Nutzt das Wochenende, um endlich den größten Shooter-Flop 2019 zu zocken

Aktuell könnt ihr bis zum 30. März den Koop-Shooter Ghost Recon Breakpoint kostenlos spielen. Da auch der neue Immersive-Modus mit dabei ist, lohnt sich dieses Event. Denn nach dem gefloppten Launch ist Breakpoint jetzt ein anderes Spiel.

Warum gilt der Shooter als Flop? Nach dem Start hagelte es Kritik von den Spielern. Nicht nur gab es zum Release von Ghost Recon Breakpoint einige Bugs, sondern die Spieler kritisierten die sich stetig wiederholenden Inhalte und dass sich Ubisofts neues Actionspiel jetzt wie ein Loot-Shooter spielt. Das passte für einige gar nicht zur Reihe.

Neuer Modus krempelt das Spiel um

Was ist nun anders? Ubisoft hat am 24. März ein großes Update für Ghost Recon Breakpoint veröffentlicht. Mit diesem kommen einige Änderungen ins Spiel, die den Koop-Shooter ordentlich umkrempeln.

Ihr bekommt durch den neuen Immversive Modus die Möglichkeit, den Shooter an euren Spielstil anzupassen. Es ist möglich, die komplette Loot-Spirale abzuschalten und Ghost Recon Breakpoint so zu spielen, wie ihr es von der Reihe kennt. Hier einige der wichtigsten Neuerungen:

  • Schaltet das Loot-System aus: Ohne die Loot-Spirale müsst ihr euch nicht mehr auf die Suche nach der x-ten Version derselben Waffe machen, sondern sucht euch die Wumme aus, die am besten zu eurem Spielstil passt.
  • Neue Realismus-Optionen: Es ist möglich ein realistisches Nachladen mit Munitionsverlust sowie reduzierte Bildschirmanzeigen hinzu zuschalten. Ebenso sind mehr Verletzungen sowie Ausdauerprobleme und Crafting-Begrenzungen möglich.
  • Reduziert die Anzahl der Primärwaffen im Gepäck: Ihr schleppt nicht mehr jede Waffe mit euch rum, wodurch ihr im Team taktischer spielen könnt. Dadurch müsst ihr kooperativ agieren und jeder nutzt seine Primärwaffe.
  • Neue Story-Missionen: Unter anderem tauch Sam Fisher aus Splinter Cell auf.

Ist Breakpoint jetzt wirklich besser? Gamestar-Autor Dimitry Halley erklärt in seinem Artikel zu Ubisofts Koop-Shooter Ghost Recon Breakpoint:

(…) ich liebe die Änderungen des neuen Ghost-Modus‘. Ja, ich bin gerade erst dabei, im Langzeittest nach Leerläufen und Lücken zu suchen, aber die ersten Stunden mit dem »neuen« Breakpoint fühlen sich mehr nach Ghost Recon an als all die 40 Stunden, die ich in den ursprünglichen Test gesteckt habe!

(…) Breakpoint findet ein halbes Jahr nach Release endlich auf den richtigen Pfad – und ich gehe ihn mit.

Dimitry Halley von der GameStar

Spielt kostenlos rein

Warum solltet ihr Ghost Recon Breakpoint gerade an diesem Wochenende spielen? Ubisofts Koop-Shooter ist ab sofort bis zum 30. März (17 Uhr für die PC-Version, 11 Uhr für die Konsolenfassungen) im Rahmen eines Freeplay-Weekends kostenlos. Ihr macht euch also am Wochenende ein Bild des überarbeiteten Shooters und seht selbst, wie es sich mit dem Immersive Mode spielt.

Hier könnt ihr euch das Spiel für den PC, die PS4 und die Xbox One herunterladen:

Auch diejenigen, die zum Release von Ghost Recon Breakpoint schon dabei waren, können mal wieder reinspielen. Denn der Immersive Mode macht aus dem Shooter tatsächlich ein anderes Spiel.

Gebt ihr Ubisofts Koop-Shooter noch eine Chance? Oder habt ihr vielleicht mit dem Kauf gewartet und schaut jetzt am Freeplay-Wochenende rein? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Wer wissen will, welche Spiele sonst noch am Wochenende kostenlos sind, der sollte unbedingt hier reinschauen:

Diese Multiplayer-Spiele könnt ihr am Wochenende kostenlos auf PC, PS4, Xbox One zocken
Quelle(n): Polygon, Happygamer
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Malbe
2 Monate zuvor

866792
Grundsätzlich super Kommentar, ehrlich und inhaltlich realistischer als so mancher Autoren-Beitrag zum Spiel (manche Autoren sollten sich mal überlegen, was sie so anrichten mit ihren völlig überzogenen Verissen, die keine Kritik mehr sind). Allerdings echt schwer zu lesen bei einer solchen Menge an Tippfehlern und dem Fehlen jeglicher Kommata. :/

marex
2 Monate zuvor

Was die Autorenbeiträge angeht, wie der von der Gamestar, es ist mittlerweile so das Hate Clickbait zugunsten der „wütender Mob-Community“ mehr Klicks bringt als eine objektive Berichterstattung. Von daher ist damit auch zukünftig eher weniger zu rechnen

Schuhmann
2 Monate zuvor

Die Idee mit „Hate Clickbait“ mehr Clicks zu machen als mit positiven Nachrichten, ist echt falsch. smile Clicks macht man echt anders als mit „bösen Verrissen“ – das ist eine falsche Annahme.

Man freut sich über Hits, weil dann die Nachfrage nach Guides und Service-Artikeln hoch ist – und die Berichterstattung bringt dann langfristige Clicks. Außerdem ist die Stimmung viel besser. Verisse schreibt man, weil man das so empfindet und authentisch sein möchte, nicht, weil man „wütende Mob-Community“ abholen möchte – von der hat man nichts.

Ich denke objektiv war Ghost Recon Breakpoint einfach ein Flop. Das war halt so, hat ja Ubisoft auch eingestanden.

Wie man das dann selbst sieht, ist natürlich Geschmackssache. Wir haben da auch einige Artikel dazu gehabt, was die guten Seiten sind, wie man sich das Spiel so einrichten kann, dass man Spaß damit hat.

Aber die überwiegende Meinung der Community war eben sehr negativ und das spiegelt sich dann auch in Berichten über das Spiel wieder. Da braucht es keine „Böse Spielepresse“, um solche Spiele runterzumachen.

Die hatten einfach konzeptionelle Probleme, die hat ubisoft ja selbst eingestanden.

marex
2 Monate zuvor

Das mag zwar auch richtig sein, insbesondere mit dem Flop. Meine Intention war, ob „besagtes Magazin“ nicht doch einen unerheblichen Teil dazu beitrug. Viele lassen sich nämlich ihre Meinung bilden und man konnte oft Kommentare lesen ala „ah gut zu wissen, wird nicht gekauft“ „ah ok, typischer Ubifail Schrott“ usw. Das geht m.M nach schon in Richtung Meinungsmache. Das Breakpoint kein Meisterstück war/ist ok, da kann man geteilter Meinung sein. Die Frage ist ob man einen Veriss nicht allzu sehr ausschmückt oder man bei ein paar Punkten nicht auch die Kirche im Dorf lassen kann

Maledicus
2 Monate zuvor

Vom Spiel her ist das Ganze absolut kein Flop und war es auch noch nie! Es gibt außer seinem Vorgänger überhaupt nichts Vergleichbares. Aber ja die Verkaufszahlen waren wohl nicht so gut wie erhofft.

Es wird bei dem Game auf höchstem Niveau gejammert, wenn man es einfach mal spielt ohne zu erwarten, das es wir irgendwelche Ghost Recon Spiele von vor 10+ Jahren ist, dann ist es einfach nur gut. Ich bin echt froh das UBIsoft den Schritt zu Wildlands und Breakpoint vollzogen hat mit Ghost Recon – Open-World-Tactical-Stealth-Shooter is mein Ding.

Wenn man möglichst objektiv ist, dann kann man sagen, das zB. das Survival-System kaum Auswirkungen hat und schwach implementiert wurde, aber was die Gamestar da für einen Test damals abgeliefert hat darüber wie übel das Spiel ist und viele Features nur eingebait wurden um eine möglichst breite Monetarisierung zu erreichen .. einen Shop hatte von anfang an auch Wildlands schon, und die Erfindung eines Battlepass war eine super Idee, weil es Spiele am leben erhält, da viele Spieler dadurch motiviert werden auch zu spielen wenn der Content schon lange durch ist. So haben beide Seiten was davon .. sowas sollte man heutzutage keinem Spiel mehr vorwerfen.

Wer ernsthaft glaubt ein Service/Live-Game ist auf Jahre damit bezahlt, das man mal 60-70 Euro irgendwann gezahlt hat muss dringend nochmal darüber nachdenken, wieviel von dem Preis wo hängen bleibt in der Lieferkette, was man davon als Entwicklungskosten erstmal wieder reinholen musste, was Server, Weiterentwicklung, Support & Personal monatlich so kosten.

Ich will Breakpoint nicht zum heiligen Gral erklären, es hatte auch viele Bugs anfangs, wurde defintiv zu früh releast.

Eins noch .. wenn man genau hinschaut sieht man auch wie nah die Entwickler an wichtigen Themen unserer Zeit sind in den Geschichten die das Spiel erzählt, schon das Thema der gesamten Spielewelt, sowas saugt man sich nicht einfach aus den Fingern, da stehen große Konzepte hinter sowas zu entwickeln und dann wird diesen Leuten vorgeworfen die Story wäre flach oder langweilig usw. da frag ich mich welche unglaublich tiefgründigen Stories die Leute sonst so täglich erleben, lesen, anschauen. Von wegen, die Story ist gut präsentiert in dem Spiel sogar sehr gut, und ist auch alles andere als oberflächlich.

Ok habe fertig. Geht halt um Breakpoint, da packt es mich, verzeiht mir grin

Beste Grüße.

Franktastic
2 Monate zuvor

Flop? Für mich Hit!

WheelchairGHOST
2 Monate zuvor

Ich habe mir die Wolves Collector Edition gekauft.
Mit dem Game Play, weiß nicht was viele haben, bin ich zufrieden. Da der Download gleich mit dem neuesten Update erfolgte, kann ich nur sagen : macht Spaß.

Die Edition selber, einfach Top.
Sammel eh die Figuren von Tom Clancy Games.

Bei dem Angebot zur Zeit, konnte ich nicht nein sagen. Zumal 20 % wegen den Untis abgerechnet wurden.

Compadre
2 Monate zuvor

Der größte Shooter-Flop 2019? Zählt Anthem nicht als Shooter oder geriet das nun selbst bei Gaming-Redakteuren in Vergessenheit? ^^

Schuhmann
2 Monate zuvor

Anthem hat sich gut verkauft, wurde schlecht weiterentwickelt.
Breakpoint war von den Verkäufen gleich schwach.

So war’s vor ein paar Jahren mit WildStar/Battleborn. WildStar lief anfangs gut, brach dann zusammen. Battleborn (oder auch Evolve) lagen schon wie Blei in den Regalen und haben sich viel schlechter verkauft, als vorgesehen.

Compadre
1 Monat zuvor

Da ist aber auch viel Subjektivität dabei. Rein von den Verkaufszahlen würde ich so etwas nur schwer abhängig machen wollen. Anthem hat sich ja als den MMO-Shooter Blockbuster schlechthin angekündigt und das auch ganz gut vermarktet bekommen, weshalb es meiner Ansicht nach ein wenig verständlich ist, dass hier höhere (Vor)Verkaufszahlen gegeben sind, als bei einem Koop Shooter, der wohl eine geringere Spielerschaft anspricht.

Bodicore
2 Monate zuvor

Na weis nicht die Spielwelt von Anthem wirkt wenigstens nicht so steril als hätte man gerade Putztag gehabt.

Tronic48
2 Monate zuvor

Ich schaue es mir mal an.

Hellbabe
2 Monate zuvor

Naja immer Ansichtssache. Ich fand das soweit ok. Es hat mich unterhalten und habe kein Wildlands gespielt. Daher kann ich das nicht vergleichen. Und es spielte sich wie TD2 nur in Groß halt^^.

Papa Schtrumpf
2 Monate zuvor

Seh ich auch so. „Der größte Shooter-Flop“ ist schon ein bisschen reißerisch.

Hans Dornauer
2 Monate zuvor

was verkaufszahlen angeht schon

Franktastic
2 Monate zuvor

Quelle?

Schuhmann
2 Monate zuvor

Ubisoft hat die 2020er-Spiele verschoben und die komplette Art, wie man Entwicklung betreibt, umgestellt, weil Breakpoint so ein Flop war. Und sie haben das genauso öffentlich gesagt, bei einem Investment-Call.

Also … das ist halt schon krass. Das war kein Flop, weil es „ein schlechtes Spiel war“, sondern weil die Leute nicht verstanden haben, warum man es kaufen sollte, wenn Wildlands noch aktuell und gut war.

FearLoathing
2 Monate zuvor

Das Spiel war kein schlechtes Spiel?
Also als jemand der von Anfang an bei Ghost Recon dabei ist, fand ich das Spiel eine Frechheit. Man hat alles was die Serie ausmachte über Bord geworfen. Anschließend alles was bei anderen Spielen erfolgreich war in den Ghost Recon Topf geworfen zB Lootsystem RAID Kugelschwämme als Gegner Fantasy Fähigkeiten auf Waffen und Ausrüstung etc
Und sich anschließend gewundert warum es den Leuten nicht gefällt. Der Immersive Mod ist ein kleiner Anfang in die richtige Richtung denke in einem Jahr haben sie hoffentlich die Kurve gekriegt.

Schuhmann
2 Monate zuvor

Ja, es gab auch viel Kritik an der Qualität.

Aber Ubisoft hat vor allem als Grund für den Flop herausgearbeitet: Es war den Leuten nicht klar, warum sie ein neues Ghost Recon kaufen sollten, wenn das alte noch aktuell ist und super verbessert wurde.

Das war der große Haken. – Was du dann sagst, dieser Mix mit Division und wenig Schleichen – das kam auch alles dazu, ja.

Aber der „Hauptgrund“ für den Flop war dieses „zu nah am alten Teil“, „nicht herausgearbeitet, was den neuen Teil besonders macht“, „nicht erklären können: Darum müsst ihr es kaufen.“

Das fand ich schon schlüssig und einleuchtend erklärt.

Captain Bimmelsack
2 Monate zuvor

Das waren alles Ubis Erklärungen, die waren aber Blödsinn. „Zu nahe am alten Teil“ wäre ein Vorteil gewesen, aber das war Breakpoint kein Stück. In Wirklichkeit war es eben so wie FearLoathing aufgezählt hat. Ubis Bemühungen in Ehren, Spiele in einen guten spielbaren Zustand zu bringen, der Spaß macht, aber bei Breakpoint hat man einfach alles ignoriert, was in den Alphas an Kritiken hervorgebracht wurde, dass das Spiel ein Flop wurde, war absolut verdient.

marex
2 Monate zuvor

Warum sollten sie? Im Gegensatz zu Ubisoft gibt es bei Spielern nachwievor kein Gegenlenken, es wird lieber weiterhin drauf rumgeritten wie „schlecht“ dieses Spiel doch ist und man gefällt sich ja auch in dieser Rolle. Reine Ressourcenverschwendung dieses Spiel weiterhin zurecht zu biegen wenns sowieso keine Anerkennung findet. Der reißerische Clickbait Artikel der Gamestar hat ja auch alles nötige dazu beigesteuert.

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