The Division 2 ist sogar noch geiler, wenn man schon mal in DC war

Wart Ihr schon mal in Washington D.C.? Wenn nicht, reicht für einen guten Ersteindruck durchaus auch eine Tour durch The Division 2, meint unser Autor Sven.

Das liebe ich an The Division 2 ganz besonders: Die Welt von The Division 2 hat es mir wirklich angetan. Sie strotzt nur so vor sehenswerten Orten, spannenden Geschichten, unzähligen Details und lauter liebevoller Kleinigkeiten.

Dass ich die Stadt samt zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Locations aus dem realen Leben bereits kenne, macht meinen virtuellen Tripp nach Washington um so spannender.

So spiele ich The Division 2: Ich glaube, ich wäre längst im Endgame, wenn nur die Spielwelt nicht so fantastisch wäre. New York war bereits toll, doch die Umsetzung von Washington ist in meinem Augen nochmal eine ganz andere Stufe.

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Fast täglich erwische ich mich dabei, wie ich im Rahmen einer Mission komplett abdrifte und mir die Missions-Location genauer anschaue. Oft verliere ich mich sogar so sehr in der Welt von The Division 2, dass ich es nicht einmal mehr richtig spiele.

Ich streife dann einfach nur durch die Gegend von einer Kleinigkeit zur nächsten und bestaune die Liebe zum Detail, die in die Spielwelt geflossen ist.

Wie ist Washington in The Division 2 umgesetzt? Das Coole dabei: Die virtuelle Hauptstadt der USA ist ihrem realen Vorbild so gut und detailgetreu nachempfunden, dass ich mich selbst Jahre nach meinem letzten Besuch immer noch an den Orten zurecht finde und bestimmte Locations wiedererkenne, die ich schon mal besucht habe.

Egal, ob das Kapitol, das Weiße Haus, das Washington Monument, der Potomac Park oder das Lincoln Memorial. Viele markante Orte finde ich auch ganz ohne Karte.

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Auch Unmengen anderer Spieler, die entweder selbst in Washington wohnen oder es bereits besucht haben, berichten von der unglaublich akkuraten Nachbildung im Spiel. Viele erkennen ihren Wohnort, ihren Arbeitsplatz oder sogar die U-Bahn-Stationen, die sie täglich nutzen, wieder.

Das Ganze jetzt in einer postapokalytischen Interpretation zu sehen, schafft dabei ein unbeschreibliches Spielgefühl und sorgt bei mir für eine Menge Gänsehaut. Es wirkt, als würde ich nun tatsächlich nach einer gewaltigen Katastrophe nach Washington zurückkehren.

So laufe ich nun einige Wege ab, die ich auch im realen Washington zurückgelegt habe, suche einige Orte auf, die ich damals besucht habe – fast alles ist da! Selbst eines meiner Hotels habe ich auf Anhieb gefunden. Und auch mein Gefühl sagt mir – du bist wieder in D.C.! Ein Erlebnis und eine Immersion, das in etlichen Jahren Gaming bisher seines Gleichen sucht.

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Deshalb sind die Museen meine großen Highlights: Während meiner Trips nach Washington hatte ich die Chance, zahlreiche Museen zu besuchen. Besonders das National Air and Space Museum sowie das National Museum of American History sind mir gut in Erinnerung geblieben.

Um so gespannter war ich, als ich feststellen durfte, dass beide als Schauplatz für Missionen in The Division 2 dienen. Als ich sie dann endlich spielen konnte, stellte ich schnell fest: Die Umsatzung beider Schauplätze ist im Spiel fantastisch gelungen und wirkt sehr authentisch.

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National Museum of American History – Der Vietnam-Bereich im realen Museum

Besonders der Vietnam-Bereich sowie das Planetarium im American History Museum sind den realen Orten innerhalb des Museums wirklich überzeugend nachempfunden.

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National Museum of American History – Der Vietnam-Bereich im Spiel (Quelle: Kotaku)

Der große Bereich, wo der finale Kampf im Air & Space Museum stattfindet, ist der realen Vorlage ebenfalls wie aus dem Gesicht geschnitten.

National Air and Space Museum (Quelle: Reddit)

Wer also eine (wenn auch kurze) virtuelle Tour durch die coolsten Museen Washingtons starten möchte, muss nicht zwangsweise in die USA fliegen.

National Air and Space Museum im Spiel (Quelle: Reddit)

Das Gute dabei: Ihr könnt dabei nicht nur virtuell ins Museum gehen, sondern erlebt auch gleichzeitig ganz nebenbei zwei der spannendsten und abwechslungsreichsten Missionen, die The Division 2 aktuell zu bieten hat.

So ändert sich in der American History Mission mit jedem Abschnitt das Setting. Von einer Ausstellung führen Euch die Kämpfe unter anderem in ein zerstörtes Planetarium, in den Dschungel von Vietnam oder auf den Mars.

Im Air & Space Museum kämpft Ihr Euch quer durch die Geschichte der Luft- und Raumfahrt zwischen verschiedenen Flugzeugen, Raketen und dem Space Shuttle.

Darauf bin ich gespannt: Worauf ich mich aktuell besonders freue, ist das Pentagon. Diese Location soll im Verlauf des ersten Jahres bei The Division 2 eingeführt werden. Denn auch Teile dieses Gebäudes durfte ich bereits im realen Leben bestaunen und bin gespannt, wie die Umsetzung im Spiel ausfallen wird.

Doch nun freue ich mich erstmal auf meinen nächsten Kurzurlaub im postapokalypischen Wahsington D.C. und auf weitere Details, die ich dort entdecken werde. Und jedem, der schon mal in Washington war und The Division 2 noch nicht gespielt hat, rate ich – probiert es aus, wenn Ihr auf solche Games steht. Es ist ein unvergessliches Gefühl.

Mein Highlight in The Division 2 ist nicht das Gameplay, sondern alles drumherum

Wart Ihr als Division-Spieler auch schon mal in D.C. oder in New York? Wie hat dieser Besuch auf Eure Spielerfahrung bei der Division-Reihe ausgewirkt?


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