EA ist in den Top 5 der meistgehassten Unternehmen von Amerika

EA hat sich einen neuen Meilenstein gesichert, auf den das Unternehmen sicher nicht stolz ist.

Im vergangenen Jahr gab es mächtig negative Kritik an Electronic Arts. Besonders der Pay-2-Win-Skandal, der um Star Wars Battlefront 2 entstand, blieb in den Köpfen vieler Spieler. Eine Auflistung von Wall Street zeigt jetzt, dass diese negative Kritik besondere Folgen hat.

EA auf Platz 5 der meistgehassten Unternehmen

Basierend auf Faktoren wie großen Events, Kunden-Umfragen, Rezensionen von Angestellten und mehr, fasste 24/7 Wall Street eine Liste der meistgehassten Unternehmen in Amerika zusammen.

Auf dem 5. Platz, hinter der NFL (National Football League) und der University of Phoenix, landete Electronic Arts. Die hatten in der Vergangenheit bereits mehr als einmal den Titel zum „schlechtesten Unternehmen“ abgeräumt. Zur neusten Platzierung schreibt Wall Street:

„Electronic Arts, oder EA, erschafft seit vielen Jahren besonders erfolgreiche Videospiele. EA hat viele erfolgreiche Franchises wie „The Sims“, „Battlefield“ oder „Need for Speed“ sowie die jährlich wiederholenden Titel „Madden“ und „FIFA“ produziert. Sie hatten großen Anteil daran, das Gesicht des Gamings zu formen, doch der Ruf des Unternehmens litt stark. Es gibt viele Beispiele, in denen EA kleinere Studios wegen eines bestimmten Spiels aufkaufte und dann entweder die Originalität des Games nahm oder das Studio in den Sand setzte.“

EA Pitchfork 2

Außerdem geht Wall Street in ihrer Beschreibung auf die Probleme bei Star Wars Battlefront 2 ein: „EA veröffentlichte eine Early Access-Version des Spiels und sorgte damit direkt für viel Zorn. Spieler entdeckten, dass das Freischalten von beliebten Charakteren mehr als 40 Spielstunden oder mehrere Hundert Dollar [für Ingame-Käufe] kosten würde. Der öffentliche Aufschrei um die verspürte Gier bewegte das Studio dazu, die Ingame-Käufe temporär zu deaktivieren.“

Nach dem Skandal um Battlefront 2 schaltete EA die Mikrotransaktionen in BF2 und sogar Need for Speed ab. Zwar bemängelten die Fans die Ingame-Käufe bei Need for Speed nicht, aber EA wollte hier wohl vorsorglich handeln.

Jetzt steht EA auf dem 5. Platz der meistgehassten Unternehmen von Amerika. Meint Ihr, das passt so?

Die vorderen Plätze:

  • Auf Platz 1 steht Equifax, ein Finanzdienstleistungsunternehmen
  • Auf Platz 2 findet Ihr die Filmproduktionsfirma Fox Entertainment Group
  • Auf Platz 3 landet die NFL (National Football League)
  • Auf Platz 4 ist die University of Phoenix

Die gesamte Liste der meistgehassten Unternehmen von Amerika findet ihr hier auf 247wallst.com

Vielleicht kann EA die Fans ja mit neuem Gameplay umstimmen. Denn irgendwie fühlen die sich vom Erfolg von PUBG angestachelt

Quelle(n): 247wallst, Nerdmuch
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Mad Pad
Mad Pad
2 Jahre zuvor

Sind völlig zurecht verhasst. Platz 5 ist meines Erachtens sogar noch zu positiv für dieses „Unternehmen“

Andy Boultgen
Andy Boultgen
2 Jahre zuvor

Meistgehasst,machen aber trotzdem ihren jährlichen Umsatz und verkaufen trotzdem erfolgreich ihre Spiele

Florian Aumeier
Florian Aumeier
2 Jahre zuvor

Electronic Aids

Psycheater
Psycheater
2 Jahre zuvor

Dranbleiben EA; nächstes Jahr holt ihr euch den Titel wink

Kuchen
Kuchen
2 Jahre zuvor

Bei mir auf Platz eins ist Nesquik, ich bin überrascht das es nicht mal in den Top20 aufgelistet wird.

Psycheater
Psycheater
2 Jahre zuvor

xD Darf man fragen wieso?

Kuchen
Kuchen
2 Jahre zuvor

Ich habe jetzt keine lust alle vergehen von Nestlé aufzuschreiben aber ich habe diesen Artikel gefunden der das ganze gut zusammen fast.
https://www.stern.de/wirtsc

Achim  G.
Achim G.
2 Jahre zuvor

Nestle ist schon wirklich eine besonders pervertierte Abart unseres Wirtschaftssystems.
Warum die nicht erscheinen ist nur leider auch sehr logisch und zeigt den Kern des gesamten Problems. Die Skandale von Nestlé betreffen den Verbraucher nicht direkt. Den meisten Konsumenten ist es einfach scheißegal, dass die Kakobohnen für ihre Kitkat von Kindersklaven gepfückt wird und dass ihre abgelaufenen Milchersatzprodukte an Afrikaner verkauft werden.

Der Verbraucher hat mit anderen Firmen allerdings täglichen Kontakt. Verspätungen bei Delta Airlines, Ausfälle bei Facebook, Ticketpreiserhöhung beim Football….

Diese Umfragen sind nicht wirklich was wert, weil sich die wenigsten Verbraucher wirklich mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzen und es schon gar nicht konsequent ändern wollen. Amerikaner sind ja noch oberflächlicher als wir.

„Hey mir doch egal, wenn Ein Kind bei der Kakaoernte in der Elfenbeinküste drauf geht – Aber ein Bug in Battlefield? Das geht nun wirklich zu weit!“

Das ist hier ja auch so. Kinderarbeit verurteilen wohl 100% aller Deutschen. Wieso verdammt nochmal verkaufen dann Nestlé, Lindt, Mars hier noch Produkte.
70% wollen den Kohleausstieg – Warum beziehen sie dann noch Kohlestrom. Warum? Weil es ihnen im Kern einfach alles scheißegal ist.

Ein User
Ein User
2 Jahre zuvor

Googel einfach msl lol

John Wayne Cleaver
John Wayne Cleaver
2 Jahre zuvor

Das liegt wohl daran das Nesquik kein Unternehmen ist sondern nur eine Marke. Und eine Marke wird wohl nicht in einer Liste über Unternehmen auftauchen. Das was du meinst wäre dann Nestle was wiederum ein Schweizer Unternehmen ist.

Culus
Culus
2 Jahre zuvor

Meist „gehasst“ und trotzdem schaufeln sie Kohle ohne Ende von Kunden . Wahrscheinlich wieder lautstarke Minderheiten oder die Kunden sind süchtig und können trotz schlechte gewissen die Finger vom EA-Games nicht lassen.

Homura
Homura
2 Jahre zuvor

Ich wusste ja gar nicht das Fox so sehr gehasst wird grin

Psycheater
Psycheater
2 Jahre zuvor

#metoo wink

terratex 90
terratex 90
2 Jahre zuvor

juckt die eh nicht weil sie trotzdem genug geld machen

Alzucard
2 Jahre zuvor

Fox hat Firefly abgesetzt! Das hätte bei mir schon gereicht umd ei auf platz 1 zu bringen

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Ich wage zu behaupten, wenn es eine Top5 der meistgehassten Firmen, nur untern Spielern gäbe…das EA da sicherlich ein heißer Kandidat für die Krone wäre.

Interessant finde ich vor allem diesen Einwand:
„Es gibt viele Beispiele, in denen EA kleinere Studios wegen eines bestimmten Spiels aufkaufte und dann entweder die Originalität des Games nahm oder das Studio in den Sand setzte.“
Ich hab eher den Eindruck das es eine gezielte Taktik von EA ist. In Anbetracht der Menge an wirklich guten Spieleschmieden, welche sie aufgekauft haben, hätte doch schon allein durch Zufall mal eine dabei sein müssen die auch nach der Übernahme noch aufgeblüht ist. Da es aber am Ende fast immer gleich abläuft, scheint mir das eher eine Taktik zu sein die man gezielt betreibt. Aktuellstes Beispiel, Bioware, ein früher mal gut klingender Name der in einigen Jahre gänzlich verschwunden ist.

Ein Finanzdienstleister wundert mich nicht sonderlich an 1, hätte eher vermutet das solche von 1 bis 5 gelistet sind. FOX ist in Amerika ja immer so ein Thema und bei der NFL wird es vermutlich sein wie bei uns der DFB, egal wie beliebt Fußball als Sport ist, muss das nicht Zwangsmäßig auch für den Verband gelten. Eine Uni hatte mich zuerst gewundert, da das Schulsystem dort aber anders ist, kann ich mir schon vorstellen das sowas passiert. Gerade Uni’s sind da ja quasi auch in gewisser Weise der Marktwirtschaft unterworfen.

Keragi
Keragi
2 Jahre zuvor

hmmh okay, mich würd auch mal interessieren warum die NFL so unbeliebt sein soll, ich dachte die amis gehn voll auf ihren superbowl ab?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Das ist wie bei uns in Deutschland. Wir lieben den Fußball, aber nicht die DFL. smile

Die haben da komplexe Schwierigkeiten in Richtung „zu kommerziell“, „gehen verantwortungslos mit der Gesundheit der Spieler um“ und dann noch „zu politisch/nicht politisch genug“ mit dem Trump-Protest.

Die USA ist aktuell gespalten und das sieht man bei solchen Sachen. Wir kriegen das ja hier gar nicht so mit, aber in den USA ist die Hälfte des Landes für Trump und die andere dagegen.

IchhassePvP
IchhassePvP
2 Jahre zuvor

Als relativ häufiger NFL-Zuschauer kann ich dir sagen, dass gerade die Donnerstag-Abend-Partien ein extrem heiß diskutiertes Thema sind, womit eben Gerd Schuhmann völlig richtig liegt, was den zu starken Kommerzgedanken bei der NFL angeht.
Ist auch nix anderes wenn sich in Deutschland Fussball-Fans über die „englischen Wochen“ oder die künftigen Montagsspiele aufregen.

Früher war das mal Freitag = Highschool Football, Samstag = College Football, Sonntag = NFL Football in den USA. Heute gibt es zusätzlich mindestens 1 Donnerstagabend Spiel, 2 Montagsspiele und teils noch 1 Sonntagsspiel meistens in Großbritannien, welches dann auch noch zu Uhrzeiten stattfindet die mancher Orts in den USA eben auf sehr, sehr ungünstige Uhrzeiten fallen.

Bei den großen US-Sportarten sind ja die Schul- und Universitätsligen sehr stark im Fokus des öffentlichen Interesses, weil die Profi-Stars von morgen ja dort spielen. Und in den USA gibt es in der Regel auch keine unterklassigen Profi-Ligen, die von Interesse wären, so wie in Deutschland inzwischen ja schon teils Live-Übertragungen von viertklassigen Regionalliga-Fußball-Spielen im TV zu verfolgen sind. Die zweite und dritte Liga repräsentieren dort eben sozusagen die Schul- und Universitätsligen.

Das kommt eben beim amerikanischen Publikum alles nicht gerade gut an, vorsichtig formuliert, aber es geht eben ums Geld und dieses regiert bekanntlich die Welt.

Alex
Alex
2 Jahre zuvor

Der DFB ist in deutschland auch nicht grade beliebt

ShalashaskaSix
ShalashaskaSix
2 Jahre zuvor

Masel tov EA, das haste dir verdient????

Longard
Longard
2 Jahre zuvor

Welch Überraschung

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Jahre zuvor

Wie kann eine Uni so gehasst sein?

N0ma
N0ma
2 Jahre zuvor

Vielleicht gibts da Lootboxen…
Masterabschluss als seltener Glücksdrop

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Die sind in eine Art Skandal verwickelt, sie würdet Armee-Veteranen gezielt anssprechen und zum Einschreiben an die Uni motivieren, obwohl die nur geringe Chancen auf einen Abschluss haben, aber es gibt lukrative staatliche Zuschüsse, wenn sich Veteranen einschreiben.

Ich hab da mal eine Folge bei John Oliver über diese Unis gesehen … das ist nicht so ohne, diese Privat-Unis, die nach Profit streben.

Auch über Equifax gibt’s da eine sehr aufschlussreiche Folge bei John Oliver – da kann man schon sehen, dass die USA sich bei manchen Sachen doch von uns unterscheiden.

Viele schimpfen ja gern auf Deutschland, aber einiges ist hier schon ganz cool. smile

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Jahre zuvor

Danke Gerd, sehr interessant

T-Hunter
T-Hunter
2 Jahre zuvor

Yep daran musste ich auch denken , er erklärts ziemlich gut , man muss halt nur der englischen Sprache mächtig sein

Sascha Kuhn
Sascha Kuhn
2 Jahre zuvor

und? die leute kaufen den mist trotzdem und ea kann weitermachen wie bisher xD inklusive des „guten“ beispiels für andere publisher, dass es funktioniert und man das mehr und mehr in spiele einbauen kann…

Freez951
Freez951
2 Jahre zuvor

War EA nicht schon einmal insider Liste drin und wollten sich dann bessern?

Sascha Kuhn
Sascha Kuhn
2 Jahre zuvor

war das dieser geheuchelte „players first“-spruch vom ea-chef? wink

schaican
schaican
2 Jahre zuvor

ja man erntet was man sät
das ging ja schon mit damals mit origin los seitdem nie wieder EA

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