WoW-Cinematic: Lilian und Calia sprechen über ihre Zukunft bei den Verlassenen

Das dritte Cinematic in Patch 9.2.5 von World of Warcraft richtet den Fokus auf die Verlassenen, Calia Menethil und Lilian Voss.

Patch 9.2.5 hat am Ende doch deutlich mehr gebracht, als von den WoW-Spielern erwartet. Vor allem eine Vielzahl an kleinen Cutscenes brachte die Geschichte voran und führte mehrere Geschichten zu einem vernünftigen Abschluss. Auch in Lordaeron geht es endlich weiter und eine Zukunft wurde für die Verlassenen gefunden.

Was ist mit den Verlassenen? Seit „Battle for Azeroth“ haben die Verlassenen ein ziemliches Problem. Als Vergeltung für den Angriff auf Teldrassil hat die Allianz nämlich Lordaeron und damit die Unterstadt angegriffen. Die Stadt galt als verloren und wurde in letzter Konsequenz auf Sylvanas‘ Befehl mit der Seuche übergossen, um sie auch für die Allianz unbrauchbar zu machen.

Jetzt, ohne Sylvanas, versuchen die Verlassenen ihr „Heimatland“ zurückzuerobern und einen neuen Pfad für die Verlassenen zu finden.

In der Questreihe für die Freischaltung der Dunklen Waldläufer wird die Stadt von der Seuche gesäubert und die Verlassenen gründen den „Trostlosen Rat“, der künftig über die Verlassenen herrscht.

Calia Menethil und Lilian Voss sind Teil dieses Rates und treffen sich in den Hallen von Lordaeron zu einem Gespräch.

Calia ist die Schwester von Arthas, dem ehemaligen Lichkönig. Sie wird von den anderen Verlassenen skeptisch gesehen – immerhin ist ihr Bruder verantwortlich dafür, dass sie überhaupt zu Untoten wurden. Gleichzeitig ist Calia auf andere Weise untot geworden, nämlich durch Einwirkung des Lichtes, weshalb sie nie die Herrschaft durch den Lichkönig durchleben musste.

Calia Menethil tauchte erst bei den Priestern auf, wurde dann in „Before the Storm“ getötet.

Was passiert im Cinematic? Das Cinematic spielt direkt, nachdem der neue „Trostlose Rat“ gegründet wurde. Allerdings bekommen nur Horde-Spieler die Cutscene zu sehen. Mitglieder der Allianz reisen bereits nach der Quest ab und ihnen entgeht diese ruhige, aber doch emotionale und bedeutsame Szene:

Calia und Lilian betreten den einstigen Thronsaal von Lordaeron. Das ist der Ort, an dem Arthas in Warcraft III seinen Vater tötete und danach das Königreich mit der Geißel stürzte.

Calia bringt ihr Bedauern darüber zum Ausdruck, was dieser Ort für sie bedeutet. Früher erlebte sie hier Feste und Feierlichkeiten – und eine riesige Tragödie. Der Name ihrer Familie ist für immer besudelt. Lilan erkennt, dass Calia davor immer weggelaufen ist und gibt ihr den Rat, einfach mal stehenzubleiben. Nur so konnte sie selbst erkennen, dass die Verlassenen längst zu ihrer Familie geworden sind.

Das Gespräch geht weiter, denn Calia sorgt sich darum, niemals von den anderen Verlassenen akzeptiert werden zu können, was Lilian jedoch zu beschwichtigen versucht. Immerhin seien sie alle Verlassene. Und als solche müssen sie der Zukunft entgegentreten. Gemeinsam.

Was wird nun aus Calia? Viele Spieler hatten damals Angst, dass Calia einfach zur neuen Anführerin der Verlassenen wird, obwohl das in ihren Augen aufgezwungen wird. Mit dem neuen Ergebnis, nämlich dass Calia nur Teil eines Rates ist, in dem die anderen Mitglieder sie sogar argwöhnisch betrachten, können viele besser leben.

Dass Calia im Rat der Verlassenen ist, lässt auch Genn Graumähne hoffen. Denn Calia möchte in den kommenden Jahren vorschlagen, das Land Gilneas wieder zu den Worgen zurückzugeben, auch wenn die Unterbreitung einer solchen Idee noch einige Zeit benötigen wird.

Was haltet ihr von dieser Entwicklung in Lordaeron und bei den Verlassenen? Ein guter Schritt in die richtige Richtung? Oder hättet ihr einen anderen Ausgang gewünscht?

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