Entwickler von LawBreakers schließt: Radical Heights gescheitert

Nach zwei wenig erfolgreichen Spielen wurde das Entwicklerstudio Boss Key Productions nun geschlossen. Die Server des Battle-Royale-Games Radical Heights sollen für die nahe Zukunft noch online bleiben.

Kurz und schmerzlos teilte Cliff Bleszinski gestern über Twitter mit, dass sein Studio Boss Key Productions geschlossen wurde. Das Entwicklerstudio wurde erst vor vier Jahren gegründet, war jedoch mit ihren zwei veröffentlichten Spielen wenig erfolgreich.

Kein Erfolg mit LawBreakers und Radical Heights

Welche Spiele hat das Studio veröffentlicht? Bleszinski hat Boss Key Productions im April 2014 gegründet, um den Arena-Shooter LawBreakers zu entwickeln. Das Spiel besitzt eine hohe Skill-Anforderung und ist von klassischen Shootern, wie etwa Unreal Tournament, inspiriert, eine Reihe für die ebenfalls Cliff Bleszinski verantwortlich ist.

LawBreakers Zero-G-Kampf

LawBreakers schaffte es jedoch nicht, die Massen für sich zu begeistern, weshalb sich das Studio gleich an den nächsten Titel machte.

LawBreakers auf dem Weg zu F2P, Studio widmet sich neuem Projekt

Laut Bleszinski hat sich Boss Key Productions “in einem letzten verzweifelten Versuch” dem Battle-Royale-Genre zugewandt. Jedoch konnte sich auch Radical Heights nicht genug von der Konkurrenz in Form von Fortnite und PUBG abheben.

Nur ein Mal konnte sich das Battle-Royale-Spiel, das am 10. April auf Steam  in den „Extreme Early Access“ ging, aufbäumen. Bei der Notfallwartung von Fortnite am 12. April, als die Server stundenlang nicht erreichbar waren, schien Radical Heights für die Spieler eine passende Alternative zu sein.

Radical Heights

Als auch noch der bekannte Fortnite-Streamer Ninja das Battle-Royale-Spiel auf seinem Twitch-Kanal zeigte, schien das Glück für Radical Heights perfekt. An diesem Tag sahen mehr als 200.000 Leute dem Spiel auf der Streamingplattform zu, was es zum meistgeschauten Titel machte.

Radical Heights war der große Gewinner des Fortnite-Ausfalls

Danach konnte Radical Heights jedoch anscheinend nicht an den plötzlichen Erfolg anknüpfen. Auch nach dem Ende von Boss Key Productions sollen die Server von Radical Heights jedoch “für die nahe Zukunft” noch online bleiben.

Was wird aus Bleszinski? Der Studiochef will nach dem Ende von Boss Key Productions in sich gehen und sich um seine Familie kümmern. Er hofft jedoch, irgendwann wieder “etwas Neues” entwickeln zu können.

https://twitter.com/therealcliffyb/status/996092708971274245
Quelle(n): VG247
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Tom Gradius

Das kommt, wenn man Trends hinter her hechelt anstatt sich auf zweifellos vorhandene Kernkompetenzen zu besinnen. Ich erinnere mich an Unreal Level von zeitloser Schönheit…

Sunface

Mit Lawbreakers hat er auch einfach Pech gehabt. Er war da schon dran bevor Overwatch rebooted wurde. Sie haben dann einfach zu lange gebraucht es fertig zu bekommen. Da war Overwatch schon stark am Markt und gegen Blizzard hat man es eben schwer. Zudem das Hickhack um das Payment Model. Erst F2P dann B2P. Seine Art und Weise ist auch nicht immer förderlich gewesen. Dann einfach ein BR Game das aussieht wie Fortnite hinzulegen und das AUCH während Fortnite bereits stark am Markt war ist natürlich idiotisch. Ich glaube ehrlich gesagt nicht das wir von dem noch mal was hören werden.

Aber hey CiG könnte ein paar Entwickler brauchen damit Star Citizen endlich mal aus den Pantoffeln kommt. 🙂

BigFreeze25

Radical Hights ist doch nun wirklich nichts weiter als ein verzeifelter Versuch etwas vom Battle Royal-Kuchen ab zu bekommen…das Spiel sieht einfach nur billig aus, wie als ob man es in wenigen Monaten zusammen geschustert hat (was vermutlich auch der Fall ist). Die können von Glück reden, dass es durch bekannte Streamer wie Ninja, Dr Disrespect oder Lirik überhaupt beachtet wurde…

Erzkanzler

Hoffentlich geht das Ego von Cliff Bleszinski jetzt einfach in Rente.

Moe Moe

im gegensatz zu dir, hat er allerdings auch was geschaffen um sich was darauf einbilden zu dürfen….

EN16M4

Ja es stimmt, dass Radical Heights zu spät kam, aber das ist nicht unbedingt der Grund für das Scheitern des Spiels.
Zuerst probierte man es mit Lawbreakers, dass zuerst F2P werden sollte, dann aber zu nem B2P – Modell umgeändert wurde, aber trotzdem nichts bot. Als das Spiel nicht lief, weigerte man sich, es auf F2P umzustellen, um evv eine Spielerbase zu erhalten. kurzum ließ es man es quasi wissentlich sterben.
Und danach nen verzweifelten Versuch mit Radical Heights zu starten, war zwar ne gute Idee und alles spielte ihnen ja auch in die Hände mit dem Serverausfall etc., aber ein komplettes Rohgerüst auf den Markt zu bringen, der nen perfekten Ingameshop aufweist, 2 Patches rauszuhauen, die kaum was ändern und neue Cosmectics adden hatte halt für viele den Beigeschmack der Geldgeilheit.
Absolutes Totschlagargument war jedoch die Tatsache, dass es nach 3 Tagen schon Hacker und Botter gab und man nichts dagegen getan hat, obwohl man es wusste.
Also ich finde, dass das Studio, so wie es war, ehrlich gesagt seinen Untergang verdient hat und daran ist Herr Bleszinski definitiv nicht unschuldig.

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