Über viele Jahre hinweg war Call of Duty DER Goldesel von Activision, der verlässlich riesige Umsätze garantiert hat. Seit der Übernahme durch Microsoft gehört das Shooter-Franchise zum Xbox Game Pass. Das hat sich offenbar spürbar auf die Einnahmen ausgewirkt.
Was ist zu den Umsätzen bekannt? Als Call of Duty: Black Ops 6 im Oktober 2024 erschien, konnte sich der Shooter – wie viele andere Teile des beliebten Shooter-Franchises – zum großen Verkaufshit mausern – inklusive Rekord für den erfolgreichsten Start in der Geschichte von Call of Duty, was die Zahl der aktiven Spieler angeht.
Angetrieben wurden die sehr positiven Spielerzahlen sicherlich von dem Umstand, dass Call of Duty: Black Ops 6 von Anfang an über den Xbox Game Pass spielbar ist. In dieser Zeit konnte man laut den Microsoft-Verantwortlichen sogar einen Rekordzuwachs für neue Abonnenten verbuchen.
Laut eines Berichts von bloomberg.com, der wiederum auf den Aussagen eines ehemaligen Microsoft-Mitarbeiters basieren soll, hat sich die Game-Pass-Integration jedoch spürbar negativ auf die Umsätze des Shooters ausgewirkt.
Auch Call of Duty – Black Ops 7 kommt in den Xbox Game Pass:
Konkret soll Activision im Jahr 2024 etwa 300 Millionen US-Dollar weniger durch Verkäufe von Call of Duty für Konsolen sowie PCs eingenommen haben als noch 2023. Das war also in etwa der Preis, den Microsoft gezahlt hat, um den Wert vom Xbox Game Pass durch Call of Duty weiter in die Höhe zu treiben.
Laut Bloomberg soll sich dieser Preis aber nur bedingt ausgezahlt haben. Zwar kam es zum besagten Rekordzuwachs für Neukunden, doch soll das durchschnittliche Wachstum des Abo-Services seit 2020 deutlich zurückgegangen sein. Kein gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Microsoft für Activision über 75 Milliarden US-Dollar bezahlt hat (und das vor allem wegen Call of Duty).
Weniger Verkäufe? Teureres Abo!
Spüren wir jetzt die Auswirkung davon? Am 1. Oktober 2025 hat Microsoft die Preise für den Game Pass erneut deutlich erhöht. Wer Call of Duty: Black Ops 7 ab dem 14. November 2025 über das Xbox-Abo erleben möchte, muss mindestens 14,99 Euro pro Monat für den Service einplanen (statt 11,99 beziehungsweise 12,99 Euro).
Mit dieser Preiserhöhung könnte Microsoft versuchen, die durch den Abo-Service wegfallenden Verkaufsumsätze ein Stück weit aufzufangen. Eine offizielle Bestätigung dieser Vermutung gibt es bislang aber nicht.
Die Gefahr dabei ist aber natürlich, dass sie es mit der monatlichen Gebühr übertreiben und so viele eigentlich interessierte Spieler vergraulen. Das zeigt manch eine Reaktion auf die jüngsten Preiserhöhungen: Der Game Pass ist ab sofort deutlich teurer, Spieler schimpfen: „Da sieht sogar PS Plus wie ein guter Deal aus“
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Jetzt kommt bald Pax Dai in den GamePass, das reist alles raus.
Und BO 7 wird sich noch schlechter verkaufen.
Das öiegt abrr nicht am GdmePass sondern daran das BO 7 ein AddOn zum VollPreis ist….