Destiny 2: „Wir haben uns lange gesträubt, aber wir sind ein MMO“ – Was heißt das?

Bungie hat Destiny 2 nun das erste Mal, nach 5 Jahren, öffentlich „ein MMO“ genannt. Da war viel Widerstand zu überwinden, bis man sich dazu bekannte, sagen die Chefs von Bungie jetzt. Aber „MMO“ ist auch die Richtung, in die Destiny 2 gehen wird. Was meinen die Chefs damit und was heißt das für die Zukunft des Spiels?

Das ist die Ansage: Das Thema rund um die E3 2019 bei Bungie ist die neue Identität des Spiels, die man jetzt prägt, wenn man ohne Activision dasteht und alles alleine entscheidet.

Im Live-Stream vor der E3, als Bungie Shadowkeep und die vielen Änderungen enthüllte, hieß es von Luke Smith plötzlich ganz klar: „Wir machen ein awesome Action-MMO.“

Das war sogar der erste Punkt der neuen Identität.

eris-morn-d2-y3

Warum hat sich Bungie lange gesträubt? Game Manager Mark Noseworthy erklärte dann, man hätte sich lange geziert, das Spiel so zu nennen. Denn am Begriff „MMO“ hängen einige Fragen, denen man lange lieber ausweichen wollte:

  • Braucht man ein Abo?
  • Muss ich das mit Maus und Tastatur spielen?
  • Auch Journalist Jason Schreier fragte im Interview auf der E3 gleich ätzend: „Das heißt also Destiny 2 wird jetzt World of Warcraft?“

Aber Noseworthy sagt: „Wir sind jetzt auf uns alleine gestellt. Wenn es wie eine Ente watschelt und wenn’s wie eine Ente quakt, dann ist es eine Ente.“

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Luke Smith (links) und Mark Noseworthy (rechts)

Was ändert sich nicht? Bungie ist es wichtig zu betonen, dass sich nichts am Kern des Spiels ändert. Der Kern von Destiny 2, das Actionspiel, bleibt erhalten, sagte Noseworthy.

Destiny 2 sei ein Spiel mit wunderbarem Gunplay, bei dem man Aliens abknallt und dann zusieht, wie ihre Seele entweicht, sagte Noseworthy. Das ändert sich nicht.

Destiny-2-Trio

Was heißt das? Wenn Bungie hier das Wort „MMO“ verwendet, heißt das nicht, dass sie mehr Multiplayer-Aktivitäten bringen werden oder wirklich ins „Massive“ hineingehen. Es werden jetzt nicht 20-Mann-Raids kommen.

In der Definition von Destiny heißt „Wir machen mehr MMO“:

  • mehr Spieltiefe, mehr Stats, mehr Slots
  • mehr Möglichkeiten, den Spieler-Charakter, seinen Spiel-Stil und seine Ausrüstung zu beeinflussen
  • mehr Social-Elemente, es soll leichter werden, Gruppen zu finden

Bei Destiny verwendet man „MMO“ gleichbedeutend mit „Mehr RPG“-Elemente, mehr Stoff für die „Core-Gamer.“ Das wird aus den weiteren Aussagen von Bungie klar.

Das was man bislang „Hobby“ nannte, heißt bei Bungie nun „MMO.“

Destiny 2: Bungie überrascht alle mit Finishing-Moves und mehr RPG-Anteilen

Das sind die nächsten Pläne: Noseworthy und Smith machen im Interview mit der Seite Kotaku klar, dass es in Zukunft bei Destiny 2 deutlich mehr in die MMO-Richtung geht. Geplant sind „mehr Werte, mehr Individualisierungs“-Möglichkeiten ins Spiel zu bringen.

Destiny soll in Zukunft noch mehr MMO werden als zuletzt:

  • mit Shadowkeep sollen die Werte zurückkehren – Smith wünscht sich, dass Spieler wieder etwas nachjagen wie dem „T12″ zu Zeiten von „The Taken King“, also einer optimierten Ausrüstung
  • außerdem wird man Rüstung individueller anpassen können, das Fernziel ist es, den Spielern eine Sammlung aus Mods zu geben, mit denen sie ihren Charakter dann individuell anpassen können
  • „das Basteln“ am Charakter soll in Destiny 2 dazugehören
  • Es sollen auch mehr Slots ins Inventar von Destiny 2 kommen, etwa der Artefakt-Slot. Das soll deutlich tiefer sein als die frühere Version
So will Destiny 2 mit Shadowkeep sein Rüstungssystem radikal umkrempeln

Bungie scheute die Verbindung mit WoW

Das steckt dahinter: Es ist tatsächlich so, wie wir auf MeinMMO seit Jahren vermutet haben: Bungie hat das Etikett „MMO“ gescheut, weil es zu stark mit „World of Warcraft“ in Verbindung gebracht wird.

Bei MMO denken die Leute an ein Abo-Modell, an Maus und Tastatur und an ein „Tab-Target“-Kampfsystem.

Daher ist Bungie diesem Begriff ausgewichen, weil sie dachten, sie könnten Spieler auf PS4 und Xbox One verschrecken, wenn die bei MMO an das „uncoole“ WoW denken und nicht an das coole Halo.

Daher kam man jahrelang mit Worten wie „Shared World Shooter“ als Etikett daher.

Destiny-2-Gambit-Badass

Jetzt ist Destiny als Marke stark genug etabliert und der „MMO“-Begriff hat sich so gewandelt, dass Bungie dieses Etikett annimmt und neu interpretiert.

Gut möglich, dass Bungie diese Neu-Etikettierung schon lange plant, aber die PR-Abteilung von Activision das über Jahre verhinderte.

Für Bungie ist die Ansage „Wir werden ein Action-MMO“ eigentlich gleichbedeutend mit „Wir werden ein Spiel für unsere Core-Gamer mit mehr RPG-Elementen.“

Aus puristischer und traditioneller Sicht ist Destiny 2 aber kein „MMO“, weil sie das „Massively“ eigentlich nicht erfüllen kann mit maximal 6 Spieler in einer Instanz.

„MMOs“ in den 90ern und Anfang der 2000ern definierten das „Massive“ als über 100 Spieler gleichzeitig auf dem Bildschirm – das würde heute zu stark auf die Performance, Grafik und Balance schlagen.

Aber der Begriff „MMO“ ist seit Jahren im Wandel – und diesen neuen „MMO“-Begriff scheint Bungie jetzt für sich anzunehmen.

Über den Wandel des Begriffs „MMO“ in den letzten Jahren haben wir hier ausführlich geschrieben:

Was heißt MMO heutzutage? Games-as-a-service
Quelle(n): kotaku splitscreen, Bungie YouTube
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CandyAndyDE
CandyAndyDE
1 Jahr zuvor

Schön, dass Destiny 2 mehr in Richtung MMO geht. So war D1 am Ende mit RoI auch, zumindest was die Artefakte betrifft. Das Hauptproblem besteht aber weiterhin: Zu wenig Content. Es reicht nicht alle 3 Monate einen neuen Spielmodus und 4-5 Reskin-Waffen/-Rüstungen reinzubringen.

Mein Clan besteht aus 40 Leuten, von denen nur noch 4-5 Leute aktiv sind. Warum? Weil es langweilig ist, immer dieselben Sachen zu machen, auf dieselben Gegner mit denselben Waffen zu schießen, dieselben Schalter umzulegen, dieselben Kugel in dieselben Schächte zu knallen, auf denselben PVP- und Gambit-Maps zu spielen und dieselben Strikes zu laufen.

Ich spiele das zur Zeit nur noch für meinen Clan und um den anderen zu helfen, aber selber macht es mir immer weniger Spaß. Deswegen habe ich zwischendurch RDR2 und The Witcher 3 (ja, jetzt erst) durchgespielt.

Destiny muss sich, in meinen Augen, unbedingt weiterentwickeln, neue Gameplay-Elemente einführen (nicht nur zusätzliche Rüstungsfähigkeiten) und vor allem mehr Content (mehr Story, neue Welten, neue Gegner.) Im Moment kommt das alles nur tröpfenweise. Das hält niemanden auf Dauer bei Laune. Ich fand zum Beispiel damals die Schleichmission in TTK sehr gut umgesetzt. Warum greift man sowas nicht wieder auf? Klar, es ist ein MMO und da gehört der Grind dazu, aber wie einfallslos ist es denn bitte, wenn man eine Quest hat, die daraus besteht
20 Gegner von Typ 1 zu killen,
50 Gegner von Typ 2 zu killen,
25 Gegner zu killen,
25 Gegner präzise zu killen,
25x 2 Gegner präzise zu killen.
So, und dann darf man das ganze nochmal mit einer anderen Waffe machen. Ich komme mir vor, wie bei einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

Zu den neuen Rüstungsfähigkeiten: euch ist schon klar, dass das wieder ein Mogelpackung ist? Wir werden nicht stärker. Es spielt keine Rolle, ob man mit PL 350 oder 750 durch die EDZ läuft. Man macht/bekommt den selben Schaden. Das einzige, was sich verändern wird sind die Abklingzeiten.
Und wenn das so wird, wie in D1, werden die wieder generft, weil sie zu stark sind. Ich sage nur: Skorris Andenken
„Wenn deine Super vollständig aufgeladen ist, laden sich die Super-Fähigkeiten von Verbündeten in der Nähe schneller auf.“
Nach dem Nerf: „Wenn deine Super vollständig aufgeladen ist, laden sich die Super-Fähigkeiten von Verbündeten in der Nähe durch Kills schneller auf.“
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mir Shadowkeep hole und vor allem D3, da ich die Befürchtung habe, dass das wieder so ein völlig entkerntes Spiel ohne Substanz ist, wo Bungie wieder bei Null anfängt, Versprechen hin oder her.

So, versteht mich jetzt aber nicht falsch. Ich will niemanden den Spaß verderben. Jeder, der Spaß an Destiny hat, soll es spielen. Es ist halt mein Empfinden.

SethEastwood
SethEastwood
1 Jahr zuvor

Also unter MMO verstehe ich was anderes als 3 Spieler Gruppen bzw 6 Spieler Raids oder nur 9 Spieler pro Zone.

Andreas Straub
Andreas Straub
1 Jahr zuvor

Ich finde es sehr gut, dass nun endlich mehr Tiefe in das Charakterdesign einfliessen soll. Detailliertere Charakterstats und vielleicht sogar endlich ein besserer Charaktereditor(?) – das wäre schon etwas! Achja, ein Eisenbanner, das den Namen verdient und ein Nachfolger der Trials wäre natürlich genauso wichtig wink

Marki Wolle
Marki Wolle
1 Jahr zuvor

Auf Konsolen muss es einfach spielbar bleiben, dann wird es weiterhin gut laufen, MMOs wo man 120 Spells auf 30 Tasten verteilen kann haben wir schon mehr als genug.

Solch ein „Action MMO“ wie Destiny ist genau meins, nicht zu viel und nicht zu wenig.

Brilliantix
Brilliantix
1 Jahr zuvor

Bungie macht das was Division 2 noch fehlt , hoffen wir das mit update 4 nächste woche es mehr in diese richtung geht.

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Klasse. Und wenn selbst Datto sagt das unser heutiges Destiny die beste Version von Destiny ist die es je gab dann kann ich ihm da nur zustimmen und freue mich auf die Zukunft

treboriax
treboriax
1 Jahr zuvor

Ich bin mal gespannt, was das fürs PvP bedeutet. Mehr RNG und Charakterentwicklung wertet zwar die PvE-Erfahrung auf, ist aber gleichzeitig Gift fürs PvP. Ohne eine Normalisierung der Werte und Talente wird das Balancing, das ja jetzt schon ein großes Problem zu sein scheint, nahezu unmöglich.

berndguggi
berndguggi
1 Jahr zuvor

Stimme ich zu. Vor allem müssten die Individualisierungen stark ausfallen damit sie im PVE wirklich merkbar sind.

SethEastwood
SethEastwood
1 Jahr zuvor

RNG ist Krebs, niemand auf der Welt findet es gut Wochen oder Monate den gleichen Content zu spielen ohne Kontrolle über das Loot etc zu haben (Sprichwort Gjallarhorn oder 1K).
Die meisten Spieler finden auch RNG in den Playlisten sehr unangenehm wenn zB Strike XYZ viel viel öfter kommt als andere.

Um PvP gut zu machen muss erst einmal das schlechte, veraltete und lag verursachende P2P System weg und anständige Server gestellt werden (die auch Problemlos mit Eververse finanzierbar sind).
Ich kenne legit keinen modernen Shooter der so hart im PvP laggt wie Destiny, nicht mal Call of Duty und das ist schon ne starke Aussage.
Wenn Bungie wirklich was am PvP ändern soll dann am System selber, die Balance Probleme in Destiny sind da zweitrangig.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Ich finde es super, dass sie sich mehr auf solche Elemente Stürzen und dem Game endlich ihren eigenen Stempel aufsetzen. Ich hatte es schon fast geahnt, dass mit der Herbsterweiterung was Nices auf uns zu kommt. ????

Björn Köster
Björn Köster
1 Jahr zuvor

Wann bringen dann mal Ihre Server in Ordnung bei keinem anderen Online Spiel fliegt mann so oft raus wie bei Destiny. Waffen Nerfs und Updates bringen die Ultra schnell aber Server Probleme gibt es ja seit 2 Jahren.

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Ich muss ganz ehrlich sagen das ich noch kein einziges mal rausgeflogen bin.

chirsenx3
chirsenx3
1 Jahr zuvor

Sunface ehrlich? ich muss Björn recht geben, und mein Kumpel fliegt auch teilweise raus obwohl er ein absoluter Technik-(Heini) grin ist und alles auf dem neuesten Stand bzw. vom feinsten ist. Er kennt sich auch mit IT gut aus, also denke ich nicht das es an fehlerhaften Einstellungen etc. liegt

kotstulle7
kotstulle7
1 Jahr zuvor

Ist er bei Vodafone

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Hatte auch nie Probleme, esseiden sie waren vorauszusehen (neue erweiterung) oder angekündigt

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Ja keine Ahnung. Habe echt noch nie Probleme gehabt. Spiele auf dem PC.

kotstulle7
kotstulle7
1 Jahr zuvor

Vodafone?

Mizzbizz
Mizzbizz
1 Jahr zuvor

Naja, schön wär auf jeden Fall, wenn sie es bei den Talentbäumen bzw. Fokussen, wieder wie in D1 machen würden, dass man sich die verschiedenen Eigenschaften selbst zusammenstellen und kombinieren könnte. Ich fand es immer sch***, dass sie das bei D2 geändert hatten.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Vermute, dass das erst zu D3 kommen wird. Ich bin aber mal gespannt. ????

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Ich find es gut und mutig das sie nun diesen Weg gehen; bin wirklich gespannt wie Bungie und vor allem die Destiny Franchise sich entwickeln in nächster Zeit ????

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Destiny 2 sei ein Spiel mit wunderbarem Gunplay, bei dem man Aliens abknallt und dann zusieht, wie ihre Seele entweicht, während man mit Freunden über die Oscars diskutiert.

Fixed it for you.

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

„da es ein Shared-World Shooter ist“ -> Marketing-Begriff, der von Bungie / Activision erfunden wurde. Der Begriff konnte sich nicht etablieren.

„MMO“ -> Ja, je nach Definition schwierig. Gibt auch Definitionen, sogar von MMORPG-Urvätern, die sagen, dass das „Massive“ im Begriff nie an den auf dem Bildschirm zur gleichen Zeit agierenden Avataren gekoppelt (Raph Koster), sondern ursprünglich die Technologie entscheidend war, dass sich eine nicht definierte Masse an Spielern lediglich auf dem gleichen Server befinde, jederzeit miteinander in dieser Welt kommunizieren und sich so einzelne Spieler oder Gruppen in einer persistenten Welt treffen konnten. In den Anfängen wollte man sich einfach von den Offline-Spielen unterscheiden.

Daran angelehnt ist auch die Wikipedia-Definition: „(..) bezeichnet einen Typ eines Computerspiels, das den Spielern eine virtuelle persistente Welt bietet und von sehr vielen (häufig mehreren tausend) Spielern (Mehrspieler) gleichzeitig über das Internet gespielt werden kann.

Typischerweise interagieren und kommunizieren die Spieler miteinander und prägen somit das Fortschreiten in der virtuellen Welt gemeinsam.“

Matt Firor hatte das vor paar Jahren auch wieder aufgeschnappt:

„What has happened in the last decade is that the term MMO doesn’t really mean anything by itself any more. Most games are online at this point, and some of them are pretty massive, but wouldn’t be considered MMOs by 2004 criteria (like Grand Theft Auto, Minecraft, etc.). As networking and platform technology has become commoditised, it has become easier to make online games, which has brought much needed competition and opening up to other genres like shooters, strategy games, and of course role-playing games.“

„This is a great way to state what I was attempting to answer in the last question: MMO now refers to a technology, not to a genre, and will probably keep moving in that direction.

https://metro.co.uk/2016/03

Hemi Land
Hemi Land
1 Jahr zuvor

Einfach nur ne riesen gelddruckmaschiene. Ist war und bleibt der ober müll

NuckyNuck
NuckyNuck
1 Jahr zuvor

Dann geh mit deinen Klassenkameraden Fortnite zocken, oder troll woanders.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Weißt du was ich als Obermüll bezeichne? Leute, die sich Disqus nir holen, um über alles abzukotzen. Noch besser finde ich es natürlich, wenn solche genialen Leute auch nicht 1 mal sagen WAS sie denn genau schlecht finden. Da kommt sowas nämlich wunderschön polemisch und unqualifiziert rüber… smile

manicK
manicK
1 Jahr zuvor

LUL

Andreas Straub
Andreas Straub
1 Jahr zuvor

-> kostenlos Deutsch üben: https://www.goethe.de/ins/d

v AmNesiA v
v AmNesiA v
1 Jahr zuvor

Ist halt alles wieder etwas widersprüchlich und nicht klar formuliert.
In einem anderen Interview wurde von Lukas Schmidt gesagt, dass man sich die Reaktion auf Shadowkeep anschauen wird und dann wird entschieden, wie es mit Destiny weitergeht oder welche Richtung fokussiert wird. Siehe Bild unten.
Abwarten. Bungie war schon immer gut darin, Dinge möglichst schwammig zu halten, ähnlich wie Politiker, um sich alle möglichen Hintertürchen offen zu halten.
Könnte auch sein, dass man keine MMO Richtung geht, wenns kommerziell nicht zieht. Am Ende gehts immer um die finanziellen Einnahmen und Erfolge. Und da wird das gemacht, womit man auch Verkäufe tätigt.

https://uploads.disquscdn.c

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Diese Antwort bezog sich eher auf „Machen wir Teil 3? Machen eine Erweiterung? Machen wir einen Season Pass?“

Da sagen sie: „Das verraten wir Euch nicht. Das wissen wir selbst noch nicht. Wir warten ab, wie Shadowkeep läuft.“

Die MMO-Richtung, mit mehr Komplexität, steht und ist davon unabhängig.

Die haben jetzt einiges noch gesagt am Rande der E3 – wir werden uns sicher noch ein paar Tage damit beschäftigen, dass wir das mal abarbeiten.

Das ist halt immer strange bei Bungie – über Monate sagen sie überhaupt nix und dann gibt’s in 2 Wochen gleich 50 Themen. smile

v AmNesiA v
v AmNesiA v
1 Jahr zuvor

Ja, ich bin trotzdem etwas skeptisch. Ich freue mich auf Shadowkeep.
Aber letztendlich ist es der letzte Absatz in dem Artikel, der das alles in Frage stellt und offen lässt:

„…Now we just wait and see how Shadowkeep shapes up. If players enjoy what Bungie brings to the table, we could see more of the same in the coming years. If it’s a poor release or has bad gaming elements, make your voice heard – now is the time to dictate the future of Destiny as a franchise…“

Also wenn bspw. die MMO Schiene kommerziell nicht zieht oder eben das, was in den nächsten Monaten kommen wird, dann wird man wieder einen anderen Weg einschlagen. Somit bleibt es weiter offen, wie es sich letztendlich ausbilden wird. Da ist auch ein dauerhafter MMO Werdegang nicht garantiert. Das meinte ich.

NuckyNuck
NuckyNuck
1 Jahr zuvor

Ganz ehrlich?
Mir ist es total egal, ob Destiny MMO ist, oder nicht.
Es bleibt ein genialer Shooter.
Auf die Änderungen freu ich mich.
Da fällt mir gerade ein, die Seite hier heißt doch Mein MMO, oder?
Wenn Destiny kein MMO ist, warum wird dann hier darüber berichtet?
Der letzte Satz war nicht ernst gemeint, Ich liebe eure Seite.

Patrick BELCL
Patrick BELCL
1 Jahr zuvor

Naja Fortnite würd ich jetzt auch nicht als MMO bezeichnen xD

Matthias Thoms
Matthias Thoms
1 Jahr zuvor

Die kennen wohl den Unterschied zwischen MMO, RPG und MMORPG nicht. Komischer Post von Bungie ????‍♂️

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ja, wenn man „MMO“ im eigentlichen Wortsinn verwendet und kennt, rauft man sich da die Haare aus.

Die Begriffe sind da stark im Wandel.

Gerade MMO ist offenbar für „viele, die sich nicht so auskennen“ im täglichen Sprachgebrauch einfach „Ein Spiel wie WoW“ – fertig. Das kann man gut beobachten.

Danach handeln dann auch die Firmen. Deshalb sagt ESO: „Wir sind kein MMO – MMO sind Spiele wie Everquest, DAOC oder WoW – so sind wir nicht. Wir sind mehr wie Skyrim, das du mit Freunden spielst.“

Wir beschäftigen uns ja auch schon seit Jahren damit, weil die Seite ja so heißt … das ist schwierig und ändert sich erst langsam.

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

MMO sagen sie schon öfter, steht auch auf der offiziellen Seite von Zenimax so (https://www.zenimaxonline.c…, wird im Marketing öfter verwendet und wurde beispielsweise zum Einsteiger-Video gesagt.

Sie versuchen da einfach beide Gruppen anzusprechen und schauen je nach Situation, wo etwas besser klingt. Als man das Ziel hatte, mehr Singleplayer-Fans anzusprechen und zum Spiel zu holen, wurde dafür erstmal konsequent „Skyrim Online“ gesagt. Das ändert sich dann schnell je nach Phase des Spiels und mögliche Zielgruppe.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Ich bin auch kein Freund davon alles MMO zu nennen, von der Definition her ist es aber sowohl ein MMO als auch ein RPG.

Massively Multiplayer Online über Massively könnt man vieleicht noch streiten, aber es gibt genug MMOs die auch mit instanzierten Bereichen arbeiten.

Role-playing game Der Storyanteil in Destiny2 ist kaum zu leugnen…

Im Zweifel ist es halt ein MORPG mit Shootermechanik. Das mag man mögen, oder eben nicht wink Diese „Mimimi das ist kein MMO“-Abgrenzung ist doch eher eine Abgrenzung auf die Spieler bestehen, Entwickler hüten sich nur häufig davor um deren Ansprüche die oftmals eben aus WoW und Konsorten bekannt sind, nicht erfüllen zu müssen.

P. Kaiser
P. Kaiser
1 Jahr zuvor

mal OT:
Weiß jmd was momentan mit der Wunschtafel los ist? Ich hab den 4. Wunsch mehrere Male eingeben und jedes Mal wurde die Tafel resetet und ich durfte von vorne anfangen…. Letzte Woche hat noch alles funktioniert, deshalb wunderts mich…

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