James McAvoy spielte in den neueren X-Men-Filmen den jungen Professor X. In Vorbereitung auf seine Rolle rasierte er sich versehentlich zu früh die Haare. Danach bekam er wieder welche angeklebt.
James McAvoy spielte in den neuen X-Men-Filmen X-Men: Erste Entscheidung (2011) bis hin zu X-Men: Dark Phoenix (2019) den jungen Charles Xavier aka Professor X.
Weil er dachte, dass seine Figur in dem zweiten Film der neuen X-Man-Reihe X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (2014) bereits seine Haarpracht verloren hatte, rasierte sich der Schauspieler die Haare kurz – das war jedoch zu früh, wie er gegenüber GQ im Dezember 2022 erzählte.
„Wir machen Haarverlängerungen und ich bekomme richtige 70er-Jahre-Haare“
Als Vorbereitung auf seine Rolle als Professor X in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, dachte sich James McAvoy, es wäre gut, wenn er sich dieses Mal seine Haare abrasieren würde.
Er war überzeugt davon, dass seine Figur zu dem Zeitpunkt bereits die ikonische Glatze habe, wie man sie aus den Comics und der früheren Verkörperung von Sir Patrick Stewart kennt.
Also ließ sich der Schauspieler einen Buzz Cut schneiden, bei dem die Seiten ganz kurz waren und nur oben auf dem Kopf ein wenig Haar übrig blieb.
Hier könnt ihr das YouTube-Video von dem Interview selbst sehen. Für die Haargeschichte springt zu 6:50:
„Ich werde es noch mehr abrasieren, wenn ich dahin [ans Set] komme“, plante James McAvoy. Am Set angekommen, fiel die Reaktion auf den neuen Haarschnitt jedoch anders aus als erwartet:
Aber als ich am Set ankam, sagten sie: “Nein, nein, nein, nein, nein, nein.”[…] Ich bekomme das Drehbuch und sehe, dass es in den 70er Jahre spielt und ich sage: „Okay, wir machen Haarverlängerungen und ich bekomme richtige 70er-Jahre-Haare.“
James McAvoy via YouTube
Zwar wurde dem Schauspieler versichert, man würde es auch ohne die Haarverlängerung hinbekommen. Doch das verneinte James McAvoy mit den Worten: „Nein, das könnt ihr wirklich nicht schaffen.“
Vor allem, als James McAvoy erfuhr, dass er gemeinsam mit Sir Patrick Stewart in dem Film zu sehen sei und daran dachte, wie der andere Darsteller die Figur spielte, war der Entschluss für die Haarverlängerung endgültig gefasst:
Der Schauspieler wollte lange Haare haben und aussehen, als würde er Rauschmittel konsumieren, „allein um zu zeigen, wie lange die Reise [für Charles] sein muss, bis er zu Sir Patrick Steward wird.“
In einem anderen Interview sprach der Schauspieler darüber, wieso die neuen X-Men-Filme seiner Meinung nach immer schlechter wurden, wie ihr hier bei unseren Kollegen von Filmstarts nachlesen könnt.
Mit seinem Anliegen wand sich der Schauspieler an den Hauptverantwortlichen für die Haare beim Film und fragte, ob jemand auf die Schnelle kommen könne, um die Haarverlängerung für Professor X zu übernehmen.
Tatsächlich wurde jemand gefunden, der aus kurz rasierten Haaren des Schauspielers mithilfe von Extensions eine lange Zottelmähne machen konnte.
Ganze 18 Stunden dauerte es, bis James McAvoy die Frisur hatte, die man am Ende auch in X-Men: Zukunft ist Vergangenheit zu sehen bekommt.
Ein anderes Mitglied der X-Men hätte auch ein ikonischer Geheimagent werden können, jedoch lehnte der Schauspieler das Angebot ab:
Deswegen hatte „Wolverine“ kein Interesse daran, James Bond zu spielen
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