Das solltet Ihr vorm Kauf von Sea of Thieves wissen – Pro und Kontra

Liebe zum Detail, Abenteuer, Witz und Charme sind die Stärken von Sea of Thieves. Sprechen sie Euch an? Oder stören Euch offene Fragen etwa zur Langzeitmotivation? Wir haben eine Liste mit Pro- und Kontrapunkten zu Sea of Thieves erstellt. Das solltet Ihr vor dem Kauf wissen.

Der Release des Piraten-Abenteuers „Sea of Thieves“ ist am 20. März 2018 für PC und Xbox One. Die Entwickler bei Rare heben sich mit diesem Game von anderen Spielen ab und bringen frischen Wind in Eure Spielebibliotheken.

Allerdings schreckt der Preis von 70€ einige Spieler ab. Wir wollen Euch in diesem Artikel eine Übersicht mit Features des Spiels präsentieren. Vielleicht könnt Ihr dadurch leichter entscheiden, ob das Game auch Euren Geschmack trifft. Wir haben auch einige Kontra-Produkte gefunden. Denn es sind auch noch einige Fragen zu Sea of Thieves offen.

1. Unterwegs in einer schönen Umgebung

Wenn Ihr zum ersten Mal in die Welt von Sea of Thieves eintaucht, werdet Ihr von einer bunten, comic-artigen Welt voller Details begrüßt. Die grünen Pflanzen, klapprigen Holzhütten, kleinen Zelte und die eigensinnigen NPCs auf der Start-Insel vermitteln einem früh den humorvollen Charme des Spiels.

Wenn Freunde von guter Grafik dann das Meer sehen, sollten hier schon erste Zweifel verfliegen. Das Wasser in Sea of Thieves ist atemberaubend schön. Hier nutzt Rare die Unreal Engine 4 und zeigt, was damit alles möglich ist. Durch die Kombination aus Sonnenuntergang und der Stille des weiten Meeres fühlt man sich fast wie im Urlaub. Wenn da nicht noch Skelette lauern würden.

Sea of Thieves Sonnenuntergang2

Die Qualität der Grafik ist ein wichtiger Teil von Sea of Thieves, macht den Charme aber nicht alleine aus. Das Design ist im Cartoon-Stil, der immer wieder von lustigen und albernen Details im Spiel untermalt wird. Ihr könnt beispielsweise Mitglieder Eurer Crew (oder Euch selbst) mit der Kanone von Bord Eures Schiffes schießen.

Sea of Thieves verbindet brillante Grafik mit albernem Humor. Kann aber auch ganz ernst sein und zu actionreichen Kämpfen und Raids aufrufen.

Kontra: Wer ein ernstes Spiel sucht, wird hier nicht fündig

Cartoon-Grafik und die Witzchen sind ein ganz spezieller Stil. Wer auf der Suche nach einem realistischen, ernstem neuen Game ist, wird mit dem Kauf von Sea of Thieves nicht glücklich.

Im Vorstellungstrailer zeigten die Entwickler bereits, dass man das Spieler mit einer gesunden Portion Humor zocken sollte. Das bedeutet nicht, dass es in Sea of Thieves keinen Anspruch oder keine Herausforderung gäbe. Es ist eben sehr speziell.

2. Aufregende Quests „Voyages“ mit Potenzial

Die Quests in Sea of Thieves sind „Voyages“, also Reisen. Um so eine Quest zu erhalten, müsst Ihr zu einem Außenposten schippern. Dort könnt Ihr bei den drei bekannten Fraktionen aus Sea of Thieves die Voyages kaufen. Diese Fraktionen sind „Trade Companies“.

Sea of Thieves Schatz Verkaufen

  • Gold Hoarders: Die erste Trade Company nennt sich Gold Hoarder und wurde bereits in den Closed Beta-Phasen vorgestellt. Hier bekommt Ihr Quests, bei denen Ihr durch das klassische „X“ auf der Karte einen Schatz suchen sollt. Außerdem gibt es bei dieser Fraktion Rätsel. Diese löst Ihr, um die Fundorte von Schätzen zu erfahren. Die Gold Hoarders nehmen außerdem seltene Gegenstände zum Kauf an, die Ihr auf der Karte findet.
  • Order of Souls: Bei dieser Fraktion geht es um’s Töten! Diese mysteriösen NPCs bezahlen Euch Piraten dafür, Kopfgelder von gefährlichen Gegnern einzutreiben. Wer also das Abenteuer liebt und nicht gerne mit dem Spaten in der Hand nach Schatzkisten sucht, bringt die Köpfe der Gegner zum Order of Souls und lässt sich dafür entlohnen. Gerüchten zufolge soll diese Fraktion in einer Open Beta vor dem Release spielbar sein.
  • Merchant Alliance: Schweine, Hühner oder Schwarzpulver – Hier geht es um den Handel. Die Merchant Alliance wollen den Welt-Handel beherrschen und bezahlen Euch für wichtige Lieferungen. Die Aufträge bei dieser Fraktion gehen auf Zeit!

Diese drei Fraktionen stellte Rare bisher vor. Doch das ist nicht alles. Es sollen nach Release aber noch weitere Fraktionen aktiviert werden.

Kontra: Bisher nur auf dem Papier

Während der Testphasen konnten die Spieler bisher nur Voyages der Gold Hoarders lösen. Wie abwechslungsreich die Aufgaben der anderen Fraktionen aussehen und ob diese wirklich einen ganz anderen Spielstil bringen, ist fraglich.

Viele Spieler fühlten sich nach ein paar Stunden in den Scale Tests nicht mehr unterhalten, weil die Abwechslung fehlte. Die Entwickler verzichteten bewusst auf weitere Inhalte, weil sie sich diese für den Release aufbewahren wollten. Eine Entscheidung mit Risiko.

3. Alleine oder als Gruppe – Koop in Sea of Thieves

Sea of Thieves ist mit seinem Mehrspieler-Modus etwas Besonderes. Belohnt werden Spieler, die als Gruppe unterwegs sind und dabei miteinander reden. Denn Kommunikation ist auf einem Schiff mit verschiedenen Aufgaben wie Segel setzen, Ruder bedienen und navigieren extrem wichtig.

Die großen Galleonen werden von großen 3-4 Spieler-Crews besetzt. Sie sind besser bewaffnet und robuster als die kleinen Schaluppen für Solo- oder Duo-Spieler.

Sea of Thieves Schiffe

Wer trotzdem alleine spielen will, muss sich nicht ausgegrenzt fühlen. Die 1-2-Mann-Schiffe sind wendig und für Einzelspieler oder kleine Crews leicht zu steuern. Die wichtigsten Bedienungen für Segel, Ruder und Anker sind problemlos zu erreichen und nur eine Armlänge voneinander entfernt. Dafür halten die kleinen Schiffe nicht so viel aus wie die großen.

Die Entwickler von Rare sagen, dass es Einzelspieler in Sea of Thieves nicht so leicht haben. Sie werden leicht von 4-Mann-Crews überrannt. Wer trotzdem alleine auf dem Wasser fährt, muss also vorsichtiger und vorausschauen spielen.

Kontra: Solo-Spieler haben es schwer

Wer „mal eben eine Runde“ spielen will und sich dabei nicht sonderlich konzentrieren oder ein Headset aufsetzen will, hat es in Sea of Thieves schwer.

Die Benachteiligung der Einzelspieler schreckt viele ab. Hier steht der Koop-Faktor ganz klar im Vordergrund – Der Singleplayer ist eher eine Alternative, die durch die Anfälligkeit Ingame mit viel Risiko verbunden ist.

4. Actionreiche Kämpfe – Kanonen, Schwerter und Pistolen

Wenn Ihr alleine oder mit Eurer Crew durch die Meere schippert, müsst Ihr permanent mit Gefahren rechnen. Hinter jeder Ecke könnten Gegner auftauchen, die es auf Eure gefundenen Schätze abgesehen haben. Wenn Ihr Pech habt, versenken sie auch noch Euer Schiff.

Seid also jederzeit bereit für einen Kampf. An Deck findet Ihr mit den massiven Kanonen gleich mehrere Möglichkeiten, auf den gegnerischen Besuch zu antworten. Die Kämpfe mit anderen Schiffen ereignen sich während der Fahrt.

Euer Schiff müsst Ihr aber weiterhin managen. Es gibt keinen Autopilot, der Euch vor nahenden Gefahren im Wasser schützt und Kurven fährt.Sea of Thieves Kanonen

Nachdem Ihr eine Kanone abgefeuert habt, müsst Ihr Euch also stets vergewissern, ob Ihr noch auf Kurs seid oder der Wellengang Euer Schiff von der Route abdrängt. Wenn Ihr dann auch noch von feindlichen Kanonenkugeln getroffen werdet, müsst Ihr unter Deck noch Löcher mit Holzplanken flicken. Dann kommt Euer Multitasking-Sinn zum Einsatz.

Sea of Thieves Skelette

An Land auf den Inseln geht der Kampf dann mit anderen Waffen weiter. Skelette oder andere Piraten verstecken sich auf den Islands und wachen über die Schätze. Zückt dafür Eure Schwerter, Pistolen oder Gewehre, um den Kampf um die Beutetruhen zu gewinnen.

Kontra: Einseitige Kämpfe

Abgesehen von den Kämpfen auf dem Meer wurden die Fights in Sea of Thieves schnell einseitig. Die Skelette an Land kann man leicht drei Schlägen des Schwerts auseinanderkloppen.

Für den Release wurde hoffentlich noch weiter an der KI geschraubt, damit diese keine Nobrainer sind.

5. Kleidet Euch im Lieblingsoutfit

Vor dem Betreten der Start-Insel werdet Ihr in Sea of Thieves vom IPR, dem Infinite Pirate Generator, begrüßt. Statt an hunderten Reglern die Breite der Nasenflügel und Größe der Oberarme festzulegen, erstellt Euch das Game auf Wunsch unzählig viele Piraten-Designs. Diese werden zufällig zusammengewürfelt und sollen dadurch die Geschmäcker der Spieler abdecken.

Die Piraten treten mit verschiedenen Körpergrößen, Haarfarben, Statuen, Geschlechtern und Mimiken auf. Gefällt Euch nichts aus der ersten Auswahl von acht Charakteren, lasst Ihr Euch einfach acht neue erstellen.

Sea of Thieves Charakterauswahl

Habt Ihr Euch für einen Piraten entschieden, beginnt der nächste Spaß. In den Shops der Außenposten lässt sich Euer hart verdientes Gold in kosmetische Gegenstände tauschen. Von Holzbeinen bis neuen Shirts ist alles dabei.

Rare hat bereits bestätigt, dass es auch Mikrotransaktionen im fertigen Spiel gibt, man aber auf Lootboxen verzichtet.

Kontra: Spezielle Geschmäcker und Charaktere – Hofft auf den Zufall

Einige Spieler wollen ihre Charaktere haargenau anpassen und freuen sich deshalb über so viele Regler und Schieber wie möglich.

In Sea of Thieves entscheidet aber allein der Zufall, wie die Charaktere aufgebaut werden. Wer einen ganz speziellen Typen spielen will, muss also viel Geduld mit sich bringen und hoffen, das der Piraten-Generator irgendwann den Stil ausspuckt, den man selbst bevorzugt.

6. Schätze, die das Gameplay verändern

Während der geschlossenen Beta und den vergangenen Scale-Tests konnten Piraten außergewöhnliche Schätze finden. Deren Effekte wirken sich direkt auf das Spiel aus.

  • Die Kiste der Tausend Grogs wirkt sich auf den Träger mit einem sofortigen Trunkenheitsgefühl aus. Geradeaus laufen ist dann nur noch mit Gegensteuern möglich. Passt also auf, dass Ihr nicht vom Schiff fallt, während Ihr die Kiste in der Kajüte verstaut.
  • Die Kiste der Trauer wird zufällig anfangen zu weinen. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, stellt sich aber schnell als Problem heraus. Denn wenn die weinende Kiste bei Euch an Bord ist, füllt sich das Schiff mit Wasser. Wer dann nicht mit dem Eimer entgegenwirkt und das Schiff von Tränen befreit, geht unter.
Sea of Thieves Kistensammlung2

Quelle: Reddit-Nutzer Cryptobiologist

Diese besonderen Kisten verändern also direkt das Gameplay von Sea of Thieves. Wie Spieler schon herausfanden, beruhigt beispielsweise das Spielen der Drehleier oder des Koncertina die Kiste der Trauer und stoppt die Tränen.

Sind die Kisten überhaupt den zusätzlichen Aufwand wert? Es lohnt sich, diese Kisten mitzunehmen, denn die Gold Hoarder zahlen dafür einen erhöhten Preis.

In Konzept-Skizzen von Sea of Thieves tauchten bereits weitere Chests auf, die wirken, als würden sie aus der Reihe tanzen. Was deren Besonderheiten sind, steht allerdings noch nicht fest. Wir hoffen, dass es weitere Faktoren durch Kisten geben wird, die das Gameplay verändern.

Kontra: Kaum Auswahl beim Testen

Mit den zwei besonderen Kisten-Designs der Trauer- und Grog-Kiste zeigte das Team bereits, dass diese Chests Abwechslung ins Spiel bringen werden. Welche Effekte dadurch außerdem ins Spiel kommen, ist bisher nur abzuschätzen.

Das Problem ist hier bekannt: Viele Features werden verschwiegen, damit man zum Release damit überraschen kann. Zu wenig Informationen lassen Spieler aber auch im Glauben, dass es vielleicht bisher nichts weiter zu sagen gibt.

7. Skelett-Festungen und Raids

Seit die ersten Bilder von Sea of Thieves die Spieler erreichten, grübelt die Community über die Totenschädel-Wolke mit glühenden Augen. Inzwischen weiß man, dass diese Wolken ein besonderes Feature anpreisen.

Eine riesige Totenkopf-Wolke wird zufällig über einer der Skelett-Forts erscheinen und informiert alle Piraten darüber, dass an dieser Stelle ein Raid stattfindet. Interessierte Piraten fahren dann zu dieser Insel, wo sie sich mit anderen Crews zusammentun oder gegeneinander um die Herrschaft der Insel kämpfen.

Sea of Thieves Totenkopf-Wolke

Habt Ihr die Gegnerwellen besiegt, erscheint der Skelett-Kapitän und fordert zum Kampf auf. Habt Ihr ihn besiegt, verzieht sich die Wolke und er droppt einen Schlüssel zur Schatzkammer. Sobald die Kammer geöffnet ist, können Euch andere Crews sabotieren.

Kann der ganze Loot geklaut werden? Rare erklärte bereits, dass es in diesen Schatzkammern mehr Loot geben wird, als auf ein einziges Schiff passt. Wie die Raids dann letztendlich stattfinden, liegt in den Händen der Spieler.

  • Tut man sich mit anderen Crews zusammen,
  • oder fährt man mit dem Schlüssel weg und versteckt sich, bis die anderen Piraten von der Insel verschwunden sind?

Sea of Thieves Undead

Ein Dataminer auf Reddit fand bereits verschiedene Hinweise auf besondere Skelett-Arten im Code des Spiels. Dazu gehören die Typen „Knochen“, „Metall“, „Pflanze“ und „Schatten“.

Kontra: Schätze teilen – Risiko-Faktor

Die gewonnenen Schätze aus Raids wollen auch die anderen Spieler haben. Wie es in einem Piraten-Spiel nun mal so ist (und auch sein sollte), spielt ein gewisser Risiko-Faktor mit. Wollen Gegner Euch das Spiel versauern, warten sie einfach mit ihren Booten hinter der nächsten Ecke auf Euch und fangen Euer Boot ab.

Dieser Faktor ergibt in Sea of Thieves Sinn, spricht aber nicht jeden an.

8. Werdet zur Piraten-Legende – Endgame Content

Der Spruch „werdet zur Piraten-Legende“ war nicht einfach ein Marketing-Spruch von Sea of Thieves, sondern ist tatsächlich ein Feature des Spiels. Dabei geht es um den Endgame Content.

Während Ihr Euren Ruf bei den verschiedenen Fraktionen steigert, werdet Ihr als Pirat begehrter. Ist Euer Ruf an einem bestimmten Punkt angelegt, sucht Euch eine Gruppe mysteriöser NPCs auf, die Ihr beeindrucken sollt. Es ist bisher unklar, vor welche Herausforderungen Euch diese NPCs stellen. Sicher ist, dass Ihr in die Taverne der Legenden eingeladen werdet, wenn Ihr Euch als würdig erweist.

Diese geheime Höhle liegt irgendwo in der Welt von Sea of Thieves und war sogar in der Closed Beta. Dort erreichte aber kein Spieler der benötigten Rang, um eingeladen zu werden.

Sea of Thieves Geisterpiraten

Wenn Ihr diese abgeschiedene Höhle betretet, wird Euch ein Geist-Pirat legendäre Quests (Voyages) verkaufen. Auch, wenn diese Voyages mit Abstand am meisten Gold einbringen, können sie mit anderen „normalen“ Piraten geteilt werden, die noch nicht den Legenden-Rang erreicht haben.

Die Entwickler erwarten, dass der erste Pirat ein paar Wochen nach der Veröffentlichung von Sea of Thieves in dieser Höhle ankommt. Wenn das passiert, werden wir im Spiel wohl einzigartige kosmetische Gegenstände und hochrangige Piraten treffen, die um die Welt schippern.

Kontra: Langzeitmotivation?

Dieser Knackpunkt mit dem Endgame ist schon lange ein Gesprächsthema der Community. Schon nach den ersten Tests fragten sich die Spieler „Ist ja schön und gut. Aber wie lange macht das Spaß?“

Offenbar haben die Entwickler über das Engame nachgedacht. Spieler können zur Piraten-Legende werden. Aber wie lange dieser Status motiviert und welche weiteren Ziele danach folgen, ist noch offen. Es gibt auch keine länger angelegte Roadmap für Sea of Thieves, man möchte das Feedback abwarten.

9. Legendärer Kapitän – Ein Titel für die Besten

Rare kündigte bereits an, dass das erste große Update für Sea of Thieves einen weiteren Erfolg mit sich bringt. Ihr könnt legendärer Kapitän werden.

Die zweite Stufe des Endgame Contents macht die Taverne der Legenden zu Eurem persönlichen Versteck. Startet Ihr eine Spiel-Session, spawnt Ihr in dieser besonderen Taverne. Das Schiff am Anleger gehört dann auch Euch. Ihr könnt damit fahren und es optisch anpassen.

Sea of Thieves legendäre Taverne

Sehen andere Spieler dann, wie Ihr mit diesem mächtigen Schiff aus dem Wasserfall des Verstecks fahrt, macht das Eindruck.

Kontra: Zu wenig Reputation?

Ein besonderes Geheimversteck plus Schiff sind zwar coole Gimmicks, aber reicht das den besten Spielern, um sich von der Masse abzuheben? Wenn dann nach Monaten viele Spieler diesen legendären Kapitän-Status erreicht haben, sind die Belohnungen nichts Besonderes mehr.

10. „Release the Kraken“

Nach vielen Spekulationen und Gerüchten steht jetzt offiziell fest: Ja, es gibt den Kraken in Sea of Thieves. Dieses Ungetüm kann Euer Abenteuer schnell auf den Kopf stellen, wenn es mit seinen riesigen Tentakeln zupackt.

Im Spiel tritt der Kraken wie eine Naturgewalt, ähnlich wie die Stürme, auf: Unberechenbar und zu jeder Zeit möglich. Wenn der Kraken in der Nähe ist, verfärbt sich der Ozean dunkel und die Ingame-Musik weist auf die lauernde Gefahr hin.

Schafft Ihr es nicht, dem Kraken davonzufahren, wickelt er seine riesigen Tentakel um Euer Schiff (und alle Schiffe in der Nähe) und versucht sie zu zerquetschen. Dabei können Crew-Mitglieder verletzt werden, während sie sich gegen die gewaltige Kraft dieses Meeresbewohners wehren.

Als besonderes Gimmick gibt es eine Belohnung für Spieler, die den Kampf gegen den Kraken gewinnen. Was das ist, wollten die Entwickler aber noch nicht verraten.

Kontra: Der Zufallsfaktor

Der Kraken soll wohl zufällig erscheinen und Spieler in der Nähe heimsuchen. Bisher ist nicht bekannt, dass das Tier durch bestimmte Events oder Aktionen „beschworen“ wird. Hier spielt also immer der Zufallsfaktor eine gewisse Rolle.

Piraten, die allein unterwegs sind, werden dann wohl Ihre Probleme mit dem Kraken haben und möglicherweise Ihre ganze Beute verlieren. Sollte der Kraken mit seinen Gegnern skalieren und erst stark werden, wenn viele Spieler gegen ihn kämpfen, könnte man diesem Problem vorbeugen.

Seid Ihr jetzt auf den Geschmack von Sea of Thieves gekommen? Oder sind Euch noch zu viele Fragen bei Sea of Thieves offen?

In unserem Kauf-Guide von Sea of Thieves zeigen wir Euch Editionen und weiteres Zubehör.

Autor(in)
Quelle(n): Gamespot

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