Borderlands 3: Kreativ-Chef kam von MMORPG ESO, brachte 2 coole Coop-Ideen mit

Beim neuen Shooter Borderlands 3 treffen MMORPG-Fans auf einen alten Bekannten. Paul Sage war Creative Director bei The Elder Scrolls Online zum Release. Nun sagt er, bei Borderlands 3 liegt sein Fokus auf Coop. Er möchte den Shooter zusammen mit seinem Sohn spielen und zwei seiner Koop-Ideen haben schon für Aufsehen gesorgt.

Um ihn geht es: Paul Sage war in der turbulenten Anfangsphase von The Elder Scrolls Online neben Chef Matt Firor wahrscheinlich die Hauptperson, an der sich Fans am meisten orientierten. Das MMORPG machte 2014 zum PC-Release eine schwere Zeit durch.

Borderlands-3-Pitchford
Hier ist Paul Sage (links) neben Randy Pitchford bei der Vorstellung von Borderlands 3.

Gerade als es für ESO besser aussah und die Versionen für PS4 und Xbox One erschienen, verließ Sage im Juni 2015 plötzlich Zenimax und The Elder Scrolls Online.

Damals hieß es, er hätte die Chance gehabt, wieder nach Texas zurückzugehen und die musste er ergreifen. Sage hat in Austin, Texas, studiert und wollte wieder in seinen Heimatstaat zurück.

Wie wir jetzt wissen, hat Sage damals tatsächlich, wie vermutet, bei Gearbox angefangen: Schon seit 4 Jahren ist er der Kreativ-Chef dort und hat Borderlands 3 gearbeitet. Und man merkt, dass sein Fokus weiter auf dem Multiplayer-Aspekt lag, den er bei ESO ausgebildet hat.

Borderlands-Kampf

Die beste Coop-Erfahrung, die Borderlands je hatte

Das ist sein Fokus: Sage sagt im Interview mit Venturebeat:

„Mein Ziel war es, dass wir die beste Coop-Erfahrung hinbekommen, die ein Borderlands-Spiel je hatte. Ich spiele mit meinem Sohn. Es war für mich echt wichtig. So haben wir Level-Synching ins Spiel bekommen und den instanzierten Loot.“

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Welche Vorgaben hatte Sage? Er sagt, als er zu Borderlands 3 stieß, gab es zwei große Aufträge für ihn:

Das sagt Sage noch: Laut Sage sei Borderlands 3 sehr ambitioniert. Es sei so viel im Spiel, man reise zu den verschiedenen Welten. Allein all die Multiplayer-Systeme ins Spiel zu bekommen, war offenbar sehr aufwendig.

Sage sagt: „Diese Dinge [Multiplayer-Systeme] sehen für Spieler oft nur wie kleine Sachen aus, aber sie führen größere Dinge ein und verstärkten sie. All diese Features sehen häufig klein aus, aber da geht eine Menge Energie rein.“

Die Länge der Kampagne in Borderlands 3 beträgt etwa 35 Stunden, wenn man nur die Haupt-Story-Spiel.

Borderlands-3-Zane

Das sind die zwei Coop-Features: Die beiden Features, von denen Sage spricht, wurden schon bei der Präsentation gezeigt und von den Fans gelobt:

  • Jeder Spieler wird seinen eigenen Loot haben, man kann also zusammenspielen, ohne Angst zu haben, dass der andere einem was wegschnappt
  • Und Level-Sync sorgt dafür, dass Spieler mit unterschiedlichem Level zusammenspielen können, ohne dass es da Probleme gibt. Die Gegner dynamisch auf den jeweiligen Spieler angepasst – ihr Level wird „synchronisiert“

Bei diesen Features gab es in der Vorstellung von Borderlands ein wenig Szenen-Applaus. Sieht so aus, als haben wir diese Coop-Ideen Paul Sage und seinem Sohn zu verdanken.

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