Destiny 2: Endlich ist klar, was Luke Smith bei Bungie macht

Seit dem Release von Destiny 2 hat sich der ehemalige Game Director des Spiels, Luke Smith, komplett zurückgezogen. Viele wundern sich deshalb, ob er bei Bungie überhaupt noch eine Rolle spielt und wenn ja, welche? Nun gibt es Klarheit.

Das weiß man bisher über den Verbleib von Luke Smith: Vielen dürfte Luke Smith noch aus Destiny 1 und der Anfangszeit von Destiny 2 in Erinnerung sein. Doch was macht der ehemalige Destiny-2-Chef jetzt eigentlich?

Offizielle Infos gibt es kaum. Manche Fans haben spekuliert, dass Smith unter Umständen für die schlechte Entwicklung bei Destiny 2 seinen Kopf hinhalten musste – als eine Art Sündenbock. Andere vermuten, dass Smith bereits an Destiny 3 tüftelt.

Bungie selbst hat in einem Interview mit MeinMMO Ende August 2018 lediglich verraten, dass Smith immer noch Teil des Studios ist und dort eine Führungsrolle innehat.Destiny-Artwork-Niederlage Neu

Das macht Smith jetzt: Nun ist klar, welche Rolle er bei Bungie einnimmt. Nach der Trennung von Activision wendet Smith sich im aktuellen „This Week at Bungie“-Blog an die Fans und spricht über die Zukunft von Destiny – und zwar als Destiny Franchise Director. Damit ist er offenbar Hauptverantwortlicher für die Zukunft von Destiny und gibt die Marschrichtung der Spiele vor.

Das dürfte zahlreiche Spieler freuen. Denn Smith war nicht nur für das viel gescholtene Destiny 2 verantwortlich, sondern war auch bei der Destiny-1-Erweiterung „König der Besessenen“ und dem Raid „Gläserne Kammer“ federführend. Die Erweiterung und der Raid kamen bei den Fans besonders gut an und wurden von vielen als die Glanzstunden von Destiny gefeiert.

Das sagt Smith zur unmittelbaren Zukunft von Destiny 2: Zunächst bedankte sich der Franchise-Chef bei Activision sowie den beiden Studios Vicarious Visions und High Moon Studios für die jahrelange Zusammenarbeit. Danach sprach Smith über die Zukunft von Destiny  2.

Auf kurze Sicht arbeite Bungie weiterhin an den Inhalten, die man im Rahmen des Annual Pass bereits angekündigt hat. Man habe viel von der „Schwarzen Waffenkammer“ gelernt und will dieses Wissen bei zukünftigen Content-Releases nutzen.destiny_2_e3_2017_concept_parade

Besonders will man darauf achten, dass neue Inhalte für möglichst viele Spieler zugänglich sind. So waren beispielsweise die Level-Anforderungen für erste Schmiede zu hoch, was dazu führte, dass nicht alle Spieler sich in den neuen Content stürzen konnten.

Man will nun einen Mittelweg finden, auf dem viele Spieler frische Inhalte zocken können und besonders ehrgeizige Hüter auf ein Ziel hinarbeiten können. Zudem schaut man sich weitere Verbesserungen für Aufhol-Mechaniken an, die Spieler in kommenden Seasons nutzen könnten.

Das sagt Luke Smith zu Destiny 2 auf lange Sicht: Bungie und Destiny gehören zusammen und dieser Bund bleibt bestehen. Man habe dieses Universum erschaffen und halte seine Zukunft fortan in eigenen Händen.Destiny-Concept-Art-Tank

Ein Großteil des Teams arbeite daran, neue Spielerlebnisse zu schaffen, neue Feinde zu entwerfen oder Möglichkeiten zu finden, wie Spieler ihre Hüter beständig weiterentwickeln können.

Man setzt sich außerdem mit der neu erlangten Unabhängigkeit und deren Konsequenzen auseinander. Schließlich steht man bald komplett alleine da, müsste Spiele eigenständig veröffentlichen und die Zukunft der Spiele selbst bestimmen.

Abschließend blickt Smith weiter nach vorne und sieht dabei für Destiny eine glänzende Zukunft mit Wurzeln in einer unvergesslichen Vergangenheit. Nicht alles sei in den dunklen Ecken der Zeit verloren gegangen, so der Franchise Director.

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Was haltet Ihr davon, dass Smith Hauptverantwortlicher für die Zukunft von Destiny ist? Wird das dem Franchise ohne Druck von Activision guttun?

Autor(in)
Quelle(n): Bungie
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