Platz 3 – Nargacuga

Kommen wir zu Nargacuga, dem Flaggschiff-Monster von Monster Hunter Freedom Unite. Dieser knuffig wirkende Gegner hat es faustdick hinter den Ohren und wird aufgrund seines Aussehens gern erstmal unterschätzt. Wie eine Mischung aus Fledermaus und Panther hat er ein Fell, das einen leicht in die Irre führt.
Denn unter dem Flausch befinden sich auf seinem Schwanz gefährliche Stacheln, die er abwerfen kann. Ebenso besitzt er scharfe Zähne und Krallen, mit denen er schnell hohen Schade anrichten kann. Durch diese Aufstellung ist es ihm möglich aus so ziemlich allen Richtungen anzugreifen, was es erschwert, gute Fenster für einen Angriff zu finden.
Durch seine unscheinbare Ausstrahlung und sein zunächst ruhiges Wesen passiert es schnell, dass potenzielle Jäger die Bedrohung durch ihn nicht wahrnehmen und dann von seinen blitzschnellen Angriffen überrumpelt werden.
Platz 2 – Gore Magala

Auf den ersten Blick erscheint Gore Magala ziemlich unscheinbar. Er ist das Flaggschiff-Monster von Monster Hunter 4 und hat es ziemlich in sich. Denn er ist nicht nur das bisher einzige Monster, dass den Rasereivirus überträgt, sondern auch erstmals eine Jungform eines Monsters, die als Flaggschiff-Monster dient.
Er besitzt keine Augen und ist mit pechschwarzen Schuppen überzogen. Die Flügel sind mit Fell überzogen und ein entscheidender Faktor bei der Übertragung des Virus. Denn dieses verstreut er wie eine Art Wolke und infiziert damit alles und jeden, der damit in Kontakt kommt.
Auch Jäger können damit infiziert werden. Diese sind dann verlangsamt und nimmt ein Infizierter nicht eine Nullbeere, bevor die Virusleiste voll ist, kann er sich nicht mehr vollständig heilen. Monster, die mit dem Virus infiziert werden, zeigen erst keine Veränderungen. Erst wenn sie besiegt werden, stehen sie in veränderter Form wieder auf – ähnlich wie ein Zombie.
Das Virus macht Gore Magala zu einem der bedrohlichsten Flaggschiff-Monster, auch wenn er es erst nicht vermuten lässt und zwingt Jäger, um die Ecke zu denken.
Platz 1 – Lagiacrus

Wohl gleichermaßen gehasst, wie geliebt ist meine Nummer 1: Lagiacrus. Er ist das Flaggschiff-Monster von Monster Hunter Tri und brachte auch die umstrittenen Unterwasser-Kämpfe mit sich. Zugegeben war die Steuerung auf der Wii dafür auch nicht gerade die einfachste. Auch die Schnelligkeit, die der Leviathan seinen Jägern aus allen möglichen Richtungen entgegensetzte, sorgte auch für die ein oder andere frustrierende Jagd.
Dennoch: Die Jagd nach ihm hat mich von allen Monstern bisher einfach am meisten beschäftigt und dieses Gefühl, ihn dann endlich erlegt zu haben, hatte ich so noch bisher bei keinem anderen Monster so stark. Auch sein Design hatte es mir von Sekunde eins angetan: Ein bedrohlicher Drache, der sowohl an Land als auch im Wasser eine Gefahr darstellt? Der einem quasi zwei verschiedene Arten Kampf liefert, je nachdem wo er sich gerade aufhält? Mega!
Lange Jahre wurde er aber auch unter anderem aus diesem Grund in keinem anderen Monster Hunter mehr gesehen. Das liegt unter anderem daran, dass die Entwicklung der Unterwasser-Kämpfe fast wie ein eigenständiges Spiel ist und das gemessen an anderen Features einfach zu viel Arbeit sei.
Dennoch könnte es in Monster Hunter Wilds endlich wieder soweit sein und wir könnten uns meinem geliebten Lagiacrus wieder gegenüber sehen. Denn es gibt einige Fan-Theorien (via Reddit), die dafür sprechen würden und auch Dataminer haben bereits Hinweise auf einen Auftritt von ihm gefunden.
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Power Ranking ist das komplett falsche Wort. Nergigante nimmt Lagiacrus auseinander.
Schade das es kein Ranking aller Flagship-Monster ist 🙁 Rathalos, Kushala Daora, Astalos, Gammoth, Mizutsune, Glavenus und Seregios, würde gerne wissen wo die liegen würden.
Offenbar nicht in den Top 10 😉 du kannst dir also die übrigen Platzierungen selbst ausdenken. Aber ja, ich hätte auch gern ein Ranking aller Flagships gehabt.
Ich glaube, dass ihr da beim Gore Magala was durcheinander bringt. In 2000 Stunden MH4U bin ich durch Raserei nicht 1x langsamer gewesen. Sobald man infiziert war, hat roter Schaden nicht mehr geheilt. Nullbeeren konnten die Infektion nur zurücksetzen, jedoch nicht heilen. Das ging nur, wenn man dem Monster genug Schaden zufügt. Dadurch wurde man kurzzeitig immun gegen eine neue Infektion und hatte einen Bonus auf die Affinität. Wenn man stattdessen an der Raserei erkrankt, ist der Schaden vorübergehend nicht mehr regenerierbar. Wie ihr das beschreibt, klingt das eher nach dem Velum Vaal Hazak aus dem RE Crossover in Iceborne. Jener hat einen tatsächlich zum Zombie werden lassen, wodurch man langsamer wurde und nicht mehr regenerieren konnte. Die Heilung ging da aber nur durch die questexklusiven Kräuter.