EA hat die Gerüchte bestätigt: Die Firma wird für 55 Milliarden US-Dollar an eine Gruppe Investoren verkauft. Mehr dazu findet ihr direkt bei uns auf MeinMMO.
Worum geht es? Schon seit einigen Tagen gibt es die Gerüchte, dass Electronic Arts (EA) kurz davor stehe, durch einen Deal im Wert von rund 55 Milliarden US-Dollar privatisiert zu werden. Bisher war aber wenig dazu bekannt.
Genau diese Übernahme hat jetzt Electronic Arts bestätigt: Geoff Keighley, ein bekannter Journalist, postete auf X.com, dass EA bestätigt hat, dass eine Gruppe aus Investoren und dem Public Investment Fund (PIF) aus Saudi-Arabien 55 Milliarden US-Dollar für die Firma hinter bekannten Marken wie Battlefield, EA Sports FC und Dragon Age zahlen wollen. EA Sports FC feierte erst vor wenigen Tagen seinen Release und Battlefield steht in wenigen Tagen an.
Wer gehört zu den Käufern? Wer genau zu den Investoren gehört, ist noch nicht bekannt. Laut verschiedener Quellen (etwa Reuters.com und WSJ.com) sollen zu den Investoren unter anderem die Private-Equity-Firma Silver Lake, der saudische Staatsfonds Public Investment Fund und Jared Kushners Affinity Partners gehören. Der saudische Staatsfond PIF gilt dank des neuen Posts von Keighley jetzt als sicher.
Die damaligen Gerüchte ließen die Aktien am Freitag, dem 26. September 2025, um 15 % nach oben steigen.
Gerüchte über die Übernahme von Electronic Arts gibt es schon länger
Schon länger wird darüber diskutiert, ob und an wen Electronic Arts verkauft werden könnte. Die Gerüchte, dass Amazon möglicherweise EA kaufen könnte, erwies sich damals als falsch. Das Thema hielt sich jedoch dennoch hartnäckig.
Der Kauf wird von einigen Experten auch als möglicher Befreiungsschlag in der aktuell schwierigen Lage gesehen. Experten vermuten außerdem, dass dieser Buyout weitreichende Folgen für den Gaming-Markt haben könnte.
Denn die Konkurrenz im Gaming-Bereich gilt als hart und intensiv und die Fluktuation bei den Jobs schwankt stark: In der Vergangenheit wurden viele Personen im Gaming-Bereich entlassen, kürzlich war Microsoft/Xbox von vielen Entlassungen betroffen.
EA ist zudem eines der letzten Gaming-Unternehmen, das noch an der Börse gehandelt wird. Ein anderes ist etwa Ubisoft, über dessen Verkauf ebenfalls schon länger diskutiert wird. Hier ist etwa der chinesische Software-Riese Tencent im Gespräch. Sollte es sich bei der Übernahme von EA um einen Buy-Out handeln, könnte der Gaming-Riese von der Börse verschwinden. (via it-boltwise.de)
Ähnlich groß im Gaming-Bereich ist bisher nur der Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft gewesen. In einer Ankündigung teilte Microsoft mit, dass sie den Publisher Activision Blizzard kaufen wollen. Es sollte das Wachstum der Firma auf PC, Konsolen und Mobile im Gaming-Bereich sicherstellen: Microsoft gibt bekannt: Sie wollen Activision Blizzard kaufen

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Wer sich jetzt noch EA Spiele kauft, sollte sich im Klaren sein, daß er damit:
finanziert.
Es ist mitlerweile anscheinend envogue alles als Faschismus zu titulieren. Da sollte man mal gelegentlich nach googeln bevor man diese Vergleiche zieht. Also nein. Kritisieren sollte man Saudi Arabien allerdings durchaus. Aber wers nicht weiß, Deutschland liefert da seit jahren fleißig Militärgerät hin, weil sind ja unsere “Freunde”.
Was man sagen kann SA hat sich in den letzten Jahren durchaus ziemlich gewandelt. Da gibts eine interessante Doku im ÖRR zum aktuellen Staatschef. So war Frauen Auto selbst fahren verboten, mittlerweile nicht mehr, naja usw. Das macht aus SA natürlich keine Demokratie. Ich denke man muss allerdings sagen das durch so einen Prozess der Öffnung sich weitere Veränderungen im Land ergeben können. Da muss man natürlich nach schauen.
Das, was Trump macht, IST Faschismus. Und sein Schwiegersohn ist da nicht anderes, Punkt. Das hat nichts mit envouge zu tun, sondern mit klarem Denken, das vielen mittlerweile abhanden gekommen ist. (versuch es auch mal, tut nicht weh, ehrlich, nur keine Angst).
Und wie gesagt, wer jetzt noch EA-Spiele kauft, unterstützt das auch.
Das übernächste Battlefield wird dann Schauplätze auf Grönland, in Kanada & Panama haben…
Man kann echt nur noch den Kopf schütteln…
Was man im Artikel noch etwas deutlicher hervorheben hätte können ist die Verbindung mit Jerad Kushner, denn nicht nur geht EA damit an einen Staatsfond eines Landes das nachweislich für die schwersten Menschenrechtsverletzungen weltweit verantwortlich ist, sondern auch noch an eine Familie, die Amerika gerade vor den Augen der Welt in eine faschistische Autokratie umbaut. Der Herr ist der Schwiegersohn des US-Präsidenten Trump.
Und die Kommentare? “Für mich ok, bekommen wir das nächste Dragen Age wenigstens nicht wieder mit nicht-binären Geschlechtsidentitäten.”
Dass ein Andrew Wilson, seines Zeichens CEO, allein im Geschäftsjahr über 30 Mio. Gesamtvergütungen erhalten hat, während die “Umstrukturierung” im Unternehmen unzählige Jobs kostete, bleibt eine Randnotiz. Man bin ich froh, dass ich bei dem Verein nicht mehr arbeite.
Ich versuche, meistens, tiefere politische Beleuchtungen auf MeinMMO, bzw generell im Internet, zu vermeiden, weil sich oft jemand sofort persönlich angegriffen fühlt und es nahezu immer in emotionalen Katastrophen endet 🥴 – aber ja, deine spezifiziertere Aussage trifft es genau auf den Punkt.
Ja, leider sind wir langsam in dem Bereich der “Kommunikation”, dass sich viele Menschen durch reine Fakten schon emotional angegriffen fühlen. Wenn sich wer aufregen möchte und ich helfen kann… warum nicht. Dass die mediale Einflussnahme schon lange nicht mehr ein Rupert Murdoch ist, der sich mit Druckerfarbe beschmierten Fingern ne Times unter den Nagel reißt, gehört für mich in jede Schulstunde im Fach Medienkompetenz…. schade nur, dass es das an unseren Schulen nicht gibt.
Ich freunde mich wohl oder übel mit dem Gedanken an, das Mass Effect, mit Andromeda, geendet hat. Denn prinzipiell werde ich, sofern es mir bekannt ist, keinen einzigen Cent in ein Unternehmen stecken, an das der Kronprinz Bin Salman und die Familie Trump, hier vertreten durch Jared Kushner, beteiligt sein werden.
Stärkere Monetarisierung, mutmaßliches ausschlachten von Kundendaten und vermehrter Einsatz von KI, was definitiv geschehen wird, sind mir da, als zusätzliche negative Effekte, schon fast egal.
Hoffentlich hat es Keinen negativen Einfluss auf Mass Effect .Dragon Age .Sims Reihe .oder SWTOR die Einziegen Spiele die Ich noch von denen Kaufe und Spiele
Dann würde ich mir schon einmal neue Spiele suchen. 🙈
Sofern die das ganze nicht zum Image aufpolieren nutzen, wird es sehr wahrscheinlich noch steiler bergab gehen mit EA.
Richtig unangenehm. Neben der Befürchtung einer wirklich ekelhaften Monetarisierung und/oder des Sparens an Qualität (denn auch wenn viele jetzt rumunken, dass Veilguard mies war oder sowas, wirklich miese Spiele haben wir lange nicht gesehen von großen Entwicklern, so richtig schlechten AI-Slop etc.) sehe ich hier auch jegliche Form von inklusiverem Storytelling sterben.
ME 5 mit streng heterosexuellem/r Shephard oder ganz ohne Romance. Yay. Nicht.
Endlich kommt zusammen, was zusammengehört. Ein Deal direkt aus der Gaminghölle lol
Nach den Schrott, den Dragon Age Veilguard darstellt, finde ich das noch nicht mal so schlimm. Es ist nicht schön, aber bei EA war auch schon seit Jahren keine Besserung in Sicht. Und falls die Games noch immer floppen, wird halt weiter Indie gespielt.
Die Saudis kaufen echt alles.
Keine schöne entwicklung
Welp und ich dacht schlimmer als meine Migräne wird’s heute nicht.
Die Frage ist kann der Ruf noch schlechter werden ? 😉
Allein die Tatsache die hier angekündigt wurde, hat es schon bewiesen. Ist nur zum Glück nicht gerade so, als würden sie viele Spiele raus bringen die mich interessieren. Tatsächlich war es oft eher ein Versehen dass ich von denen mal ein Spiel gekauft habe. Ich wusste beispielsweise nicht, dass Unravel von EA ist.
Tatsächlich schon ja. Wobei man schon sagen kann das manches zu unrecht ist, wenn man die Zusammenhänge kennt.
Geh ich mal davon aus das ein Mass Effect 5 kommt, also gehen wir mal davon aus, mach ich mir eher Gedanken wie beeinflusst das wird dadurch.
Und sowas wie Silver-Lake dazu ist jetzt auch nicht gerade motivierend.
Das 20 Milliarden von dem “deal” auch noch Schuldenfinanziert sind, ist halt auch noch sehr negativ, wir können fast davon ausgehen das es Entlassungen, Aggressivere Monetarisierung oder andere massive Kosten-Kürzungen geben wird.