So will Destiny 2 mit Shadowkeep sein Rüstungssystem radikal umkrempeln

Bungie will mit der neuen Erweiterung Shadowkeep drastisch die Art und Weise ändern, wie das Rüstungssystem von Destiny 2 samt Mods und Perks funktioniert. Doch wie? Das wissen wir bisher darüber.

Das soll sich im Herbst ändern: Mit der Ankündigung der kommenden Herbst-Erweiterung Festung der Schatten (Shadowkeep) hat Bungie verraten, dass Destiny 2 mehr RPG-Elemente erhalten soll.

Ein Beispiel dafür war das Rüstungssystem, das man im Herbst drastisch ändern möchte. Mit Armor 2.0, so der Name des Features, sollen Spieler dann ihre Ausrüstung offenbar endlich so individualisieren können, wie sie es wollen.

Armor 2.0 – So ändert sich das Rüstungssystem von Destiny 2 mit Shadowkeep

So ist das Rüstungssystem jetzt: Aktuell lassen Rüstungsteile nur begrenzt Spielraum für individuelle Anpassungen – sei es nun optisch oder im Bezug auf ihre Eigenschaften.

Oft kommt es vor, dass man ein Set hat, dass man entweder optisch mag oder eins, das passende Stats für den individuellen Spielstil mitbringt. Beides fällt eher selten bis nie zusammen.

Deshalb entscheiden sich viele Hüter oft für Rüstungsteile, die sich besser spielen und nicht für die, die sie optisch mehr ansprechen. Genau das soll sich bald ändern.

Das ist Armor 2.0: Dieses neue System wird mit der Shadowkeep-Erweiterung Einzug ins Spiel halten. Armor 2.0 ermöglicht es, jede Mod, die man freigeschaltet hat, in jedes Rüstungsteil einzusetzen.

Dabei dienen die Rüstungsteile offenbar nur noch als eine Art leere Hülle, die dann mit Hilfe mehrerer Modifikationen nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden kann. Feste Mods oder Perks scheint es nicht länger zu geben – lediglich mehrere Mod-Slots für verschiedene Eigenschafts-Kategorien.

Helm-Anpassungsmöglichkeiten im Rahmen von Armor 2.0

Wählt man einen dieser Mod Slots an, so werden dem Spieler alle Mods angezeigt, die für diesen spezifischen Slot in Frage kommen und dort aktiviert werden können.

Es ähnelt im Endergebnis also einer Art Transmog-System, wo man das Aussehen eines Items mit straken Eigenschaften mit dem Aussehen seiner Wahl versehen kann – wobei die Optik dann von einem beliebigen Gegenstand der gleichen Kategorie stammen kann, den man bereits gefunden hat.

Auf den gezeigten Bildern handelte es sich jedoch um ein legendäres Item mit insgesamt vier Mod-Slots. Ob dann beispielsweise exotisches Gear mehr oder weniger Slots bietet und somit in gewissem Rahmen individualisiert werden kann, ist aktuell nicht bekannt. Denkbar wäre aber auch, dass Exotics dann komplett fixe Eigenschaften haben. Genaues weiß man im Moment noch nicht.

Destiny-2-Guardian

Übrigens: In diesem Rahmen werden offenbar auch Eigenschaften Stärke, Disziplin und Intellekt aus Destiny 1 zurückkommen, was dem ganzen System nochmal zusätzliche Tiefe verleihen könnte. Diese sind deutlich auf den Bildern zu erkennen.

Auch dieses neue Feature wird wichtig: Im Zuge der breiteren Individualisierungsmöglichkeiten und mehr RPG-Anteile sollen auch Artefakte eine wichtige Rolle spielen. Diese haben sich im Vergleich zu Destiny 1 jedoch deutlich verändert.

Dabei handelt es sich nun um ein Item, auf dem man offenbar verschiedene Perks und Boni freischalten und somit seinen Charakter weiter an den eigenen Spielstil anpassen kann.

So sieht ein Artefakt-Menü aus

Die Perks sind dabei in mehrere Stufen (Tiers) aufgeteilt. Auf jedem Tier kann man dann mehrere Perks aktivieren, die zuvor wohl erst gefunden werden müssen. Mit steigender Stufe werden die Perks dabei offenbar mächtiger.

So sollen Perks der letzten Stufe laut Bungie dem Gefühl eines Exotics schon recht nahe kommen. Einige der sichtbaren Icons legen unter anderem Boni für Cooldown-Reduzierung oder kürzere Nachladezeiten für bestimmte Waffentypen nahe.

Zudem scheinen Artefakte Saison-gebunden zu sein beziehungsweise müssen im Zuge einer Saison gelevelt werden, um höhere Perk-Stufen freizuschalten. Denn auf einem der Bilder heißt es bei einer Eigenschaft: „Wird am Ende von Season 8 deaktiviert“.

Destiny 2 Crota

Ob es nur ein Artefakt mit festen saisonalen Perk-Sets, oder mehrere Artefakte mit jeweils verschiedenen Perk- und Bonus-Kombinationen geben wird, ist aktuell nicht sicher bekannt. Doch Bungie spricht im Video von Artefakten, also im Plural.

Auch wenn bisher nur oberflächliche Details bekannt sind, so sehen die Änderungen schon mal vielversprechend aus. Es bleibt spannend, was Armor 2.0 noch alles kann und wie dieses System genau aufgebaut ist.

Update: Weitere Infos zur Armor 2.0 findet Ihr hier.

Was haltet Ihr nach bisherigem Stand von Armor 2.0? Freut Ihr Euch darauf, mehr darüber zu erfahren oder seid Ihr mit dem aktuellen System von Destiny 2 zufrieden?

Destiny 2: Bungie überrascht alle mit Finishing-Moves und mehr RPG-Anteilen
Autor(in)
Quelle(n): Bungie
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