Destiny 2: Bungie kommuniziert jetzt offener, trotzdem gibt’s Kritik – Warum?

Bungie hat vor Kurzem eine Informations-Offensive rund um Destiny 2 gestartet. Man spricht nun regelmäßig über aktuell dringende Probleme und die Zukunft des Shooters. Doch was zahlreiche Spieler sich schon lange gewünscht haben, sorgt bei vielen anderen auch für Kritik. Warum?

So ist aktuell die Lage rund um Destiny 2: Mit der laufenden Season 10 ist Destiny 2 in ein dickes Tief gerutscht. Viele beklagen sich über zu wenig Content, mangelnde Innovationen oder neue Gründe, überhaupt noch am Ball zu bleiben. Zudem wurde auch ganz stark die Kommunikation seitens der Entwickler kritisiert.

Diese würden nur Dinge immer nur schön malen. Gleichzeitig würden sie kaum bis gar nicht auf die wichtigsten Kritik-Punkte der Community und die dringendsten Probleme des Spiels eingehen – wie beispielsweise Cheater oder das zunehmend größer werdende Ungleichgewicht zwischen Everversum und Ingame-Loot. Das wollen zahlreiche Hüter nicht länger hinnehmen.

Gerade die unmittelbare Zukunft von Destiny 2 interessiert viele. Wie geht es in der nächsten Saison 11 und darüber hinaus weiter? Bleibt alles, wie es ist und Destiny 2 damit auf Sparflamme? Oder wollen die Entwickler das Ruder herumreißen? Und wenn ja – wie? Die Spieler wollen endlich Antworten.

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Die Spieler wollen überrascht werden

Kurzum: Die Stimmung ist bei vielen seit einiger Zeit am Boden, Spieler verlieren zunehmend das Interesse am Spiel. Und selbst Bungie gestand dann vor einigen Wochen endlich ein: „Wir wissen, dass viele mit Destiny 2 gerade unglücklich sind“.

Kommunikations-Offensive rund um Destiny 2

Das unternimmt Bungie dagegen: Um der schlechten Stimmung entgegenzuwirken und den Spielern endlich einige konkrete Antworten zu liefern, hat Bungie darauf hin Ende April eine Kommunikations-Offensive gestartet.

Jede Woche sollen nun auf absehbare Zeit die Zukunft von Destiny 2 und die größten Probleme des Spiels besprochen werden – und zwar im wöchentlichen Entwickler-Blog „This Week at Bungie“, der bei uns immer in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erscheint.

Frage exos Titel Hüter Destiny 2

Darüber hat Bungie bereits gesprochen: Seit nunmehr 3 Wochen läuft diese Info-Offensive und das Studio hat bereits wichtige Probleme wie Loot-Ungleichgewicht, Cheater, das Season-Modell oder auch die nervtötenden Bounties adressiert. Wir fassen hier das wichtigste für euch zusammen:

Zwei Lager bilden sich in der Community

Die Community sieht den plötzlich erhöhten Redebedarf gespalten

Die Kommunikation-Offensive läuft also und geht auch in dieser Woche weiter. Doch was sagen die Spieler dazu? Wie kommt das Ganze bei der Community an?

Viele haben sich genau das gewünscht: Viele Spieler finden die erhöhte Gesprächsbereitschaft und die nun offeneren Worte Bungies richtig gut.

Genau so, wie es in den letzten Wochen gelaufen ist, haben sich das viele schon länger gewünscht. Zahlreiche Fans bitten deshalb, das aktuelle Niveau der Kommunikation und der Transparenz weiter aufrechtzuerhalten.

Das würde der Stimmung rund um das Spiel guttun und auch zu einem besseren Verhältnis zwischen Bungie und der Community beitragen.

Deshalb gibt es auch ordentlich Kritik: Doch längst nicht jeder ist über die aktuelle Kommunikations-Offensive erfreut, es gibt durchaus eine Menge Kritik – auch wenn man sich über die bisher angesprochen Themen und Pläne an sich durchaus freut.

So betonen zahlreiche Spieler, dass Bungie das Ganze nur aus einem Grund macht – nämlich wenn es ihnen ans Geld geht. So sei es bei Weitem nicht das erste Mal, das die Kommunikation kritisiert wird. Und es sei auch nicht das erste Mal, dass man offener in Bezug auf die Gesprächsbereitschaft wird und diese dann hochfährt. Das war bei den beiden ersten DLCs, bei Forsaken, dem Annual Pass und auch bei Shadowkeep schon der Fall gewesen.

Dieses Phänomen, so die Kritik, sei regelmäßig vor neuen Releases zu beobachten. Oder wenn es schon katastrophal kriselt und Spieler merklich das Interesse an Destiny verlieren, wie beispielsweise kurz nach dem Launch von Destiny 2. Von alleine würde sich da bei Bungie nichts bewegen.

Destiny-2-Zavala-Storm

Erst, wenn man den Spielern wieder etwas verkaufen möchte oder Geld verloren geht, tut sich etwas. Danach wird die Kommunikation aber schnell wieder auf das absolut notwendigste Minimum zurückgefahren. Dieses Muster hätte seine Wurzeln schon in Destiny 1 und zieht sich auch durch die ganze Geschichte von Destiny 2.

Auch die Aussagen seien dabei im Prinzip immer wieder dieselben. Wir hören euch, alles wird besser, alles wird awesome. Dabei gehe es Bungie nicht um die Community oder eine bessere Kommunikation, sondern nur um eins – Geld.

Was sagt ihr? Was denkt ihr über diese Angelegenheit? Freut ihr euch über die nun regelmäßigen Infos und seid froh, dass endlich wichtige Themen behandelt werden? Oder seht ihr das genau so oder ähnlich wie die Kritiker? Würdet ihr euch dauerhaft ein solches Maß an Kommunikation wünschen?

Übrigens, auch unter der angekündigten Sieger-Statue für die Gewinner der Hüter-Spiele hatten sich zahlreiche Spieler etwas anderes vorgestellt: Destiny 2: Titanen gewinnen Hüter-Olympia – Der Preis dafür ist ein Witz

Quelle(n): Reddit
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Divine

Reden bringt halt nix wenn keine Änderungen kommen oder diese erstmal eine Ewigkeit dauern bis sie umgesetzt werden.

Viele Ansätze sind ja gut gedacht aber oft kommt mit der Umsetzung dann ebenso irgendein anderer Mist dazu oder die Unsetzung idt einfach so mies das es alles wieder zunichte macht.

Millerntorian

Zusammengefasst die Erfahrungen der letzten Monate: Es wird viel geredet, aber nur wenig gesagt.

Ich habe kein Problem mit der sogenannten Kommunikationsoffensive; mein Verständnis von Kommunikation sieht nur leider komplett anders aus. Ich benötige keine Marketingstrategie, welche mich durch die zugegeben mittlerweile häufiger auftretenden leeren Worthülsen zu fesseln versucht. Ich benötige Transparenz im Detail und konkrete Aussagen über kurz-, mittel- und langfristige Ausrichtung und Inhalte. Das man so nebenbei auch generell seinen gesagten Worten Taten folgen lassen muss, versteht sich von selbst.

Bleibt dies aus, dann ist die Glaubwürdigkeit den Bach runter.

Und wer wie ich schon eine ganze Weile dieses Spiel spielt (noch mal zum Verständnis; bevor wieder irgend so ein Schlauberger mit „Dann spiel’s doch nicht“ kommt…; mein persönlicher Spaß am Spiel ist losgelöst von dem, wie ich Bungie wahrnehme), der ist irgendwann dieses ständige Runterleiern der immer gleichen Floskeln leid und weiß es entsprechend einzuordnen. Oder ignoriert es.

Michl

Die reden mir zuviel.
Wenn etwas im argen ist, dann wird das Angehen des Kernproblems fast immer so gestaltet dass die Spieler nicht wirklich etwas davon haben.

Alpha_Lauch

Die Zeit der leeren Worte ist vorbei, Taten müssen folgen. Diese Saison war die schwächste seit Shadowkeep. Saison Pass durch, Exo MG erspielt, sehe keinen Grund mich noch diese Saison einzuloggen.

Edit: Ok, neue Quest, aber keine Zeit gerade für einen Nebenjob 😉

Jokl

Natürlich gehts um Geld, wo geht es das nicht ^^
Ich will auch nicht das Luke Smith mit dauernd Sachen verspricht oder Visionen auf irgendeiner Online-Plattform fabuliert.
Die Fakten sind entscheidend, entscheidend ob ich bleibe, mich das ganze weiter reizt und natürlich ob ich Geld dafür hinlege.
Ich lege gerne Geld für Leute hin, die was zu erzählen haben, vorzugsweise was unterhaltsames und was mit Bezug zu aktuellen Ereignissen, also zb. fürs Kabarett.
Einen Hersteller virtueller Unterhaltungsmedien steht allerdings nicht auf der Liste, den bezahle ich für Inhalte und eben die Unterhaltung, die er mir in Form eines Spiels offeriert!

Die sollen einfach mal die Backen halten und ihren Kernjob erledigen, wenn sie das machen und zwar besser als das letzte Jahr, dann geht es sicher auch wieder Bergauf.
Destiny ist ein super Franchise, die Basics des Spiels sind nach wie vor einmalig, das zu versauen sollte eher schwerer sein, als es zu verbessern, dazu wäre es einfach sehr traurig!

Btw. mein MMO, und vor allem die Destiny Crew, Awesome das ihr trotz der mangelnden Unterstützung von Bungie, täglich sehr lesenswerte Artikel abliefert, danke dafür!!

Motzi

Bungie kommuniziert auf Bungie Art. Auch wenn sie sich zu den meistkritisierten Problemen jetzt äußern, bleiben die meisten geplanten Lösungen im Dunkeln. Da ist nichts greifbares herauszulesen.
„Ja wir hören euch und arbeiten dran“ bringt der Community keinerlei Mehrwert.
Und mit irgendwelchen nicht konkretisierten Ankündigungen seitens Bungie kennt sich die Community mittlerweile zur Genüge aus. Zu oft haben sich diese als leere Versprechen herausgestellt.

Nakazukii

nur darüber zu sprechen löst aber leider die vorhandenen probleme nicht

Alex

Einfache Sache, man mag es nicht wenn man einen mit Brüderlichen Worten umgarnt, während man schon den Geldbeutel aus der Arschtasche Fischt.
Beispiel: Das Transmog System, Kaum kündigt man das an, wird schon in Aussicht gestellt das man dort ordentlich Silber blechen kann und mit sicherheit auch muss über die möglichkeiten Ingame da drann zu kommen, schweigt man sich aus, genau an dem Punkt hätte man mehr informationen geben müssen, aber da dies ausbleibt, kann man sicht schon denken was kommt, ein paar Möglichkeiten etwas mehr Glanzstaub zu farmen und dann heißt es friss oder stirb, ansonsten hätte man sagen könnnen was einem da für Ideen vorschweben.
Das ist keine Kommunikation das sind Informationshäppchen so das man hinterher ganz erstaunt sagen kann „hä? wir haben es euch doch gesagt das es silber kosten wird“.
Genau das ist das Problem, das bei all der Kommunikation immer noch das Marketing geblubber vorhanden ist, damit müssen sie echt endlich aufhören, so funktioniert das nicht und hat auch nichts mit Transparenz zu tun, da können sie es auch einfach gleich sein lassen und Kundenbindung geht auch absolut anders, z.b. hätte man die Comunity an irgendeinen Punkt auch einfach mal mit in das Design einbinden können, gerade wenn es noch in fernerer Zukunft ist, sprich z.b. das Transmog System.
Aber nein anstelle dessen bringt man während man sich entschuldigt noch Hochnäsig herraus das man sich nicht reiten lässt, komplett deplatziert, komplett am Thema vorbei.
Es ist klar das man „Sein eigenes“ Spiel entwickeln möchte, das will ihnen auch niemand vorschreiben, sprich Stroy etc aber wenn man so einfallslos bei sonstigen Gameplay Elementen ist wie Bungie sollen sie doch einfach mal aufhören sich so anzustellen.

Zavarius

War abzusehen… Der typische „Need money“-Move. Große PR, hype stiften mit Trailern von denen wir sowieso nur 1min in game sehen, großes „Wir reden mit euch“-Gedöns und danach 1 Jahr recyling um die Faulheit wieder reinzuholen, die in 5 neue Storymissionen geopfert wurde.

exelworks

Man kann nur hoffen dass sich irgendwann ein großteil der Kritiker zusammen tut und eine eigene Firma gründet.

Unzähliger großartiger und am besten kostenloser Content wird uns erwarten, eine transparente Kommunikationsmatrix bis in die letzten Details, eigene Ideen werden natürlich immer hinter den Wünschen der Community angestellt und selbstverständlich wird es eine einwandfreie Infrastruktur geben in der Bugs/Glitches ein Fremdwort sind und falls doch sie innerhalb von Minuten behoben werden.

Und selbst wenn etwas wie eine Corona-Pandemie dazwischen kommt, wird man das durch etliche Masterplans kompensieren können.

Publisher und Entwickler zu sein ist ja nun wirklich ein Kinderspiel…

Tony Gradius

Cool Story Bro…

Alex

Schon ein wenig das Thema Verfehlt finde ich, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Darf man jetzt nicht mal mehr kritik äußern oder was? Sicherlich ist Spiele Entwicklung nicht das einfachste wenn man mit so einer bescheidenen Engine Arbeitet wohl erst recht (das ist Bungies eigene Aussage).
Das entschuldigt aber eben nicht das Marketing Blabla, die Lügen, das Gehype ohne zu liefern, das fortlaufende Recycling und faule Game Design und viele andere Probleme, die Bungie auch nicht wegreden kann.
So als kleiner Denkanstoß, ohne viele Kritiken und beschwerden hätten wir immer noch sehr viele Seltsame Situationen die dazu geführt hätten das erst recht die leute weglaufen.
Bungie will sich nicht reiten lassen wie ein Pony, beweisen aber immer wieder das sie es aus eigenem Antrieb nicht ordentlich hinbekommen.
Der Queststep der neuen Quest für die Schrotze zeigt eben genau das wieder nur zu deutlich, es müssen denen erst 1000ende Leute in den Arsch treten das sie mal einen eigentlich logischen Gedankengang hinbekommen.
Entweder das ist kalkül das man hinterher sagen kann „hey schaut wir hören auf euch“ oder es ist einfach nur Traurig. beides sind keine Guten Sitautionen bei ersteren fühlt man sich verarscht beim zweiten ist das ein Armutszeugnis für einen Entwickler der dieses Franchise schon so viele Jahre führt.
Und beide Situationen regen die Leute zurecht nur noch auf.
Sicher ist eine offene Kommunikation wünschenswert aber eben genau der im Artikel angesprochene Zyklus ist immer der Selbe, zudem sind die Community Manager auch nicht wirklich das gelbe vom Ei, die leisten sich ständig fehltritte.

exelworks

Vernünftige Kritik ist absolut gerechtfertig und auch wichtig.

z.B. war der Move mit der neuen Quest sehr fragwürdig..ich meine die Türme wurden genug gefarmt und man hätte zumindest alle Abschlüsse schonmal anrechnen können.

Allerdings hat sich auch, man sieht es ja hier oft genug, auch eine Gruppe von Schwarzmalern gebildet die alles und ich meine wirklich alles in Frage stellen und schlecht reden….das finde ich persönlich halt einfach völlig sinnfrei. Der Markt ist voll mit anderen Titeln….

Dazu kommt dass man viele Kommentaren/Wünschen einfach ablesen kann, dass der Verfasser keine Ahnung von solchen Entwicklungsprozessen hat.

Bungie ist diese Sache entglitten das ist richtig(auch unabhängig von Activision die selber schon genug Scheiße verbockt haben). Ich denke auch dass es ein Fehler war z.B. beim Balance oder Gunplay Änderungen zu machen ohne zu berücksichtigen dass Konsole und PC getrennt betrachtet werden müssen.

Hier muss viel getan werden keine Frage…aber spielen tun es dennoch noch genug bzw. hatten schon jede Menge Spass damit.

Das ist so ein wenig wie bei McDonalds…nach außen meckern alle drüber aber kommt man hin steht man doch wieder in einer Schlange.

Darksoul

Kann ich Alex nur zustimmen.
Das geht definitiv besser,siehe Cod,Division obwohl Kritik ausgeübt wurde nimmt man Sie an und macht es besser.
Grad bei the Division 1 und Umsetzung zu Division 2 gab es Quantensprünge die heute keiner mehr kritisiert.
Das zeigt das sich die Entwickler hingesetzt und auch umgesetzt haben.
Das ist bei Bungie deutlich weniger der Fall.
Allein schon die Trials hätten in D2 von Anfang an mit dabei sein sollen und was haben Sie gemacht Pd9 das am Ende kläglich versagt hatte.
Oder das Pvp system umgekrempelt was schon in D1 sehr gut war bis auf das es kleine Verbesserungen gebraucht hätte und eine regelmässige Sandbox.
Genauso an die Wand gefahren.auch die ganze Raids waren in D1 deutlich besser.
Cayde haben Sie getötet was die Figur von Bungie war.Das Artefakt was höchst umstritten ist.
Was ist gut an D2 ?Gambit ist absolut okay und spielbar,Rüstung 2.0 vom Prinzip her okay, bedarf noch bisschen mehr Feinheiten.
Sonst fällt mir spontan nichts ein abgesehen von der guten Jahr 1+2 Story aus D2.
Und ja ich glaube jedes andere Unternehmen würde es besser hin bekommen selbst ein Neugegründetes.
Geld braucht jeder keine Frage,aber wenn ich es einem leihe und sehe es nicht mehr war es das letztemal.
Da bringt das nichts wenn gesagt wird ich komm mit dem vorbei und mit dem.
Und ähnlich läuft es auch dort ab,man möchte Geld was okay ist,aber der Inhalt überzeugt nicht und Marketing mässig wird vieles versprochen und nicht gehalten.
Also Kauf ich es nicht,punkt.
Selbst das Final Fantasy 7 remake hat lange gebraucht und ist eines der besten Spiele.
Und auch da waren Sie sich nicht zu fein den Release mal zu verschieben.Und warum?
Weil Sie es gut machen wollten und das haben Sie.
Bei Bungie trifft das nicht zu, dort war man sich zu fein dafür und hat den Release in Kauf genommen und mächtig Kritik und Spott kassiert.
Das kannst heute nicht mehr machen,ausser bei App spielen vielleicht.

exelworks

Aber auch da gab es genug Kritiker die ihre romantische Nostalgie nicht abstellen konnten.

Davon halt ich aber auch nichts. Das Spiel ist super geworden…

Division 2 hat aber Anfangs auch genug Probleme gehabt. Wenig Content an sich. Raid am Anfang für Konsolenspieler fast nicht schaffbar. Viele der Exotischen-Sets haben am Anfang überhaupt nicht funktioniert so dass diese Sets unbrauchbar waren.
Balance-Probleme und unzählige Änderungen. Ich sage nur die AR-Zeit wo quasi jeder mit einer rumgelaufen ist und dich in Milisekunden über den Haufen geschossen hat. Body-One-Shot-Sniper-Builds…oder eine Zeit wo z.B. Sucherminen und andere Gadgets wochenlange völlig sinnlos gewesen sind.

Also da gab es auch einige Updates nach denen ich das Spiel erstmal zur Seite gelegt habe.

Ich Zocke jetzt seit fast 25 Jahren und gerade in den letzten 10 Jahren gab es kaum ein Spiel, welches den Schwerpunkt Multiplayer-Shooter hatte, wo es nicht hier und da Probleme gab oder Entscheidungen/Anpassungen die zu viel Frust geführt haben.

Battlefront: anfangs nur wenig Maps, schlechtes Balancing (gerade im Bereich Powerups oder At/AT) und eine starke Handfeuerwaffe mit der jeder rumgerannt ist
COD: ein ewiges hin und her was Tempo, Gunplay und Movement betrifft
Titanfalls 2: stellenweise auch Probleme beim Balance aber ansonsten war das ein guter Titel
Borderlands 3: Glitches/Cheats ohne Ende, Performanceprobleme und verbuggte Quests
GTA Online: …Stichwort Orbitalkanone und anderer Crap, Echtgeldkäufe und Cheater

Natürlich waren die Titel alle dennoch spielbar und haben Spass gemacht….aber so richtig sauber lief es bei keinem Titel wirklich…

Darksoul

Natürlich wird man plötzlich offen wenn es ums Geld geht.
Aber da es sich um ein wiederholtes Muster handelt und die Spieler auch den Rücken gekehrt haben kann es auch nicht offen kommuniziert werden.Der Teil wo da ist juckt die Hälfte nicht.
Und warum was sagen wenn die andere Hälfte sich uneinig ist was Sie meinen wie es behandelt werden sollte.
Selbst die Entwickler wissen nicht weiter sonst würden Sie abgesehen vom Geld den Knopf nicht öffnen wollen.
Und wie oft hat Bungie so grosse Töne gespuckt und am Ende gemacht was Sie wollten?
Sehr oft, wie oft waren die Spieler enttäuscht?Sehr oft.Und wieviele Spieler kamen sich am Ende verarscht vor?Sehr oft.
Abgesehen davon haben Sie auch extreme Probleme im Management.
Wen Sie in jedem Bereich einen Communitymanager hätten und dann am runden Tisch besprechen würden hätte man weniger Probleme.
Und das ist nicht der Fall.
Man braucht sich ja nur das Spiel anzuschauen und sieht ein haufen Probleme.
Klassenungleichgewicht,Pvp probleme, Waffenprobleme in der Balance, mangelder Pve Kontent, wenn doch was kommt wird es dir einfach lieblos hingeschmissen.Oder basiert auf D1.
Der Seasonpass ist auch so ein Ding mit ihren Inhalte die mit Fehler behaftet sind und es Wochen braucht die Fehler auszumerzen.
Dann haben wir noch das Problem das D2 Kostenlos ist und es kaum Anreize gibt überhaupt einen Seasonpass zu kaufen.Auch die Anreize der Season sind sehr dürftig.
Dann ist klar das ich im voraus sage ich schau mir Jahr 4 vorm Kauf genau an.
Auf den Zug einen Sonderpreis zu ergattern mit Jahr plus Jahrepass springe ich nicht auf.
Letztes Jahr war ich so enttäuscht und gab trotzdem eine Chance das ich gesagt habe komm.
Und das hat mich genauso enttäuscht.
Wenn ich die Entwicklung sehe vom letztes Jahr ist noch viel schlechter vorallem was die Umsetzung betrifft.
Darum sage ich für mich wird es Jahr 4 schwer das die mich Überzeugen können das ich weiter spiele.
Weil ich lass mich auch nicht von einem Pony reiten.
Und es wird auch wirklich nur dann was passieren wenn Sie merken das es weh tut wenn das Geld nicht da ist.Dann können Sie sich entweder ein schönes Leben machender Sie tun was.
Viele hatten die Hoffnung das wenn die Ps5 kommt es ein D3 geben wird und alles auf Reset geht.Das wird nicht der Fall sein.

Chris

Ob es jetzt ums Geld geht oder um die herbe Kritik, ist mir in erster Linie egal. Aber es ist fakt, dass immer dann eine „Kommunikations-Offensive“ kommt, wenn die Hütte brennt. Und selbst wenn die Stimmung schon am Kippen ist, kann man sich dann noch so einen Müll anhören wie „Wir lassen uns nicht reiten wie ein Pony.“. Auch ist diese „offene“ Kommunikation meist gar nicht so offen. Man bekommt selten wirklich einen Einblick in das geschehen. Man wird als Community zu oft ausgegrenzt. Man wird zwar „gehört“ aber dennoch nicht wirklich wahrgenommen. Die aktuelle Com-Quest zeigt nur wieder wie wenig Bungie zu verstehen scheint, was die Spieler wirklich begeistert. Und sobald sich ein Shitstorm gelegt hat, zieht sich Bungie zurück und macht abgeschottet ihr eigenes Ding. Dann werden Entscheidungen getroffen, wie z.B. ein Snipernerf, den keine Sau verstehen kann. Man fügt Crucible Labs ein, nutzt das Feature dann aber nicht. Und Und und…
Ich sehe für Destiny sicher als Franchise nicht schwarz, wird wohl immer genug geben, die es spielen. Aber es tut mir trotzdem in der Seele weh, wenn man immer wieder zu dieser Jahreszeit ein Dejavu erlebt und immer wieder die selben Entscheidungen getroffen werden.

Marki Wolle

Dabei kann ich mich noch nicht mal erinnern, das wir als Community schon jemals Kreativen Einfluss auf Destiny und Bungie hätten nehmen können, wo sollen wir Bungie also geritten haben🤷‍♂️ die Aussage fand ich auch völlig bescheiden von Smith!

Ralfino68

War das mit dem Pony nicht Deej?

Tony Gradius

Die Zeit der warmen Worte war bereits vorbei, als Bungie die Laber-Deeskalationsnotbremse gezogen hat.
Wenn du im Schwertkampf die Klinge an der Kehle hast ist es eben zu spät, ein Unentschieden auszuhandeln.

Alitsch

Klar gibt es ein Muster
Es wird schon das 4 mal , wenn es nich läuft kommt dann die Messiah DLS/Erweiterung : TTK, Forsaken, SK, Herbst2020 . Und sobald Bungie was hat, damit der Rubel wieder Rollt wird kommuniziert , wo bei die Kommunikation im Grunde keine Kommunikation ist sondern schlich weg eine hinhalte Technik ist.
Geredet wird seit D1.
Menschen sind sehr gut daran Muster zu erkennen.

Man kann auch die Gegenfrage stellen warum betreibt Bungie nur in Krisen Zeiten die Kommunikation warum auch nicht im guten Zeiten damit steigert man den Service und noch bessere Bindung zum Destiny.

Marki Wolle

Diese seichten Annäherungen von Bungie bringen doch nichts und hatten wir doch schon X mal in der Vergangenheit!

Vielleicht ist es jetzt wirklich mal an der Zeit alle Karten offen zu legen, alle Dinge woran gerade geabeitet wird, alle zukünftigen Inhalte und was irgendwann kommen soll, und dann soweit möglich alle Dinge mit der Community abstimmen!

Also kurz gesagt: Destiny 2 wieder auf eine Kreative Ebene bzw. Alpha/Beta Phase bringen!

Ich wage mal zu behaupten das es eh nicht mehr schlimmer als jetzt werden kann🤷‍♂️

Ich bin der Meinung das bei The Division auch sowas durchgeführt wurde, jedenfalls habe ich davon gehört (Habe aber nie Division selbst gespielt)

So würde man gleichzeitig das Communtiy Problem, als auch das Problem mit der Transparenz und vermeintlichen Plan C Regelungen lösen🤷‍♂️

Markes

Eigentlich ist das Problem recht einfach zu beheben.
Macht ein Gutes spiel und ihr werde mehr und mehr spieler bekommen, was im Umkehrschluss bedeutet ihr macht mehr Geld.
Macht so weiter wie jetzt und ihr fahrt Destiny an die Wand.

So einfach ist das.

Frau Holle2

Naja… machen wir uns doch nix vor…….natürlich geht’s ums Geld……und natürlich versuchen sie was zu bewegen wenn sie merken das der Rubel nicht mehr rollt…..Aber ganz ehrlich…. ist das verwunderlich ?

Scofield

100% Zustimmung👍

Oliver

1000% dacor, es ist immer dasselbe Muster. Wenn es nicht läuft und die Spieler weg laufen kommt Bungie aus dem Keller! Sonst machen sie nichts, zumindest das was unterm Strich bleibt.

Tronic48

Kommt mir alles schon bekannt vor, hatten wir das nicht schon öfter, das Bungie sagt, wir hören euch.

Und dann kommt so was, wie der höhere Schwierigkeitsgrad des Turm Events, wo haben sie da zugehört, gar nicht, sie haben es einfach gemacht.

Dat Tool

Hören ist nicht gleich verstehen und umsetzen. Leider.

Michl

Ausserdem scheint der „kleine Dicke mim Häkke KaPu“ echt nicht zu schnallen,daß das Event an sich keinen Spaß macht, egal wie einfach es gemacht wird….

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