Last Samurai Standing
Allein die Prämisse klingt schon ziemlich actionreich: 292 Samurai kämpfen im Jahr 1878 in einem großen Battle-Royale um 100 Millionen Yen. Wer es in einem Monat nach Tokio schafft, gewinnt. Doch dafür braucht man Marken, die man den anderen Teilnehmern abnehmen muss. Der Hauptcharakter hat dabei das noble Ziel, seine kranke Familie und sein Dorf mit dem Geld zu retten.
In Last Samurai Standing bekommt man als Zuschauer das, was man denkt: Viel Action, aber auch einiges an persönlichem Drama, das man aus japanischen Serien gut kennt. Die Action-Sequenzen sind gut choreografiert, wenn auch oftmals hektisch. Die Kamera passt aber ganz gut zum wilden Geschehen und gibt den Kämpfen einen anderen Look.
Wie auch in Serien wie Squid Game versteckt sich im Hintergrund eine Verschwörung, die sich langsam auflöst. Ein wichtiger Aspekt der Geschichte ist dabei der Zeitalterwechsel in Japan, in dem Samurai eigentlich nicht mehr gebraucht werden. Dabei spielt auch die Vergangenheit des Protagonisten eine Rolle, die perfekt zum Genre passt.
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Zu Devil May Cry gibts auch eine Animeserie aus 2007.