Gearbox sagt, Borderlands 4 wird irgendwie eine Open-World haben, aber keine doofe wie bei Ubisoft

Gearbox sagt, Borderlands 4 wird irgendwie eine Open-World haben, aber keine doofe wie bei Ubisoft

Borderlands 4 soll die offenste Welt aller Teile bislang bieten. Dabei sollen die besten Features von Open Worlds übernommen werden, aber wohl nicht die, die Spieler am meisten nerven.

Wie soll die Welt von Borderlands 4 werden? In einem Interview mit Gamespot stellte Gearbox-CEO Randy Pitchford klar, dass Borderlands 4 mehr in Richtung Open World geht als frühere Teile.

  • In Borderlands war es bislang so, dass man einzelne Gebiete und Welten separat betreten konnte. Um zwischen ihnen zu reisen, musste man Terminals nutzen oder die Schnellreise antreten, um zu den Terminals zu reisen.
  • In Borderlands 4 soll dagegen jede Kulisse, die man sehen kann, ein spielbarer Raum sein. Um zwischen den Gebieten zu wechseln, soll es keine Ladezeit mehr geben. Selbst der Wechsel zwischen einzelnen Planeten soll reibungslos ablaufen. 
  • Innerhalb eines Gebiets sollen Spieler noch mehr erkunden können. So wird es beispielsweise einen Enterhaken geben, mit dem man sich in die Vertikale ziehen kann. Neue Fahrzeuge sind ebenfalls geplant.

Auch Anthony Nicholson betonte GamesRadar+ gegenüber, dass Borderlands 4 sich stärker an Open-World-Titeln orientiert. Es soll einige Features aus den Open Worlds mitnehmen, wie die nathlosen Reise zwischen einzelnen Gebieten. Auch dynamischere Nebenmissionen und Events sollen zu den Elementen zählen, die man übernimmt.

Den Trailer zu Borderlands 4 seht ihr hier:

Borderlands 4 nimmt nur das Beste aus Open Worlds

Wie soll sie nicht werden? Interessanter ist es jedoch, zu wissen, wo das Team von Gearbox seine Grenze zieht. Die Welt soll zwar enger miteinander verbunden sein, da keine Gebiete nachgeladen werden müssen, doch es wird auch einiges fehlen, das wir aus Open Worlds kennen, wie Nicholson bestätigt:

„Wir sind nicht mit der Absicht angetreten, ein ‘Open-World-Spiel’ im herkömmlichen Sinne zu entwickeln.“

Nicholson ging nicht im Detail darauf ein, welche Features aus Open-World-Titeln nicht übernommen werden. Doch wenn wir uns typische Open-World-Spiele genauer ansehen, wird klar, welche Features es vermutlich nicht ins Spiel schaffen.

Was könnte fehlen? Wer typische Open-World-Titel von Entwicklern wie Ubisoft oder Bethesda kennt, der weiß, dass auf der Map zahlreiche Nebenaktivitäten warten. Seien es die Türme in Assassin’s Creed oder die Höhlen in The Elder Scrolls V: Skyrim: Die Events beschäftigen Spieler über mehrere Stunden hinweg, was vielen den Spielspaß nehmen kann, weil der Fokus auf die Hauptstory verloren geht.

In Final Fantasy VII Remake wurde das sogar noch auf die Spitze getrieben. Hier müssen Spieler in jedem neuen Gebiet eine Stealth-Mission absolvieren, um einen Chocobo als Reittier freizuschalten. Das kostet zusätzliche Zeit und Nerven, wenn Spieler schneller über die Karten reisen wollen.

Da Gearbox bislang nur die Nebenmissionen und Events angesprochen hat, die es in der Borderlands-Reihe gab, ist davon auszugehen, dass die Map nicht mit zahlreichen Symbolen vollgestopft wird. Die Entwickler versprachen, dass es zu entdeckende Missionen geben wird. Von Symbolen, die die Map zukleistern, war bislang nie die Rede.

MeinMMO-Redakteur Niko Hernes ist ein großer Fan der Borderlands-Reihe. Trotzdem hat er sich 3 Jahre davor gescheut, einen bestimmten Teil zu spielen. Wie ihm der Ausflug in eine Fantasy-Welt aus Borderlands gefallen hat, verrät er in einem eigenen Artikel: Ich hab einen Teil der Borderlands-Reihe fast 3 Jahre lang gemieden, doch jetzt bereue ich es

Quelle(n): PCGamer
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Veoh

Na warscheinlich halt so wie in Borderlands 3, einfach mehrere Kleinere offene Karten.

So kann man auf jedenfall aber auch abwechslung schaffen und die Gegend besser füllen.

In Hitman sieht man ja wie man es richtig gut macht. Auch kleine offene Karten, aber Lebendig und es gibt unterschiedliche interessante Gebiete.
Manchmal ist weniger halt einfach mehr.

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