Ashes of Creation stellt neuen Inhalt vor, der ab dem Start auf Steam den besten Loot bieten soll

Ashes of Creation stellt neuen Inhalt vor, der ab dem Start auf Steam den besten Loot bieten soll

Mit dem Early-Access-Start auf Steam erhält Ashes of Creation am 11. Dezember 2025 ein neues Feature, das in regelmäßigen Abständen große Welt-Events auslöst. Euch stehen dabei mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, den Inhalt zu nutzen.

Was ist das für ein neuer Inhalt? Am 11. Dezember 2025 startet nicht nur der Early Access von Ashes of Creation auf Steam. In allen Versionen des MMORPGs geht auch das Harbinger-Update live. Zu den Inhalten des Patches gehören:

  • das namensgebende Harbinger-System, hinter dem eine frische Herausforderung für PvE- und PvP-Fans steckt – dazu gleich mehr
  • das Fischen auf dem offenen Meer: mit Ozean-Erkundung und neuen Schiffstypen, die aus unterschiedlichen Komponenten (es soll sogar Radar geben) bestehen können
  • das Volk der Ren’Kai
  • Beschwörer-Klasse
  • Weltbosse (Skorpion-Brutmutter und Ancient-Raidboss)
  • neue Wirtschaftssysteme
  • Maultiere
  • Verbesserungen für Zonen, Performance und die Lichteffekte in der Welt

Vorschau auf die Harbinger-Events

Was steckt hinter dem Harbinger-System? Mit den Harbingers (auf Deutsch: Vorboten) werden in Ashes of Creation kometenähnliche Himmelskörper bezeichnet, die den Uralten während einer Apokalypse als Brücke zwischen der sogenannten Leere und der materiellen Ebene (auf der sich die Welt Verra befindet) fungiert hat.

Mit diesen Himmelskörpern und dem Einfluss der Uralten gelangt auch eine Verderbnis nach Verra, die alles verdirbt und entstellt, was sie berührt. Aufgebaut wird die Verderbnis in einer Region durch die folgenden Faktoren:

  • Spieler besiegen andere Spielercharaktere
  • Siedlungsgebäude werden gebaut
  • Die Stufe einer Siedlung steigt
  • Bossgegner gehen besiegt zu Boden
  • Kriege oder Belagerung finden statt
  • Neue Produktionen werden fertiggestellt
  • Verdorbene Elite-Gegner erreichen auf dem Harbinger ein Portal

Sobald die Verderbnis in einer Region einen ausreichend hohen Wert erreicht hat, startet im entsprechenden Gebiet um eines der riesigen Harbinger-Gebilde in der Welt ein Event, bei dem sich die Verderbnis entfaltet und auf andere Regionen ausbreiten möchte.

Hier seht ihr den möglichen Kreislauf eines Harbinger-Events:

Ashes of Creation: Harbinger-Event

Wie läuft das Event ab? Die Entwickler bezeichnen es als ein PvEvP-Event für hochstufige Charaktere mit 3 Phasen (plus Bonusrunde), das hohes Risiko beinhaltet, aber dafür auch reich belohnen soll (mit „den besten Drops im Spiel“). Wer das Event-Areal betritt, ist automatisch für PvP markiert und kann von anderen Spielern attackiert werden, ohne dass diese dafür bestraft werden.

Gleichzeitig geht es aber auch darum, dass möglichst viele Spieler zusammenarbeiten, um die Herausforderungen des Events und die zugehörigen Gegner gemeinsam zu besiegen.

  • Phase 1: Besiegt ausreichend viele Einheiten der Gegner, die durch die Verderbnis beschworen werden, um Phase 2 zu erreichen.
  • Phase 2: Mit dem Start dieser Phase aktiviert sich das hiesige Void-Gate. Aus dem Tor strömen 3 Wellen von Gegnern. Sobald ihr diese besiegt habt, startet Phase 3.
  • Phase 3: Der hiesige Lord der Uralten erscheint, ein mächtiger Weltboss. Wenn ihr diesen besiegt, öffnen sich die drei Eingänge in das zugehörige Harbinger-Gebilde.
  • Bonusrunde: Über die Zugänge erreicht ihr drei Dungeon-Bereiche voller Gegner, die ihr 3 Stunden lang für weiteren Loot unsicher machen könnt.

Laut den Entwicklern können etwa zwei bis drei Spielergruppen ganz gut gemeinsam jeweils einen Dungeon-Bereich erkunden. Aufgrund der aktiven PvP-Regel könnte euch aber jederzeit ein Team in den Rücken fallen, das sämtlichen Loot für sich haben möchte. Verschärft wird das, weil die drei Dungeon-Bereiche durch Portale verbunden sind.

Auf YouTube haben die Entwickler vor ein paar Tagen eine ausführliche Vorschau auf das Harbinger-Event und seine Phasen in Videoform veröffentlicht. Ihr könnt euch die fast 45 Minuten im Folgenden geben (so richtig geht’s erst ab Minute 7:25 los):

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Welche Belohnungen winken konkret? Alle Gegner des Events können 3 Dinge droppen:

  • Verdorbene Materialien / Rohstoffe
  • Aufwertungsreagenz Excoria, mit der sich Verdorbene Rohstoffe verbessern lassen
  • Reagenz zur Reinigung von Verdorbenen Rohstoffen, um eine Ressource eurer Wahl zu erhalten

Bosse und benannte Gegner können besonderen Loot droppen. Zudem findet ihr in den Dungeons im Harbinger Bluttruhen, die von Bossen bewacht werden und die zusätzliche Beute erhalten.

Was passiert, wenn die Spieler scheitern? Wenn sich niemand um die ausbrechende Verderbnis kümmert oder es nicht gelingt, die Phasen erfolgreich zu meistern, soll sich die Verderbnis in der finalen Version des Harbinger-Systems ausbreiten und sich schließlich in der Welt festsetzen.

In so einem Fall müssen Spieler sehr viel mehr Aufwand betreiben, um die Wurzeln der Verderbnis zu zerstören, das Void Gate zu schließen und den Lord der Uralten zu besiegen. Bis es so weit ist, sollen verdorbene Siedlungen ihre Services nicht mehr anbieten und Gebäude fangen sich Schäden ein. Im schlimmsten Fall kann das wohl mehrere Wochen dauern.

Was haben die Entwickler noch verraten? 2026 möchte man das System ausbauen, beispielsweise mit großen Dungeons, die sich unter den Harbinger-Gebilden befinden werden. Erreichen kann man diese nur über Portale.

Was muss ich noch zu Ashes of Creation wissen? Ashes of Creation ist ein Sandbox-MMORPG im Fantasy-Setting, das in einer riesigen Open World spielt. Ihr kämpft gegen Weltbosse und tretet gegeneinander im PvP an. Zudem soll es ein System geben, bei dem ihr Gebiete levelt, dadurch Dörfer sowie Städte hochzieht und Bereiche der Spielwelt verändert – die sogenannten „Nodes“. Die Entwicklung am MMORPG begann bereits 2015. Mehr dazu lest ihr hier: Release, Roadmap, Alpha 2, Klassen, Gameplay, Bezahlmodell – alles Wichtige zum MMORPG Ashes of Creation.

Quelle(n): ashesofcreation.wiki
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Yoma

Grundsätzlich siehts btw sehr gut aus, kein Asia Bullshit, keine übermäßigen Kampf Animationen, hübsche Grafik, sinnvolle Skills.

Horteo

PVEvP Events können nur schief gehen. Gab es schonmal solche Mechaniken die beliebt waren? Und dann noch mit Loot klauen.

Kurz nach dem Event beklagen sich die PVE Spieler über die Ganker. Ein bisschen später dann die Ganker weil keine PVE Spieler mehr auftauchen. Und schon ist das ganze tot. Und dann verlieren erst recht beide mit der Strafe

Dune mit der Deep Desert ist das letzte und gute Beispiel das sowas nicht klappt

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Horteo
MathError

Ja, sehe es auch etwas kritisch. Da es ist dem Event-Radius der PvP-Aktivitäten ja auch keine “Strafe” bzw. schlechtes Karma gibt, wenn man als High-Level-Spieler einen Newbie killt bzw. einen der einem Gear -und/oder Leveltechnisch unterlegen ist. Da überlegt man es sich schon zweimal bevor man so einen Event-Radius betritt.
80% der Dungeons/Raids sind ja “open-world” d.h. hier kann jeden Moment ein Spieler/Gruppe dich (euch) hinterücks angreifen, die meisten dieser Dungeon/Raids sind ja so ausgelegt, dass 3-5 volle Gruppe eigentlich darin farmen können ohne sich gegenseitig in die Quere kommen zu müssen, aber du brauchst nur eine Gank-Gruppe in dem Dungeon zu haben und schon wirds fies, aber das weiß ja auch jeder da das Spiel dafür ausgelegt ist.

Ich hatte schon mal in einem Beitrag geschrieben, dass das Spiel so als MMORPG einen schweren Stand bei der breiten Masse haben wird, weil oft sind es doch die Casual-Spieler (meistens PvE’ler) die ein solches Spiel am Laufen halten, zumals wenn es auch noch mit einem monatlichen Abo-System läuft. Weil wer schnell gefrustet ist, loggt auch nicht gern wieder schnell ein und lässt somit sein Abo auslaufen.

Ich bin wirklich auch nicht der Fan von “gezwungenen” PvP-Inhalten (die hier wichtig und ein Muss fast schon sind) machen zu müssen, aber ich werde mir den “EA” trotzdem mal anschauen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von MathError
Yoma

weil oft sind es doch die Casual-Spieler (meistens PvE’ler) die ein solches Spiel am Laufen halten

Das stimmt, die sollte man halten. Und auch beim Rest stimme ich dir zu. Das Problem bei PvP ist aber die Umsetzung, statt 1vs1 sollte man Gruppen PvP bevorzugen. Damit haben auch PvE Spieler weniger ein Problem, da sie da das machen was du im PvE auch machst. Hatte ich schonmal geschrieben, indem sich zb mehrere Städte zu einem Land/Allianz zusammenschließen, damit ist die Wahrscheinlichkeit das du auf Gegner triffst erheblich geringer und dafür dauernd eigene Leute triffst die dir helfen können. Karma System halte ich in diesem Zusammenhang für Bullshit, da das dir im Zweifel nicht hilft. Wo es etwas Sinn macht für die Wachen bei Städten.

“80% der Dungeons/Raids sind ja “open-world”

Klang mir eher so nach 100%. Ja das funktioniert nicht. Selbst bei Aion sind die Dinger instanziert, von Abyss und Co mal abgesehen.

MathError

“80% der Dungeons/Raids sind ja “open-world”

Klang mir eher so nach 100%. Ja das funktioniert nicht. Selbst bei Aion sind die Dinger instanziert, von Abyss und Co mal abgesehen.

Jo +/- 20% der Dungeons/Raids sind instanziert, wurde mehrmals in Livestreams erzähl und auch in einem Artikel hier auf MeinMMO, aber klar ist das nicht wirklich viel und kaum nennenswert.

Bier mit Sahne

Sehe ich ähnlich, egal wie man solche System konstruiert es wird einfach nicht aufgehen.

Egal ob Black Desert, Archage, Eve Online.

Nehmen wir mal an wir haben diese Systeme:

Entweder ist das Ganken so lukrativ das es jeder macht und ein Haufen PvP Spieler gibt, damit vergrault man die PvEer die eigentlich das “Spiel spielen” wollen nur.

Oder, Bestrafungsystem ist so stark das es keiner macht und/oder große PvP Gilden sich bilden damit man einen gewissen Schutz hat as PvP Gruppe… gleiches Problem wie vorher.

Oder, Bestrafungsystem ist so lasch, das das ganken zwar lukrativ ist, aber die Bestrafung dahinter kaum Einfluss hat oder mit irgendwas Umgangen werden kann, so das man quasi immer zwischen der Schwelle von Verucht/Normal hin und her pendelt und imemr mal jemanden Überfällt.

Als PvEer will ich am ende des Tages nicht meien Waren verlieren wo ich zb 5-8h zb gefarmt habe nur das mich irgend ein PvPler in 10 Sekunden auf dem Meer oder sonst wo wegbllert mit seiner Gruppe.

Die Faxen hatte ich in Archage schon und das war für mich der Punkt wo ich direkt aufgehört habe.

Ich weis nicht warum man solche PvP “Events” halt reinbauen muss. Klar, man kann jetzt argumentieren “Such dir ne Gilde und mach immer alles zusammen”… Danke… die meisten haben irgend ein RL und werden demnach nie/selten an so etwas mitmachen können –> Nischen Spiel, kaum Spieler –> Kaum Weiterentwicklung –> langfristiger Tot.

Das ist keine Glaskugelweisheit, man muss sich die Spiele die solche System vorher genutzt haben mal nur anschauen, 80% sind entweder nicht mehr vorhanden oder in einer völigen Irrelevanz verschwunden.

Caliino

damit vergrault man die PvEer die eigentlich das “Spiel spielen” wollen nur.

Da muss ich aber kurz einhaken:
Die Spiele wo genau das zum Problem wird, sind immer die die auch offen mit PvP werben. Wer ein Problem damit hat (fast) zu jeder Zeit gekillt werden zu können, der soll einfach das Spiel meiden.

In AoC wird es auch wieder genug rumgeheule von PvE’lern geben obwohl es schon immer einen PvP Fokus hat.

Yoma

Wenn man nur nach schlechten Beispielen sucht, findet man natürlich welche. 😉

Grundsätzlich kann das klappen und auch viel Spaß machen. Es hängt schlicht von der Umsetzung ab. Gut fand ichs zb in Aion (abhängig von der Version) im Abyss und bei den Dungeon Entries und teilweise gut in ESO unter der Stadt.

Stimme dir allerdings zu bei den Gankern. Was ich sicher nicht machen werde 3h Dungeon farmen und dann alles an Ganker verlieren. Sowas spiele ich genau 1 mal. Also entweder es gibt kein Full Loot oder man kann sein Loot beiseite schaffen (ESO). Zudem sollte es gebalanced sein (das war bei ESO das Problem).

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von N0ma
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