Final Fantasy XIV: Crafting ist fantastisch in FF14! – Aus diesen 5 Gründen

Crafting oft langweilig, hier fantastisch: Das Fantasy-MMORPG Final Fantasy XIV hat aus diesen 5 Gründen ein wirklich tolles Handwerks-System.

Jeder von Euch kennt wahrscheinlich das Phänomen, wenn man “nur noch eine Runde spielen will” und dann ist es 1 Uhr. Das hatte ich gestern Nacht bei Final Fantasy XIV – ausgerechnet mit dem Crafting. Auf einmal war es 1 Uhr nachts und ich hab mich gefragt, was ich da eigentlich mache: Ich hab gecraftet.

In den meisten MMORPGs ist Crafting eine freudlose Angelegenheit, bei denen man Balken zuschaut. Bei Final Fantasy XIV ist es richtig gut. Aber warum?
Yanura

Die 5 Gründe, warum Final Fantasy XIV ein wirklich gutes Crafting hat

Das liegt an diesen 5 Spezialitäten von FF14, die ich Euch hier vorstellen will:

  • Crafter sind eigene Jobs. Genau wie man in FF14 als Bogenschütze oder Magier unterwegs sein kann, lässt es sich auch als Gerber oder Plattner Zeit in Eorzea verbringen. 8 Handwerks- und 3 Sammelberufe gibt es. Erfahrungspunkte sammelt man durchs Craften. Indem man das „passende Werkzeug“ in die Hand nimmt, wechselt man von Job zu Job. Man hat also keine „Craft-Twinks“, sondern ist sein eigener Twink.
  • Es gibt eigene Crafter-Ausrüstung und Stats – die Jobs in FF14 zeichnen sich durch eigene Berufskleidung aus. Meine Crafter wirken so wie Handwerker, nicht wie Krieger mit Zweitjob. Ich kann zudem Items herstellen oder kaufen, die mich besser in meinem Job machen. Die verschiedene Werte sind steigerbar und wirken sich klar auf das, was ich tue aus. So wie ich als Krieger „mehr Stärke“ spüre, merke ich als Handwerker, wenn meine Werte in Kontrolle steigen.
Weber-FF14

Jup, ich twinke gerne …

  • Das „Selbstversorger“-Gen ist stark in Final Fantasy XIV. Die Synergie-Effekte sind grandios. Mit dem Plattner bau ich mir bessere Rüstung für meinen Pikenier, der Weber näht dem Plattner die passende Kleidung zusammen und der Minenarbeiter kann Erze heranschaffen. So ergibt sich ein interessantes System. Werde ich in dem Job besser, kann ich mit ihm für den nächsten Job bessere Items herstellen. Die einzelnen Jobs wirken so fast wie meine eigene Kolonie. Irgendwie steh ich auf „Selbstversorung“ in MMOs.
  • Es gibt sogar Skills bei den Craftern und dadurch entsteht ein Minispiel. Wie setze ich meine Skills so ein, dass ich möglichst Meisterwerke baue. Habe ich in „anderen Jobs“ bestimmte Stufen erreicht, schalte ich durch das Cross-Job Systeme weitere Skills frei. In der Praxis ist das erstaunlich spannend: Gehe ich auf das Maximum oder gebe ich mich mit kleineren Chancen zufrieden, ein Meisterstück zu erstellen? Reicht mir die 55% Chance oder werd ich zu gierig, gehe ich auf 80% und versau es beim Versuch doch noch?
  • Die Items sind wirklich nützlich und werden zumindest im 30er-Bereich, wo ich mit den meisten Chars bin, nicht sofort durch Drops obsolet. Ich hab nach einer Crafting-Session wie gestern das Gefühl, dass ich mit meinem Handwerker besser geworden bin und auch noch meine „Kampf“-Charaktere verbessert habe. In der nächsten Instanz werd ich das dann merken.

bardeInsgesamt ein tolles System, an dem sich andere MMORPGs gerne ein Beispiel nehmen können! Nur auf Balken starren – das war gestern.


Mit spielerischen Besonderheiten von Final Fantasy XIV beschäftigen wir uns auch hier:

Final Fantasy XIV: Grausamkeiten auf dem Ponyhof

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