Shroud of the Avatar: Wir sind Ziel einer organisierten Hetz-Kampagne

Shroud of the Avatar erscheint am 27. März und möchte eine Mischung aus Single-Player-RPG und Sandbox MMO werden. Da aber schon vor offiziellem Release viel am Spiel kritisiert wird, glauben die Entwickler an eine organisierte Hetzkampagne gegen ihren Titel.

Jeden Monat veröffentlichen die Entwickler des MMORPGs Shroud of the Avatar (SotA) ein umfangreiches Update, das jede Menge Neuerungen und Änderungen mit sich bringt. Erst am 22. Februar erschien die Version 51, welche unter anderem die Möglichkeit einführt, dass sich die Spieler auf bestimmte Skills spezialisieren können. Zudem gibt es neue Nebenquests, optische Verbesserungen, Optimierungen am Kampfsystem, Anpassungen an den Abenteuer-Szenen und vieles mehr. Jedes Update steckt voller Content.

Shroud of the Avatar DJ

Die Kritik nimmt einfach kein Ende

Und doch hagelt es Kritik. Die Reviews auf Steam sind aktuell „ausgeglichen“, die Spielerzahlen der Early-Access-Version liegen laut Steamcharts bei durchschnittlich 150 Spielern (hierzu muss aber erwähnt werden, dass SotA auch ohne Steam gespielt werden kann und die Anzahl der Steam-Spieler laut den Entwicklern nur etwa 35 Prozent der gesamten Spiel-Bevölkerung ausmacht).

In vielen Kommentaren zu Artikeln über das Spiel kommt es zu Kritik. Kritisiert werden unter anderem:

  • eine angeblich starke Abkehr von dem Konzept, das während der Kickstarter-Kampagne präsentiert wurde
  • zu viel Grinding, obwohl das Spiel eigentlich wenig Grinding haben sollte
  • zu viel Augenmerk auf den Ingame-Shop
  • kaum Entscheidungen mit echten Konsequenzen, obwohl dies angekündigt wurde
  • eine eher trockene Präsentation der Story durch sehr viele Texte
  • ein Offline-Modus, der sich eher wie ein MMORPG spielt und nicht wie ein Single-Player-RPG

Shroud of the Avatar Schneedrache

Eine organisierte Hetzkampagne gegen das Spiel?

Starr Long, Produzent des Spiels, äußerte sich in den Kommentaren eines Artikels auf Eurogamer zu der Kritik. Er schrieb: „Es sollte erwähnt werden, dass wir seit Jahren Opfer einer organisierten Kampagne einer Gruppe Individuen sind. Diese posten auf jeder Website, in Reviews, auf Social Media, in denen Features zum Spiel erwähnt werden. Diese Gruppe verbreitet Fehlinformationen. Sie reißt Informationen aus dem Kontext und präsentiert Informationen, die unvollständig sind. Und das, um dem Spiel zu schaden und Meinungsmanipulation gegen das Projekt zu betreiben. Daher sollte man die „Fakten“ aus manchen Quellen mit Vorsicht genießen.“

Findet tatsächlich eine solche Hetzkampagne gegen das Spiel statt? Oder hat Shroud of the Avatar es mit enttäuschten Fans zu tun, deren Leidenschaft sich in Abneigung verkehrt hat?

Richtungswechsel von Shroud of the Avatar könnte Fans verprellt haben

Der Fairness wegen muss man sagen, dass es ein über Kickstarter finanziertes Spiel nie leicht hat. Sich an die Vision zu halten, die während der Kickstarter-Kampagne präsentiert wird, ist schwer. Vor allem dann, wenn man die Community mit in den Entwicklungsprozess einbinden möchte. Dann kann sich eine Vision schon verändern. Was natürlich dann problematisch wird, wenn man für das ursprünglich geplante Design schon Geld gesammelt hat und dann durch die Änderungen die Spieler verärgert, die sich auf die „Original-Idee“ gefreut und dafür Geld gegeben hatten.

shroud of the avatar dungeon entrance

Macht euch selbst ein Bild des MMOs

Laut Designer Richard Garriott erfüllt man aber die ursprüngliche Vision des Spiels. Shroud of the Avatar ist ein Rollenspiel, das man sowohl als Single-Player-RPG als auch als MMORPG spielen kann.

  • Existiert wirklich also eine Gruppe von verärgerten Fans, welche dafür sorgen wollen, dass das Spiel scheitert?
  • Oder liegen die durchwachsenen Bewertungen an etwas anderem?

Das Beste ist: Jeder macht sich selbst ein Bild des Online-Spiels und zwar anhand der Free2Play-Trial, die man sich schon jetzt, vor Release des Spiels am 27. März, ansehen und kostenlos in SotA reinspielen kann.

Warum wird SotA so heftig kritisiert?

Autor(in)
Quelle(n): Eurogamer
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