Elon Musk hat die Experten für autonome Fahrzeuge gefeuert: Es waren dieselben Leute, die Teslas Autos regulieren sollten

Elon Musk hat die Experten für autonome Fahrzeuge gefeuert: Es waren dieselben Leute, die Teslas Autos regulieren sollten

Eine Behörde hat mehrere offene Untersuchungen gegen Tesla am Laufen. Jetzt hat Elon Musk in der Behörde Stellen gestrichen. Doch an den Streichungen gibt es Kritik von hochrangigen Mitarbeitern von Tesla: Die befürchten, dass Teslas Pläne zum autonomen Fahren zurückgeworfen werden.

Die „US National Highway Traffic Safety Administration“ (NHTSA) ist in den USA für die Verkehrssicherheit zuständig und gehört zu den staatlichen Behörden. Die Kontrollinstanz führt aktuell gleich mehrere offene Untersuchungen gegen Tesla, viele im Zusammenhang mit seinem „Full Self-Driving-System (FSD).

Die NHTSA hat zwischen 2021 und 2024 nicht weniger als 50 Rückrufe für die Autos von Tesla angeordnet. Einige davon betrafen einfache Probleme, die Tesla mit einem Software-Update über die Luft beheben konnte. Doch die DOGE (Department of Government Efficiency) unter Elon Musk hat nun 4 % des Personals der Bundesaufsichtsbehörde entlassen.

Doch selbst hochrangige Mitarbeiter von Tesla halten wenig von den Entlassungen. Denn für die Zukunft des autonomen Fahrens sei die Behörde sehr wichtig und die sehen ihre großen Pläne für Tesla in Gefahr. Doch das autonome Fahren sorgt etwa in Tunnelabschnitten immer wieder für Probleme.

Hochrangige Mitarbeiter befürchten, dass Tesla wichtige Chancen verlieren wird

Was sagen die entlassenen Mitarbeiter? Einer der entlassenen Mitarbeiter erklärte gegenüber der Financial Times (Paywall), dass die Entlassungen „die Fähigkeit der NHTSA, autonome Fahrtechnologien zu verstehen, schwächen würden. Diese Behörde sollte bei der Handhabung autonomer Fahrzeuge und der Festlegung künftiger Vorschriften an vorderster Front stehen“.

Ein anderer ehemaliger Mitarbeiter ergänzt: „Es wäre ironisch, wenn die DOGE den Einsatz von Tesla verlangsamen würde.“

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Kritik von hochrangigen Mitarbeitern: Für Musk steht mit dem autonomen Auto gerade viel auf dem Spiel. Denn Tesla will seine Robotaxis, die sogenannten Cybercabs, auf den Markt bringen, welche vollständig auf autonomes Fahren setzen. Denn das Cybercab besitzt weder Lenkrad noch Pedale.

Doch damit diese Fahrzeuge überhaupt eingesetzt werden dürfen, benötigt es spezielle Genehmigungen, für die wiederum die NHTSA zuständig ist. Und hochrangige Mitarbeiter befürchten jetzt: Wenn die Behörde nicht über die erforderlichen Ressourcen verfügt, wird sie diese Vorschriften und Genehmigungen möglicherweise nicht rechtzeitig einführen können. So erklärte etwa ein Manager von Tesla (via xataka.com):

Es ist verrückt, dass DOGE die Leute in der Abteilung für autonome Fahrzeuge feuern lässt. Wir sollten auf mehr Personal bei der NHTSA drängen. Sie sollten einen nationalen Rahmen für autonome Fahrzeuge entwickeln. Andernfalls hat Tesla keine Chance, seine FSD-Technologie oder Robotaxis auszubauen.

Kritik an Musks politischen Aufgaben und Forderung nach Rückkehr zu Tesla

Schon länger bildet sich Widerstand bei Tesla gegenüber Musk. Denn viele zeigen sich unzufrieden, dass er sich so stark in der Politik einmischt. Bereits Musk Vater erklärte, dass Tesla unter dem politischen Wirken seines Sohnes leiden müsse und behielt damit Recht.

Viele Anleger fordern daher, dass man mehr Druck auf Musk ausüben müsse. So fragte etwa Dave Portnoy, der Gründer von Barstool Sports, kürzlich auf X, wie tief die Aktien noch fallen müssen, damit Musk zur Besinnung komme: „Wie weit müssen die Tesla-Aktien fallen, bevor Elon wieder an die Arbeit geht?“

Politische und wirtschaftliche Umstände haben Tesla in den letzten Monaten stark geschadet. Die Autofirma hat kräftig Kapital verloren und das wirkt sich auch auf das große Vermögen von Elon Musk aus. Der hat mit seinen Verlusten gleich einen neuen Rekord gebrochen: Elon Musk hat einen neuen Rekord gebrochen: Er hat jetzt 40 Milliarden US-Dollar in einer Woche verloren und das nur wegen Tesla

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Cabaal
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Gaminathor

Kleinen Kinder kann man das Spielzeug wegnehmen, wenn sie damit nicht ordentlich umgehen. Schade, dass man große Kinder nicht auch so bestrafen kann. Denn so verhalten sich Trump und Musk, komplett verantwortungslos. Wir spielen die Beleidigten und Benachteiligten und alle anderen sollen gefälligst angekrochen kommen.

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