Kinoreife Probleme – Albion Online verhandelt nicht mit DDOS-Erpressern

Das Studio hinter Albion Online, Sandbox Interactive, kämpft an zwei Fronten. Es geht gegen Goldseller vor und sieht sich mit Erpressern konfrontiert, die auf DDOS-Attacken setzen. Probleme, die an einen Kino-Thriller erinnern, aber erschreckend real sind.

Wir haben am Montag darüber berichtet, dass Albion Online am Wochenende unter DDOS-Attacken litt. Dadurch konnten Spieler oft nicht zocken, dabei ist Albion Online viel erfolgreicher als erwartet, und will die Gunst der Stunde nutzen.

Nun gibt es weitere Details.

Albion Online: Ihnen Geld zu geben, wäre die falscheste Lösung

Das Pikante an der Sache: Die DDOS-Attacken sind gleichzeitig ein Erpressungsversuch. Offenbar hat das Studio eine Geldforderung erhalten. Die Erpresser wollen Lösegeld, sonst machen sie mit den DDOS-Attacken weiter.

Vom Studio hinter Albion Online gibt es ein Statement zu der Affäre: Man wird auf keinen Fall nachgeben und Geld zahlen. Das verstehe sich von selbst. Das wäre das Schlechteste, was man nur tun könne.

Jeder Erpressungsversuch und jeder DDOS-Angriffe werde man an die zuständigen Behörden weitergeben. Die Chancen, jemanden zu fassen, seien realistisch betrachtet zwar gering, aber manchmal passiere es doch.

Wenn die Behörden jemanden schnappen, werde man jeden Fall so umfassend und hart verfolgen, wie es nur irgendwie möglich ist, ganz egal, wo sich der Angreifer aufhalte. Sandbox Interactive sagt: Diese Aktivitäten sind in jeder Rechtsprechung der Welt ein Verbrechen. Es ist immer möglich, eine ortsansässige Anwaltsfirma zu finden, die das Recht durchsetzt.

Albion Online Header

Infrastruktur verbessern, Entschädigung der Fans

In der Zwischenzeit sagt man den Fans: Es gibt keine schnelle Lösung gegen DDOS-Attacken. Man arbeitet mit Experten zusammen, um die Infrastruktur zu verbessern, die für den Schutz von Albion Online sorgt.

Den Spielern stellt man eine Entschädigung für ihre verlorene Zeit in Aussicht. Darum will man sich kümmern, wenn das Problem gelöst ist.

Galahad-Albion

Albion Online will Konten der Goldseller einfrieren

Den Kampf gegen Goldseller führt Sandbox Interactive Online indirekt. Man will nicht die Goldseller direkt angreifen, weil sich das in der Vergangenheit als fruchtlos herausgestellt hat, stattdessen meldet man die Betrugsfälle den Kreditkartenanbietern und PayPal. Das Studio hinter Albion Online versucht so, die Geldquelle der Goldseller trocken zu legen.

Sandbox Interactive glaubt, wenn man PayPal und die Kreditkartenfirmen darüber informieren kann, was da läuft, werden sie schnell die entsprechenden Accounts schließen. Man hofft, so werden deren Gelder eingefroren.

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Autor(in)
Quelle(n): Albion Online ForumNO
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