Starker PC-Release von Monster Hunter World lindert Capcoms Krise

Capcom muss 2018 den schwersten Verlust seit Gründung der Firma einstecken. Die starken Verkaufszahlen von Monster Hunter: World auf dem PC helfen dem Entwickler allerdings die gute Prognose für 2019 zu halten. 

Warum macht Capcom Verluste? Capcom hat in einer Presseveröffentlichung angekündigt, dass das Capcom Game Studio in Vancouver bald geschlossen wird und die dort entwickelten Projekte abgebrochen werden.

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Dieses Studio war für die Entwickung von Spielen für Regionen außerhalb von Japan verantwortlich und hat Titel wie die „Dead Rising“-Reihe hervorgebracht. Allerdings will Capcom die Ressourcen des Studios nun an andere Orte verlagern.

Die Schließung des Studios wird für Capcom Rekordverluste in Höhe von ca. 35 Millionen Euro bringen.

Monster Hunter: World hilft in Not: Capcom scheint sich dennoch keine allzu großen Sorgen zu machen. Der Grund dafür sind hohe Verkaufszahlen der PC-Version von Monster Hunter: World, die „alle Erwartungen weit übertroffen haben“, trotz mancher Performance-Probleme und des Verkaufverbotes auf der PC-Platform „WeGame“ in China.

Monster-Hunter-World-Gothic-Wildhüterin

Tatsächlich handelt es sich bei MHW um das stärkste Spiel von einem japanischen Entwickler, das je auf Steam veröffentlicht wurde. Aber auch vor dem Steam-Launch jagte eine gute Nachricht über die Verkaufszahlen von Monster Hunter: World die andere – Monster Hunter World war schon auf PS4 und Xbox One erfolgreich.

Capcom ist daher zuversichtlich, dass sie ihren Aktien-Kurs halten können.


Am 21. September startet auf den Consolen-Versionen von Monster Hunter: World das Herbst-Event:

Das Herbst-Fest in Monster Hunter World ist ideal für Zurückkehrer

Autor(in)
Quelle(n): CapcomGematsu
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