beliebig auf alle Tasten gelegt werden.
Diablo 4 Talent Tree
Ein Blick auf die Talente.

Loot, Inhalte und Endgame von Diablo 4

So funktioniert der Loot: Auf der BlizzCon 2019 hat Blizzard auch das Loot-System von Diablo 4 erklärt. Das funktioniert ähnlich wie in den Vorgängern. Aufgebaut ist es rund um legendäre Gegenstände:

  • legendäre Gegenstände verändern oder verstärken Skills
  • Sets werden nicht mehr so mächtig sein wie in Diablo 3
  • es wird wieder „uralte“ Versionen von legendären und Set-Gegenständen geben
  • Legendaries werden seltener fallen als in Diablo 3
  • die stärksten Gegenstände sind „mythische“ Legendaries (nur eines anlegbar)
DIablo 4 mythische Legendaries

Dazu wird Diablo 4 wieder ein Crafting-System erhalten. Dieses ist jedoch eher auf die Verbesserung und Modifikation von Loot ausgelegt und soll damit auch im Endgame eine Rolle spielen.

Den besten Loot könnt Ihr übrigens immer finden, egal ob Ihr alleine unterwegs seid oder mit einer Gruppe. Jeder Spielstil kann alles aus seinem Charakter herausholen.

Diese Inhalte bietet Diablo 4: Die Story von Diablo 4 wird in einer nicht-linearen Kampagne erzählt. Ihr könnt Euch also jederzeit aussuchen, welchen Teil der Geschichte ihr als nächstes angehen wollt und ob Ihr zwischendurch lieber etwas anderes macht.

diablo 4 Karte
Die karte von Diablo 4.

Einen großen Teil der Inhalte machen dabei Dungeons aus. Dungeons sind instanzierte Gebiete, die sich „draußen“ oder „drinnen“ befinden können. In jedem Dungeon können dabei Events und „Aufgaben“ auftauchen, die ihn kniffliger machen aber auch mehr Loot versprechen.

Wer seine Builds testen möchte, der kann in der offenen Welt herumstreunen, sich öffentlichen Events anschließen oder sich in den PvP-Gebieten mit anderen Spielern messen.

Wie sieht das Endgame aus? Der wichtigste und größte Teil des Endgames in Diablo 4 sollen Schlüssel-Dungeons werden. Das sind Dungeons, die über bestimmte Schlüssel zu mächtigeren Versionen werden.

  • Schlüssel-Dungeons skalieren hoch, selbst im Endgame und bieten so immer eine Herausforderung. Details zu diesem Content:
  • Schlüssel werden zufällig bei anderen Aktivitäten fallengelassen und sind für einen bestimmten Dungeon
  • Hunderte Dungeons sollen als Schlüssel-Dungeon im Endgame dienen
  • Schlüssel verleihen Dungeons Affixe, die die Gegner, den Spieler oder die Umgebung betreffen (etwa: unsichtbare Feinde oder eine den Spieler verfolgende Blitz-Säule)
  • Affixe sind vor dem Betreten des Dungeons bekannt – So können sich Spieler explizit einen Build für diesen Dungeon bauen
3 Fehler aus Diablo 3, die Blizzard in Diablo 4 nicht wiederholen wird

Crossplay zwischen PC, PS4 und Xbox One

Auf welchen Plattformen erscheint Diablo 4? Offiziell angekündigt wurde Diablo 4 bisher für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One. Möglicherweise wird Diablo 4 sogar Crossplay unterstützen – Zumindest Blizzard findet diese Idee gut.

Ob es signifikante Unterschiede im Gameplay zwischen den Plattformen gibt, ist noch nicht bekannt. Eine Version für die Nintendo Switch wurde ebenfalls noch nicht angekündigt.

Warum keine Infos zu PS5 und Xbox Scarlett? Schon während der BlizzCon 2019 war bekannt, dass sowohl die PlayStation 5 als auch die Xbox Scarlett erscheinen werden. Dennoch wurde Diablo 4 für beide nicht angekündigt.

Diablo 4 Lagerfeuer PS5 Xbox Scarlett TItel 2

Laut Lead System Designer David Kim liegt das daran, dass das Team Diablo 4 schon seit Jahren entwickelt. Von PS4 und Xbox One weiß man, dass man für sie entwickeln kann – für PS5 und Scarlett war das noch unklar.

Eine Version für PS5 und Xbox Scarlett ist jedoch nicht ausgeschlossen und sogar recht wahrscheinlich.

Freut Ihr Euch schon auf Diablo 4? Oder wartet Ihr lieber noch ab, was in Zukunft angekündigt wird?

6 große Änderungen, die euch in Diablo 4 erwarten
Autor(in)
Quelle(n): Icy Veins
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Rudi Loca
Rudi Loca
1 Monat zuvor

Wo wird Diablo denn MMO mäßig? Geschweige wie Lost Ark???
Open world und ein paar Spieler sehen,macht bestimmt kein MMO aus.
Wo sind die Instanzen? Raids? Fraktionen uvm…. Das ist doch gar nicht vorhanden vor allem müsste Blizzard das Spiel ständig erweitern,da ist es mit einer Erweiterung die alle 2-3 Jahre erscheint nicht getan.

Gothsta
Gothsta
1 Monat zuvor

Nagel mich nicht drauf fest aber ich meine gehört zu haben, dass auf der gesamten KArte gleichzeitig 100 Spieler laufen können. Inztanzen gibt es, es war von ca 100 die Rede. Aber davon ab ein MMO benötigt keine RAIDS;Fraktionen etc. um als MMO zu gelten.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Monat zuvor

Negativ: – „shared Open World“– wohl alle Talente skillbar mit Max.-Level– erneut enttäuschende Itemisierung, denn wenn man nur 1 Mythic Item anlegen kann läuft es doch erneut auf Sets hinaus bzw. auf „uralte Sets“– geradezu lächerliche Stat Vielfalt „Attack“ und „Defense“ ähm LOL– wohl der Zwang seinen Build bestimmten Endgame Affixen anzupassen– große Ähnlichkeit zum D3 Kampfsystem Positiv: – die Rückkehr von Runenwörtern, wenn auch sicherlich nicht im Sinne von D2, wo aus Runenwörtern extrem starke Items erzeugt wurden– düsterer Look– schicke Graphik Es gibt Leute die sagen PoE würde immer mehr „casual“, was zum Henker ist dann bitte dieses… Weiterlesen »

Domenik Heimes
Domenik Heimes
1 Monat zuvor

Gebe dir bei vielen Dingen recht. -Shared World in einem Düsteren „Horror“ Abenteuer wo dir vermittel werden soll das du der einzige bist der dort helfen kann…. oder du der erste bist seit Jahren der diese Höhle erkunden geht…. aber dann kommt gerade aus dieser Höhle ein anderer Spieler raus…. JA okay ich bin dann wohl der zweite ^^ -So wie ich es bisher erfahren haben und wie wohl der aktuelle Stand ist hat man am Ende alle Aktiven Talente (also die Fähigkeiten) . Allerdings kann man im Talentbaum nicht alle passiven Talente Skillen und diese sind auch zurücksetzbar um… Weiterlesen »

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Monat zuvor

„Zum Casual sieht es wohl auch derzeit so aus das die Gegner nicht so einfach sind und man den Heiltrank bereit halten sollte.“ Bei „casual“ bezieht es sich in erster Linie auf die benötigte Zeit, nicht auf den Schwierigkeitsgrad! Phinphin über dir sprach die Thematik an, in einem Diablo 2 oder auch in PoE waren bzw. sind die Spielmechaniken derart komplex so dass es schon eine Weile des Einlesens in die Thematik bedarf um vollständig durchzusteigen in Bezug auf die Funktionsweisen diverser Spielmechaniken. Auch die im Verhältnis zu D4 geradezu extreme Stat-Vielfalt in D2 oder auch in PoE hält da… Weiterlesen »

Phinphin
1 Monat zuvor

Ist doch in Ordnung. Für mich wäre es ein Worst-Case-Szenario gewesen, wenn da ein zweites Path of Exile rausgekommen wäre. Auch wenn ich mittlerweile 100 Stunden in PoE investiert habe, gehts mir regelmäßig auf die Keks mich im Netz auf zig Seiten erstmal 15 Minuten in jede noch so kleine Spielmechanik einlesen zu müssen, bevor ich verstehe, was genau zu tun ist.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Monat zuvor

Unzählige von ehemaligen und teils noch aktuellen D2 Spielern warten seit dem D3 Fiasko auf einen würdigen D2 Nachfolger!

Und was macht Blizzard?

Sie setzen nochmal einen oben drauf und drücken die Franchise noch mehr in die „Casual“-Schublade.

Auch gut, GGG wird sich freuen, dass aus dem Hause Blizzard weiterhin keine Konkurrenz droht für Spieler die im Hack & Slay Genre eine gewisse Komplexität erwarten.

Tronic48
Tronic48
1 Monat zuvor

Ich freue mich, und werde es sofort Vor-Bestellen wenn man das kann, ohne zu wissen was noch alles kommt
oder nicht kommt, den ich bin mir sicher, Diablo 4 wird wieder ein Hit werden.

Gothsta
Gothsta
1 Monat zuvor

Wird bei mir genauso. Alles was bisher erzählt wurde passt für mich. Ich bin wohl auch einer der wenigen die sich auf die Shared World richtig freuen.

Sunface
Sunface
1 Monat zuvor

Schade nur das wir noch länger warten müssen. Blizzard „soon“ bedeutet für mich irgendwas zwischen 12 und 18 Monaten. Wenn es nichtmal das ist dann gehe ich von Ende 2021 wenn alles gut geht und Mitte 2022 bei Problemen aus. Bleibt PoE 4.0 als Beschäftigung bis dahin.

Lootziffer 666
Lootziffer 666
1 Monat zuvor

neues trinkspiel: lies dir mein mmo artikel von diablo durch und trink jedes mal einen shot wenn „düster“ erwähnt wird grin

Kuba
Kuba
1 Monat zuvor

Das macht keine Leber mit^^

Plague1992
Plague1992
1 Monat zuvor

Wieso werden weit weniger features genannt als in der Quelle? Es fehlen schon einige interessante Sachen.. Okay man will nicht copy pasten, aber dadurch wirkt die Zusammenfassung sehr unvollständig.

BlindWarlock
BlindWarlock
1 Monat zuvor

Wir haben uns auf Gameplay-Inhalte beschränkt und nicht etwa noch Features wie Monetarisierung oder erschiedene Monster-Gattungen eingefügt, damit es übersichtlicher bleibt. Welche Features fändest du für das Gameplay noch wichtig in diesem Artikel?

Comp4ny
Comp4ny
1 Monat zuvor

Aber wäre das Thema Monetarisierung nicht auch wichtig?

BlindWarlock
BlindWarlock
1 Monat zuvor

Hm, inwiefern? Ich habe da bisher nichts entdeckt, was Einfluss aufs Gameplay hätte. Bezahlmodelle haben ja, außer bei Pay2Win in gewissem Maße, wenig mit dem Gameplay zu tun.

Frank Seifert
Frank Seifert
1 Monat zuvor

Mikrotransaktionen! habt ihr vergessen. oder ich habs nicht gefunden

Gothsta
Gothsta
1 Monat zuvor

Es geht ja auch nicht darum, sondern ums gameplay :>

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