Fans bauen Ultima Online 2 in neuem MMORPG Legends of Aria

Legends of Aria will an sich schon ein geistiger Nachfolger des MMORPG-Klassikers Ultima Online werden, doch das ist Fans nicht genug. Sie bauen mit einem Community-Server die Welt Britannia nach, eine Art Ultima Online 2.

Viele Fans wünschen sich ein neues Ultima Online (UO), doch von Rechteinhaber Electronic Arts ist nichts dergleichen angekündigt und nichts zu erwarten. Daher schauen sich die Fans anderweitig um. Etwa in Richtung von Shroud of the Avatar oder Legends of Aria. Das befindet sich aktuell in der Closed Beta und könnte vom Gameplay her tatsächlich eine Art modernes UO werden.

Legends of Aria City

Ultima Online 2 als Fanprojekt in neuem MMORPG

Für viele Fans gehört aber nicht nur das eigentliche Gameplay zum Spielgefühl eines neuen UO, sondern auch die Welt und die Lore. Und das können die Entwickler von Legends of Aria aus rechtlichen Gründen nicht liefern – dafür aber etwas anderes, was das MMORPG für UO-Fans interessant macht: Es ist möglich, eigene Welten mit eigenen Regeln zu erschaffen.

Und hier setzen die Stimwalt Studios an, welche mit Legends of Ultima derzeit die Welt Britannia als eigenen Server für Legends of Aria nachbauen. Das ist also ein Fan-Team, nicht das eigentlich Team des neuen MMORPGs „Legends of Aria.“

Wichtig ist dem Fan-Team dabei, das Spielgefühl von UO mit dem richtigen Regel-Set einzufangen. Dazu gehören unter anderem:

  • Das Regelsystem Ultima Online: The Second Age mit einigen handverlesenen Features aus anderen Spielversionen
  • Offenes PvP mit Full-Loot-System
  • Kein „Trammel“-Gameplay, bei dem PvP nur begrenzt möglich ist
  • Das freie Housing-System von Ultima Online
  • Zähmen von Tieren, Crafting, eine von Spielern getriebene Wirtschaft
  • Hybrid-Klassen wie Hally Mage, Parry Mage, Bard Mage
  • Britannia als Spielwelt

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Ultima-Spielwelt folgt noch

Derzeit ist es möglich, auf einer Testwelt mitzuspielen, die aber noch nicht die Weltkarte von Britannia besitzt. Denn diese können die Entwickler erst dann übernehmen, wenn im April die Early-Access-Version über Steam startet. Denn diese Version wird es ermöglichen, Assets des Unity-Editors ins Spiel zu übertragen.

In diesem Tool hat das Team aber bereits die Weltkarte erstellt und wartet nun im Prinzip nur noch darauf, sie nach Legends of Aria übertragen zu können.

Legends of Ultima soll so nah wie möglich an Ultima Online herankommen. Ob Electronic Arts letzten Ende etwas gegen dieses Projekt hat, wird man noch sehen.

Die Beta von Legends of Aria ist bereits online.

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Quelle(n): MMORPG.com
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Fain McConner

Kein Trammel-System. Also der feuchte Traum eines jeden Gankers. Ich glaube, dass UO ohne Einführung dieses Systems nicht sehr lange durchgehalten hätte. Sie hatten ihre Gründe.

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