Auch Monate nach ihrer Trennung zeigt sich Amouranth noch im Bikini auf Twitch – „Aufzuhören wäre unverantwortlich“

Auch Monate nach ihrer Trennung zeigt sich Amouranth noch im Bikini auf Twitch – „Aufzuhören wäre unverantwortlich“

Die 29-jährige Kaitlyn Siragusa baute als Amouranth ein riesiges Social-Media-Imperium auf. Sie gehört zu den größten Streamerinnen auf Twitch und ist äußerst erfolgreich auf der Bezahl-Plattform OnlyFans. Nach der Trennung von ihrem Ehemann hatte sie jedoch Änderungen an ihrem Content angekündigt – die blieben in den Augen einiger Kritiker aus. Nun erklärt sie, warum es nie eine Option war, von einem Tag auf den anderen aufzuhören.

Um welche Trennung geht es? Im Oktober 2022 gab Amouranth bekannt, verheiratet zu sein. Ihr Ehemann habe die Beziehung jedoch geheim halten wollen, um das Geschäftsmodell der Streamerin nicht zu gefährden.

Zudem habe er weite Teile ihres Lebens kontrolliert: wie sie aufzutreten habe, welche Inhalte sie zeigen dürfe und sogar, wie viel sie schlafe. Dazu soll er ihre finanzielle Sicherheit und sogar ihre Hunde bedroht haben.

Amouranth wollte sich von ihrem Mann trennen und die neu gewonnenen Freiheiten genießen; nur noch das machen, worauf sie Lust habe.

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Wie lief das mit der Freiheit? Tatsächlich gestaltete Amouranth ihre Streams abwechslungsreicher, zeigte sich mit ihren Pferden oder beim Zocken. Dennoch gab es immer noch den bekannten Content: Bikini-Streams auf Twitch, ASMR-Videos mit Mikrofon-Ablecken und die Weiterführung ihres OnlyFans-Accounts.

Kritiker warfen Amouranth vor, sich den missbräuchlichen Ehemann nur ausgedacht zu haben, um Aufmerksamkeit zu bekommen oder um ein von langer Hand geplantes Rebranding einzuleiten. Nun reagierte die Streamerin auf die Kritik.

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Amouranth geht es nicht nur um sich selbst

Warum hat Amouranth noch nicht aufgehört? In einem Post auf ihrem persönlichen Twitter-Account knöpfte sich Amouranth die “ignoranteste Sichtweise” vor, mit der sie es zu tun habe: Leute würden sie als Lügnerin bezeichnen, weil sich ihr Content nicht geändert habe.

In dem darauffolgenden Thread erklärt die Streamerin, warum sie gar nicht einfach so aufhören konnte: Sie würde um die 30 Angestellte beschäftigen, von denen ungefähr die Hälfte an den “heißeren” Inhalten gearbeitet habe. Die wären dann plötzlich ohne einen Job dagestanden. Das wäre “selbstsüchtig und unverantwortlich”, so Amouranth.

Wir haben euch die ersten 2 Tweets des Threads hier eingebunden:

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Also macht sie jetzt einfach weiter? Nein. Die Streamerin erklärte, sie habe dem Teil ihres Personals, der für die erotischen Inhalte verantwortlich war, eine Kündigungsfrist von 60 Tagen gegeben. In dieser Zeit hätten sie die Gelegenheit, sich eine andere Anstellung zu suchen, ihre Jobs wären aber für den gesamten Zeitraum sicher.

Wie geht es jetzt für die Angestellten weiter? Viele habe sie für ihre Content-Agentur RealWork übernehmen können, erklärt Amouranth. Andere habe sie bei Events und besonderen Projekten untergebracht, die sie noch ankündigen werde.

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“Ruhe auf den billigen Plätzen”

Was hat Amouranth ihren Kritikern noch zu sagen? Die Streamerin vermutet, ihre Kritiker wären wohl weder Content Creator, noch hätten sie jemals eine Organisation geleitet. Stattdessen würden sie da am Rand sitzen und fordern, sie solle einfach ihre gesamte Belegschaft entlassen.

Massenkündigungen werde es von ihr nicht geben, so Amouranth, sie hätte die mitfühlende Herangehensweise gewählt.

So ganz uneigennützig war die Entscheidung aber wohl doch nicht: Die Streamerin gibt zu, dass sie für ihre Träume und langfristigen Ziele ein nicht unerhebliches, passives Einkommen brauche – und das könne sie eben nur mit ihren aktiven Einnahmen aufbauen.

Wie geht es jetzt weiter? Da unklar ist, wann genau die Kündigungsfrist von 60 Tagen ausgesprochen wurde, lässt sich noch nicht sagen, wann Schluss sein wird mit den freizügigen Inhalten. Es wirkt aber so, als sei die Frist abgelaufen oder kurz davor.

Aus den Tweets geht allerdings nicht hervor, ob Amouranth wirklich komplett auf diese Art Content verzichten möchte.

Sie betont erneut, dass es ihr immer darum gegangen sei, persönliche Handlungsfreiheit zu haben. Sie habe jetzt die Kontrolle und würde tun, was sie möchte. Jeder, der das anzweifle, verstricke sich da in ein parasoziales Gebilde: Diese “Fans” würden glauben, dass nur ein böser, äußerer Einfluss Amouranth davon abhalte, sie zu heiraten.

Das erste einer langen Reihe neuer Projekte von Amouranth soll übrigens schon heute, am Freitag, den 13. Januar, starten. Es bleibt abzuwarten, worum es sich dabei handeln wird.

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Quelle(n): kotaku, dexerto
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devil81sz

Ich bin Mal hart und glaube das alles gelogen war und da bin ich mittlerweile nicht mehr alleine mit der Meinung. Gibt etliche die da Haufenweise Ungereimtheiten mit ihrer Geschichte aufzählen und so lange sie da nichts öffentlich macht muss sie damit leben das Leute ihr das ganze Drama nicht abkaufen. Eins steht für mich fest sollte rauskommen das alles bullshit war sollte sie auf jeden Fall von jeder platform auf Lebenszeit gesperrt werden

CandyAndyDE

sollte rauskommen das alles bullshit war sollte sie auf jeden Fall von jeder platform auf Lebenszeit gesperrt werden

Ich soll dir von meiner Glaskugel sagen, dass das nicht passieren wird, da z.B. Twitch und Onlyfans an ihr mitverdienen. Sie wären schön doof.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Jahren von CandyAndyDE
Doktor12th

Wer weiß schon was Jahrelange Ausbeutung aus jemanden machen kann. Wenn es Menschen gibt die nach Kriegsgefangenschaft hinterher gänzlich durchgebrannt waren, kann ich mir vorstellen das ein Zwang sexuelle Inhalte zu produzieren genauso einen schaden Produzieren kann. Natürlich wird sie kaum öffentlich bekannt geben das sie eventuell in einer Psychologischen Behandlung ist deswegen um mit dem Thema endgültig aufzuräumen.

Ich hab natürlich auch keine Ahnung wie das Rechtssystem von Amerika funktioniert aber in Deutschland würde nach solchen öffentlichen Äußerungen wohl unabhängig ob erwünscht oder nicht die Staatsanwaltschaft direkt mit Untersuchungen anfangen. Da es sich um eine öffentliche Person handelt wird vielleicht in paar Jahren, wenn die Öffentlichkeit von einem Verfahren mitkriegen sollte, die Kritiker verstummen und merken das es doch Wahr ist. Am wichtigsten ist allerdings wohl das locker 99,9% sie nur durch Medien kennt und die haben das unschlagbare Eigenschaft das man weg klicken kann wenn man was nicht mag und sollte wenn es rein zum Zweck der Unterhaltung ist.

Im Zweifel für den Angeklagten, zumal die andere Seite soweit wie ich weiß noch unbekannt ist lässt es sich sowieso nicht unstrittig Belegen das es so war und ihr noch lügen zu unterstellen ist in dem Fall auch nicht Hilfreich.

1nv1s

Ich glaube ihr Content wird auch 2024 noch 99% sexualisierter Inhalt sein. Sie ist Stinkreich, sie könnte die Angestellten auch bezahlen ohne den Sexcontent zu machen, wenn ihr ein Image Wechsel doch so wichtig ist. Es ist ja nicht so, als würde sie nicht weiter Geld verdienen.

batzenbaer

Ich an ihrer Stelle hätte einfach Klartext geredet:
“Mein Ex Mann verklagt mich auf die Hälfte des Wertes meiner Marke
und jeder der unsere US Gerichte kennt,
weiß das er damit durch kommt,
weil er ja den “schweren” Weg mit mir gemeinsam ging.
Um dabei nicht selbst Pleite zu gehen
und meine Firma zu verlieren,
muß ich auch weiter den erotischen Content streamen.Punkt”

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