5 Gründe, warum sich Waffen in Modern Warfare anders anfühlen werden

Immer mehr Details zum neuen Call of Duty: Modern Warfare werden bekannt. In einem Entwickler-Blog gab es nun frische Infos dazu, was Spieler Gameplay-technisch von den Waffen erwarten können. Die Waffen in Call of Duty spielen sich bald etwas anders, als so manch ein Fan es bisher gewohnt sein war: Sie unterscheiden sich in 5 Details.

Was hat es mit den Änderungen auf sich? Mit dem 2019er Reboot der „Call of Duty“-Reihe macht Modern Warfare in vielen Bereichen einiges anders als die Vorgänger. So hat sich Infinity Ward im Zuge der Neuauflage dazu entschlossen, einige Waffen-Mechaniken für den Multiplayer zu überarbeiten.

Wir erklären, inwieweit Modern Warfare 2019 sich im Hinblick auf Waffen anders spielt als seine Vorgänger.

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So ändern sich die Waffen von Call of Duty: Modern Warfare 2019

Wo konkret wird sich etwas im Bezug auf Waffen und deren Handling verändert? Wir fassen die wichtigsten Aspekte und Beispiele für Euch nachfolgend zusammen:

Grund 1: Bullet-Drop

Call of Duty ist für sein schnelles Gameplay bekannt. Bei Waffen basiert dies größtenteils auf der sogenannten Hit-Scan-Methode. Das bedeutet: ein abgefeuertes Projektil fliegt in einer perfekten geraden Linie mit unendlicher Geschwindigkeit. Man muss als Schüte also weder für den Bullet-Drop (Projektil sinkt zunehmend mit zurückgelegter Distanz), noch die Bewegung des Ziels (sogenanntes Vorhalten) sein eigenes Zielen anpassen.

Um dem schnellen Charakter der Matches treu zu bleiben, wollten die Entwickler deshalb nicht zu viel Bullet-Drop reinbringen, haben das bisherige Hit-Scan-System jedoch aufgelockert. Damit will man die Waffenvielfalt sowie den Skill im Umgang mit Waffen fördern.

Auf nahe bis mittlere Entfernung (Gegner, die man innerhalb eines Frames trifft) sowie je nach Waffe wird man immer noch den Gegner sofort treffen – und zwar noch mit der bisherigen Hit-Scan-Methode. Mit Feinden, die weiter entfernt sind, sieht es jedoch anders aus. Man wird mehr Skill brauchen, um einen Treffer zu landen. Es wird einen Bullet-Drop geben, man wird seine Schüsse also mit zunehmender Distanz vorhalten müssen, um das Ziel zu treffen.

Grund 2: Archetyp-Änderungen

Es soll in CoD Modern Warfare nun Änderungen an einigen etablierten Waffen-Gattungen geben. Als Beispiel werden die SMGs, also Maschinenpistolen, aufgeführt.

So sind die SMGs in Call of Duty seit jeher Waffen mit enormen Recoil (Rückschlag). In der Realität nutzen diese Waffen jedoch kleine Kaliber und sind deshalb an sich viel einfacher zu kontrollieren. Sie haben zudem einen geringeren Schaden und sind präziser.

Deshalb hat man die Rolle der Maschinenpistolen bei Modern Warfare überarbeitet. Sie eignen sich dort zusammen mit den Sturmgewehren für mittlere Distanzen.

Grund 3: Animationen

Viel Wert wurde auf die Animationen der Waffen gelegt. Die mehr oder minder statische Waffenansicht wurde für Modern Warfare kräftig aufgebohrt. Die Waffen sollen sich nun um einiges realistischer aus allen Perspektiven bewegen.

Schaut Ihr Euch um oder ändert Ihr Eure Blickrichtung (nicht im Ziel-Modus, sondern beim normalen Fortbewegen), so wird die Animation der Waffe von Eurem Blick losgelöst. Erst dreht Euer Charakter den Kopf, seinen Blick. Erst dann folgt die Waffe davon losgelöst selbst.

Die neuen Animationen berücksichtigen sogar das Gewicht einer Waffe. Auch sollen die Schießeisen viel intensiver auf die unmittelbare Umgebung reagieren. Geht Ihr also mit einer Waffe eine Treppe hoch, wird das Spiel diesen Umstand berücksichtigen und die Bewegung anders darstellen, als wenn Ihr einfach irgendwo steht oder Euch auf einer Straße bewegt.

Mehr dazu findet Ihr hier: Wie Modern Warfare seine Waffen so realistisch wie nie zuvor machen will

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Grund 4: Individualisierungsmöglichkeiten

Eine weitere wichtige Rolle spielen die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten im Rahmen des Gunsmith-Features, mit denen Ihr Eure Waffen an Euren Spielstil ausrichten könnt. Die Auswahl so so groß sein wie nie und die Effekte Eurer Entscheidung sollt Ihr spüren können.

Als Beispiel führen die Entwickler eine Schrotflinte ab:

  • So kann man bei der Schrotflinte einen verlängerten Lauf sowie ein Sniper-Visier anbringen, wodurch das Schießeisen zu einer Sniper-Shotgun wird.
  • Umgekehrt kann man den Lauf kürzen und die Schulterstütze entfernen, wodurch die Waffe viel schneller im Handling wird und sich komplett anders spielt als die Start-Version.

Grund 5: Der Sound

Auch der Sound der Waffen soll zusätzlich dazu beitragen, dass man ein komplett anderes Gefühl bekommt, als bei bisherigen Serien-Ablegern.

Jede Waffe hat einen eigenen markanten 3D-Sound, der je nach Umgebung, Perspektive und Waffen-Aufsatz variieren kann und entsprechend anders mit der Umgebung interagiert.

Mehr dazu findet Ihr hier: Warum Fans den Sound in Modern Warfare lieben und was ihn so besonders macht

Was haltet Ihr von diesen Änderungen? Übrigens, wenn Ihr all das noch vor dem Launch selbst aus erster Reihe erleben und ausprobieren wollt, dann macht mit bei der Beta:

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Autor(in)
Quelle(n): ActivisionGamesRadarCall of Duty Wiki
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