Würdet ihr ein MMORPG ohne Quests spielen?

Quests sind aus modernen MMORPGs mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Oder doch? Wie würdet ihr ein MMORPG völlig ohne Quests finden?

Das Konzept der Quests ist so alt wie das RPG-Genre selbst und wurde schon während der ersten “Pen and Paper”-Runden von Dungeons and Dragons gerne genutzt.

Zusammen mit seinen Mitstreitern erhielt man von dem Spielleiter einen Auftrag, eine Quest, die die unterschiedlichsten Formen annehmen konnte:

  • Erledigt die Räuberbande, die die Umgebung terrorisiert
  • Besiegt das große Monster, das ein Dorf bedroht
  • Ein wichtiges Item wurde geklaut. Holt es zurück
  • Eine mysteriöse Krankheit breitet sich in der Stadt aus. Findet ein Gegenmittel
  • Die Prinzessin wurde entführt!

Die Liste kann unendlich lang so weitergehen. Als das RPG-Genre im Gaming sich auf MMORPGs ausweitete, kam auch hier das bekannte Konzept der Quests zum Einsatz.

Das ist das Problem: Allerdings haben Quests in MMORPGs oft mit Kritik zu kämpfen. Vor allem “Fetch-Quests” sind bei Spielern oft unbeliebt und werden als billige Lückenfüller betrachtet. Es handelt sich dabei um Quests, die den Spieler mit relativ belanglosen Aufgaben beschäftigt halten sollen.

Dazu gehören zeitlose Klassiker wie: “Hol mir weitere 50 Wolfspelze” oder “Töte 200 Orks in diesem Gebiet”. Es sind Aufgaben, die nicht gerade Stunden von Spaß und Spannung versprechen.

dnd phandelver regelwerk
Schon in DnD haben die Spieler von ihren Spielleitern Aufgaben und Quests erhalten. Dort musste man den NPCs aber eher selten Unmengen an Items bringen.

Sie liefern oft aber ausreichend Belohnung in Form von EXP und Geld, dass man sie als Spieler doch irgendwie machen will oder gar muss, weil man sonst mit dem Leveln nur schleppend vorankommt.

Entsprechend wünschen sich Spieler oft, dass das Quest-Design in MMORPGs überarbeitet und spannender wird. Aber wie würdet ihr ein MMORPG völlig ohne Quests finden? Würdet ihr ein solches Spiel spielen?

Sind Quests vielleicht ein veraltetes Konzept, das in modernen MMORPGs keinen Platz mehr hat? Oder sind Quests weiterhin nicht wegzudenken? Was macht eurer Meinung nach gute Quests aus? Stimmt ab und schreibt es in die Kommentare!

Update: 13.01.2021 – Die Umfrage ist beendet.

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Hisuinoi

Ich finde das Quests ein muss sind, entscheidend ist nur wie eine Quest umgesetzt wird.
Bei Guild Wars 2, wie es rauskam waren diese Quests echt cool.
Aber leider wurde diese Art nicht weiter verfolgt bzw. komplexer gestaltet.

Nicht nur das, eine Quest sollte nicht mit irgendein Zeichen über den NPC oder Minimap gekennzeichnet werden. Entweder gibt es eine Art Aufgabenbüro und das traditionelle direkt mit NPC interagieren um eine Aufgabe zu erhalten. Sei es wenn jemand gerettet wird der von Monster bedroht wird und die Zeitspanne relativ kurz ist/nicht künstlich wirkt oder ein NPC zu einem gerannt kommt und eine gewisse Kompetenz im Spieler sieht und um hilfe bittet.
Mit nicht künstlich meine ich, mein kommt vorbei sieht das, aber die Gegner interagieren nicht mit der neuen eventuellen Bedrohung.
Oder bei einer gewissen Fraktion ein Ruf aufbaut und immer attraktivere Aufgaben erhält und mehr.

Das wichtigste ist das es richtig und natürlich in die Spielumgebung integriert wird und Abwechslung bietet. Solche Quests wie “Töte X mal vom Mob X” oder “Besorge X Item oder Besorge X Anzahl vom Item X” sollte eher der minderheit angehören.
Ich vermisse sehr so eine Art Rätsel-Aufgaben, Zeitaufgaben mit TImer, richtige Kopfgeld-Missionen und Arten von Quests. Die es noch nicht gegeben hat oder kaum bisher vorgekommen sind. Ich empfinde das es heutzutage in mmorpg bei den Quests an Kreativität und Abwechslung fehlt.Es können zwar die selben Questtypen geben aber anders Verpackt sein.

Auch sollte die Herausforderung fair sein und nicht übertrieben.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Hisuinoi
DasLetzte

Ich kann mir nicht helfen…….
Gibt es nicht bereits solche Projekte in Form von Survivalgames?!
Wäre es wirklich “Der” Unterschied wenn z..B. aus einem Ark das Survivalsystem gestrichen wird um es mmorpg zu bennen?!

Neben bei, mir fällt schlagartig ein, Raknarok-Online in seiner Ursprungs-Beta-Version ein…..
zu hunderten spielten wir es ohne eine Story, Quest nur für Klassenwechsel, katastrophalen Verbindungen und Latenzproblemen, man hangelte sich ausschließlich von Gebiet zu Gebiet um stärker zu werden, Equip zu bekommen die sonst “Nur” über Spielerhandel zu bekommen war… alles nur um im nächsten Gebiet oder stärkete Worldbosse weitergrinden zu dürfen. Die Lootspierale im Reihnheitsgebot halt…. da hat keiner von uns auch nur eine Quest oder NPC-Dialog wirklich vermisst, wir waren halt von dem großen zusammen sein und optischer Hingabe genug fasziniert trotz zahlreichen Problemen wo heute Spiele für sterben.
Waren es einst Zeiten, werde langsam wirklich alt xD

Ich bin sehr für Inovationen, als Pionier der das Zocken damals mit C64 startete habe ich wirklich viel gesehen.
mit am Interessantesten waren die Versuche von Nintendo die Spielweise ansich neu erfinden zu wollen.
Was man jedoch heute sieht ist ziemlich traurig.

Klar es gibt sie noch, diese besonderen Titel, der E-Sport hat sich auch gemacht.
Ansonsten ist die vermarktung von Spielsucht zu einer extremen Droge geworden und so schlecht Betrieben das man froh sein sollte das Straßendealer dagegen recht sauber arbeiten…

Wenn ich sehe in welchen Maß Spieler betrogen und belogen werden, mit Suchtstruktur wie aus Casinos ums Geld gebracht werden um dann unfertige Produkte als Vollwertig zu verkaufen erschreckt es einen nurnoch.

Zocken ist heute nicht mehr das was es einst für Nerds gewesen ist, für all denen die sich sonst in ihren Romanen und Pan&Paper spielen verloren.
Heute ist es reihne Suchtvermarktung und zumeist vergeudete Zeit.

Van

Ich habe mich hier für “Nein” ausgesprochen. Warum?

Grundsätzlich verstehe ich unter einer Quest eine Aufgabe/Mission. Wie im Beitrag angesprochen, ist die Art der Quest das Problem und nicht die Quests an sich.

Quests sollten sich einfach natürlicher anfühlen, ein Beispiel:
Ein Abenteurer erkundet aus Neugier eine Höhle und findet die Überreste eines Banditenlagers, dort findet er eine Schatztruhe, welche jedoch mit einem seltsamen Schloß verriegelt ist. Der Abenteuerer (Spieler) könnte nun z.b. selbst eine Quest aufgeben die Truhe von jemandem öffnen zu lassen oder aber er versucht einen NPC in der nächsten Stadt zu finden.

Quests sollten nicht einfach stumpf über ein Ausrufezeichen abgehandelt werden, sondern Sie sollten den Spieler fordern und Spaß machen, doch das ist leider für die ganzen Konzerne und ihren Investoren einfach nur unwichtig. Solide Basis, schnell durch die Levelphase das Endgame muss überzeugen, Grafik muss stimmen, Kampfsystem muss passen und bloß kein zu großes Risiko mit Experimenten eingehen, damit das Spiel von der breiten Masse auf jedenfall angenommen wird.

Solange in der Spielebranche keine mutigen Entwickler Mal versuchen mit Qualität etwas anderes um zu setzen, werden wir immer nur den gleichen fraß vorgesetzt bekommen. Wir haben es bei den ganzen WoW-Klonen gesehen und wir haben es der ganzen Welle der BattleRoyal Shooter gesehen…einfach einen Trend aufgreifen und das dicke Geld kassieren, mehr kann man nicht mehr erwarten.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Van
Moltoxor

Ich denke es wäre ein Fantastisches Abenteurer. Es wäre soviel mehr möglich zb:
In gängigen MMORPGs Thema:Rette Dorf B:
Töte dies sammel jenes etc. Schnell schnöde und trocken und teile weiße jenseits von Logik doch questfrei sind keine Grenzen gesetzt. Angefangen von der bedrohung für Dorf B könnte man strategisch gezielte dinge tuhen um gezielt den untergang oder den totalen Sieg zu erzielen. Gezielt also dann die Schwächen eines Dorfes ausfüllen mit Taten die man selbst frei entscheiden kann.
Wie man vieleicht sieht sprudeln förmlich ideen aus mir und wenn ich könnte würde ich aktiv ein solches Projekt zur erstellung eines Solchen Spiels helfen den wenn ich erlixh bin wäre das für mich ein “wahres”mmorpg wo du wirklch selbst der Federführer für die Welt bist und nicht ein ohne hin schon entschiedenen Weg gehst und das ist leider bis jetzt immer so egal wie frei ein Spiel angepriesen wurde in der Vergangenheit.
So wie könnte man nun das die Erstellen eines seuchen wahren Freien Mmorpgs lösen die antwort ist recht simpel: die welt wird vob Menschen erschaft und das wars den rest würden Ki’s erledigen gespeißt mit Datenbänken voll von Storys, unzähligen Figuren und vieles mehr den nur so kann garantiert werden das die welt auf die eingriffe des Spiels reagiert in dem Ki’s alle NPCs etc kontrollieren um so real zu wirken ohne quest und tada eine neues Zeitalter ist geboren. Und dann bleibt es nur noch dem Spieler überlassen wie er seine Zukunft im spiel gestalten will. Sozusagen ein neues Leben führen in einer Fantasy welt

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Moltoxor
F N

Da weiss man gar nicht wo man anfangen soll

Nora

Wahrscheinlich zuviel SAO oder Westworld geschaut =)

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Nora
Marc

Könnte ich mir sehr gut vorstellen, da ich gerne Conan Exiles spiele.
Möglich wäre halt ein Sandkasten wo man sich mit anderen Spielern zusammen schließen muss um Städte zu bauen für Handel und Diplomatie, würde mir auch ein ähnliches System wie das mit den Thralls gut finden um evtl. bessere Rezepte zu lernen oder ähnliches, was aber auch über andere Quellen (Spionage,Allianzen usw.) zu erreichen sind.
Für den PVE Content würde ich mir eine KI wünschen die von den Spielern lernen könnte , dann müsste man ihr nur Fähigkeiten mitgeben und Bosse und Mobs reagieren realistischer.
Über dieses Thema mach ich mir schon Ewigkeiten gedanken aber ich denke ich werde noch etwas warten müssen bis sowas ähnliches kommt.

Tapir

Ein MMORPG komplett ohne Quests? Nein, ich denke nicht.

Das würde neben den langweiligen Fetch-Quests auch “Tu mir einen Gefallen, und du bekommst etwas dafür” beinhalten.
Oder ein Tutorial, einen roten Faden, etc.

Ich glaube nicht, dass eine 100%ige Sandbox heute noch zeitgemäß ist.
Im kleinen Kreis wie bei Rust oder Ark mag das funktionieren, nur sehe ich die nicht als MMORPGs.

TheDant0r

Anstatt statische Quests zu benutzen, sollte IMO die nächste Evolution in MMORPG einfach eine Master-AI sein, die den Rassen, Wesen der Spielwelt Identitäten, Agendas und Verhaltensweisen gibt.
Wenn die Spielwelt aktiv auf die Spieler einwirkt,
-indem Monster selbstständig roamen und jagen (halt auch die Spieler)
-indem die Orks (Beispiel) sich hier und da immer wieder zusammenraufen, Dörfer bilden, “techen”, Armeen kreieren und die Spielerstätten angreifen, bzw Land erobern,
-indem die Spieler selbst Gegenstände requesten und somit selbst zu NPCs werden können
braucht es keine statischen Quests.

Es müssen jedoch Systeme implementiert werden, die das Spiel selber sich selbst Plots und Situationen generieren lassen.

Das müsste für mich der nächste Schritt in MMOs sein. Immer weiter zu einer Realität hin.

Alexander Ostmann

Ich glaube, ähnliches ist für Star Citizen geplant.
Aber vielleicht habe ich das auch mißverstanden.

N0ma

Chris Roberts hätte sicher gern die perfekte Life Simulation. Die Frage ist was kommt als spielbar raus.

vanilla paul

So ist zumindest die Vision.

N0ma

Ja wäre der nächste Schritt, das würde ich dann tatsächlich als next gen bezeichnen.
Generell ist sowas aktuell machbar, nur wir sind ja schon froh wären wenn überhaupt mal was aktuelles kommen würde.
So ein Stück geht ja Ashes of Creation in die Richtung.

Scaver

Nö, weil was soll man ohne Quests machen? Sandbox ist nichts für mich. Ich brauche klare Aufgaben!

Zavarius

FlyFF, Diablo, Elsword, Dragon Nest etc etc… Genug reine Loot-MMORPGs schon gespielt. Wenn das System passt und man Spaß empfindet, könnte jedes MMORPG die Diablo-Bahn fahren.

Todesklinge

Quest bedeutet nichts anderes als eine Aufgabe.
Spieler brauchen Aufgaben um sich selber zu beschäftigen.

Daher wird es immer Quests geben, nur werden die sich entsprechend verändern.

Es ist wie im RL, dort erhält der größte Teil der Weltbevölkerung auch täglich/wöchentlich eine Quest die erledigt werden muss.

Der Questgeber (Arbeitgeber) könnte die Quests besser gestalten (Arbeitsklima usw.).
Trotzdem bleibt es eine Quest.

N0ma

Es geht allerdings schon um Quests des Spiels, man kann sich ansonsten ja auch selbst Aufgaben geben, was aber nicht gemeint war.

Todesklinge

Quests belohnen mit Erfahrung, Gegenständen oder Informationen/Entscheidungen/Auswirkungen in der Spielwelt.

Damals war das wie ein Trigger vor dem Start des Levels, damit das Level die Info hat “der Spieler ist auf dem Weg”. Dazwischen gab es Ereignisse (Trigger) die bestimmte Dinge ausgelöst haben.

Man kann bald seine Quests selber gestalten und dadurch wird viel Arbeit in der Entwicklung wegfallen, was wiederum mehr Content ermöglicht.

N0ma

Glaub ich eher nicht. Eine Quest soll einen überraschen, quasi wie eine kleine Geschichte. Da ich selbst Dungeonmaster bei Pen&Paper mache weiss ich auch das da schon etwas mehr dran ist sich eine gute Geschichte auszudenken. Ich rede hier natürlich nicht von kill 20 Mobs Quests, wobei die auch ihre Berechtigung haben.

Was es übrigens schon gab, das andere User Quests erstellen zB in Neverwinter MMO oder Skyrim. Das kam sehr gut an, aber auch das ersetzt imo noch keine Entwicklerbasierten Quests wie man zB in Witcher/…. findet.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von N0ma
Todesklinge

Damals in Star Trek Online ging das auch. Wurde jedoch wegen Missbrauch abgeschaltet.

Mal schauen welche Spiele dieses Jahr noch so kommen. Ich habe früher auch sehr gerne DSA (Das schwarze Auge/Shadowrun Pen&Paper) gespielt und diese ähnliche Art von Aufgabengestaltung ist durchaus möglich!

Größte Problem daran werden die Spieler sein, ob die überhaupt beim Spielen mitdenken wollen! Denn leider sind extrem (fast alle) viele Spiele so aufgebaut das diese jede Altersklasse erledigen kann, was wiederum bedeutet das man häufig bei der Aufgabe schon die Lösung bekommt (siehe Weltkarte-Marker usw.).

Da wird das Hauptproblem sein, ob die Spieler gewillt sind auch mal rätseln zu müssen und das für eine breite Masse. Es würde sich halt nicht lohnen, wenn nur ca. 1000 Spieler so etwas wollen. Wenn jeder der 1000 Spieler monatlich ca. 100 Euro zahlt, KÖNNTE das vielleicht wirtschaftlich ausreichen.
Aber ob dann 100.000 Euro Einnahmen den ganzen Aufwand wert sind?

Ich merke das bei mir auch schon, wenn man ein MMORPG spielt ist man gewohnt das man neben der Aufgabe auch immer die Lösung bekommt. Eben weil man damit mehr Spieler ansprechen kann. Spiele ich wieder ein Singleplayer Spiel und habe dort Rätsel, werde ich schnell ungeduldig, eben weil ich das so aus diversen Online Spielen gewöhnt bin/war.

Wenn wieder ein Online Rollenspiel kommt, muss man es erst wieder lernen richtig spielen zu können.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Todesklinge
ZirrkaXenobot

Bzgl der marker usw…
Genau dieser händchenhalten stil hat mir openworldgames versaut^^
Mein lieblingstitel bleibt hier morrowind, das war noch geil, mit dem journal, welches vor und zurück geblättert werden musste… Statt billigem questlog und mapmarkern^^
Aber auch die Intensität in den nicht nur mal kurz vertonten gesprächen, war genial, klar viel zu lesen, aber viel immersiveres erlbniss als jedes heutzutage von schauspielern vertonte kurze cgi-blabla ….
Bei den meißten games schalte ich inzwischen auf untertitel uns skippe den ganzen quark…
Also inzwischen habe ich kaum noch Interesse an den meißten quests der meißten games^^

chack

Quests sind das unnötigste Feature in MMORPGs. Gute Quests zu entwickeln und diese in die Welt und vllt Story einzubinden kostet unmengen an resourcen und Zeit, welche man in den Kern von MMOs stecken könnte, dem Endgame. Albion Online hat auch keine Quests und funktioniert soviel besser als die meisten MMOs mit Sinnlosen und unbedeutenden Quests. Ich sehe halt den Sinn nicht in Quests, sobald man im Endgame angekommen ist, spielt die abgeschlossene Story, Sidequests und die Lore der Welt einfach absolut keine Rolle mehr. Das Endgame und damit die Coreinhalte dieser Spiele sind davon komplett abgekoppelt, wieso also unnötig Zeit und Resourcen in unbedeutende Inhalte stecken?

Scaver

Quests machen MMORPGs aus! Es ist eines DER Kernfeatures, die ein echtes MMORPG erst ausmachen!
Ohne Quests gibt es eben keine Aufgaben, also keinen Grund irgend etwas zu tun!

Und nein, das Endgame ist KEIN Coreinhalt von MMORPGs! Es ist nur das, was die meisten mitlerweile am liebsten machen.
Aber auch Endgame kann aus Quests, Story und Co. bestehen. War früher ja auch nicht anders!

Namma

Wo war das denn nicht anders? Mir fällt kein mmorpg ein wo die quests nicht hauptsächlich zum lvln da waren. In alten mmorpgs sogar rar, so das man grinden musste.

Raids, Instanzen,Farmen,Grinden,PvP usw sind schon immer der Teil den ein mmorpg ausmacht.
Dazu kommt dann die itemspirale und die Zugänglichkeit der Verbesserungen.

Heute ist das questen nur noch mehr in den Hintergrund gerückt, in einigen mmorpgs soweit, das man bald das ganze lvl System hinterfragen kann.

chack

Ohwei, Endgame kein Coreinhalt…. ok. Quests können niemals Endgamecontent sein in einem MMORPG, das würde bedeuten die Entwickler müssten täglich haufenweiße neuen Storycontent liefern damit den spielern nicht nach 2 Tagen bereits langweilig wird. Es gibt einfach so gut wie keinen wiederspielwert von Questcontent. Dungeons, PvP, Raids, Battlegrounds, Fraktionskriege etc, das alles hat immens viel wiederspielwert. Quest haben einfach Null Bedeutung und Auswirkung auf den Spieler.

Phinphin

Dafür dass Quests niemals Endgamecontent sein können, liefern aber so gut wie alle MMORPGs genau das und sind auch ziemlich erfolgreich damit. Egal ob es Paktkampagnen in WoW sind, die vielen DLC und Addons in TESO oder die Kapitel in Guild Wars 2. Von daher ist diese Aussage schon längst widerlegt.

Wo ich dir zustimme, ist dass der Wiederspielwert bei Quests extrem begrenzt ist. Quests dienen für mich aber in erster Linie dazu, Story zu transportieren und Abwechslung zum üblichen Endgamegrind zu liefern.

chack

Logisch liefern so gut wie alle MMORPGs Quests, das ist einfach seit Jahren der Branchenstandard um Lore, Spielwelt und die darin enthaltenen Characktere dem spieler näher zu bringen. Quests und alles was du in Storylines erfährtst, ist aber trotzdem absolut ohne Bedeutung für die Art wie du spielst und welche Inahlte du spielst im Endgame. Quests sind der Weg ins Endgame, mehr nicht. Du kannst jegliche Story und Lore aus jedem MMORPG streichen, es wäre trotzdem das selbe Spiel im Endgame.

Phinphin

Keine Ahnung, was du unter Endgame verstehst. Aber für mich ist das Endgame erreicht, wenn man das maximale Level erreicht hat. Und gerade in Story fokussierten Spielen wie TESO oder GW 2 mach ich im Endgame eigentlich zu 80% nichts anderes als Questen. Und wenn man die Weltquests in WoW auch zum Questen zählt, mach ich auch dort überwiegend nichts anderes als Quests.
Von daher ist es für mich eben nicht das selbe Spiel im Endgame, wenn man die Quests entfernt.

chack

Wenn man von Endgame spricht, dann geht es um Inhalte des Spiels die nicht gleich von Beginn an aufgrund von fehlender Erfahrung, Ausrüstung oder zu geringem Levels noch nicht Spielbar sind. Endgame auch deshalb weil diese Inhalte dir im Spiel in der “Levelphase” meistens noch nicht zugänglich sind. In TESO zum Beispiel sind Endgameinhalte Dungeons, Raids und PvP. Wenn deine meiste Zeit mit Questen verbringst, dann spielst du eben kaum die Endgameinhalte, eben der klasische Overlandraider in ESO. Das alles ändert ja trotzdem nichts daran das ESO auch weiterhin genauso funktinieren würde wie es das aktuell tut ohne Quests, nur eben nicht für diejenigen die in MMOs hauptsächlich nur Questen. Das Problem würde sich bei einem Spiel das von Grund auf ohne Quests designt wurde aber erst gar nicht stellen. Schau dir ALbion Online an, keine Quests und funktioniert super.

Saigun

Wenn es mich anspricht, klar würde ich es ausprobieren. GW2 spiele ich jetzt schon Questlos. Die Living Story ist mir völlig egal, ich habe noch nichtmal die persönliche Charakterstory jemals abgeschlossen und das nach 4500h Spielzeit. Braucht mehr Games die mich einfach machen lassen was ich will.

Havanna

Großer Sandkasten mit Crafting, Trading, PvP, PVP Arenen, PVE, viele Aktivitäten die man “nebenbei” machen kann da braucht es keine Quests. Würde ich definitiv spielen.

Nico

Mh kommt drauf an. Lineage2 hatte nur sehr wenige quests. und davon waren auch noch 9/10 unbrauchbar.

Das Problem aber ist denke ich 2 Dinge. 1x Die fehlenden Features und die Community.

Als Beispiel – In Lineage2, hast du als Gilde zusammengearbeitet und jedes Mitglied nach und nach ausgerüstet. dafür waren auch Systeme drin – so das man sich Gegenseitig unterstützen muss. Wie z.b. die Zwergenklassen helfen zum leveln etc damit diese Den Loot aus den Mobs Spoilen bzw dann craften. Sowas wäre heute unvorstellbar in der mmo community das man zusammen Spielen muss um vorran zu kommen. Alles muss Solo machbar sein. Einzigartigkeit wird heute als schlecht angesehen.
Der Persönliche Fortschritt den man in einem mmo hat muss jeden tag spürbar sein – so sind die Leute heutzutage drauf. Und das find ich sehr schade.

Tapir

Ich erinnere mich dunkel.
Meist wurde man durch Quests nur in neue Gebiete geführt, hat die Klasse entwickelt oder seinen Hatchling bekommen (Grinde mit deinem Pet bis Lvl 55, dann kannst du es Reiten).

Ansonsten hat man PvP gemacht, Weltbosse gelegt, irgendwelchen Kram gefarmt, stand afk in der Stadt und hat Zeug angeboten,… sich einfach selbst eine Beschäftigung gesucht.

Das war zu der Zeit normal.

Dann kam WoW und revolutionierte das Genre, indem es die besten Eigenschaften vieler MMOs klaute und einfach besser machte.

Nico

Naja wow classic war schon gut, aber kein vergleich mit dem heutigen WoW

Dux

Ja würde ich, wenn das Gameplay stimmen würde und viel Life Skill Elemente gibt. Ähnlich wie bei Runescape. Aber bei einem Gameplay und Kampfsystem wie FF14 Online niemals, da würde ich einpennen und ist mir mal wirklich passiert das ich mitten im Spiel eingeschlafen bin für 10 min bei Ini. die Gruppe hat wirklich auf mich gewartet bis ich wieder aus dem nickerchen wach war xDD

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Dux
Zord

Ich glaube nicht das man ein Spiel ohne Quests noch als RPG bezeichnen kann. Quests dienen ja nicht nur als Beschäftigungstherapie, sondern sie bringen die Story voran, führen den Spieler durch die Welt und bringen einen auch hin und wieder dazu dinge zu tun die man eigentlich gar nicht spielen will (z.B. PvP Inhalte). Ohne Quests hat man dann nur noch eine Sandbox und die damit entstehenden Probleme, wie z.B. das neue Spieler erstmal von den Möglichkeiten erschlagen werden und erstmal nicht wissen was sie machen sollen. Auch führt das schnell dazu das vor allem die besten Grind Spots komplett überlaufen sind während die low lvl Gebiete schnell komplett verweist sind. Selbst Conan Exiles hat gemerkt das es wenigstens ein rudimentäres Quest System braucht und die Charakter basierenden Archivements eingeführt, damit wird man an alle Aspekte des Spiels heran geführt, wenn auch leider keine Story Quests dabei sind.
Klar nerven mich auch viele Quests in den aktuellen Spielen, aber dabei vor allem die Präsentation und weniger das Gameplay. Wenn ich als drachentötender Weltenretter mich von nem faulen Bauern herum komandieren lassen muss und ihm zehn Wildschwein Ohren und fünf Wolfsherzen bringe fühlt sich das einfach belanglos an. Dazu sind die meisten Belohnungen fürn Ärmel und werden direkt beim nächsten Händler wieder weiter verkauft. Gerade WoW Shadowlands fand ich da mal wieder bei den meisten Quests einfach unterwältigend. Lieber grundsätzlich weniger Quests, aber dafür gut gemachte mit interesanten Belohnungen.

VoodooNimbul

Ich widerspreche. Rollenspiel an sich hat nichts damit zu tun, ob man Quests bekommt oder nicht. Ein große Hintergrundgeschichte sicherlich, aber warum sollen Spieler nicht selbst entscheiden können, wie sie spielen und somit die Story auch selbst gestalten. Ich verweise hier auf die unzähligen Rollenspiel server der communities diverser MMORPGs.
Um etwas aus dem Artikel aufzugreifen: Ich komme auch aus dem pen&paper Milieu und hier gab uns der Spielleiter nie irgendwelche Quests. Es war eine Sandbox und die Geschichte entwickelte sich jenachdem, was wir getan haben – ganz unseren Motiven entsprechend.

Zord

Da wiederspreche ich dir jetzt wieder 🙂 Klar hat ein Pan and Paper RPG nicht zwingend Quests, bei Computer Spielen sehe ich das ein wenig anders. Reine Sandbox Spiele sind aktuell eigentlich eher die Survival Spiele wie Conan Exiles. Kann mir bei einem Computer Spiel einfach nicht vorstellen wie man ein MMO-RPG ohne Quests umsetzen kann ohne das es zu einem reinen Grindspiel wird.

VoodooNimbul

Da gebe ich Dir natürlich recht. Aber es bedeutet nicht, dass man es nicht mehr als Rpg bezeichnen kann. Das wollte ich damit sagen.

Mithrandir

Das “Problem” ist: Im Pen&PAper hat man nicht zwingend “Quests”, aber es geschieht eben doch eine Geschichte. IN RPGs finden diese Geschichten eben über die “Mechanik” von Quests statt.

Ein RPG das ohne Quests eine fesselnde Geschichte erzählt, bitte. Aber das stelle ich mir ohne Sielleiter(-KI) schlicht unmöglich vor.

Und wenn das nicht mehr geht bedeutet “weglassen der Quests” eben nicht (nur) “mehr Freiheit” sondern auch “Keine GEschichte mehr”. Und ohne GEschichte(n) hätte ich 0,garkein Interesse. Ein reines Loot-Sandbox-GAme ist für MICH uninteressant. Und das gibt es in einigen Sandboxgames ja letztlich auch schon.

Nostro

Komplett ohne Quests eher nicht. Da kommt es ganz auf die Alternativen bzw. den Content allgemein an. Aber wir sprechen ja hier von einem mmoRPG, daher sind die Rollenspiel-Aspekte ohne Quests etwas seltsam definiert.

Interessant wäre ein MMORPG, welches die Story permanent automatisch ablaufen lässt und die Spieler rennen der Story hinterher, statt wie üblich andersrum. So wäre man gezwungen von Anfang an dabei zu sein, damit man die komplette Story erlebt und nichts verpasst 😄 also nichts für Schlafende.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Nostro
Kite5662

Ne

diesel

Conan Exiles ist doch so ein “MMO” das nahezu ohne Quests auskommt. Man setzt sich selbst Ziele, sandboxt , macht Roleplay, Bauen, Craften, Tiere fangen, züchten etc und etc. Die Hintergrundgeschichte ist doch nur über Zettelchen und Environment Storytelling vorhanden.

Im Grunde hab ich Skyrim mit ca über 200 Mods schon genauso gespielt, die Quests nachher garnicht mehr gebraucht oder beachtet.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von diesel
Nico

Naja quests gibt es mit den zielen die exp geben ja schon in einer gewissen art und form, ^^ aber stimmt schon so wie conan exiles ist das schon ganz cool

Suchtus

Kommt sehr darauf an was die alternative ist. Wenn man nur durch mobs kloppen Max Level wird dann wohl eher nicht. Wenn man einfach so Max Level ist und direkt dungens und raid und cooles endgame hat dann vielleicht ja. Aber irgendwie muss ja auch die Story erzählt werden. Stelle mir das schwer vor ohne Quests.

chack

Warum “muss” den eine Story erzählt werden? Warum kann man nicht einfach in einer Welt spawnen und seine eigene Story machen? Ich jedenfalls brauch keine Storykampagne um später Raiden zu gehen, Arena zu spielen oder Dungeons zu laufen, du?

Nora

Man selbst brauch für den eigenen Charakter keine Story aber die Welt in der man sich bewegt braucht schon eine.

chack

Wieso musst du etwas über die Welt wissen in der du spielst? Wieso kannst du nciht einfach einen Krieger oder magier spielen und mit deiner Gilde losziehen und andere Spieler töten oder Dungeons farmen? Es bringt dir faktisch einfach gar nichts etwas über die Spielwelt zu wissen, spiel das Spiel und mach deine eigene Story.

Nora

Welche Abenteuer? Welche Dungeon? Schwerter? Magie? All das existiert in einer Welt ohne Story nicht. Die Welt muss entstehen und sich entwickeln es müssen Landschaften entstehen und Lebewesen, all das gehört zur Story.

Mithrandir

Natürlich “muss” keine Geschichte erzählt werden. Aber zumindest zum Start muss es eine geben. Denn selbst wenn man uns als Spielern nicht direkt alles sagt gibt es halt genau 2 Varianten, warum man “Element A” an “Ort B” platziert. Es ist komplett wahhllos zufällig. Oder man hat sich eben etwas dabei gedacht. (“Warum gibt es diese Völker”, “Warum diesen Optikstil”, “Warum sehen Klassen/Items so aus, wie sie aussehen”, “Warum steht Stadt A neben Monstergebiet B” usw.)

Und selbst jemand, der sagt, ihm/ihr sei all dieses Storygedöns egal wird einen Dungeon, der in sich “stimmig” wirkt mit guten Spielmechaniken als einen Dungeon, in dem optisch nichts zueinanderpasst, mit denselben Spielmechaniken. Und alleine dieses “Es passt zusammen” bedingt einen story- und/oder Designansatz.

Ein komplett zufallsgeneriertes und danach NIE WIEDER mit irgendwelchen Geschichten befülltes System würde mich halt nicht zum erfinden eigener Geschichten anregen. Zumindest nicht mit mehr als meinen 5-7 Stamm-Mitspielern. Und es setzt voraus, dass wir alle tatsächlich Charakter-Rollenspiel betreiben. Ansonsten bleibt letztlich dann ja doch nur der drölzigste “Random-Grind-Loot-Hausbau-Survivalgame”-Klon.

chack

Ein Dungeon und die gesamte Spielwelt, Charackterdesign und Spielmechaniken können auch ohne Quests “stimmig” sein und zusammen passen. Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Nimm doch irgendein MMORPG, strreich alle Quests, und pass das progressionssystem an. Ist immer noch das gleiche Spiel mit allen Mechaniken und der sel ben “Stimmigen” und “zusammen passender” Spielwelt. Wenn du im Endgame angelagt bist und die Coreinhalte spielst, questest du ja auch nicht mehr, also wieso sollte man dann überhaupt noch questen müssen. Wenn jemand mehr über die Spielwelt wissen will, so kann man die Lore auch anderst transportieren als über langweilige und dumme quests.

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