YouTuber schwärmt von neuem MMORPG, weil ein Feature fehlt, das ihr in jedem Spiel wollt

YouTuber schwärmt von neuem MMORPG, weil ein Feature fehlt, das ihr in jedem Spiel wollt

Das neue MMORPG Ashes of Creation hat nach Jahren, in denen Videos zum Spiel verboten waren, seine Tore geöffnet. Einer der wichtigsten Gaming-YouTuber Pirate Software hat sich das Spiel angeschaut und schwärmt in Videos davon.

Das ist die Situation bei Ashes of Creation: Ashes of Creation ist seit 2016 in Entwicklung. Es entsteht aus den Ruinen von Everquest Next und nimmt viele Ideen aus dem gescheiterten Onlinerollenspiel auf, das eigentlich mal die nächste Generation von MMORPGs nach WoW und Final Fantasy XIV anführen sollte.

Ashes of Creation ist das Geisteskind des Millionärs und MMORPG-Fans Steven Sharif, der sagt: Zur Not könne er das Spiel auch alleine finanzieren.

Das MMORPG Ashes of Creation soll eine lebendige Welt bieten, die sich über Knotenpunkte verändert, je nachdem, welche Entscheidungen Spieler treffen.

Obwohl Ashes of Creations schon so lange in Entwicklung ist, hatte man zuletzt wenig vom Spiel gesehen, weil Alpha-Spieler nicht über ihre Erfahrungen berichten durften. Das hat sich jetzt mit dem Start der Alpha 2 geändert.

YouTuber schwärmt davon, dass MMORPG auf Schnellreisen verzichtet

Was sagt Pirate Software? Der ehemalige Blizzard-Mitarbeiter Jason Hall ist als „Pirate Software“ in wenigen Monaten zu einem der wichtigsten Gaming-Influencer geworden. In 2 Short-Videos spricht er jetzt über die massiv große Spielwelt von Ashes of Creation und wie man sich durch sie hindurchbewegt.

Das Besondere ist für ihn, dass die Welt zwar riesig ist, aber das Standard-Feature „Short Travel“ (Schnellreisen) fehlt.

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Normalerweise ist es in MMORPGs so, dass der Spieler von verschiedenen Punkten der Karte zu anderen Punkten „teleportieren“ kann, ohne die tatsächliche Strecke zurückzulegen. In Ashes of Creation ist das anders:

Es gibt keine Schnell-Reisen. […] Jedes Mal, wenn wir über die Karte reisten, fühlte es sich an wie eine Kampagne in Dungeons and Dragons.

Der YouTuber erklärt, wie so eine selbst gestellte Mission in Ashes of Creation abläuft, etwa, wenn man beschließt, einen Open World Dungeon zu plündern:

  • Man beschließt von seiner Basis aus zu einem Zielort zu reisen
  • Dafür muss man erstmal alle Materialien und die Gruppe sammeln
  • Dann kämpft man auf dem Weg zum Ziel schon einige Schlachten
  • Nun ist man am Ziel angekommen, erledigt seinen Job, plündert den Dungeon, sammelt Schätze
  • Nun gilt es diese Schätze zurück zur Basis zu bringen

Reisen ist gefährlich. Wenn du stirbst, verlierst du Materialien […] Und als wir wieder zu Hause waren, hatte ich das Gefühl: Okay, das war mein Abenteuer für heute. Es dauerte etwa drei Stunden, wir haben all unsere Sachen erledigt. Aber es fühlte sich wie eine Runde in Dungeons & Dragons an. So hab ich mich in einem Spiel schon ewig nicht mehr gefühlt. Es fühlte sich richtig gut an.

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Ashes of Creation geht auf Kritik vieler Core-Gamer ein

Warum macht das nicht jedes Spiel so? Früher, vor 20 bis 25 Jahren, waren MMORPGs alle so. Aber der Erfolg von WoW hat dazu beigetragen, viele Komfort-Funktionen in MMORPGs zu bringen, die mehr Spieler ansprechen sollten.

Heute sind MMORPGs so ausgelegt, dass man sie auch “in Häppchen” und ohne große Verpflichtungen spielen kann.

Das Prinzip von Ashes of Creation erfordert, dass Spieler sich dann für 3 Stunden verpflichten.

In modernen MMORPGs ist es meist so, dass die meisten Spieleinheiten nur 30 bis 45 Minuten dauern und man danach jederzeit aussteigen kann, ohne was zu verlieren.

Genau diese “Verweichlichung” oder “Casualisierung” von MMORPGs wird von einigen puristischen MMORPG-Spielern kritisiert. Darunter fallen neben der Schnell-Reise auch Features wie die automatisierte Gruppensuche oder instanzierte Dungeons.

Wichtiger Popularitäts-Schub für Ashes of Creation

Warum ist das wichtig? Die beiden Videos von Pirate Software haben 870.000 und 1,5 Millionen Menschen. Das ist ein enormer Erfolg für das Crowdfunding-MMORPG Ashes of Creation, gerade weil es so positiv besprochen wurde und Pirate Software den Eindruck vermittelt, es wäre kein „normales MMORPG“, das dem Spieler das Leben möglichst leicht macht, sondern eine echte Alternative.

Ashes of Creation tut so ein Boost gerade gut, denn das Spiel wird nach wie vor kontrovers besprochen: In Alpha 2 von Ashes of Creation trifft Kritik auf Lob – „miserabel“ versus „macht mehr Spaß als vollwertige Spiele“

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Deadlyjoker

Find ich geil. GW2 ist zwar riesig aber dadurch das man zu jeder Zeit immer überall sein kann ist die Welt winzig

Sonnemond

selbstverständlich wird es eine schnell reise geben.
Wer hat denn heute 3std am stück Zeit?
Sehr viele spieler haben nur spontan mal eine Std Zeit weil sie zb Eltern sind.
oder mit nach der Arbeit 1 oder 2std zocken und dann ins bett siehts dann auch schlecht aus.
Wie soll das denn aussehen?
Montag bis Freitag questen oder grinden, Samstag und Sonntag jeweils 1 oder 2 dungeons laufen wo man dann direkt 3 oder 6std gebunden ist?
Bin ich auf der arbeit oder in einem spiel?
Und wo muss man sich zwischen pvp und pve entscheiden?
fallen die dungeons am we weg wegen pvp?
Ist mir egal was andere sagen, wie toll es ist von a nach b zu laufen wie vor 100 Jahre.
Ich möchte meine wertvolle Lebenszeit nicht damit verplempern, die hälfte meiner Spielzeit von a nach b zu laufen.
Und wenn ich nur 1std Spielzeit am tag habe, trotzdem den vollen spiel inhalt erleben zu können.
nicht ich muss mich dem spiel anpassen.
Das Spiel muss sich meinen Bedürfnissen und umständen anpassen.
nicht umsonst gibt es jetzt in jedem Spiel die schnellreise oder die ganzen quality of life mechaniken um Zeit zu sparen.
Weil die Kunden wenig freizeit zur Verfügung haben.

Yoma

Denke das mit den 3h sollte man nicht zu wörtlich nehmen. Wenn du 3h Zeit hast nimmst du dir was vor was 3h dauert wenn du nur 1h hast dann was für 1h. Davon ab kann man Aktionen auch splitten.

Bin ich auf der arbeit oder in einem spiel?

Genau, es ist aber gerade andersrum. Du musst hier nicht 3 Dungeons am Tag schaffen. Dieser Ansatz führt genau dazu das die Leute das Spiel nach einem Monat wieder weglegen oder nach neuem Content rufen.

Ich möchte meine wertvolle Lebenszeit nicht damit verplempern, die hälfte meiner Spielzeit von a nach b zu laufen.

Klar aber darum gehts auch nicht. Stand im Artikel. Die Reise ist mit das Ziel. Die besteht nicht darin 1h geradeaus zu reiten, das wäre unsinnig da stimme ich dir zu.

“selbstverständlich wird es eine schnell reise geben”

Wieso selbstverständlich? Hoffe und denke auch das bleibt so wie es ist. Was ich wie gesagt für sinnvoll halte, das es zwischen bestimmten Punkten schnellere Verbindungen gibt. Kutsche, Luftschiff,.. (wie in Archeage) da muss man sich aber selbst seine optimale Route zusammenstellen.

Und wenn ich nur 1std Spielzeit am tag habe, trotzdem den vollen spiel inhalt erleben zu können.

Es gibt keinen “vollen” Spielinhalt. Es gibt keine Main Story. Es gibt kein du musst.

Es ist ziemlich weird, wenn man mal die Vergangenheit betrachtet. Bevor Spiele rauskommen immer wieder gerufen wird das Spiel muss aber unbedingt Action Combat haben, das Spiel muss …usw. Einige Spiele wurden dann tatsächlich umgebaut, aber hats ihnen was gebracht, nein.

Sonnemond

Mit vollem spiel inhalt meine ich, dass wenn ich 1std Spielzeit zur Verfügung habe, ich auch einen dungeon spielen kann, und nicht nur zb 1std questen zur Auswahl habe.
1std ist sehr viel zeit.
Aber wenn es zuwenig zeit ist um 1 dungeon zu laufen, dann ist das spiel nicht kundenfreundlich und exkludierend.
Wenn ich tatsächlich jeden Tag nur 1std Spielzeit zur Verfügung habe, dann werde ich nie einen dungeon laufen können.
oder ich muss 3 tage für einen dungeon run einplanen.
Welche Zielgruppe soll mit so einem System angesprochen werden, was so einen immensen zeitaufwand fordert nur um 1 dungeon zu laufen?
mir fällt keine ein ausser die reaktionären die ständig davon labern das früher alles besser war, als die halbe Spielzeit daraus bestand über die map zu laufen.
Die Möglichkeit das ich jeden spiel inhalt innerhalb von 1std abschließen kann, muss gegeben sein.
Ansonsten wird mir bestimmter progress verwehrt und das spiel zwingt mich mein Leben merklich zu verändern damit ich im spiel voran komme.
“Ich zocke das spiel jetzt 1 jahr. ich bin nur 50 dungeons gelaufen. weil es gibt ja noch andere spiel Inhalte die ich für progress machen muss. in pvp bin ich ein 1 hit weil ich nicht gut genug ausgerüstet bin. In pve nimmt man mich nicht mit weil ich nicht gut genug ausgerüstet bin. Aber dafür ist das über die map laufen so toll! Und ausserdem muss ich nur noch 2 weitere Jahre grinden und dann bin ich auch ready für pvp und die guten raids. Ich freu mich schon darauf! =D”
Das ist ein Zitat von dem Spieler Sloppy Joe aus dem Jahr 1998.
gestorben im Jahr 2000.
Leider war er nie gut genug für irgendetwas, trotz seiner langen Spielzeit.
nicht der Weg ist das Ziel in einem mmorpg, sondern das Ziel ist das Ziel.
Und das Ziel ist es den end game content gemeinsam mit den anderen spielern geniessen zu können.
Und das in einer absehbaren Zeit.
Wenn der Weg das Ziel sein soll, dann zocke ich ein Single Player game wie Baldurs gate 3.
Es darf Ausnahmen geben.
zb wenn bestimmte raids besondere Anforderungen haben, das man sich besonders darauf vorbereiten muss damit man ihn schafft.
Das es sowas besonderes ist, das es nicht jeder casual spieler ohne diese vorbereitung schaffen kann.
sowas darf auch 2std dauern.
Das man das Gefühl hat, das sich die ganze Vorbereitung gelohnt hat und der ganze run ein Erlebnis ist und sich nicht nur in der finalen beutetruhe widerspiegelt.
Dieser zeitaufwand darf aber nicht schon bei den normalen dungeons anfangen.
Sonst wird ein casual Spieler kaum die Chance haben diese besonderen raids mitzumachen.
Jedenfalls ist das meine meinung.

Yoma

Das wird sich zeigen. Was du meinst ist eine Frage der Gear Progression. Wenn du in dem Game nur gewinnen kannst wenn du 24/7 spielst dann stimme ich dir zu, dann würde ich das selbst nicht spielen, denke aber nicht das das so sein wird.

Sonnemond

Ja, es geht um den progress.

Artorias

Vielleicht ist das Spiel dann einfach nichts für jeden.

Und wenn ich nur 1std Spielzeit am tag habe, trotzdem den vollen spiel inhalt erleben zu können.

nicht ich muss mich dem spiel anpassen.Das Spiel muss sich meinen Bedürfnissen und umständen anpassen

Muss es nicht. Man erwartet auch nicht von einem mittelalter-RPG, dass es auch Ego-Shooter-Spieler zufriedenstellt.
Es gibt seit Jahren Spieler die danach rufen, dass Fromsoftware eine Auswahl für die Schwierigkeit in das Spiel einbaut. Und das haben sie nicht gemacht weil die Herausforderung ein Teil des Spielerlebnisses ist. Wem das nicht passt oder gefällt muss halt was anderes spielen.

Sonnemond

Ein Single Player game kann man nicht mit einem mmorpg vergleichen.
Ob der eine spieler 5std braucht um es durchzuspielen und der andere 50std, spielt keine Rolle.
Ein mmorpg muss an die breite Masse angepasst werden.
Und es gibt sehr viele spieler die täglich höchsten 1std Spielzeit zur Verfügung haben und am Wochenende etwas mehr.
Es ist ja auch kein Kinderspiel.
Das durchnittsalter wird locker 28 Jahre sein.
Viele spieler mit Familie und Arbeit.
Und für diese spieler darf der progress von einem dungeon nicht nur auf das Wochenende verbannt werden weil er 3std dauert.
wärend spieler mit mehr Zeit täglich einen dungeon laufen kann.
Wer täglich einen dungeon laufen kann, ist dem Wochenende dungeon Läufer nach einem Jahr, ca 3,5 Jahre progress im voraus.
Und der Abstand wird mit der zeit nur noch größer.
Wie ich schon sagte, wenn es hier und da mal besondere dungeons oder raids gibt die grundsätzlich mehr zeit benötigen, das ist ok.
Aber jeder dungeon?
Das geht nicht.
Damit werden sie nie die Kohle bekommen die sie benötigen für ein Service game.
Die spieler Anzahl wäre einfach zu niedrig.
Wer bezahlt denn 15€ im Monat nur um am Wochenende mal etwas besonderes machen zu können und die restlichen 5 Tage nur questen und Steine klopfen oder so?
Und das nichtmal jedes Wochenende wenn die Familie bespasst werden möchte.
Früher war das noch möglich.
Da waren es hauptsächlich Jugendliche mit genug zeit die gezockt haben.
Vor ca 25 Jahren als der mmorpg boom anfing, da konnte mein Vater kaum ein handy bedienen.
geschweige denn ein PC.
Aber sehr viele dieser Jugendlichen von damals, sind heute diese Erwachsenen mit Familie und Arbeit.
Sie sind aber zocker geblieben.
Wenn heute auch mit weniger zeit.
Und die merken sofort was abgeht wenn sie sehen das sie kaum progress machen können und vom spiel zurückgelassen werden.
Die sind direkt weg.
Und das kann sich heute kein mmorpg leisten, diese Zielgruppe zu verlieren.
Ich argumentiere hier nicht dafür das eine schnellreise oder etwas ähnliches ins spiel implementiert wird.
bzw etwas das es möglich sein wird das ein dungeon in einer absehbaren zeit gelaufen werden kann die um 1std betragen wird, inkl an- und Abreise.
Das wird es ganz sicher.
Ich zerstöre nur die Hoffnung der spieler, das es nicht so kommen wird wie sie es sich erhoffen.
Und das ganz sachte mit plausiblen Erklärungen, das es nicht so weh tut.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Sonnemond
Artorias

Doch kann es. Man braucht für ein MMO nicht die breite Masse. Man braucht eine solide Menge aus engagierten Spielern.
Außerdem wer täglich 3 Std in ein Spiel stecken kann, ist so gut wie immer den Spielern voraus die täglich nur eine Std. Zeit haben.
Wenn das Spiel ohne diese Mechaniken auskommen möchte, dann hat es durchaus große Erfolgschancen. Damit hätte es zumindest ein Alleinstellungsmerkmal.
Wie erfolgreich das Spiel im Endeffekt wird hängt vom Loot ab den Dungeons her geben. Denn wenn ein Dungeon inklusive An und Abreise innerhalb einer Std oder weniger machbar ist, muss man vermutlich Glück haben damit sich das ganze auszahlt. Bedeutet man muss grinden und die eine Std die täglich gespielt wird macht nicht mal spaß. Es gibt bereits genug MMOs die aus Grind bestehen und ich glaube der Markt ist bald übersättigt.
Also ja ich glaube ein anderes Spielkonzept könnte erfolgreicher sein, als das nächste generische MMO raus zu bringen.

Tonkra

Also, wenn ich die Kommentare hier wieder lese.. so wenig Vorstellungskraft für andersartige Spielkonzepte..

Weil man ihren Teleport (schnell schnell schnell, Fließband Fließband) wegnimmt wie Rauchern ihre Kippen.. wartet doch erstmal ab.

Vielleichg zwingt Ashes of Creation einem zur Entschleunigung und Andersartigkeit. Und dass jedes Unterfangen Stunden dauert, glaube ich jetzt nun auch nicht.

Ich kann aber sagen, dass es bei Spielen wie Dark Age of Camelot damals auch keine Schnellreise gab. Sondern per Pferd durch die Landen von Camelot. Es ist immersiv, es war real. Heute haben wir Themeparks und Abrennen von Questmarkern auf ner Mini Map. Masse statt Klasse.

Und kommt mir nicht mit Arbeit.. auch damals haben berufsfähige Leute Games gezockt.. und ich sehe auch Leute FF14, WoW, Throne and Liberty stundenlang mal zocken in einer Session.

Ich sage erstmal abwarten.

Das ist schon etwas von oben herab.

Ist doch schön, dass du zu den Leuten gehörst, die sowas schätzen, aber warum dann so kritisch gegenüber Themeparks mit Questmarkern?

Das war einst auch ein andersartiges Spielkonzept und hat auch heute noch viele Liebhaber.
Wie auch du hat eben jeder seine Meinung.

Tonkra

Das hat nix ,,von oben herab” zu tun, sondern beschreibt einfach, dass wir heute gewohnt sind hektisch die Questlogs vollzuklatschen und mechanisch von Questmarker zu questmarker zu rennen.

Mal was anderes auszuprobieren wird da gleich abgeblockt. Hast du mal ältere MMORPGs wie Dark Age of Camelot etc. gespielt?

Wenn man etwas nicht kennt, kann man nicht nur vom Hören / Sagen darüber urteilen.. ich sage auch nicht: ,,Spaghetti Bolognese schmeckt mir nicht”, wenn ich es selbst nie probiert habe..

Du hast das mit einer Sucht verglichen und scherst allgemein nur über den Kamm.

Genauso wie du anscheinend bei Questmarkern etc. abzublocken scheinst, tun das manche eben hier. Nur mit dem Unterschied, dass sie die “Gegenseite” nicht schlecht reden.

Ich spiele sogar heute noch “alte” Spiele ohne Marker und ohne Schnellreise, wobei ich nicht finde, dass das Spiel dadurch besser wird. Und in Spielen mit Schnellreise laufe ich oft trotzdem, ist dann eben meine Entscheidung.

Glücklicherweise gehöre ich zu den Leuten, die ein Spiel auch mit Schnellreise, Marken etc. immersiv finden, zumal sowas ja auch oft ausgestellt werden kann.
Ist wohl Geschmacksache, wobei ich echt sagen muss, wer nicht liest und stoisch von Punkt zu Punkt rennt ist schlicht selbst schuld.

Ganz ehrlich, dieses Verteufeln von derlei Features ist meiner Meinung nach genauso unklug wie das Fordern von solchen.
Man kann doch einfach seine Meinung kundtun ohne auf dem hohen Ross zu sitzen und das ganze mit Fließband und Zigarettensüchtigen zu vergleichen.

Faceless1337

Ich muss sagen da fand ich den Ansatz den WoW zu Beginn hatte einen guten Kompromiss mit den Flugmeistern. Kein instant Teleport sondern erstmal hinreisen und freischalten danach dann immernoch kein Teleport aber eine automatische Reise übers Land.
Und da der Ruhestein recht lange CD hatte und nicht überall ein Magier verfügbar war musst man sich seine Route schon ein wenig planen und war trotzdem nicht den halben Abend nur mit Reisen beschäftigt 🙂

Ich verstehe garnicht, warum solche Features so verflucht werden.
Wenn man es nicht mag, dann nutzt man es nicht, die wenigsten Spiele zwingen einen dazu, Schnellreise zu verwenden.

So ein Abenteuer klingt schon spaßig, aber – jedenfalls für mich – wäre es das wahrscheinlich auch nur die ersten paar Male bevor es eintönig wird.
Und jene, die sich für die Umgebung schon jetzt nicht interessieren, werden sich dadurch vermutlich auch nicht ändern.

Der Vergleich mit der Kampagne klingt schön, aber bei D&D ist jede Sitzung anders (jedenfalls bei uns), das ist bei Videospielen doch eher selten der Fall.

Tonkra

Wenn es drin ist, besteht eben die Dynamik, dass iwer Schnellreisen möchte und dann wirds nix mit Gruppen Trip.

Und natürlich ist jede Situation in einem MMORPG, im Gegensatz zu Singleplayer Games anders.. weil auch hier die Spieler immer neue Situationen hervorbringen und ihre Geschichten selbst schreibt.

Yoma

Es wird von einem erwartet, ala wir treffen uns in 5 min dort. Unterwegs hilft dir auch keiner im PvP. Schnellreisen haben einen Zwangscharakter, du kannst dich dem nicht entziehen wenn sie drin sind.

Ich glaube irgendwie nicht, dass solche Leute sich dann plötzlich ändern würden, entweder sie spielen Spiele ohne Schnellreise dann nicht oder sie drängen o. Ä.

Keine Ahnung, was daran ein Zwangscharakter sein soll.
Ich kann dazu natürlich nur für meine Freunde und mich selbst sprechen – entweder man hat Zeit und Lust zu laufen bzw. reiten oder eben nicht.

Das gibt es bestimmt, aber wieso sollten Leute, die so sehr eine Schnellreise machen wollen würden, plötzlich eine 180°-Drehung machen?

Wenn ausschließlich die Spieler den Spaß bringen, wird ein optionales Schnellreise-System vermutlich nicht viel daran ändern.
Die, die ohnehin keine Lust auf sowas haben werden vermutlich daran so oder so keinen Spaß haben und die anderen können tun, was sie wollen.

Auch, wenn ich nicht weiß, wo in dem Kontext der Vergleich mit Singleplayer-Spielen herkommt; wenn du aber so herangehst, dann ist auch jeder Singleplayer anders, schließlich kannst du auch dort in der Regel neue Situationen hervorbringen und dir Geschichten dazu ausdenken.

Abaddon

Ich denke, die Zeiten für solch ein System ohne schnellen Teleport sind einfach vorbei. Ich kann mich noch zum Beispiel an Guild Wars erinnern, wo man, um zu bestimmte Dungeon zu kommen, erst einmal durch instanziierte Gebiete musste, was schon eine gewisse Zeit dauerte und im Hard Mode dann dem ganzen zeitlich einen drauf gesetzt hat. Die Dungeon selber haben auch noch mal richtig Zeit gefressen. Das macht man ein paar mal, aber irgendwann ist die Luft raus. Vor allem wird ja Content immer mit Grind gefüllt. Man muss, um etwas bestimmte erreichen zu können, nicht selten etwas sehr oft machen müssen. Wenn der Weg schon dauert und dann selber noch viel Zeit am Zielort verbracht werden muss, man auch noch von nicht wenigen anderen Spieler abhängig ist, was heißen soll, die auch bis zum Ende dabei bleiben, kann das alles sehr schnell frustig werden. In Aion gab es auch ein paar Dungeon, die sich im PvP-Gebiet befanden. Da war es nicht selten so, dass man abgefarmt wurde. Einzelne haben dann keine Chance mehr durch solch ein Gebiet zu gelangen und schon ist es nervend, weil man bestimmte Dungeon in Unterzahl kaum schaffen konnte.

Ich weiß auch nicht, warum man sich mit einem langen Weg der viel Zeit kostet quälen sollte. Ich finde gute Mechaniken und ein interessantes Game-Play, wo man taktisch agieren muss, viel fordernder, als die Spielzeit durch einen langen Laufweg künstlich in die Länge zu ziehen. Damit kann man nur seine eigene Unfähigkeit kaschieren, sich interessante und fordernde Spiel-Mechaniken mit intelligenten Gegner zu entwickeln. Lange Laufwege ist nun wirklich kein Problem für Entwickler umzusetzen und wenn man das einmal, wie die Youtuberin gemacht hat, mag es witzig sein. Aber auf Dauer?
Es war mal ganz toll in Guild Wars zu wissen, wenn man sich jetzt auf etwas Bestimmtes einlässt, dauert es 2-3 Stunden. Man kannte es aber nicht anders und es muss echt nicht mehr sein. Es war eine ganz andere Spielerschaft, deren Aufmerksamkeitsspanne nicht wie heute durch Mikroblogging und Kurzvideos stark reduziert war.

Tonkra

Ach immer dieses: ,,Die Zeiten sind vorbei” .. es gab schon Spiele, wo die Leute gesagt haben, ,,Die Zeiten dafür sind vorbei” und dann haben Spiele einen Gegentrend hervorgerufen.

Es gab ne Zeit wo szeneastische Hochglanz Spiele *das* Ding waren.. dann kamen verpixelte Sandbox Games wie Minecraft daher und und..

Yoma

Grundsätzlich find ichs gut. Ich denke man muss schauen wenns rauskommt wie es dann funktioniert. Zb könnte es auch schnellere Mounts geben oder andere Transporte wie Kutschen, wie in Archeage.

Der Instant Teleport genauso wie das Fliegen versaut viel von der Welt. Man nimmt die Welt nicht mehr war und sie wird erheblich kleiner. Nicht ohne Grund schreien die Leute dann nach kurzer Zeit nach neuem Content, dabei kennen sie teils den aktuellen gar nicht. Hinzukommt das er selbst sagt das bereits die reise ein Abenteuer mit Kämpfen ist. Sprich hier gehts nicht um stundenlanges geradeaus reiten.

Die Zeitfrage seh ich auch nicht problematisch. Du kannst heute hinreisen, morgen den Dungeon machen und übermorgen zurück.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
huehuehue

Du kannst heute hinreisen, morgen den Dungeon machen und übermorgen zurück

Und das mit einer gesamten Gruppe? Unwahrscheinlich, ausreichend Mitspieler zeitlich so synchronisieren zu können

Yoma

Man kann sich auch den Treffpunkt dort ausmachen, dann reist jeder individuell an. 😉 Oder man nimmt ein Dungeon in der Nähe. Da ist Kreativität gefragt. Man sollte sich vielleicht erstmal von dem Gedanken trennen, das muss alles genau so sein wie es schon immer war. Wobei war es gar nicht. In WoW Classic ists auch anders und das spielen auch recht viele.

TheDant0r

10 Leute warten auf 5 weitere und dann kommt die Gank-Gilde und zerlegt die Truppe vor dem Dungeon weil Open PvP. Oder von den 5 kommen 2, der rest wird PKed.

Yoma

Das Problem mit ner Gankgilde hast du immer. Der Vorteil bei den Entfernungen, die kann nicht überall sein. Das was dein Nachteil ist ist auch deren. Da können der Mitglieder auch nicht mal eben da hinspringen. Ich würde sagen erstmal den release abwarten und dann schauen, wie das Gesamt-Konzept funktioniert.

Ich hatte es letztens schon zu WoW geschrieben. Was manche als vermeintlichen Komfortgewinn ansehen, zerstört die Immersion, wenn mans mal genau betrachtet. Ja es erfordert ne andere Spielweise.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
Caliino

Ich bin da wohl genau das “Zwischending”…

Dungeons und Quests dürfen ruhig auch länger sein und es muss nicht der direkte Port von A nach B sein. Aber komplett ohne Schnellreise stelle ich mir auch schwer vor da die Gebiete ja mit den Updates immer größer werden.

Und im Falle von AoC kommt auch noch eine Besonderheit dazu:
Du kannst ja Häuser kaufen und die Gilden können die kompletten Steuersätze kontrollieren. Es würde mich also nicht wundern wenn die Gameplay relevanten Gebiete von den großen Gilden besetzt und die Steuern nach oben getrieben werden.

Demnach hast du genau zwei Optionen:
A.) Friss die hohen Steuern und mach weniger Gewinn (+Finanzier die Idioten) oder
B.) Gewöhn dich daran jeden Tag ewig lange Laufwege zu haben.

Ich warte ja auch schon ewig auf ein neues gutes MMO und freu mich irgendwie auf AoC, aber genau wegen diesem dämlichen Node-System, gehe ich davon aus dass es sich relativ schnell von selbst umbringt…

M4DMAXX

Ohne Schnellreise, und dann 30-40 Minuten unterwegs sein, zur Quest… finde ich auch viel zu lange. Ich hab schlicht nicht die Zeit noch die Lust, Abends mich 3-4 Stunden hinzuhocken für einen Dungeon

Akuma

Angenommen der travel von stadt A nach Ort B um eine quedt zu machen dauert 40 Minuten und diese quest schickt einen dann nochmal weiter zu einem anderen Ort wo der Weg auch nochmal 30 Minuten dauert. Dann wär das schon über eine Stunde zeitvergeudung.

Dabei ist das nicht nur viel zu lang, es respektiert weder die Zeit der Spieler, noch ist das sonderlich spaßig. Klar das kann man ein Mal machen, danach sollte und muss es aber einfach schnellreise in irgendeiner Form geben.

Mithrandir

Ich finde es auch extrem subjektiv, warum er es feiert. “Das fühlte sich wie eine DnD-Story an”.

Ja okay. Aber die Annahme, die meisten Leute hätten eine große Gruppe an Mitspielenden, die sich halbwegs regelmäßig zu mehreren Stunden (!) Spiel verabreden können (und bei den reisezeiten ist “Halbe Stunde zu spät sein” gleichbedeutend mit “nicht mehr mitspielen” oder “später dazustoßen können”) halte ich für schwierig. Das mag ne zeitlang funktionieren, aber lange. Dauerhaft? Zweifle ich stark an, um ehrlich zu sein.

(Und das “DnD-Feeling” kommt auch nur auf, wenn alle zu dem Abend irgendwie sich ne Story ausdenken. Das wird auch nicht durchgehend über Jahre so sein)

Und auch das “Auf dem Weg kann man überfallen werden”-Element klingt erstmal total “aufregend”. Aber was ist, wenn es eine Gilde gibt, die einfach 5mal so groß ist wie alle anderen und damit immer dominiert/gewinnt? Ist es dann noch spannend? Oder führt das eher dazu, dass wiedermal “die großen” alle “kleinen” dauerganken und/oder die kleinen dann nur an den schlechten Spots oder zu bizarren Zeiten spielen können?

Wenn alle dieselbe Zeit haben, alle sie gleichzeitig haben und alle “halbwegs fair” spielen, dann kann das gutgehen. Die allermeisten Full-PvP-Spiele mit irgendwie “Gildenkontrollierten” Bereichen haben nur bisher gezeigt, dass es nicht klappt. Sondern dass dann “große” alles dominieren und die Kritiker irgendwie als “Weicheier” verlacht werden (die aber gleichzeitig weiterspielen sollen, weil man sie ja braucht).

Ich respektiere dass man das mögen kann. Aber so “der heilige Gral des Spielens” wie Jason Hall hier tut ist das halt nicht. Absolut nicht.

Akuma

Er kann das ja mögen, das ist sein Bier und völlig okay.

Ich gebe zu, ich mag den ehrlich nicht besonders. Er hat richtige Takes aber auch seltsame. Ein vergleich zwischen EvE:Online und Ashes of Creation von ihm, hats bei mir reingespült vor einer weile, und das macht für mich nicht mal sinn weil völlig unterschiedliche Titel. Gebe aber zu ich bin recht wählerisch bei dem was ich mir anschaue.

Das hier sehe ich halt als Quatsch an, weil es ein Grundproblem der Branche in einem positiven Licht darstellt, obwohl es das nicht ist. Klar immersion und immersiv ist nice und so. Aber die Zeit der Spieler zu respektieren sehe ich dann nicht.

MathError

Genau, haben wir ja Anfangs in NW gesehen ohne Mount und keinen bzw. wenigen Schnellreisepunkten, hat ja dort gut geklappt. 😅

Yoma

Nur hatte das Spiel am Anfang viele Spieler und jetzt wenige 😉
Komisch

M4DMAXX

Richtig, und wenn es nur so was ist wie eine Kutsche, oder Reittier, mit dem man deutlich schneller ist, oder wie in Kingdom Come, dann über die Map schnell reist, mit entsprechender Animation, die je nach Strecke auch länger sein kann.

Yoma

Du musst ja nicht so weit reisen.
Kannst dir ja auch kürzere Ziele setzen.

HigiCroft

Wie will man dann die Quest fertig bekommen? Merkste selber, dass du grad nur laberst…. Ohne Schnellreise wirds ne Flop, wenn es überhaupt rauskommt…

Yoma

Was ich merke das du hier ohne Grund toxisch wirst.

Das ist hier kein Themepark ! du musst nicht 10 Quests pro Tag abhaken. *kopfschüttel*

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von N0ma
Andy

Ich würde mal behaupten dass die wenigsten 3 Stunden am Stück Zeit haben,oder sich nehmen wollen um in ein Dungeon rein zu laufen und zu beenden. Das zieht sich so unendlich lange hin, halte das für bescheuert.
Ich für meinen Teil weiss somit schon mal dass dieses Spiel nichts für mich ist und es erst gar nicht installieren werden

Geroniax

Kommt wohl auf die Leute an. Für Menschen mit kleinen Kindern wird es schwieriger als für Menschen die ohnehin so viel Zeit am PC verbringen können.

Akuma

Ehrlich gesagt, ich würde kein Spiel egal ob MMO oder nur solo spielen bei dem ich 60 Minuten oder länger brauche um von A nach B zu kommen, weil irgendwer meint das schnellreise was schlechtes ist.

Oder halt im Fall deines Beispiels einen Dungeon zu machen. Dungeons die länger als ne Stunde dauern finde ich auch nicht sonderlich gut. Aber da sind Geschmäcker ja verschieden.

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