So funktioniert Conflict, das neue PvP von The Division 2

Bei The Division 2 wird es im Vergleich zum Vorgänger zahlreiche Neuerungen am PvP geben. Wir haben alles Wissenswerte zu den Spielerduellen in Conflict für Euch zusammengefasst.

Ob nun alleine oder in der Gruppe – das Herzstück von The Division 2 ist klar das PvE, also der Kampf gegen computergesteuerte Gegner. Doch auch PvP-Fans sollten im nächsten Serien-Ableger durchaus auf ihre Kosten kommen. Denn die Entwickler haben kräftig am PvP-Modus von The Division 2 geschraubt.

So könnt Ihr Euch mit anderen Spielern messen: Bei The Division 2 wird es zwei Möglichkeiten geben, gegen andere Spieler anzutreten:

  • Zum Einen werden die Agenten in den Dark Zones sich mit anderen menschlichen Spielern bekriegen können. Dabei handelt es sich um ein stark verseuchtes und eingegrenztes Gebiet, wo PvE und PvP fließend miteinander vermischt werden. Agenten können dort Jagd auf KI-Gegner machen, aber auch gegen andere Agenten kämpfen.
  • Die andere Möglichkeit ist Conflict, ein eigenständiger PvP-Bereich, wo ausschließlich Spieler-Duelle stattfinden werden.

Alles Wichtige zu den Dark Zones erfahrt Ihr hier: The Division 2: Diese 8 Änderungen sollen die Dark Zone verbessern

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Conflict – der organisierte PvP-Bereich von The Division 2

Was ist Conflict? Conflict ist im Prinzip der Überbegriff für das organisierte PvP von The Division 2. Dort können Spieler sich in eigens dafür vorgesehenen Bereichen (Maps) mit anderen menschlichen Spielern messen – ohne jegliche KI-Gegner, wie beispielsweise in der Dark Zone. Conflict steht also für das reine PvP-Erlebnis. Dieses Feature wird bereits zum Launch verfügbar sein.

So belohnen die Dark Zones von The Division 2 Eure Gier

Diese Modi umfasst Conflict in The Division 2

The Division 2 bietet im reinen PvP zwei unterschiedliche Modi. Dabei handelt es sich um

  • Skirmish
  • und Domination

Beide werden im 4vs4-Format gespielt. Dabei gibt es im Rahmen von Conflict erstmals maßgeschneiderte Karten für das PvP.

So funktioniert Skirmish: Dieser Modus dürfte zahlreichen Spielern aus The Division 1 noch in Erinnerung sein. In seinem Kern  gleicht der Modus immer noch Team Deathmatch, wurde aber auch an zahlreichen Stellen im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet.

Jedes Team startet mit einer bestimmte Anzahl an Respawns. Ziel ist es nun, durch Kills die Respawns des gegnerischen Teams aufzubrauchen, bevor die eigenen restlos verbraucht wurden. Sind alle Leben eines Teams aufgebraucht, springt das Spiel für den Trupp in eine Art Eliminierungs-Modus. Die Runde endet dabei, wenn alle Mitglieder des Teams tot sind.

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So funktioniert Domination: Hierbei handelt es sich um einen taktischen Modus, bei dem Teamplay und Koordination ganz besonders im Fokus stehen. Zwei Teams kämpfen dabei um die Herrschaft über insgesamt drei Kontrollpunkte, die es einzunehmen gilt. Gleichzeitig versucht man, den Kontrahenten den Zugang zu diesen Schlüsselzonen zu verwehren oder möglichst schwer zu gestalten.

Beim Erobern muss man dann situationsabhängig entscheiden, ob man die Zone passiv, dafür aber langsam einnimmt oder ob man den Vorgang beschleunigt und die Zone aktiv für sich beansprucht. Denn beim aktiven Einnehmen spart man zwar wertvolle Zeit, macht sich jedoch verwundbar und kann sich im Falle eines Angriffs nicht wehren.

Diese Änderungen und Neuerungen gibt es im PvP von The Division 2

Boosts: Dabei handelt es sich um ein neues Feature, das massiven Einfluss auf den Verlauf und den Ausgang eines Matches haben kann. Boosts sind fest platzierte Nachschubkisten, die in beiden Conflict-Modi vorkommen und spezielle Teamboni bereithalten. So gewähren sie beispielsweise für einige Zeit zusätzliche Rüstung oder einen erhöhten Schaden, sobald sie aktiviert werden.

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Nachschublieferungen: Ihr könnt Eure Spezialwaffen im PvP nutzen, doch zu Beginn einer PvP-Runde startet Ihr ohne Spezialmunition. Zu einem bestimmten Zeitpunkt im Match erfolgt dann ein Supply-Drop, der für alle Spieler auf der Karte angezeigt wird. In der Kiste wartet dann die begehrte Munition auf Euch. Werdet Ihr jedoch getötet, können Feinde die Spezialmunition von Euch aufsammeln.

Überarbeitetes Matchmaking: Die Spielersuche im PvP wurde ebenfalls angepasst. So wurde nun Skill-basiertes Matchmaking implementiert. Das bedeutet, dass Eure Fähigkeiten sowie Siege und Niederlagen dafür entscheidend sind, gegen wen Ihr antretet. Spieler sollten nun mit Gegnern zusammengewürfelt werden, die ihrem eigenen Können entsprechen.

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Mit welchen Spielern Ihr PvP-Runden spielen könnt, hängt von Eurem Spielfortschritt ab. Wichtig sind auch die Weltränge, die erst ab Stufe 30 freigeschaltet werden.

Sobald Ihr Level 30 seid, werden die 5 Weltränge freigeschaltet. Diese bestimmten über den Schwierigkeitsgrad der Spielwelt. Spieler können sich immer weiter hocharbeiten, bis sie an der höchsten Equipment-Stufe angelangt sind.

Die Spieler werden im Matchmaking in zwei Gruppen unterteilt:

  • Alle Spieler die noch nicht die Welt-Ränge erreicht und das Endgame begonnen haben. Diese werden in 3 Untergruppen (Level-Spannen) aufgeteilt und dort alle auf die selbe Stärke angeglichen.
  • Alle Spieler, die bereits Stufe 30 und somit das Endgame erreicht haben. Diese werden entsprechend ihrer World-Ranges auf das selbe Level gesetzt. Ihr Equipment wird normalisiert.

Das bedeutet Normalisierung: Die Ausrüstung der Spieler wird in der Dark Zone und im PvP normalisiert. Das bedeutet, dass Ihre Werte angeglichen werden. Bestimmte Set-Boni sind davon nicht betroffen, Builds funktionieren also weiterhin, wie gewohnt.

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So soll ein möglichst faires und ausgeglichenes PvP-Erlebnis ermöglicht werden. Denn die Normalisierung erlaubt es den Entwicklern, PvP und PvE seperat zu balancen.

Verbesserte Respawns: Das Wiedereinstiegssystem wurde überarbeitet, um Spawn-Camping zu minimieren. Zudem werden Spawn-Punkte nun geändert, wenn zu viele feindliche Spieler sich in der Spawn-Zone befinden.

Maßgeschneiderte PvP-Karten: Zum Launch wird es 3 Maps geben. Alle 3 sind dabei eigenständige Bereiche und außerhalb der Story angesiedelt.

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Denn bei The Division 2 können die Entwickler nun extra Maps entwerfen, die maßgeschneidert für verschiedene Formen von Spieler-Duellen sind. Beim Vorgänger war es nicht möglich, da es dafür keine Tools gab. So wurden einfach Ausschnitte der regulären Spielwelt genommen.

Die Maps sind dabei vom Washington-Setting inspiriert, bilden jedoch nicht 1:1 die reale Umgebung nach, da man die Balance im PvP nicht zugunsten der Authentizität opfern wollte. Auf folgenden Karten wird gekämpft:

  • Capitol Ruins: Spieler kämpfen um die Kontrolle dieser bewaldeten Gegend
  • Stadium: Spieler kämpfen in Straßen und auf Parkplätzen vor den Toren eines Baseball-Stadiums
  • Georgetown: Spieler kämpfen um die Vorherrschaft auf den Dächern einer Wohngegend

Eigenes Fortschrittssystem im PvP: Im PvP wird es ein eigenes Progressions-System geben. Es wird nicht mit dem PvP-Anteil der Dark Zone verknüpft sondern rein auf Conflict ausgerichtet sein. Ihr könnt Euch jedoch in diesem Rahmen im PvP Belohnungen verdienen, die Ihr auch in den übrigen Bereichen des Spiels nutzen könnt.

Alles zu The Division 2: Release, Beta, Open World und Features
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Quelle(n): RedditReddit
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