Bei Warhammer 40.000 steht eine neue Edition an und Games Workshop stellt stückchenweise neue Inhalte vor. In einem neuen Blogpost ist zum ersten Mal offizielles Artwork zum Dämonen-Primarchen Perturabo zu sehen und das sorgt für Aufsehen.
Schon seit einiger Zeit arbeitet Games Workshop auf eine neue Storyline der Lore von Warhammer 40.000 hin, der Herrschaft des Eisens. Angefangen hat das mit der Vorstellung eines „einfachen“ Schmieds, der in der Community direkt gut ankam.
Es war direkt klar, dass vor allem eine Fraktion hier im Mittelpunkt stehen wird: die Iron Warriors, eine der Verräter-Legionen der Space Marines. Spezialität der Iron Warriors sind kybernetische Verbesserungen – also Metall im Körper – und zermürbende Belagerungskriege mit riesigem Gerät.
Jetzt hat Ghames Workshop in einem neuen Blogpost zum ersten Mal den Primarchen der Iron Warriors gezeigt, Perturabo (auf Warhammer-Community.com). Bisher kannte man den gefallenen Space Marine nur vor seiner Verwandlung zum Dämonen. Seine Form jetzt ist … beeindruckend.
Passend zum Reign of Iron
hat Games Workshop auch die Iron Legion angeteasert:
Der Primarch der Iron Warriors ist eher Titan als Space Marine
Das Artwork zeigt Perturabo im Hintergrund, wie er Ruinen überragt und seinen Hammer schwingt. Aus dem Rücken ragen zusätzliche Gliedmaßen aus Metall, sein ganzer Körper erinnert eher an einen Panzer.
Wir wissen bereits, dass Space Marines gerne weit über 2 Meter groß werden und Primarchen sie nochmal überragen. Ein lebensechtes Modell von Horus kommt auf über 4 Meter.
Getreu dem Credo der Iron Warriors, Mutationen abzulehnen und sich auf die Stärke des Metalls zu verlassen, erinnert Perturabo eher an einen der riesigen Imperialen bzw. Chaos-Ritter oder sogar an einen Titanen.
Anders als seine ebenfalls von den Göttern „gesegneten“ Brüder hat Perturabo seine grob menschliche Form jedoch behalten. Dagegen sieht Fulgrim schlicht aus wie eine Schlange mit zu vielen Armen und Mortarion beschreibt man lieber überhaupt nicht …
In der Community ist man über diese Entscheidung durchaus glücklich. Auf Reddit begrüßen die Nutzer, dass Perturabo eher aussieht wie einer seiner Kriegsschmiede und weniger wie eine der „Daemon Engines“, die durch eine Verschmelzung von Kriegsmaschinen mit Dämonen entstehen.

Die Iron Warriors auf dem Weg, den Weg zu ebnen
Im Blogpost erklärt Games Workshop zusätzlich noch etwas zur neuen Lore und dem, was die Iron Warriors eigentlich so vor haben. Bereits im ersten Satz wird das Ziel erklärt: das Tor von Cadia endgültig zu sichern.
Das Tor von Cadia ist der einzige zuverlässige Weg aus dem Warp innerhalb des Auges des Terrors. Es wurde vor allem von Streitkräften des Chaos genutzt und entsprechend gut vom Imperium bewacht – jedoch nur mit mäßigem Erfolg.
Cadia, die Welt direkt am Tor, ist schließlich in einer der tragischsten Schlachten der Geschichte gefallen. Um das Tor wird aber weiterhin gekämpft, da es schlicht zu wichtig ist für alle beteiligten Parteien.
Perturabo und seine Iron Warriors wollen das Tor nun endgültig für das Chaos sichern, offenbar, um einen dauerhaften Weg für seine Brüder zu öffnen, damit es immer eine Möglichkeit für die Dämonen-Primarchen gibt, die Realität zu betreten. Das geht normalerweise nicht ohne Weiteres.
Bedeutet neues Artwork auch ein neues Model?
Die Wahrscheinlichkeit, dass Perturabo nicht nur ein neues Artwork, sondern auch ein neues Model fürs Tabletop bekommt, liegt nahe und Fans hoffen nun darauf, dass Games Workshop sich am gezeigten Aussehen orientieren wird. Damit wäre Perturabo ein echtes Unikat unter seinen gefallenen Brüdern.
Wann die neue Figur erscheinen wird, ist allerdings nicht bekannt. Der Experte Valrak rechnet nicht mehr in der aktuellen 10. Edition damit (auf YouTube). Vermutlich kommt Perturabo demnach erst in der anstehenden 11. Edition.
Games Workshop hat während der Adepticon 2026 die 11. Edition von Warhammer 40.000 vorgestellt, wobei der Fokus hier auf dem vom Krieg geplagten Planeten Armageddon liegt. Die Edition erscheint voraussichtlich gegen Juni 2026.
Valrak vermutet zudem, dass noch weitere Primarchen erscheinen werden, darunter Rogal Dorn, den er als logischen Gegenpol zu Perturabo sieht. Rogal Dorn und seine Imperial Fists sind das imperiale Gegenstück zu den Iron Warriors, ihr Fokus liegt ebenfalls auf schwerem Gerät und Belagerungsschlachten, allerdings eher in der Defensive. Mehr zu den dem Imperator treuen Primarchen lest ihr hier: Hier sind alle loyalen Primarchen aus Warhammer 40.000 im Power-Ranking – Wer macht alle anderen platt?
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