Activision Blizzard bezahlt Angestellte dafür, ihre Schwangerschaft zu tracken

Frauen sind dazu angeregt, Activision Blizzard mit ihren Gesundheitsdaten auszustatten. Die Chefs können mit diesen sensiblen Daten angeblich Geld sparen. Als Belohnung dafür, dass die Angestellten ihre Daten mit einer App verfolgen, erhalten sie Einkaufs-Gutscheine.

Woher kennt Blizzard die Details? In der Washington Post ist ein Artikel erschienen, der sich um die Gesundheitsdaten von Frauen dreht. Durch Apps können diese Frauen sehr intime Daten angeben und dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen.

Activision Blizzard ist eine dieser Firmen und bietet seinen Mitarbeiter sogar Boni, wenn sie diese Daten hergeben.

Blizzard Draenei Red cry

Welche Daten werden gesammelt? Die Apps sammeln unterschiedliche Informationen. Die wohl prominenteste App, Ovia, fragt nach ziemlich vielen gesundheitlichen Details und will etwa wissen:

  • In welcher Phase der Periode sich eine Frau befindet
  • Wie sie sich heute fühlt
  • Wann man das letzte Mal Sex hatte
  • Wie viel sie wiegen
  • Wann sie schlafen gehen und wie lange
  • Wie oft sie versuchen, schwanger zu werden
  • Wie die Schwangerschaft verlaufen ist
  • Wann die Frau nach der Schwangerschaft die Arbeit wieder aufgenommen hat

Nicht alle Daten davon werden dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt, einige sind auch nur von der jeweiligen Nutzerin einsehbar. Die Apps geben darüber hinaus noch Tipps, wie man mit bestimmten Problemen am besten umgehen sollte und gibt allgemeine und spezifische Gesundheitshinweise.

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Wie werden die Mitarbeiter für die Daten belohnt? Wer seine Gesundheitsdaten dem Arbeitgeber zur Verfügung stellt, der wird dafür vergütet. Bei Blizzard gibt es für die Nutzungsdaten von Ovia etwa pro Tag 1$ in Form von Gutscheinen.

Was sagt Blizzard dazu? Milt Ezzard, bei Blizzard die „Vice President of global benefits“ sagte im Interview mit der Washington Post dazu, dass sich die Wahrnehmung der Mitarbeiter im Laufe der Jahre geändert hätte. So sagt er:

Jedes Mal, wenn wir etwas Neues vorgestellt haben, dann gab es einen kleinen Aufschrei: „Ihr späht in unser Privatleben!“ Wir haben langsam die Sensibilität erhöht und am Ende verstanden die Leute, dass es alles freiwillig ist, dass euch niemand die Pistole an den Kopf setzt und wir euch belohnen, wenn ihr euch dazu entschließt es zu tun [die Daten freizugeben].

Für Blizzard sei die Sache ein klarer Gewinn. Man habe bei den entsprechenden Mitarbeitern im Schnitt pro Jahr 1,200$ pro Mitarbeiter durch diese Gesundheitsüberwachung einsparen können.

Was sind die Sorgen? Datenschützer befürchten, dass die Daten genutzt werden können, um Schwangere oder Frauen im Allgemeinen unter Druck zu setzen oder sie zu diskriminieren. Auch wenn die Daten anonymisiert und zusammengefasst sind, lässt sich daraus doch einiges ablesen. Arbeitgeber könnten somit versuchen, Frauen zu beeinflussen, etwa doch keine Schwangerschaft anzustreben, wenn das finanzielle Risiko für den Arbeitgeber zu hoch ist.

Darüber hinaus gibt es natürlich die Sorge, dass Arbeitgeber sich immer weiter in das Privatleben einmischen.

Gamecrime

Viele Unternehmen in den USA wollen die Daten: Anzumerken ist, dass Activision Blizzard nicht das einzige Unternehmen ist, das solche Daten nutzt. In den USA sieht man das mit den persönlichen Daten in vielen Bereichen ohnehin etwas lockerer als in Europa oder Deutschland. Ob man das für eine gute Sache halten mag, wenn der Arbeitgeber alles über die eigene Gesundheit weiß, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Was haltet ihr davon, dass Arbeitgeber so intime Gesundheitsdaten sammeln? Ist das eine gute Sache, die vor allem dabei hilft, die Arbeitnehmer zu entlasten und auch noch Geld zu sparen? Oder ist das ein zu großes Druckmittel?

Anfang des Jahres machte Blizzard mit Entlassungen auf sich aufmerksam:

Activision Blizzard entlässt fast 800 Mitarbeiter trotz Top-Jahr
Autor(in)
Quelle(n): washingtonpost.comgamesindustry.biz
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Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

wieviele hier anscheinend finden, dass man nicht mehr über sich selber entscheiden kann …

,,pervers diese rasse menschheit,,

entweder einige lesen den artikel nicht richtig oder verstehen diesen einfach nicht.

RagingSasuke
RagingSasuke
10 Monate zuvor

Ich finds krass. Sowas sollte nicht normal sein. ????

Neko
Neko
10 Monate zuvor

Also ich versteh wenn ich ehrlich bin die ganze Aufregung hier nicht.

Das ganze ist freiwillig, keiner wird dazu gezwugen. Wer so dumm is da seine daten einzutragen is halt selber schuld.

Und es is aufjedenfall umeiniges besser wie so manch andere die sich einfach deine daten holen und du nix dafür bekommst, ja ich guck dich an Google.

Namma
Namma
10 Monate zuvor

Was wiederum auch freiwillig ist wink

John
John
10 Monate zuvor

Manchmal muss man Menschen mit geringer Intelligenz aber eben auch schützen, denn um die Folgen der eigenen Taten verstehen zu können ist Intelligenz nötig. Niemand sollte bevormundet werden, aber in manchen Bereichen muss der Staat eben seine Bürger vor Arbeitgebern schützen, siehe bspw. das Arbeitsrecht und das Datenschutzgesetz.

Zur Verdeutlichung: Man würde sicher auch jemanden finden der bereit ist 80 Stunden pro Woche zu arbeiten, der Arbeitgeber würde sich freuen, geht aber nicht weil auch hier der Staat den Bürger schützt.

John Connor
John Connor
10 Monate zuvor

Seit dem Drama um die HGC bekommt der Schneesturm 0 Cent mehr von mir. Ich habe jeglichen Content von der Platte gebeamt. Das hier, bestärkt mich umso mehr. SMOrc

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

HGC?

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Wenn ich mir hier so einige Kommentare durchlese komme nicht umhin zu glauben das hier einige a) ihre Rechte als Arbeitnehmer nichtmal Ansatzweise kennen oder b) noch nie ein Arbeitsverhältnis hatten.
Anders kann ich mir die teilweise vorhandene Zustimmung nicht vorstellen.

Es geht dem Chef einen feuchten Dreck an wann, wo und wie oft ich Sex hatte.
Wann ich ins Bett gehe und wieviel ich wiege geht nur mich und meinen Hausarzt was an.
Als Frau würde ich die Fragen über Periode und Schwangerschaft anmaßend empfinden selbst wenn man sie nur freiwillig zu beantworten sind.

Auf der anderen Seite rede ich aus der Sicht eines deutschen Arbeitnehmers.
Ich weiß nicht wie die Amerikanischen Arbeitnehmer reagieren.
Vielleicht verstehen sie die ganze Aufregung nicht die sowas hier entfachen würde.

Franz Bekker
Franz Bekker
10 Monate zuvor

Nein, natürlich kennt niemand seine Rechte. Alle sind so dumm, dass sie das auch nicht interessiert. Aber die meisten sind gute Arbeits-Drohnen. Ich glaube das war genau der Plan.

Riven
Riven
10 Monate zuvor

Junge, wie pervers ist diese ekelhafte Rasse namens „Menschheit“ nur gewurden. Ich weiß nicht wer schlimmer ist- Die Leute, die sich das ausgedacht haben, oder die Frauen die das ernsthaft machen und ihren Körper auf diese Art und Weise für Geld verkaufen. Das ist fast auf dem selben Level an Niederträchtigkeit und Erbärmlichlichkeit wie Prostitution.

Neko
Neko
10 Monate zuvor

Naja was is den so schlimm an Prostitution? Gibt halt Leute die ihren Körper für sex verkaufen na und? Is doch deren Körper sollen sie halt damit machen was sie wollen.

Genauso mit den Daten wenn sie ihre Daten da freiwillig eingeben is das deren Sache sie werden dazu ja nicht gezwungen. Wenn ihnen diese Daten 30€ im Monat wert sind wieso nicht?

Riven
Riven
10 Monate zuvor

Für dich ist daran nichts verwerflich. Ich finde es erbärmlich. Ziemliches Armutszeugnis.

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Prostitutuirte war im alten Rom der einzige Beruf wo die Frau über ihr eigenes verdientes Geld entscheiden kann.

Riven
Riven
10 Monate zuvor

Wen intressierts?

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Diejenigen für die Prostitution ein ehrenwerter Beruf ist.

Riven
Riven
10 Monate zuvor

Das ist kein Beruf, und erst recht kein ehrenwerter. Das ist ein Armutszeugnis.

Namma
Namma
10 Monate zuvor

Und dennoch einer der größten Märkte der Welt, seit jahrhunderten. Ich halte da auch nicht viel von, aber ändern können wir es nicht.
Wozu solche Männer sowie Frauen bereit sind mit komplett anderen Moralischen Einstellungen ist schon oft genug sehr erschreckend gewesen. Allgemein aber auch in meinem Leben.
Das sind einfach Egoisten (Narzissten) gegen Empathen, nur das die einen die anderen aus nutzen, aber die anderen trotzdem versuchen die anderen zu verstehen und dann Mitleid empfinden.
Dadurch ergeben sich auch diese typischen Muster von vorgesetzten und einflussreichen Menschen ihren unterstellten gegenüber.
Ist natürlich grobmaschig, aber kommt meistens ganz gut hin.
Daher kannst du davon ausgehen das es genug gibt die damit machen, was ja aber auch in ihrer Hand liegt, von daher kann man niemandem was vor werfen.

Riven
Riven
10 Monate zuvor

Leider wahr. Am Ende muss jeder machen, was er bzw in dem Fall sie für richtig hält …

Simon Missbach
Simon Missbach
10 Monate zuvor

Ich habe passenderweise gerade eben (ja ich bin spät dran, ich weiß) den Weihnachts-Artikel von Cortyn gelesen, was mit Blizzard derzeit los sei – übrigens hervorragend geschrieben, spricht mir als altem Blizz-Fan sehr aus dem Herzen.

Dann kam diese Meldung hier und passt wie die Faust aufs Auge. Selbst als Mann kann ich diesen App-Irrsinn nicht nachvollziehen und es zeigt wieder einmal, dass in Anaheim so einiges im Argen liegt.

A Guest
A Guest
10 Monate zuvor

Warum nicht gleich ein Halsband?

Kommt wahrscheinlich erst in den 2020ern, wenn die Menschen sensibilisiert genug sind.

Vielleicht lassen sie die Arbeiter-Männchen demnächst kastrieren, damit sie weniger aggressiv sind.

cyber
cyber
10 Monate zuvor

Grundsätzlich finde ich dieses Model gut. Ich sehe darin mehrere Vorteile gegenüber den Datenkraken.
1. man bestimmt selber welche Daten preisgegeben werden
2. Man wird dafür unmittelbar entlohnt und kennt die genaue Gegenleistung

Wenn man jetzt noch einstellen und beschränken kann an wem die Daten übermittelt werden, dann wäre dies ein klasse Model und bedeutend übersichtlicher und transparenter als das aktuelle Vorgehen von Facebook google und co.
Nur über die Höhe der Entlohnung kann man natürlich streiten.

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Das ist nicht dein ernst oder?

Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

Was spricht dagegen?

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Europäisches und Deutsches Arbeitsrecht, die Tarifverträge und diverse Gerichtsurteile im Arbeitsrecht und nicht nur da.

Marcel Staude
Marcel Staude
10 Monate zuvor

Nur sprechen wir nicht von Europa sondern von den USA

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Oben wurden wir gefragt was wir davon halten.
Artikel auch zuende lesen anstatt überfliegen ????

Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

also möchtest du, dass man weniger selber entscheidungen treffen sollte was das eigene leben anbelangt?

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Mach doch mit deinem Leben wat du willst.
Nur wenn mein Arbeitgeber sowas anbietet bin ich der erste der beim Betriebsrat ist.
Du weißt was ein Betriebsrat ist?

Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

du verstehst den text nicht ganz.

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Dann erkläre es mir bitte.
Ach und den Datenschützern, so wie es im Artikel steht, auch denn die scheinen auch so einiges nicht zu verstehen.

Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

es geht hier nicht um die frage legeal oder illegal.
es geht hier auch nicht um zwang oder ähnliches.
beides steht klar im text definiert. auf dieser grundbasis kann man doch ruhig diskutieren.
person A geht mit person B einen deal ein. beide geben das OK. beide sind zufrieden. beide bewegen sich auf legalem boden.

wenn man dies auf ,,uns,, übertragen will, muss man natürlich so diskutieren, dass das fundemant der diskussion die selbe ist. also legel in deutschland und im einverständniß beider parteien.

ergo was spricht denn dagegen? so wie es im text beschrieben wird, ist es doch völlig in ordnung.

cyber
cyber
10 Monate zuvor

Warum sollte andere meine Daten gratis nutzen dürfen? Sowas finde ich unverschämt, vor allem weil man auch absolut keine Kontrolle darüber hat, wer, wann, wie, wo erhebt und mit wem es geteilt wird.

Da ist ein Geschäftsmodell, welches genau diese Kritikpunkte abändert bzw in diese Richtung geht eine willkommene Abwechslung.

Wäre es dir lieber, keinen Einfluss darauf zu haben oder ist es besser, wenn du selber bestimmen könntest, was du wann wo mit wem für wie viel teilst?

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Du hast deine Daten mit dem Tag nicht mehr unter Kontrolle als du das Internet betreten hast.
Du hattest noch nie darüber kontrolle.
Nur, geht es meinem Arbeitgeber einen Scheißdreck an wo, wann, wie oft ich Sex habe.
Wie schwer ich bin oder wann ich ins Bett gehe.
Wann ich meine Periode ( wenn ich ne Frau wäre) habe oder wie oft ich versuche Schwanger zu werden.
Am wenigsten geht in was an ob eine Schwangerschaft gut oder schlecht verlief.
Das geht nur dem Arzt was an.

Du regst dich über die Datenkraken auf aber würdest Activision freiwillig zur Datenkrake machen welche noch schlimmer ist wie die anderen Truppen.

Sry wenn ich das sagen muß aber Generation YT scheint mir diesbezüglich nicht grad die Hellsten Kerzen zu haben.

cyber
cyber
10 Monate zuvor

Es geht mir doch darum, dass es freiwillige Angeben sind. Da dir offenbar die Fähigkeit fehlt Texte zu lesen und zu verstehen, solltest du dich aus Kommentarbereichen fernhalten und eine allgemeinbildende Schule besuchen um diese Schwäche zu beheben.

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Wieso gratis? Sie stellen eine Leistung und dafür, dass das du sie ohne zu zahlen nutzen kannst nehmen sie stattdessen deine Daten.

cyber
cyber
10 Monate zuvor

Es wurde doch nachgewiesen , dass Facebook auch schon durch die auf Webseiten eingebetteten Like Buttons die noch nicht mal betätigt werden müssen, Daten gesammelt und ein Schattenprofil angelegt hat.

cyber
cyber
10 Monate zuvor

Hier ein Artikel zum Thema wie Facebook Daten von nicht Nutzern erhebt :
https://netzpolitik.org/201

DeusEx
DeusEx
10 Monate zuvor

Nur so nebenbei.. das Mädel ist ein „Mann“

Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

Ich: ,,Chef, ich hatte heute früh morgensex.,,
Chef: ,,fein, bekommst 5€,,
Kollege: ,,ich bin single :(,,
Chef: ,,hier, bekommst das Zimmer, Chantal kommt gleich.,,

Why Not, …..

Franz Bekker
Franz Bekker
10 Monate zuvor

Alles nur eine Frage der Gewöhnung. Bisher ist noch nahezu jede Absurdität normal geworden. Die 99% sind eben doch blöd.

Sha
Sha
10 Monate zuvor

Wann sie das letzte mal Sex hatte ? Wirklich jetzt ?
Ich als mann sitze gerade grinsend da und weiss genau ( auch wenn es nicht stimmt ) würde jeden Tag eintragen .
Wenn dann natürlich was mit meiner Gesundheit ist steht auf dem Handy halt : Ratter mal weniger junge.
Toll das sich ein Arbeitgeber so sorgt ….. gleich mal im nächsten Meeting aufgreifen die Thematik .

Cortyn
Cortyn
10 Monate zuvor
Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Welcher Anime?

Cortyn
Cortyn
10 Monate zuvor

Keine Ahnung, von den Augen her würde ich Danganronpa vermuten grin

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Sie sind über 40?
Ihre ersten wehwehchen fangen an?
Sie sind nicht mehr so agil wie mit 20?

Wir haben genau das richtige für sie!

Laden Sie sich unsere Hauseigene …
„IchsortieremichselberausdaichzuAltbin“App.

Und für Frauen haben wir extra die …
„IchbinSchwangerundwerdEntlassen“ App.

Mit im Preis enthalten sind zwei DLc’s.
Das erste von beiden wird heißen …

„MeinKindistkrankichmusszuHausebleiben“

und das letzte wird heißen …

„KannsteknickendubistEntlassen“

Wir danken Ihnen für Ihr vertrauen.
Und glauben sie uns, wir leiten die gesammelten Daten niemals an ihren zukünftigen Arbeitgeber weiter (Zwinker, Zwinker)

Murgen
Murgen
10 Monate zuvor

Unf**ing Fassbar was diese armseligen A****** bei Activision Blizzard sich da erlauben.

Da kann man und erst Recht Frau nur froh sein, wenn Sie im guten alten D lebt. Wieder so ein Beispiel, dass wir in D auf einer Insel der Glückseligen leben.

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Du hast wohl überlesen, dass nahezu jede Firma in den USA diese Daten haben möchten.

Cortyn
Cortyn
10 Monate zuvor

Das ist bei aller Kritik nicht nur ein „Problem“ von Blizzard.

In Amerika wird das immer mehr Normalität. Das weicht halt sehr stark von unserer europäischen Sicht ab smile

Franz Bekker
Franz Bekker
10 Monate zuvor

„Insel der Glückseligen“ Wow! Da gehört aber eine disziplinierte Realitätsverweigerung zu.

Neko
Neko
10 Monate zuvor

Ihr tut alle so als würde man die Frauen zwingen da ihre Daten anzugeben, das tut aber doch keiner die machen das freiwillig.

Ich würde das zwar nicht machen aber wer das machen will solls halt machen.

Deutschland eine Insel der glückseeligkeit? Ha xD

Rick G.
Rick G.
10 Monate zuvor

versteh nicht wie man damit geld sparen soll? hä? und was sind schon 1200$ im jahr sparen für so ein unternehmen? das ist doch völlig irrelevant.

TestP
TestP
10 Monate zuvor

Kleinvieh macht auch Mist.

Grüße

Derio
Derio
10 Monate zuvor

Frauen werden schwanger, fallen bei der Arbeit aus, weniger Arbeitskraft zur Verfügung, fallen später wegen Kinderbetreuung aus… Das wiederrum kostet dann der Firma etwas, weil man ja kompensieren muss das jemand ausfällt und trotzdem die selbe Leistung beibehalten will als wenn alle Leute da wären.

Kurz um das ist ein absolutes Sch*** Verfahren und zeigt mal wieder, warum Amerika als Land der unbegrenzten Möglichkeiten gilt… Auch was solche asozialen Praktiken angeht.

Frank Seifert
Frank Seifert
10 Monate zuvor

Im Durchschnitt pro Mitarbeiter.

Noes1s
Noes1s
10 Monate zuvor

Pervers
mehr fällt mir dazu nicht ein

Belpherus
Belpherus
10 Monate zuvor

Ein Faktor den alle berücksichtigen müssen, ist das es für Mutterschaft für viele Frauen in den USA zu Kündigungen geführt hat. Denn es gibt kaum Gesetze, die Frauen oder Männer beschützen wenn sie sich um ihr Kind kümmern wollen.
Da gibts zu viele Horrorgeschichten, um sie jetzt aufzuzählen. Also auch wenn sich das hier vielleicht absurd anhört, es ist vielmehr nur ein weiteres Kennzeichen dafür was in den USA alles schief läuft.
Ich finds weder gut noch schlecht, um ehrlich zu sein. Die Vergütung hört sich etwas mager an.

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Das erinnert mich an das wo einer in Österreich einen Kommentar zum Papa Monat geschrieben hat.
„Mein Chef sagte mir: „Ihnen steht es frei sich für ihr Kind in Karrenz zu gehen. Allerdings dürfen sie sich dann auch nicht wundern bei der nächsten Gelegenheit nicht weiter beschäftig zu werden.“

mango
mango
10 Monate zuvor

Aber gegen sowas kann man doch in Österreich klagen oder nicht? (Ich kenn mich mit deren Rechtssystem nicht wirklich aus)

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Nur wenn das der offizielle Grund der Kündigung ist. Da die Firma allerdings irgeneinen anderen Grund angeben könnte für eine Kündigung ist das System ausgehebelt.

Marcel Staude
Marcel Staude
10 Monate zuvor

Ja eben und sowas geht in Deutschland gebauso

blacki
blacki
10 Monate zuvor

HAHAHAHAHAHA kranbke Scheiße grin
Sowas ist erlaubt? grin grin grin grin

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor

Welcome to America.

TestP
TestP
10 Monate zuvor

Um zu sehen ob eine Frau bald ein Kind bekommt braucht man doch keine App. o_O

MfG

p1d dly
p1d dly
10 Monate zuvor

Na klar. Sensibilisieren nennt sich das also jetzt, wenn man Teile des Lohns an derartige Bedingungen knüpft.

„Das ist ja alles freiwillig“ my ass. Ökonomische Erpressung nennt sich das Spiel und von Freiwiliigkeit kann keine Rede sein.

cyber
cyber
10 Monate zuvor

Eine legitime Maßnahme um das Gender Pay Gap zu schließen.

Natürlich ist es auch diskriminierend, weil Männer von diesen Bonus nicht profitieren können.

Stöpsel76
Stöpsel76
10 Monate zuvor

Ein komisches Weltbild hast du …

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Ich finde das immer zu geil, wie Boni als „Teile des Lohnes“ dargestellt werden. Stell dir mal vor ein Verkäufer in einem Autohaus MUSS Autos verkaufen um über seinen Grundlohn zu kommen… Wo soll das noch hin gehen wir sollten am besste alle 5k netto bekommen für mitn dem Arsch auf dei couch sitzten zu bleiben.

Der Arbeitgeber ist nicht immer der EVIL OVERLORD wie ihn der gemeine Arbeiter gerne darstellt.

Genau wie wenn du deinen Leuten Betriebsgeförderte zusätzliche Altervorsorgungen anbietest, Heißt der Arbeitgeber zahlt was extra, was dem Arbeitnehmer Steuerfrei zugute kommt, wird aber dann immer gerne so gedreht, als „hätten die einen Deal mit der Versicherung“ oder „wollen nur an unsere Persönlichen Daten“.

Koronus
Koronus
10 Monate zuvor
TukTukTeam[OGC]
TukTukTeam[OGC]
10 Monate zuvor

So einfach ist das nicht mit der Betriebsrente. Bei einer Arbeitgeber bezuschussten Rente spart der Arbeitgeber Sozialabgaben ein die er im besten Fall vollständig als Beitrag zur Rente beisteuert. Gut, es gibt da viele Varianten und dem Arbeitgeber hier was böses zu unterstellen ist sicher erstmal unsinnig. Im übrigen sind die Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet eine Betriebsrente anzubieten.

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Doch so einfach ist das, außer der bAV und des 43€ „Tankgutscheins“ gibt es in einem deutschen Arbeitsverhältnis keine Möglichkeit einer steuerfreien Bezuschussung.

Und jetzt sag mir bitte warum es etwas schlechtes nur weil es steuerfrei ist.

TukTukTeam[OGC]
TukTukTeam[OGC]
10 Monate zuvor

Du tust so als ob der Arbeitgeber immer on Top auf das Gehalt in die Betriebsrente einzahlen würde. Häufig sind es aber „nur“ die eingesparten Sozialabgaben die weitergereicht werden. Mit „so einfach“ war gemeint das die Betriebsrente kein NoBrainer für den Angestellten ist. Dieser muss sich genau überlegen ob diese Form der Altersvorsorge bei aktueller Gesetzgebung, Stichwort Doppelverbeitragung, sinnvoll ist oder andere Anlageformen mehr Rendite bringen.

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Wow ein erwachsener voll geschäftfähiger Mensch muss sich gedanken machen ob für ihn eine zusätzliche Altervorsorge sinnvoll ist.
Ich habe immer noch nicht verstanden warum das schlecht ist. Du kannst ja wohl nicht allen ernstens den Arbeitgeber dafür verantwortlich machen, dass es für den Fiskus möglichkeiten gibt einem Bürger die gesetzliche Rente unter gewissen Umständen zu kürzen oder?

Und selbt wenn NUR die Sozialabgaben weiter gereicht werden, ist es immer noch ein goddy für den AN. Immer dieses Schubladendenken, es gibt auch Mörder da draußen, dh aber noch lange nicht, dass die Menscheit nur als Mördern besteht.

TukTukTeam[OGC]
TukTukTeam[OGC]
10 Monate zuvor

Zeig mir bitte wo ich schreibe das die bAV grundsätzlich schlecht ist? Zeige mir bitte wo ich den Arbeitgeber für etwas verantwortlich mache? Zeige mir wo ich die Schublade aufegmacht habe? Was du anscheinend nicht verstehen willst ist das die bAV in den meisten Fällen in der jetzigen Form für viele sich einfach nicht rechnet. Die Entgeldumwandlung kannst du in die Tonne treten, bei den verpflichtenden 15% der Sparrate verdient einzig der Arbeitgeber, häufig lohnt sich das ganze erst wenn der Arbeitgeber die maximal möglichen 4% des Bruttogehalts vollständig übernimmt. Aber du kannst dich wie in deinem ersten Post gerne auf das Podest stellen und generös die bAV als „goody“ verkaufen (trotz gesetzlicher Verpflichtung)….

p1d dly
p1d dly
10 Monate zuvor

Frag mal deinen Argbeitgeber, wie er die Boni budgetiert grin

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Ich bin selbt besagter Arbeitgeber und kann dir aus erster Hand versichern, es gibt kein „Budget“ für Boni. Es gibt eben auch noch andere Geschäftmodelle als Multimillionen Dollar Konzerne.

2010 hab ich bei uns die Anwesenheitspramie eingeführt und stell dir mal vor danach ging der Krankenstand um mehr als die Hälfte zurück. Jetzt würde man sagen Oh Gott, du MONSTER, jetzt laufen die Leute Tod sterbens Krank auf der Arbeit rum.

Nein,

es werden einfach nur weniger „gelbe“ Ulaube eingereicht. Somit spare ich mir einen zusätzlichen Mitarbeit pro Geschäftstelle und zahle das eben nun als Pramie aus, habe aber die Möglichkeit wenn mich mal einer verarscht ihm den Betrag zu kürzen, was vollkommen legitim ist.

Weil weiste Arschlöcher gibt es nämlich auf beiden Seiten des Tisches.

Toby-
Toby-
10 Monate zuvor

Bei euch liegt wohl einiges im Argen wenn du deine Mitarbeiter bestechen musst nicht blau zu machen, anders kann ich mir das nicht erklären.
Jemand der zufrieden mit seinem Job ist macht doch nicht krank wenn er gesund ist, warum sollte er das tun?
Meist betrifft das Arbeitgeber die ihre Mitarbeiter tatsächlich als „Human Resources“ betrachten…
Aber hey, ich bin nur einfacher Angestellter, was weiß ich schon smile

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Weißt du ich habe angefangen mit Angestellten die in den 50-60er Jahren geboren wurde, da hat man solche Prämien nicht gebraucht. Es ist eher ein degeneratives Generationen Problem.
Aber schau mal hier rein, bin offensichtlich nicht der einzige der Probleme mit seinen „Human Resources“ hat.

https://de.statista.com/sta

Der Krankenstand ist 2019 so hoch wie er zuletzt 1995 war. Liegt sicherlich nur daran, dass es seit 2007 nur noch Ausbeuter an der spitze der Betriebe gibt.

Erfahrungsgemäß kann ich dir sagen Leute machen krank weil:

-Sie keine Urlaubstage mehr über haben
-ein neues Spiel mitten in der Woche releaset wird
-Man am Vorabend richtig einen gesoffen hat
– Oder sogar weil man auf die Kollegen heute einfach mal keinen bock hat.

Da muss in den Betrieben nicht viel vor sich gehen das Menschen so etwas tun das kommt sowohl beim Bäcker um die ecke vor, bei Behörden und Ämtern, bis hin zur Konzernspitze in großen Unternehmen. Ich bin Mitglied in einigen Wirtschafftverbänden, dort tauscht man sich aus, dass ist keine lokales Problem, das ist Bundesweit!

Meine Cousine ist Oberkommissarin bei der örtlichen Polizei und selbt die regt sich regelmäßig über „gelbe“ Urlaube auf, also scheint ja selbst bei der Polizei nicht alles in der Reihe zu sein.

Aber hey was weiß ich schon ich bin ja nur ein Kapitalistenschwein welches in einer Durchnittsfamilie aufgewachsen ist und dank harter Arbeit (wir reden von jahre langen 18std Tagen) sich nach allen wiedrigkeiten vom Handwerker zum Unternehmer gemausert hat.

Weißt du es gibt einen schönen Spruch: „Opposition ist einfach“, ich kenne beide Seiten mein Freund und kann dir getrost sagen, Arbeitgeber zu sein ist bedeutend schwerer als man denkt und eine Mentale Belastung die man mit nach Hause nimmt.

Toby-
Toby-
10 Monate zuvor

Ich höre immer das vor allem psychische Erkrankungen in den letzten Jahren zu mehr Krankheitstagen führen, nanu? Passt ja gut zu deiner Statistik.
Was ist denn jetzt deine Aussage, die jungen Leute sind faul und machen regelmäßig blau um zu Zocken? Das meinst du doch nicht ernst oder? Ich würde niemals einen Arbeitgeber akzeptieren der seinen Mitarbeitern so übel misstraut.

Um das kurz zu halten: Ich glaube das Problem „blau machen“ ist bei anständigen Unternehmen nicht der Rede wert. Ausnahmen sind dann so Ausbeuterfirmen wie <amerikanisches fastfood=““ restaurant=““>, <discounter>, <paketdienste> und Co, dazu die stressigen Branchen wie Pflege.
Diese Firmen bezahlen auch eher schlecht, sodass sich einige Leute krank zur Arbeit schleppen weil sie auf die „Prämie“ angewiesen sind. Und wenn Leute krank arbeiten kommen kann das betriebswirtschaftlich nicht besser sein als die paar Krankheitstage, glaub ich nicht.

Bei jahrelang freiwilligen 18 Stundentagen hast du dir das ja scheinbar so ausgesucht. Ich bin auch in einer Durchschnittsfamilie aufgewachsen und habe eine andere Einstellung zu Arbeit als du, Überstunden sollten die Ausnahme sein, zumindest als Angestellter.

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Siehst du genau das ist das Problem, du hast die Rosarote Brille auf.

Aussagen wie „Ausbeuterfirmen“ etc oder sich zur Arbeit schleppen wegen der Pramie. Das ist schlicht und ergreifend Bullshit. Weißt du es gibt da draußen auch Mörder, d.h. aber noch lange nicht, dass alle Meschen Mörder sind.
Die Welt ist nicht so einfach in Schwarz und Weiß einzuteilen wie du es darstellst.
Wir leben hier im übrigen in Deutschland, dem Land, dass mit abstand die Beste Grundversorgung Weltweit bereitstellt. NIEMAND MUSS hier morgens sich irgendwohin schleppen für eine Pramie! Du kannst auch einfach einen Tag Urlaub machen oder wenn dir das alles zu viel ist einfach komplett zu Hause bleiben und vom System leben.

Hier wird niemand zu irgend etwas gezwungen. Niemand zwingt dich 18 std zu arbeiten. Niemand zwingt dich bei mir zu arbeiten. Niemand zwingt dich bei Mc Donalds oder Amazon zu arbeiten.

Und weißt du was stell dir vor ich zahle auch regelmäßig die Pramien aus obwohl Leute sich Krankmelden. O.o

Ja ich hab mir Jahre lang die Finger wund geschuftet, weil ich nach oben wollte, weil ich nicht wie alle anderen um 17 uhr mim arsch auf die Couch wollte um vor mich hin zu vegetieren und einen Kasten Bier nach dem anderen zu saufen. Ich wollte was erreichen und was verändern.

Und heute hab ich alles bezahlt, keine offenen Kredite mehr besitze eigene Geschäftsräume und Immobiliien, ich beteilige mich Politsch in meiner Stadt, ich hab für den Bau einer Kita gesorgt obwohl ich Kinderlos bin, hab einen Spielplatz gesponsort und die Turnhalle sanieren lassen. Ich bin in einem Sportwagenclub in dem wir alle 1-2 Jahre Charity fahrten auf Rennstecken veranstalten und das dem Kinderhospiz zu gute kommen lassen.

Ich habe so was von die Schnautze voll mir immer anzuhören, dass der Arbeitgeber die Wurzel allen übel ist. Vor allem da dieses „Wissen“ der Leute idr auf Halbwarheiten und Märchen basiert welche Sie mal irgendwie aufgeschnappt haben.

Nein nicht jede Firma ist NUR auf Profit aus, nicht jede Firma will die Menschen ausbeuten und nicht jede Firma sieht ihre Angestellten als „Human Resources“ an.

Und wie Gerd das oben schon beschrieben hat, es gibt viel Gründe warum Leute „blau/krank“ feiern, aber all diese rechtfertigen noch lange nicht, dass deine Kollegen deine arbeit mit Schultern müssen und dein Arbeitgeber sowohl dich zu hause auf der Couch als auch deinen Kollegen bezahlen muss welcher dich kompensiert.

Toby-
Toby-
10 Monate zuvor

Das wird jetzt etwas Offtopic, aber na schön. Ja es gibt einen Haufen guter Arbeitgeber aber auch sehr viele deren das Wohl ihrer Mitarbeiter nicht wichtig ist, wo habe ich denn was anderes behauptet? Das bezog sich auf die börsennotierten Konzerne wie Amazon und McD. Oft ist halt auch das System kaputt. Wenn ich lese das ein Tischlermeister mit zig Jahren Berufserfahrung weniger verdient als ein Berufseinsteiger der gerade irgendwas mit Medien studiert hat wundert mich auch nichts mehr, da können dann die Arbeitgeber wenig für.

Sicher hab ich eine etwas idealistische Vorstellung. Aber das die Mehrheit der Angestellten bei McDonalds und Amazon freiwillig arbeiten ist der eigentliche Bullshit, jetzt aber drüber zu diskutieren ob diese Unternehmen wirklich ihre Angestellten ausbeuten ist mir definitiv zu anstrengend, sorry. Da muss man wirklich eine rosarote Wirtschaftsbrille aufhaben um das zu leugnen.
Vom System leben ist in sehr vielen Fällen eben keine Option wenn du nicht deine Wohnung aufgeben, dich vom Jobcenter demütigen und/oder der Allgemeinheit zur Last fallen möchtest. Wie man da von „Wahl“ sprechen kann hab ich noch nie verstanden.

Es gibt extrem viele Arbeitgeber die ihre Mitarbeiter wie Dreck behandeln, unbezahlte Überstunden sind z.B. mittlerweile weit verbreitet. Und wenn die Leute dann oft Krank sind werden sie mit solchen „Prämien“ erpresst anstatt die eigentlichen Probleme zu lösen (meistens Druck, Stress), wtf. In den Medien blubbert dann irgendein Manager als Rechtfertigung sowas wie „aber unsere Wirtschaft!“, was irgendwie heutzutage wichtiger ist als alles andere, und das kotzt mich gewaltig an.
Und bevor du das wieder falsch verstehst: Ja, meistens sind das nicht inhabergeführte KMU, sondern Konzerne.

Nein Bruder ich bleib dabei: gute Bezahlung, angenehmes Arbeitsklima und kompetente Führungskräfte, dann löst sich das Problem der vielen Krankheitstage von alleine, zumindest zu 98%.

Es ist zwar schön das du in der Region etwas Geld verteilst, aber ändert an der Sachlage mit der Prämie wenig.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
10 Monate zuvor

Um das mal zu sagen: Ich glaube auch, dass Unternehmer auf so einem lokalen Niveau oft sehr viel Gutes machen und Triebfedern für den Aufschwung sind, wenn sie sich der Stadt und den Menschen dort verbunden fühlen.

Gibt ja auch Beispiele wie Rossmann auf höherer Ebene, der ein ganz positives Bild prägt.

Aber oft, wenn wir in Deutschland von Unternehmern reden, denken wir an dies internationalen Konzerne, die eben diese Verbindung zur Start und zu den Menschen dort verloren haben und die dann andere Interessen verfolgen. Die haben dann eher das Wohl der Investoren im Sinn und wollen andere Ziele erreichen als die direkte Verbesserung vor Ort.

Deshalb kann ich echt verstehen, wenn man da genervt ist, als einer der „guten“ Unternehmer, wenn dann Leute wie Winterkorn oder so jemand das Bild von der eigenen Arbeit prägen.

Das ist in meinem Job übrigens auch so, dass wir dann hier Ärger bekommen für „das, was andere Seiten so schlimm machen und Ihr jetzt auch!“

Da machen die Leute sich oft nicht die Mühe zu differenzieren, sondern hauen dann auf den ganzen Berufsstand drauf.

Eine der schlimmsten Zeiten, die wir hier mal hatten in den Kommentaren, war während der Flüchtlingskrise, als das Vertrauen in die Medien insgesamt auf einem Tiefpunkt war, und ständig „Lügenpresse“ und „Fake-News“ gebrüllt wurde. Das hatte ja nichts mit uns oder unserer Arbeit zu tun – aber das war dann so eine allgemeine Stimmung, die man eben abbekam.

John
John
10 Monate zuvor

Dein Selbstmitleid und Pathos bezüglich „Kapitalistenschwein“, „Was weiß ich schon“, ist ja kaum zu ertragen und wen versuchst du mit deiner Leistungsbereitschaft zu beeindrucken? Du selber scheinst ja auch schon daran zu Leiden, was mir natürlich leid tut.

Der wahrgenommene Leistungsdruck hat sich in den vergangenen Jahrzehnten um ein Vielfaches vermehrt, auch weil sich die Bedeutung des Werts der Freizeit verschoben hat, Menschen leiden dadurch häufiger an psychischen Erkrankungen was direkt Einfluss auf den Krankenstand hat. Nur weil man nicht direkt körperliche Probleme hat bedeutet das nicht, dass derjenige nur blau machen möchte.

Die Abwehrhaltung gegenüber Arbeitgebern ist keine Mode oder Zeiterscheinung wie du sie hier darstellst, sondern aus den Erfahrungen der Geschichte unserer Gesellschaft entstanden, alle Arbeitnehmerrechte mussten mühsam erkämpft werden, nie hätte ein Arbeitgeber sich dafür eingesetzt und das nicht weil er böse ist, sondern aus kapitalistischen Zwängen heraus um konkurrenzfähig zu bleiben.
Wenn also jemand grundsätzlich mit Argwohn auf Arbeitgeber schaut gibt es keinen Grund das auf dich zu beziehen.

Bonebanger
Bonebanger
10 Monate zuvor

Ich versuche weder jemanden zu beeindrucken noch Mitleid zu erregen, wenn meine Historie eins zeigt dann, dass ich sehr wohl alleine zu recht komme.
Und ansonten kann ich dir nur empfehlen nicht jedes Wort auf die Goldwage zu legen oder den Begriff „Sarkasmus“ mal nachzuschlagen.

Desweitern machst den selben Fehler wie die bundesweite Politk du steckt ein Millarden schweren Konzern in die selbe Schublade wie einen Inhaber geführten Einzelhandel.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
10 Monate zuvor

Jemand der zufrieden mit seinem Job ist macht doch nicht krank wenn er gesund ist, warum sollte er das tun?

Weil er an dem Tag frei haben will und keinen Urlaub mehr hat.

Ich find das auch realistisch, was Bonebanger da beschreibt.

Ich weiß auch nicht, ob das immer „ein Arschloch“ ist, der krank macht.

Man hat ja manchmal Tage, wo man sich „nicht gut fühlt“ und wo es dann eine 50:50 Entscheidung ist: Geh ich zur Arbeit oder bleib ich im Bett.

Und ich denke in so Situationen ist dann schon eine Prämie ein Anreiz, aufzustehen – und natürlich „Identifikation/Zufriedenheit mit dem Job/persönlicher Antrieb auch.“

Aber auch wenn der Arbeitgeber alles richtig macht und du dich wahnsinnig mit deinem Job identifizierst und zufrieden bist, wirst du Tage haben, wo du weißt a) heute muss ich blöde Sachen machen oder b) eigentlich brauch ich mal Zeit für mich oder c) kA was.

Es ist dann fairer, wenn man an so Tagen Urlaub einreicht, statt krank zu machen – aber da gibt’s ja auch Situationen, wo das nicht möglich ist.

Ich find’s auf jeden Fall interessant, dass auch ein Arbeitgeber seine Perspektive klar macht.

Toby-
Toby-
10 Monate zuvor

Der Satz war wirklich unglücklich, da stimme ich dir zu. Trotzdem bin ich anderer Meinung.

Die blauen Krankheitstage sind ja noch lange kein Urlaub. Außer zu Hause zocken oder TV schauen kann ich die Tage nur sehr eingeschränkt nutzen. Ich glaube daher gibt es auch nicht so viele Arschlöcher wie viele denken.
Und gerade wenn jemand blau macht um seinem Hobby nachzugehen (Zocken) wird man ihn kaum mit 200€ / Jahr bestechen können das Krankfeiern zu unterlassen.

Auch bei den 50:50 Tagen ist es sehr oft besser zu Hause zu bleiben. Nur Anwesenheit hilft ja dem Arbeitgeber nicht. Die Kosten für diesen „Präsentismus“ sind dann auch höher als ein Ausfall. Ob man dann mit dem reduzierten Krankenstand wirklich etwas gewinnt ist sehr umstritten.

Geld allein ist einfach ein zu schwacher Motor. Ja in einigen Firmen funktioniert die Prämie anfangs bestimmt, wenn man nur auf den Krankenstand achtet. Ich empfinde es als ziemlich schlechtes Signal an die Mitarbeiter und wird langfristig mehr Probleme zwischen Unternehmen und Mitarbeitern verursachen als lösen.

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