Einer der größten Streamer auf Twitch droht, zu großzügige Fans zu bannen, fordert Steuererklärung

Einer der größten Streamer auf Twitch droht, zu großzügige Fans zu bannen, fordert Steuererklärung

Twitch ermöglichte es Fans für kurze Zeit, 1.000 Bezahl-Abos auf einen Schlag zu verschenken. Viele Streamer hielten das für keine gute Idee, unter ihnen auch Asmongold, der Zuschauer für so ein Geschenk direkt sperren möchte.

Was hat es mit den 1.000 Abos auf sich? Twitch hat am 26. November 2025 eine neue Obergrenze für Gift-Subs eingeführt, und es Fans zwischenzeitlich ermöglicht, 1.000 Bezahl-Abos auf einmal zu verschenken. Das Paket kostete knapp 5.000 US-Dollar, und stellte damit eine Ersparnis von knapp 1.000 Dollar im Vergleich zum Einzelpreis dar.

Die Geschenk-Subs sind ein beliebter Weg für Fans, ihre liebsten Streamer zu unterstützen. Doch viele Content Creator waren gar nicht so begeistert von der neuen Möglichkeit, einen Haufen Geld auf einen Schlag zu verdienen.

Einer geht nun sogar einen Schritt weiter und droht, jeden Zuschauer dauerhaft zu bannen, der ihm so ein „Geschenk“ macht.

Asmongold ist einer der größten Streamer auf Twitch, aber auch einer der härtesten Kritiker der Plattform. Der Streamer fällt jedoch selbst immer wieder mit kontroversen Aussagen auf. Im Oktober 2024 erhielt er einen Bann für menschenverachtende Äußerungen im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg.
Asmongold entschuldigte sich zwar eindrucksvoll, fiel jedoch schnell wieder in alte Muster zurück.

Asmongold fordert Steuererklärung von Fans

Was hat Asmongold gegen Geld? Wie viele andere Streamer fürchtet er sogenannte Chargebacks. Sollte es sich der großzügige Fan doch anders überlegen – oder gar nicht über die finanziellen Mittel verfügen – kann er das Geld nämlich unter Umständen zurückverlangen. Gerade kleinere Streamer bleiben dann auf den Schulden sitzen.

Asmongold glaubt darüber hinaus: Niemand schenke einem einfach so 5.000 Dollar, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Darum lautet seine drastische Konsequenz: „Wenn du sowas bei mir machst, wirst du permanent gebannt, das sag’ ich dir gleich.“

Der Sperre könnten Zuschauer nur entgehen, wenn sie dem Streamer ihr „1040“ des Vorjahres schicken, das ist ein Formular in der US-amerikanischen Einkommenssteuererklärung. Nur, wenn da jemand eine siebenstellige Summe aufweisen könne, würde der Bann aufgehoben.

Asmongold will also ganz sicher gehen, dass Fans auch über die nötigen finanziellen Mittel verfügen.

Der Streamer hatte bereits Anfang Oktober dazu aufgerufen, Zuschauer zu sperren, die absurde Summen verschenken, nachdem ein Fan eine koreanische Influencerin getötet hatte. „Denk mal darüber nach, was das für eine Art Menschen sind, die einem Mädchen im Internet 50.000 Dollar geben. Verrückte. Bleibt sicher und proaktiv“, so Asmongold.

Dementsprechend wenig begeistert zeigt sich Asmongold, dass ausgerechnet die befreundete Streamerin Emiru in der kurzen Zeit, in der das Feature verfügbar war, ein solches Sub-Geschenk erhalten hat. Den entsprechenden Stream-Ausschnitt seht ihr auf X.

Der Streamer Cr1TiKal verkündete erst kürzlich, kein Geld von seinen Zuschauern mehr zu wollen. Er deaktivierte alle Optionen, ihm Geld direkt zukommen zu lassen, und rief Fans dazu auf, statt eines Abos lieber an Hilfsorganisationen zu spenden: Streamer auf Twitch macht sich Sorgen um seine Community, geht besonderen Weg, um sie zu schützen

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Thragor

Ich bin kein Fan von ihm aber da hat er vollkommen recht. so gut wie niemand schenkt solche Summen ohne eine Erwartung zu haben.

ente57

Der Mann war mir schon immer sympathisch. Was Twitch/Amazon da macht, ist einfach nur schlecht und die pure Geldgier.

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