Mitarbeiter enthüllen „seelenzerstörende“ Atmosphäre bei Destiny 2, Studio droht, seine Unabhängigkeit zu verlieren

Mitarbeiter enthüllen „seelenzerstörende“ Atmosphäre bei Destiny 2, Studio droht, seine Unabhängigkeit zu verlieren

Inmitten der wachsenden Spannungen um Destiny 2 gibt ein aktueller Bericht von IGN einen beunruhigenden Einblick in die momentane Situation bei Bungie. Sollte das kommende DLC „Die Finale Form“ scheitern, befürchten die Mitarbeiter, dass es zu weiteren Entlassungen kommen könnte und Sony diese Gelegenheit nutzen wird, um auch die Unabhängigkeit von Bungie zu beenden.

Das hat der Bericht aufgedeckt: Rebekah Valentine von IGN hat mit einigen aktuellen Mitarbeitern bei Bungie gesprochen und dadurch besorgniserregende Zustände aufgedeckt. Im vergangenen Monat soll die Atmosphäre beim Entwickler von Destiny sogar „seelenzerstörend“ und von einer bedrückenden Stimmung geprägt gewesen sein.

  • Die Situation nach den Entlassungen und Berichten über sinkende Spielerzahlen und Einnahmen in Destiny 2 sei noch schlimmer, als allgemein bekannt ist.
  • Auch die Moral im Studio sei angesichts dessen, was die Mitarbeiter-Quellen als „Gleichgültigkeit des Managements“ beschreiben, stark gesunken.
  • Dazu kommen Einstellungsstopps sowie massive Kürzungen von Reisebudgets, die Abschaffung von Urlaubs- und Studioleistungsprämien oder die Beendigung anderer Mitarbeiterprogramme und -vorteile, weil Bungie weitreichende Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt hat.

Besonders beunruhigend ist jedoch die Befürchtung, dass ein Misserfolg des DLCs „Die Finale Form“ Sony schon bald die Gelegenheit geben könnte, auch die Unabhängigkeit von Bungie zu beenden.

Dieses DLC von Destiny 2 wird nicht nur über das Schicksal der Hüter entscheiden:

„Die Finale Form“ entscheidet über Bungies Zukunft

Kein gutes Jahr für Bungie: In den letzten Jahren haben viele Spieler Destiny 2, den FPS-Loot-Shooter von Bungie, geliebt. Doch seit Anfang 2023 gab es Hinweise auf einen Rückgang des früheren Hypes.

  • Seit dem DLC „Lightfall“ passt vieles nicht mehr. Die Spieler sind zunehmend unzufrieden. Einerseits wegen der unfertig wirkenden und schlecht erzählten Story von Lightfall, andererseits wegen des aktuellen Zustands des Spiels.
  • Im November 2023 haben Führungskräfte dann die Mitarbeiter bei einem Treffen darüber informiert, dass der Umsatz des laufenden Jahres um 45 % unter den erwarteten Ergebnissen liegt.
  • In der Folge wurden 8 % der Mitarbeiter „wegen starkem Rückgang der Beliebtheit“ gekündigt und die Veröffentlichung des kommenden DLCs „Die Finale Form“ von Februar auf Juni 2024 verschoben, um noch einmal daran arbeiten zu können.
  • Nach den Entlassungen bei Bungie und der Verschiebung des DLCs haben die Hüter zudem verärgert ihre Vorbestellungen storniert, was das Studio in eine noch schwierigere Lage gebracht hat.

Inzwischen gibt es keinen Raum mehr für weitere Fehler.

Destiny 2: Spieler protestieren gegen Bungie, indem sie die 100 €-Erweiterung stornieren: „Hat sich verdammt gut angefühlt“

Laut Mitarbeitern hätte es nicht dazu kommen müssen

Nach Insiderinformationen von Peter Schreier von Bloomberg sowie Paul Tassi von Forbes wurde das Management wiederholt von Mitarbeitern darauf hingewiesen, dass die Zufriedenheit der Spieler auf einem historischen Tiefpunkt liegt. Man hätte mehrfach darum gebeten, Änderungen vornehmen zu dürfen, um die Spieler zurückzugewinnen. Viele Vorschläge seien jedoch abgelehnt worden.

So äußerten sich zwei Quelle gegenüber IGN:

Ich bin wütend. Ich bin verärgert. Das ist nicht das, wofür ich hierhergekommen bin. Es fühlt sich so an, als würden viele Vorgesetzte nicht auf die Daten hören und sagen: ‘Wir müssen nur unsere Fans zurückgewinnen, sie mögen uns immer noch.’ Nein. Das tun sie nicht… Wir haben einige unserer sachkundigsten, geliebten Leute verloren, die seit mehr als 20 Jahren hier waren. Jeden Tag betrete ich das Büro mit der Angst, dass ich oder meine Freunde als Nächstes dran sind. Niemand ist sicher.

Wir wissen, dass Die Finale Form erfolgreich sein muss. Und die Stimmung im Studio ist, dass, wenn das nicht der Fall ist, wir definitiv mit weiteren Entlassungen rechnen müssen.

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Die Finale Form erscheint nun am 04. Juni 2024 – Ein Entscheidungstag für den Destiny-Entwickler

Bungie „fällt auseinander“

Nach den Entlassungen kam es laut den IGN-Quellen zu einem massiven Stimmungsverfall innerhalb des Studios. PCGamer merkte an, dass es angesichts der langjährigen Beliebtheit von Bungie bei Spielern überraschend ist, dass das Vermögen des Studios so schnell und stark zurückgeht.

  • Die Unzufriedenheit und Trauer der Mitarbeiter sollen zudem in den Tagen und Wochen nach den Entlassungen auf unerwartet viel Gleichgültigkeit oder sogar Feindseligkeit seitens des Managements gestoßen sein.
  • Im letzten Monat soll die Stimmung im Studio sogar „seelenzerstörend“ gewesen sein.

Hier erwähnten die Quellen auch, dass im Vorfeld der Entlassungen bereits mehr als 10 % der internen Qualitätssicherungsabteilung (QA) von Bungie zwischen Anfang Oktober und Anfang November entlassen worden seien oder das Unternehmen verlassen hätten. Einschließlich der offiziell gemeldeten Entlassungen und der damit verbundenen Abgänge.

Dazu gibt es Berichte von ehemaligen und aktuellen Mitgliedern der QA-Abteilung bei Bungie, dass das Team im letzten Jahr eine höhere Arbeitsbelastung und Verantwortung erfahren hat und gegen sie zunehmend Maßnahmen für vermeintlich geringfügige Verstöße ergriffen wurden.

Viele Bungie-Mitarbeiter, mit denen IGN gesprochen hat, seien auch von der Sony Übernahme im Jahr 2022 schockiert gewesen. Sie hätte nicht zum unabhängigen Trend des Studios gepasst. Und jetzt habe man den Eindruck, als würde Bungie auseinanderfallen.

Und es sieht laut IGN auch nicht so aus, als gäbe es vom Bungie-Management derzeit bedeutende Anstrengungen, um die Arbeitsumgebung aktuell wieder zu verbessern.

Wie lange kann Bungie noch unabhängig bleiben?

Das ist derzeit ungewiss. Bei der Übernahme durch Sony im Juli 2022 war es Bungie noch wichtig, sich seine Freiheit zu bewahren. Man blieb damals eine völlig unabhängige Tochtergesellschaft von Sony. Allerdings nahm Sony Plätze im Vorstand des Unternehmens ein, auch wenn Pete Parsons weiter als Stichentscheider fungiert.

  • Zum gegenwärtigen Vorstand von Bungie gehören nicht nur Bungie-Mitbegründer Jason Jones, Bungie-CTO Luis Villegas und Bungie-CEO Pete Parson, sondern auch PlayStation Studio-Chef Hermen Hulst und Sony Senior VP Eric Lempel.
  • Insgesamt ist der Vorstand zwischen Vertretern von Sony und Bungie aufgeteilt.
  • Das Management besteht weiterhin darauf, dass die Fans das Unternehmen immer noch lieben, auch wenn die Arbeitsmoral der Mitarbeiter deutlich gesunken ist.

Aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von Bungie berichteten anonym gegenüber IGN über eine Abteilungsbesprechung, die kurz nach den Entlassungen stattfand. Dort machten die Führungskräfte deutlich, dass die gemeinsame Macht möglicherweise nicht von Dauer sein wird.

  • Mehrere Quellen scheinen daraufhin gegenüber Rebekah Valentine bestätigt zu haben, dass Sony tatsächlich das Recht hat, den aktuellen Vorstand aufzulösen und die volle Kontrolle zu übernehmen, falls Bungie seine finanziellen Ziele verfehlt.

Der Entwickler ist zwar bereits jetzt ein hundertprozentiges Sony-Studio. Doch falls sich die Situation nicht verbessert, könnte Bungies finanzieller Misserfolg dazu führen, dass Sony dann doch die vollständige Kontrolle übernehmen kann.

Wir haben Bungie gebeten, einen Kommentar zu dem Bericht von IGN abzugeben und werden ihn entsprechend aktualisieren, wenn wir eine Antwort erhalten.

Welchen Eindruck habt ihr von der aktuellen Situation bei Bungie und den Berichten der Mitarbeiter? Würdet ihr es gutheißen, wenn Sony die volle Kontrolle über Bungie übernimmt? Teilt eure Meinung zu diesem Thema gerne in den Kommentaren mit.

Momentan läuft es auch im PvP nicht gut, sodass die Spieler auch hier Alarm schlagen: Destiny 2 wird seit den Entlassungen von Cheatern überrannt, machen das PvP „grenzwertig unspielbar“

Quelle(n): IGN, PCGamer
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galadham

alles nur lesen im kaffesatz

Horst

Es war ein schleichender prozess über jahre, aber nun sieht es so aus, das sie den laden komplett an die wand gefahren haben. Schade um die “normalen” mitarbeiter, dir sicherlich wenig dafür können aber es war klar das es eines tages soweit kommt. Zum glück habe ich schon lange aufgehört diesen recycelten mist zu spielen und auch noch geld dafür auszugeben.

Klabauter

Ich weiß gar nicht ob das so schlecht ist. Sony wird sicher nicht wollen das Bungie zerfällt nachdem sie so viel Geld rein gesteckt haben. Ich glaube eher die räumen da auf und dann habe ich die Hoffnung das Spiel performt mal wieder gut. Also von mir aus sollen sie das machen. Mal ehrlich, so viel schlechter kann es nicht werden.

Tony Gradius

Sony hat sich mit Bungie ja gerade “Live Service Games” und GAAS-Kompetenz einkaufen wollen. Vermutlich haben die bei Sony da aber mittlerweile eher ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln, angesichts der Kompetenz, mit der Bungie ihr GAAS führen.
Wäre ich Sony, wäre mir Destiny mehr oder weniger egal, ich würde meinen “Vermutlich-Fehleinkauf” jetzt erstmal darauf trimmen, ein paar Exclusives zu produzieren. Schafft man bei Guerilla, Naughty Dog oder Housemarque ja auch. Vermutlich hat bei denen aber auch keiner darüber gejammert, dass die Strickkurse jetzt seltener stattfinden.

CandyAndyDE

Mein Bauchgefühl sagt mir “Das ist der Anfang vom Ende” und leider hat mein Bauchgefühl sehr häufig Recht.
Schade, wieder eine einst großartige Spieleschmiede, die der Gier und einem inkompetenten Management zum Opfen fielen. Mir tun die Entwickler leid 😔

TheDant0r

Destiny 2 ist das einzige Spiel das ich je gekauft habe, welches mir Content gestrichen/gestohlen hat für den ich einst bezahlt habe.

Die Hauptkampagne gibt es nicht mehr, die meisten originalen Open Worlds gibt es nicht mehr.

Forsaken, als einzige Erweiterung die ich gekauft habe, war für die 50 Euro VIEL zu wenig, viel zu schlecht inszeniert und der Tod des einen für mich persönlich einzig coolen und interessanten Character, viel zu unnötig.

Dieses Studio, diese Chefetage, diese Entscheidungen, haben das Spiel sich selbst vernichten lassen.

Das jetzige Destiny 2 würde ich nichtmal spielen wollen, wenn alle Erweiterungen pötzlich kostenlos wären.

Zu Wirr, unlogisch und uninteressant ist diese Welt die sich nicht einmal selbst erzählen möchte.

Was sich da heute Destiny 2 nennt, ist eine zombifizierte Chimäre an der solange herumgerissen, rausgerissen und reingesetzt wurde, dass das originale Opfer nicht mehr zu erkennen ist.

Das Mimimi der Entwickler interessiert mich hier nicht. Mein mir gestohlener Content hat auch niemanden interessiert. Ich höre heute noch gerne den Soundtrack der Kampagne, des originale Hauptmenues.

Wie eine Firma ihr eigenes Spiel in so einen Zustand kaputdegradieren kann, ist mir bis heute ein Rätsel.

Zavarius

Amen

smoki

Ich sag schon lange die haben dem Spiel alles genommen was gut war D2 war das nie nur D1.5 um die Kuh zu melken. Ich geh so oft in D1 rein und und alle wo dort sind sagen wieviel D1 besser ist.

galadham

die haben dir was gestohlen?

was denn? intelligenz kanns nich sein…
denn, wenn vorhanden, wärst du nie auf die damliche idee gekommen dir einen dlc von destiny zu kaufen.
das einzige zombifizierte Chimäreiische hier bist du.
nur du urtreilst über uns d2- gamern von ausserhalb ohne kenntniss der materie

also…
von was laberst du?

wenn ich schon lese ” gestohlener content”…..
was wurde gestohlen?

content

schwachsinn, dir kann nichts gestohlen werden, was du erreicht hast. DIESE ERFOLGE BLEIBEN.
da
ausserdem ist es ein online game, da bleibt nichts auf ewig.
und wenn du einen triumpf erringen willst, strend dich gefälligst so an, das man sich auch ohne guinness book an dich einnern kann.
wenn du dazu nich in der lage bist. verschwinde in der beutungslosinkeit,
wie 99% der menschheit

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von galadham
Chris

Kirche im Dorf lassen und so?
Was du hier abgelassen hast ist auch nicht grade ein Zeugnis von intelligentem Verhalten… 🤔

Den Leuten wurden Inhalte aus dem Spiel entfernt. Alles an sich legitim. Ein GAAS behält es sich vor Inhalte zu verändern oder zu entfernen. Aber Destiny ist das einzige Vollpreis-Spiel, dass das in diesem Ausmaß tatsächlich getan hat.
Vor allem mit der Begründung leichter interessanten, neuen Loot zu bringen und leichter neue Inhalte zu liefern. Am Ende hat man kur am laufenden Band entfernten Loot (teilweise eine Season nach Sunsetting) wieder als neue Inhalte rein gebracht.
Das gleiche Spiel mit Inhalten. Man hat viel Recycelt und dafür nochmal zu Kasse gebeten. Diese Praxis fragwürdig zu sehen ist glaub ich durchaus legitim.

Ob was “gestohlen” wurde sei mal dahingestellt. Er Urteilt hier aber auch nicht über uns Spieler wie du das hier behauptest. Also komm mal wieder runter 😅

smoki

Natürlich wurde Kontent gestohlen die wo dieses Spiel Vorbstellt haben tun mir besonders Leid, die Wissen was ich meine. Und das es dan nach einer Weile danach kostenlos im Store angeboten wurde hat mir schon alles gesagt da läuft es nicht gut.
Und wie Chris sagt was du hier gesagt hast zeigt nicht viel von intelligenz.

EsmaraldV

Das ist schon sehr hart und hat wenig Zusammenhang mit seiner Aussage…

Compadre

Man sieht in deinem Kommentar dreihundert Meter gegen den Wind, dass du entweder keine Ahnung hast, wovon du sprichst oder ein Troll bist, der andere einfach nur triggern will.

Es ist seit 2014 dauerhafte Politik in Destiny. Das war schon 2014 bei Destiny 1 der Fall, wenn du den ersten DLC aus Dezember 2014 nicht gekauft hast, konntest du den Nightfall aus dem Grundspiel nicht mehr sinnvoll spielen, weil du das neue Levelcap nicht mehr erreichen konntest. Im levelbasierten PVP wie Eisenbanner hattest du auch Nachteile, wenn du die neuen Levelcaps nicht erreichen konntest.

Das war schon immer maximal spielerunfreundlich und mit den Vaults hat sich Destiny irgendwann selbst übertroffen bei der ganzen Farce.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Compadre
no12playwith2k3

Um mich mal der Bungie-Analogie zu bedienen:

Wenn man sich selbst als Wildpferd klassifiziert, dann muss man damit rechnen, gefangen und zugeritten zu werden. Pferden, die sich nicht zu reiten lassen, widerfährt schlimmeres.

EsmaraldV

Weiterhin gilt: boykottieren und den echtgeldshop und die damit einhergehende Wucher-Verarsche ignorieren.

sir1us

Hebt die Stimmung sicher an

Marc

Na soll man jetzt aus Mitleid da Geld reinpumpen? Klar können die Entwickler da nichts für, aber das ist kein Grund. Dann sollen die Entwickler nen Charity Aufruf oder so starten, da geht das Geld dann wenigstens an die richtige Quelle. Sonst bestätigt man das Managment ja sogar noch 😀

Rey

Bungie scheint in einer anderen Realität zu leben. Schon vor “Lightfall” wurden massive Fehler begangen.
Ich traue Sony mehr zu, die Kompetenz haben sie definitiv.
Alle Lügen von Bungie kennen wir schon, selbst die sind recycelt.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Rey
Big Spatz

Ist zwar alles traurig, aber so ist nun mal in diesen Zeiten. Der Punkt um noch was zu drehen ist in meinen Augen schon längst überschritten. Ich persönlich glaube auch nicht das da der DLC “Die finale Form” Destiny noch retten kann. Nächstes Jahr steht z.B. mit “The First Descendant” harte Konkurrenz bevor. Ich, so wie viele meiner “alten” Destiny-Kameraden, werden da sicherlich ein neues Zuhause finden. Die Beta hat bereits riesen Spaß gemacht…ist halt frischer, moderner und (kleiner Seitenhieb auf Destiny) dort werden sogar die haptischen Triggertasten des PS5 Controllers genutzt bzw. unterstützt.

smoki

Wirds auch nicht, wieTraurig is das den das man hoffen mus um sich mit dem nächsten DLC zu retten.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von smoki
Energized

Uiuiui das DLC ist schon draußen? 😵 Hab echt viel verpasst. 😂
Nein spaß beiseite unter dem Bild hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. 😋

“Die Finale Form erscheint nun am 04. Juni 2023 – Ein Entscheidungstag für den Destiny-Entwickler”

Mike

Wenn es wirklich so schlimm für sie ist, dann sollen sie das Gleiche machen wie die Embark Leute. Alle Kündigen und ein neues Studio gründen. Dann ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Diese gebremste Entwicklung um nur nicht zu hohe Ansprüche und Erwartungen zu erzeugen, ist doch Bungies Grundproblem, seit Langem. Dass das von den Entscheidern im Studio kommt, ist von auszugehen. Letztendlich haben sie uns alles schon 3x verkauft und werden vom Management davon abgehalten ihre besten kreativen Sachen abzuliefern. Für mich fällt das wieder negativ auf Sony zurück und natürlich das obere Management. Obwohl man hier sagen muss, dass Bungie auch schon vor der Sony Übernahme so agiert hat.
Also ist es wohl wirklich Pete Parsons und Co.

Chriz Zle

Ich will mir gar nicht ausmalen, welchen Druck, welche dumpfe Leere gerade die “normalen” Mitarbeiter / Entwickler in sich spüren!
Mir tut jeder einzelne von diesen Menschen Leid! Sie haben in all den Jahren mit solch einer Hingabe ein Spiel auf die Beine gestellt, welches heute seinesgleichen sucht.

Das Problem sind die Aktionäre von Konzernen, die kennen nur Zahlen!

“Seelenzerstörend” ist ein grausames aber gleichzeitig sehr reales Wort, das beschreibt wahrscheinlich intensiv wie verloren sich aktuell die Mitarbeiter in den unteren Reihen fühlen müssen.

WooDaHoo

Daher wäre gerade jetzt Offenheit, Verständnis und Kommunikation seitens der Entscheider wichtig. Mit Angst motiviert man niemand. Was das für die seelische und körperliche Gesundheit der Leute bedeutet, mag ich mir auch nicht ausmalen. Ich sehe hier aber auch Sony in der Verantwortung. Wenn das Problem tatsächlich von Bungie selbst kommt, wäre es sinnvoll, wenn sie irgendwie die Notbremse ziehen und ggf. Verstärkung organisieren. Auch wenn mir bewusst ist, dass ein globales Techunternehmen kein Samariter ist.

Splitter

Tja, sorry wenn ich kein Mitleid habe. Vor allem was soll denn das “unabhängige Bungie” wert sein. Die haben sich schön unabhängig an den Rand einer Klippe manövriert. Und das trotz der Sony Finanzspritze letztes Jahr. Noch stehen sie oben, aber ein Absturz a la Bioware oder Blizzard ist nicht mehr weit.

Ich würde sogar sagen, schön wäre es wenn Sony endlich ein bisschen mehr mitmischt. Ich verstehe eh nicht die Angst davor. Santa Monica Studio, Guerrilla Games, Insomniac, Bluepoint, Sucker Punch alles Playstation Studios die abliefern und von denen man soweit ich weiß noch keine Internen Katastrophen-Berichte gelesen hat. (Edit: Naughty Dog hat oder hatte Crunch-Probleme)

Vielleicht hat ja Sony mehr Vertrauen in Bungies Entwickler, als Bunige selbst und hört auf deren Vorschläge. Ohne Witz, schlechter kann es eigentlich nicht werden.

Monfyre

Bungie ist auch nur ein normales US-amerikanisches Unternehmen
Alle Seiten der Geschichte wird man so schnell eh nicht erfahren, um die Entwicklung zu beurteilen. Aktuell hört man nur von einer Seite etwas.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Monfyre
WooDaHoo

Der Fisch stinkt halt vom Kopf. Was soll man noch großartig erwarten, wenn die Entscheider die Augen nicht aufbekommen und sich und ihre Entscheidungen für unfehlbar halten? Umsetzen müssen es ja andere. Und die werden auch noch unter Druck gesetzt. Ekelhafte Firmenpolitik. In dem technischen Zustand, indem sich das Spiel befindet und bei der Bugdichte ausgerechnet Leute aus der Qualitätssicherung zu entlassen ist fahrlässig. Es erklärt aber einiges.

Leid tut es mir um die verbliebenen Mitarbeiter, die jetzt mit den paar Monaten mehr alles ausbügeln sollen. Ich möchte dort aktuell nicht arbeiten. 😕

WooDaHoo

Es wird ja nicht erwähnt, von welchen Teil des Vorstands gesprochen wird. Denkbar ist alles. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass diese “Ich weiß es aber besser!”-Mentalität auch schon vor dem Einstieg von Sony gab. Die Probleme sind nicht erst im letzten Jahr entstanden.

WooDaHoo

Ich hoffe nur für alle, die dort momentan arbeiten, dass bald mal jemand aus der obersten Etage Handlungsbedarf erkennt und für Unterstützung und offene Worte sorgt. Wenigstens intern. Man kann doch kein Spitzenprodukt auf der Angst der Mitarbeiter aufbauen. Wo soll denn das hinführen? Massenburnouts und Deperessionen? Ich dachte mal, bei Bungie ginge es anders zu. Am Ende alles nur PR-Geblubber das an der Realität und an der Spitze scheitert. Wirklich schade für ein Studio mit solchen Potentialen.

huhu_2345

Keine Ahnung aber verschliesst du da die Augen nicht zu sehr?
Zuerst gibt man an allem Activision die Schuld.
Man hat ja gesehen wohin die Unabhängigkeit geführt hat.
Die Probleme gibt es schon vor Sony. Ist natürlich auch bequemer die Schuld bei anderen zu Suchen.

huhu_2345

Glaube kaum das die Schuld irgendwo in der Mitte liegt. Wie gesagt, die Probleme gibt es schon seit Jahren und nicht erst durch den Kauf von Sony.
Bungie steuert schon lange in diese Richtung.
Entlassungen = Sony ist Schuld. Kommt heraus: Sony hat gar nicht sdamit zu tun.
Entlassungen = Management ist Schuld.
Managment verbietet aus Destiny ein grossartiges Spiel zu machen.
Aktuell wieder = Sony ist Schuld.
Keine Ahnung warum da Bungie eine solche Sonderstellung hat und man immer versucht die Schuld bei anderen zu Suchen.
Bungie war 3 Jahre komplett unabhängig.
Bugs nahmen enorm zu. Technisch läuft es immer schlechter.
Alte Inhalte werden immer mehr Recyclet etc.
Everversum und Monetarisierung nimmt überhand etc.
Der Frust nahm über die Jahre stetig zu
Eventuell haben sie sich auch einfach Übernommen? Klappt halt nicht so wie es sich Bungie vorgestellt hat.
Aber ja man hat nun einen neuen Schuldigen.

smoki

Klar ist immer aber dan schön teure skins oder recycletes bringen anstatt andere Ansätze bringen und das ist schon Jahre so und das ist eine Tatsache.

TigerherzLXXXVI

Es ist grausam für Angestellte, wenn die Geschäftsführung versagt. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass die entlassenen Mitarbeiter bei Bungie von anderen Softwareschmieden gesucht werden.

Zavarius

Ohhhhh muss Bungie nun arbeiten? Also wirklich, wer hätte das gedacht. Böses Activision, böses Sony, wie kann man nur…

Also besteht noch Hoffnung für das Spiel. Man will umsätze sehen und das Team bekommt entsprechend einen Arschtritt 🙂 Logische Konsequenz.

smoki

Bravo Bungie hätte man schon am Anfang machen sollen alles ändern anstatt nur Recycling und die Kuh melken Bravo.

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