Fallout 76: Fallout-Klassiker sind jetzt gratis – Diesen müsst ihr spielen

Wenn ihr Fallout 76 im vergangenen Jahr 2018 gespielt habt, dann erhaltet ihr von Bethesda jetzt als Geschenk die Fallout Classic Collection. Unser Autor Andreas sagt: Alle drei sind gut, aber das erste Fallout müsst Ihr unbedingt spielen.

Die Collection, die euch Bethesda jetzt schenkt, enthält die Teile Fallout, Fallout 2, and Fallout Tactics: Brotherhood of Steel. Die Titel bringen euch die Anfangszeiten der Fallout-Reihe näher.

Klassiker kostenlos zum Spielen

So holt ihr euch die Fallout Classic Collection: Grundvoraussetzung ist, dass ihr das Onlinespiel Fallout 76 schon 2018 gespielt habt.

  • Startet den Bethesda Launcher
  • Meldet euch mit eurem Bethesda.net-Account an
  • Die Fallout Classic Collection wird automatisch freigeschaltet und ihr installiert sie auf eurem PC

Fallout 1 Dialog

Dieses Fallout-Spiel empfehle ich besonders: Mit der Endzeit-RPG-Serie kam ich zum ersten Mal im Jahr 1997 in Berührung, als Interplay Fallout 1 veröffentlichte. So gut auch der Nachfolger Fallout 2 war, blieb mir der erste Teil einfach am meisten in Erinnerung.

Fallout 1 war zu jener Zeit etwas Besonderes. Es war das erste Spiel, das dieses außergewöhnliche Endzeit-Szenario bot. Diese Mischung aus ernstem Hintergrund und völlig überzogenen Elementen war ungewöhnlich neu und erfrischend.

Die Story startet Fallout-typisch und bestimmte damit den Beginn der weiteren Teile, bis auf Fallout 2.

Ihr seid ein Vault-Bewohner und lebt in einem Bunker, in den sich einige auserwählte Menschen vor dem Atomkrieg in Sicherheit bringen konnten. Als ein Steuerchip für die Wasserversorgung ausfällt, werdet ihr losgeschickt, um im Ödland Südkalifornies des Jahres 2161 nach Ersatz zu suchen.

Fallout 2  beginnt übrigens nicht in einem Vault. Stattdessen startet ihr als Bewohner eines abgeschiedenen Dorfes und müsst die Welt erkunden.

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Fallout 1 Screenshot

Das ist nicht Bethesdas Fallout

So spielt sich Fallout 1: Fallout 1 unterscheidet sich vom Gameplay her sehr stark von den neueren Spielen, die Bethesda entwickelte.

Ihr spielt aus einer isometrischen Perspektive und kämpft rundenweise gegen die Feinde. Zur damaligen Zeit ging das völlig in Ordnung. Heute muss man sich umgewöhnen und etwas einarbeiten. Wer das aber tut, den erwartet aber ein episches Rollenspiel.

Der erste Teil der RPG-Reihe nimmt euch nicht an die Hand. Oft wisst ihr nicht mal, wohin ihr gehen müsst. Quests bieten nur vage Beschreibungen und es bleibt nichts anderes übrig, als jeden Ort abzugrasen und mit jedem NPC zu sprechen, um Hinweise zu erhalten.

Doch so erfahrt ihr viel über die Welt und die Hintergrundgeschichte.

Fallout 1

In Fallout 1 gibt es zwar Kämpfe, die taktisch und rundenweise ablaufen, jedoch steht die Action etwas weniger im Vordergrund als in den neueren Teilen.

Oft bringt euch Reden und Diplomatie weiter. Deswegen ist es so wichtig, die Redekunst zu trainieren und in den Gesprächen alle Optionen auszuloten. Die typische Fallout-Atmosphäre kommt aber schon in Teil 1 auf.

Wenn ihr euch mal die Anfänge der Fallout-Reihe anschauen wollt, dann solltet ihr Fallout 1 unbedingt spielen. Es mag „ungelenk“ wirken und wenig modern, doch wer sich die Mühe macht, sich einzuarbeiten, der wird mit einer wahren Perle belohnt.

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Autor(in)
Quelle(n): PC Gamer
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